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Das Debütalbum ist da!

What So Not - Not All The Beautiful Things » [Album Review]

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten)

What So Not - Not All The Beautiful Things Things"Not All The Beautiful Things" von What So Not.

Lange hat What So Not seine Fans warten lassen, nun ist es soweit: Mit "Not All The Beautiful Things" erscheint das Debüt-Album des australischen Future-Bass-Superstars. What So Not hat für das Album einige hochkarätige Kollaborationen aufgenommen. So findet man auf dem Album etwa Skrillex, Toto, San Holo, Dyro oder auch Slumberjack. Vor Release erschienen mit "Be Ok Again", "Stuck in Orbit" und "Beautiful" bereits drei Singleauskopplung, die die Vielfältigkeit des Werkes wiederspiegeln.


Ein Mann, ein Werk

What So Not hat bei seinem Debütalbum "Not All The Beautiful Things" nichts dem Zufall überlassen. Er habe selbst an den Visuals und am Merchandise mitgearbeitet. Als Perfektionist war Emoh Instead alias What So Not schon immer bekannt. Selbst, als das Projekt noch ein Duo war, wurde an jedem neuen Sound gebastelt, bis er 100% perfekt saß.

What So Not entstand ursprünglich im Kinderzimmer von Flume. Emoh und er teilten die gleiche Begeisterung für die Musik und die ersten Titel aus der Zusammenarbeit wurden mit großer Begeisterung in der Szene aufgenommen. Titel wie ihr Remix zu "Get Free" von Major Lazer oder auch ihre Single "Touched" (beide sind übrigens nicht auf Spotify verfügbar) bauten den beiden Ausnahmetalenten eine Fanbase auf.

Noch heute sind die größten What-So-Not-Hits "High You Are", welches mit Branchez entstand, und "Jaguar". Flume stieg vor mittlerweile drei Jahren aus dem Duo aus, um sich auf seine damals explodierende Solo-Karriere vollständig zu konzentrieren. Gemeinsam veröffentlichten die beiden mit der "Gemini EP" noch einen hochkarätigen Abschiedsgruß.

In den letzten zwei Jahren releaste Emoh weiterhin fleißig Musik als What So Not. Besonders erfolgreich waren zum einen seine Kollaboration mit RL Grime und Skrillex, "Waiting" und zum anderen sein Remix zum Megahit "Innerbloom" von Rüfüs du Sol, der gar die Popularität des Originals übertraf.


"Not All The Beautiful Things"

Mit "Not All The Beautiful Things" soll der ganz große Erfolg kommen. Das Release erfolgt in Kooperation aus seinem australischen Heimatlabel Sweat It Out! und den Indie-Spezialisten von Counter Records / Ninja Tune. Im vergangenen Jahr veröffentlichte das britische Label etwa "Migration" von Bonobo und "A Moment Apart" von Odesza - ohne Frage zwei der meistbeachtesten elektronischen Alben in 2017.

Gewissermaßen das Intro von "Not All The Beautiful Things" stellt "Warlord", eine Kollaboration mit Slumberjack dar. Für den Track habe er den Drift-Sound eines Profi-Rennfahrers aufgenommen und gesamplet. "Be Ok Again", der zweite Titel des Albums, sei ganz besonders für What So Not gewesen. Er entstand mit Daniel Johns, einem seiner Lieblingssänger, und ist der erste Song, auf dem Emoh selbst gesungen hat.

"Beautiful" nahm What So Not mit der Sängerin Winona Oak auf, während er auf Tour in Nicaragua war und genau wie "Stuck In Orbit", das Vocals von BUOY enthält, sowie "Be Ok Again" war es eine der drei Singleauskopplungen, die vorab erschienen. "Demons", Track Nummer fünf, entstand mit dem mehrjährigen Mitbewohner von Emoh in LA, James Earl und featuret Gesang von Tommy Swisher und Rome Fortune.

Eine der meistantizipierten Titel des Longplayers ist "Goh", ein Werk von What So Not, Skrillex und KLP. Bereits am Tag des Releases konnte der Track in zahlreiche Trendcharts weltweit einsteigen. Angefangen habe Emoh den Tracks übrigens bereits 2014. Ebenfalls eine echte Außnahmekollaboration ist "We Keep On Running", an dem Track arbeitete er mit Toto, eine absolute Premiere, zuvor war die legendäre Rockband noch nie direkt an einer EDM-Single beteiligt.

An Position acht von "Not All the Beautiful Things" folgt mit "If You Only Knew" direkt der nächste echte Kracher. Mit San Holo und Daniel Johns entstand eine ungeheuer energiegeladene Nummer. Etwas anders, da ein echter Rap-Track, ist "Monsters", an dem Michael Christmas und Tobi Lou mitarbeiteten.

Gegen Ende des Albums kommt mit "Bottom End", der Dyro-Kollaboration, die letzte richtig große Scheibe auf der LP. Abschließend bringen "Same Mistake" und "Us", der Gesang auf den zwei Titeln stammt von Daniel Johns respektive Daniels, einen ruhigen Ausklang. Beide Tracks sind schön anzuhören aber längst nicht so energiereich wie die übrigen Songs auf "Not All The Beautiful Things".
 

Fazit: Mit "Not All The Beautiful Things" veröffentlicht What So Not sein Debüt-Album. Das zwölf Tracks umfassende Werk ist überaus gelungen und überzeugt sowohl im Gesamtbild als auch durch mehrere herausragende Titel. Insbesondere sind die Zusammenarbeiten "Goh" mit Skrillex, "If You Only Knew" mit San Holo und "We Keep On Running" mit Toto absolute musikalische Höhepunkte.

 

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Über den Autor
Vitus Benson

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