Szene aus "What We Started"
Nun ist schon wieder Silvester und das Jahr 2016 geht Ende. Es wird Zeit mit dem Jahr 2016 abzuschließen und einen musikalischen Blick zurückzuwerfen. Auch dieses Jahr überraschten mich einige Produzenten mit überragenden Tracks, jedoch gab es auch viele die mich sehr enttäuscht haben. Vor diesem Jahr war ich noch mehr in den Bereichen Progressive House, Bigroom und Tropical House unterwegs. Das hat sich 2016 enorm verändert. Mittlerweile ist Future House mein Lieblingsgenre, aber auch Future Pop und Trap sind mir in diesem Jahr an das Herz gewachsen. Wie schon in den letzten Jahren haben mich meine Lieblinge Don Diablo, KSHMR und Steve Aoki nicht enttäuscht und gute Musik abgeliefert. Dieses Jahr hab ich jedoch auch einige Entdeckungen gemacht wie zum Beispiel Mesto, ANGEMI oder Mike Wiliams, die mich sehr überrascht haben. Nun ist es Zeit einen Blick auf mein persönliches Jahr 2016 zurückzuwerfen. Aus meinen Top 100 Tracks, die ich zuvor bereits herausgesucht hatte, habe ich jetzt folgende Top 10 Tracks gewählt. Lasst mich wissen, was ihr von meiner Liste halten und jetzt viel Spaß!
Auf den zehnten Rang hab ich Headhunterz, Conro und Clara Mae mit ihrer Single “Unique“ platziert. Im Juli wurde der Track veröffentlicht. Der Song gefiel mir dabei nicht auf Anhieb. Erst nach mehrmaligem Hören war von dem Song überzeugt. Von Headhunterz war ich schon länger Fan, aber Conro war zuvor nicht so mein Typ. Doch dieser Nummer hat mich so richtig überzeugt. Ich habe den Track auf Dauerschleife gehört und höre ihn heute noch oft. Mir gefallen dabei besonders die Vocals von Clara Mae, die sehr gut mit dem Instrumental harmonieren. Der Drop ist Future-Pop auf höchstem Niveau. Ein richtig feiner Ohrwurm mit fettem Drop!
Auf Platz 9 hat es ein Track in einem ganz anderen Stil geschafft. Ich spreche von der “Dark River“, die ich seit der Premiere im „Levels“-Podcast von Avicii gehört habe. Die Nummer ist mal etwas ganz anderes und habe ich so zuvor noch nicht gehört. Ich mag es als Future-House-Fan ruhig mit etwas mehr Groove und dafür ist “Dark River“ nun mal perfekt. Die Vocals sind einfach, aber machen mir sehr viel Spaß. Dass der Song ein wenig im Country-Stil gestaltet wurde stört mich überhaupt nicht. Mit diesem Sound hat mich Sebastian Ingrosso total positiv überrascht!
Weiter geht es auf Platz 8 mit dem Future-Pop-Trend, der das musikalische Jahr 2016 für mich unter anderem geprägt hat. Wie schon “Unique“ befindet sich auch “Gold“ im neuen Future Pop, das von The Chainsmokers bekannt gemacht wurde. Der Song stammt von den Produzenten Dash Berlin und DBSTF. Beide haben mich schon öfter mit guten Songs begnügt. Dazu kommt dann der Gesang von Jake Reese meinem Lieblings-EDM-Sänger und dem mir vorher unbekannten Waka Flocka Flame, der einen richtig coolen Rapp-Part abliefert. Die Vocals von Jake Reese funktionieren richtig gut mit Future-Pop-Stil und wurden für mich schnell zum Ohrwurm. Mein Future-Pop-Track des Jahres 2016!
Wie in der Einleitung bereits erwähnt, war für mich einer der Entdeckungen des Jahres der italienische Newcomer ANGEMI. Sein Remix zur “Lost Frequencies - Beautfiul Life“ im August hat mich so richtig umgehauen. Während ich das Original langweilig fand und nichts damit anfangen konnte, hat mich der Remix von ANGEMI umso mehr überzeugt. Die Vocals klingen auf einmal interessant und machten mir echt viel Freude. Der Drop ist für mich einer der besten Trap-Drops, die ich je gehört habe. Die gesamte Mischung stimmt einfach bei diesem Remix. Eine große Überraschung für mich war der junge Italiener ANGEMI!