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Saturday, 10. December 2016

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29
Jun
2015

Erfahrungsbericht vom Konzert

David Guetta: So war die Listen Tour in Deutschland

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des französischen Superstar DJ’s David Guetta. An drei Tagen spielte er in Hamburg, Mönchengladbach und Hannover jeweils ein Solokonzert (wir berichteten). Bei der Show zu seinem aktuellen Album „Listentrat Oliver Heldens als Warm Up Künstler auf. In zwei Stunden bekamen die Gäste ein tosendes Gewitter an Hits zu spüren, in dem wohl kein Lieblingssong der Guetta Fans fehlte. Da es im Herbst in der Kölner Lanxess Arena gemeinsam mit Robin Schulz noch ein viertes Konzert geben wird, lohnt es sich einem Blickauf das volle Guetta Erlebnis zu werfen.

 

Das Drumherum

In Hannover gab es lange Schlangen vor der Party, deren Musik von 19 bis 23 Uhr lief. Nur wer wirklich früh kam schaffte es auch um pünktlich 19 Uhr in der Tui Arena zu sein. Das Future House Warm Up zuerst von Higher Self und dann von Oliver Heldens kam beim Publikum der fast ausverkauften Tour unterschiedlich an. Gerade die männlichen EDM Fans freuten sich über die Hits wie die Vocal Version von „Koala“, viele der weiblichen sowie der älteren Besucher jedoch konnten sich nicht so begeistern und so hob die Stimmung erst an, als Heldens vor seinem letzten Song ankündigte gleich würde David Guetta kommen. In einer 15 minütigen Umbaupause musste man feststellen, dass das Event sehr offen für die jüngere Generation war und somit anders als bei den meisten EDM Partys der Alkoholausschank auf einige wenige Cocktails und Bier beschränkt war.

 

David Guetta macht Stimmung

Doch diese jüngere Generation, für viele von Ihnen dürfte es das erste echte EDM Event gewesen sein, machte mit dem Beginn des Franzosen ordentlich Stimmung. Die ganze Arena klatschte begeistert den Takt mit und schien die Vocals auswendig zu können. Auf den großen Videoscreens sah man regelmäßig Guetta auflegen oder die erste Reihe ihre Schilder präsentieren. MoshPits oder Shuffler waren Fehlanzeige. Dafür wusste das Publikum genau wann es die Handys zücken musste um deren Taschenlampe anzumachen. Von EDM bis Black schien Guetta nahezu jeden Hit der letzten 3 Jahre zu spielen, mal in Kombination mit einem Bigroom Drop, einmal gab es sogar eine Trance Hymne.

Die in einigen größeren Medien als „Technoparty“ ausgewiesene Feierei hatte mehr mit dem Ballermann als mit Techno zu tun, die Stimmung war definitiv erstklassig, dafür hat das Organisationsteam auch alles gegeben, doch für eine mittlere sechsstellige Gage hätte sich vermutlich vor allem der eine oder andere echte EDM Fan ein etwas interessanteres Set gewünscht, eins mehr in die Richtung wie es jede Woche in Guettas Ibiza Residenz läuft.

Ein kleine Anekdote ist noch, dass Sitzplätze offenbar auf EDM Partys ein immer attraktiveres Gut werden, waren diese doch ziemlich stark belegt. Aber nun bleibt noch die Frage, wie fandest du den Abend mit David Guetta und Oliver Heldens?

 

David Guetta: Das war die Listen TourBild: facebook.com/DavidGuetta

 



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