Dance Charts 2017

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Martin-Garrix Side-Projekt

Blue Clair & Ytram feat. Ra - Make You Mine

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Blue Clair & Ytram feat. Ra – Make You Mine"Make You Mine" von Blue Clair & Ytram feat. Ra.

Seinen Auftritt beim Tomorrowland 2017 markierte das Debüt eines weiteren Projekts des niederländischen Erfolgs-DJs Martin Garrix. Unter dem Namen Ytram spielte er ein Set, das er den Musikstilen Tech-House und Bass-House widmete. Nun wurde drei Jahre später die erste Single angekündigt, die unter dem Alias veröffentlicht werden soll. Hierfür tat er sich mit dem indonesischen DJ und Produzenten Bleu Clair zusammen, der im Mai 2020 auf Garrix’ STMPD RCRDS debütierte. Das Ergebnis trägt den Titel “Make You Mine“ und wird von Fans bereits heiß erwartet.


Martin Garrix und seine Vorliebe für Tech-House

Am 22. Juli 2017 brodelte die Gerüchteküche auf, als ein maskierter DJ namens Ytram die STMPD-Stage des Tomorrowland Festivals betrat (wir berichten). Er leitete das Set mit groovigen Tech-House-Klängen ein und brachte die Stimmung schnell auf einen Höhepunkt. Es dauerte nicht lang, bis gemutmaßt wurde, dass STMPD-Gründer Martin Garrix höchstpersönlich hinter dem Mischpult stand. Dass er ein großer Fan von Genres wie Tech- und Bass-House ist, ist alles andere als ein Geheimnis und auch auf seinem Plattenlabel lässt er den Richtungen viel Raum. Nicht zuletzt bedeutet Ytram rückwärts gelesen Marty - das Pseudonym, das er in jungen Jahren nutzte. Wenige Monate nach dem Auftritt gab er offiziell bekannt, dass er selbst hinter der Maske stecken würde. Nachdem er 2018 ein weiteres Mal als Ytram in Belgien auftrat, rückte das Projekt vorerst in den Hintergrund.

Am 5. Mai 2020 spielte er während seines Dutch-Waters-Auftritts schlussendlich einen Song, der nun die Debüt-Single des Alias’ darstellen wird. Für die Produktion des Tracks arbeitete er mit dem indonesischen DJ und Produzenten Bleu Clair zusammen. Dieser veröffentlicht seit 2015 unter anderem auf Yellow Claws Barong Family und Steve Aokis Dim Mak. Seit 2020 ist er bei STMPD unter Vertrag. Sein Sound bewegt sich zwischen den Genres Deep-House und Tech-House und bietet somit die perfekte Grundlage für eine Kollaboration.

Chillige Atmosphäre mit tollen Vocals

Während Bleu Clair bei seinen bisherigen Produktionen - insbesondere bei seinen Remixen - gerne zu etwas aggressivere Beats greift, setzten sie bei diesen Track auf eine ruhige Stimmung. Das Instrumental harmoniert bereits von der ersten Sekunde an großartig mit der Stimme von Sängerin Ra. Während des Pre-Refrains nimmt das Lied leicht an Fahrt auf, wofür einige Martin-Garrix-typische Samples sorgen.

Der Main-Part setzt in klassischer Tech-House-Manier ein und wurde eingängig, aber dennoch sehr energiegeladen gestaltet. Insbesondere im zweiten Teil des Drops kommen Bleu Clairs typische Bass-House-Andeutungen zur Geltung, die insbesondere für kleine Break-Downs genutzt wurden. Das Gesamtergebnis stellt eine gute Balance zwischen altbekannten Martin-Garrix-Wiedererkennungswerten und den Tech-House-Mustern dar, wodurch dem STMPD-Publikum ein perfekter Einblick in den sonst eher Label-untypischen Sound geboten wird.

Fazit: Die Debüt-Single von Ytram gefällt ziemlich gut. Man merkt, dass Garrix eine Menge für das Genre übrig hat und nicht erst seit gestern mit Tech-House-Klängen experimentiert. Mit Blue Clair hat er sich einen talentierten Newcomer an die Seite geholt, der perfekt ins Bild passt. Man darf gespannt sein, ob wir dieses Jahr noch weitere Singles von Ytram erwarten dürfen.

 

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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