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Das Festival in der Rheinaue

Panama Open Air 2022 [Review]

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Panama Open Air 2022Panama Open Air 2022.

Am 1. und 2. Juli fand in der Bonner Rheinaue nach 2 Jahren Pause wieder das Panama Open Air statt. Das Event, was die Ausgaben zuvor noch klar als EDM-Festival klassifiziert werden konnte, war 2022 musikalisch deutlich breiter aufgestellt. Wir berichten, wie wir das Festival fanden... 


Das Panama Open Air

Bereits seit 2016 findet das Event am Rande von Bonn in der Rheinaue statt, womit das Panama Open Air eine wirklich tolle Location bietet, wo viel Platz zum ausgelassenen Feiern besteht. Als Design hat man hier einen ganz eigenen Style geschaffen. Die Stages besitzen zu einem großen Teil eine sehr schön gestaltete Holz-Optik, die an das paradiesische Panama angelehnte Konzept des Festivals anknüpft. Neben zahlreichen Food-Trucks gab es darüber hinaus noch genügend andere Möglichkeiten, um sich die Zeit zu vertreiben. Neben Karaoke gab es auch modische Accessoires zu kaufen und noch viele weitere Stände. Wovon es jedoch definitiv zu wenig gab, waren die Food-Trucks. Hier konnte man mit langen Schlangen rechnen, die sich durch ein größeres Angebot umgehen ließen. Auch an den Getränkeständen lief nicht alles ideal. Auch hier musste man sich mit langer Wartezeit begnügen, um an die gerade am sehr warmen Samstag eigentlich sehr wichtigen Getränke zu kommen.

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Bausa, DJ Snake, Black Eyed Peas

Was jedoch bei der Organisation teilweise nicht ganz rund lief, konnte mit dem Musikalischen auf jeden Fall wett gemacht werden. Auf insgesamt 4 Stages ging es hier zwei Tage lang quer durch die Genres der EDM-Musik, wobei es an der Bretterbude und im POA-808-Zelt hauptsächlich Techno zu hören gab. Hier legten unter anderem Boris Brejcha, 999999999 und Pappenheimer auf. Besonders das Zelt konnte mit wummerndem Techno und einer überzeugenden Lightshow glänzen. Im Urban Jungle gab es mit Acts wie MEDUZA, Claptone und Fritz Kalkbrenner viel melodischen House zu hören. Auch hier war die Stimmung sehr gut und auch der Sound konnte überzeugen. Musikalisch sehr breit besetzt war in diesem Jahr die Mainstage des Festivals. Hier gab es neben deutschen EDM-Artists wie Alle Farben, Harris & Ford oder David Puentez auch Pop und Deutschrap zu hören. Bausa, French Montana und auch Bastille erweiterten die Genregrenzen des Events. Als EDM-Acts gab es außerdem DJ Snake, ACRAZE, Salvatore Ganacci, MORTEN und viele mehr zu hören. Als weiterer Headliner bespielten am Freitag auch die Black Eyed Peas die Mainstage. Das Line-Up des Festivals war somit dieses Jahr wirklich deutlich größer als zuvor. Dass ein Pop-Act wie Bastille inmitten von zwei DJs auftritt wird wahrscheinlich so manchem eher weniger gefallen, uns gefielen jedoch gerade auch diese musikalische Breite der Acts und die großen Namen aus dem EDM-Bereich. Die Stimmung war vor allem bei Salvatore Ganacci als Closing mit seinen spektakulären Moves und wummerndem Techno und Tech House auf einem Höhepunkt. Doch auch bei DJ Snake, die Black Eyed Peas und Bausa war reichlich Feierlaune auf der Mainstage. 


Fazit

Insgesamt ist das Panama Open Air in diesem Jahr musikalisch einen großen Schritt in die Richtung eines der hochkarätigen Festivals in Deutschland aufgestiegen. Das breite Line-Up und auch das sehr stylische Stage-Design wusste absolut zu überzeugen. Nur bei der Organisation der Versorgung mit Essen und Trinken sollte definitiv noch einmal nachjustiert werden. Doch ansonsten ist das Panama Open Air eine absolute Empfehlung für eventuell zukünftig noch größere Ausgaben.

 

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Über den Autor
Daniel Leinen

Ich gehe auf ein Gymnasium in Nordrhein-Westfalen und interessiere mich sehr für Journalismus und Musik. Eine Kombination aus beiden und eine gute Chance Erfahrung zu sammeln ist für mich Dance-Charts. Ich bin froh Teil der Redaktion zu sein und schreibe vor allem über neue Songs und Alben, weil ich es sehr interessant finde, wie sich die elektronische Musik weiterentwickelt. Ich finde, dass jedes Genre, egal ob man es mag oder nicht, seine Existenzberechtigung hat. Denn diese Vielfalt ist das Schöne an der Musik.

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