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Electric Sea Festival Tickets zu gewinnen

Steffen Schulze - der Festivalfotograf im Interview + Gewinnspiel

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 8 Minuten)

Steffen Schulze - der Festivalfotograf im InterviewSteffen Schulze - der Festivalfotograf im Interview

Mit der eigenen Leidenschaft Geld verdienen - träumen wir nicht alle davon? Steffen Schulze hat genau das geschafft. Seitdem der 27-Jährige seine Liebe zur Fotografie und Musik sowie deren Kombination entdeckte, ist er hinter vielen deutschen Event- und Festivalbühnen nicht mehr wegzudenken und spendiert uns die coolsten Fotos danach. Das muss doch ein echter Traumjob sein, unseren DJ-Vorbildern wie Afrojack, Hardwell, Martin Garrix und Co. so nah zu sein und die besten Momente ihrer Auftritte bildlich festhalten zu können! Wir haben uns den Festivalfotografen mal geschnappt und ihn genauestens für Euch nach seiner Arbeit ausgefragt. Am Ende des Artikels wartet sogar noch eine kleine Überraschung auf Euch.


Dance-Charts:
 Hallo Steffen! Wer bei einigen deutschen Festivals die offiziellen Fotos sieht, hat mit Sicherheit schon mal deinen Namen darunter gelesen. Wie ist es dazu gekommen, dass Du Festivalfotograf geworden bist? Und warum vor allem im EDM-Genre?

Steffen SchulzeSteffen: Hi liebe Dance-Charts-Leser! Ja, wie ist es dazu gekommen? Angefangen habe ich ganz klein als typischer Party- und Szenefotograf in der Heimat für ein Online-Portal. So kam es dann 2012 dazu, dass ich erstmalig zum Snowbeat und im Sommer 2012 zum Airbeat One-Festival fahren durfte. Dementsprechend hat sich das Ganze weiterentwickelt. Ende 2012 habe ich dann beschlossen, mich vom dem Portal zu trennen und unter meinem eigenen Namen für Veranstalter zu fotografieren. Warum EDM? EDM… Ja, das ist ein doch sehr großer Begriff, wenn man bedenkt, dass ja theoretisch alles mittlerweile irgendwie Electronic Dance Music ist. Angefangen hat es bei mir ja eher in der HDM (Hard Dance Music)-Szene. Der Wechsel zum EDM kam erst 2014. Auf der einen Seite natürlich ausgelöst durch den Boom der Szene und zum anderen aber auch durch Hardwell, W&W und besonders durch das Airbeat One in dem Jahr. Hier durfte ich das erste Mal Sebastian Ingrosso sowie Nicky Romero und Afrojack fotografieren und das war der Moment, ab dem mich die Szene gepackt hat.

Dance-Charts: Wow, das ist wirklich beeindruckend, wie Du Dich da „nach oben“ gekämpft hast! Das muss doch ein mega Gefühl sein, wenn Du plötzlich hinter den DJs auf der Bühne stehst und dieses einzigartige Festivalfeeling hautnah miterlebst, oder? Welcher Auftritt beziehungsweise welcher Moment war für Dich bis jetzt der unvergesslichste?

Steffen: Klar, es ist mega, aber man muss in solchen Momente immer fokussiert und professionell bleiben. Realisieren tut man es in der Regel, wenn man die Bilder am Ende prüft und entwickelt. Ein besonderer Moment war auf jeden Fall 2014 mit meinen damals 23 Jahren, Sebastian Ingrosso fotografieren zu dürfen sowie Nicky Romero und Afrojack. Doch ebenso war Martin Garrix 2015 und das kurze B2B mit ihm und Dimitri Vegas & Like Mike traumhaft für mich. Und nicht zu vergessen Hardwell bei dem diesjährigen Airbeat One-Festival 2017! 

Steffen SchulzeDance-Charts: Als Fotograf gehört ja noch ein bisschen mehr dazu als „nur“ bei den Events dabei zu sein und die DJs aufzunehmen, wenn sie die Halle und Gelände zum Beben bringen. Wie sieht Dein Alltag vor, während und nach einer Veranstaltung aus?

Steffen: Ehrlich gesagt ist das immer unterschiedlich. Bei einem Festival, was mehrere Tage geht, ist man natürlich im Hotel und da geht man auch ganz normalen Sachen nach wie Frühstücken, Entspannen, Telefonate mit der Familie führen oder halt mit Freunden und Kollegen quatschen. Aber natürlich gehört auch das Prüfen der Bilder und Entwickeln dazu. Jedoch gibt es dann auch noch die Events, die nur eine Nacht gehen, wo man abends ganz in Ruhe hinfährt und noch gegebenenfalls im Hotel eincheckt, was isst, sich fertig macht und dann fotografiert. Nach jeder Veranstaltung ist in der Regel Ausschlafen angesagt - zumindest soweit es geht, weil kaputt und unkonzentriert Bilder bearbeiten ist einfach schwer, da man meistens unter Strom und Stress steht. Ausnahmen sind allerdings Veranstaltungen, wo man zwischendurch Luft hat und man im Büro die Bilder vor Ort schon einmal fertig machen beziehungsweise sortieren kann und so den ersten Überblick erhält.

Dance-Charts: Mittlerweile hat so gut wie jeder Besucher bei einem Konzert oder Festival sein Smartphone dabei. Inwiefern ist das für Dich eine Konkurrenz?

Steffen: (lacht) Gute Frage. Naja, Konkurrenz würde ich nicht direkt sagen. Für das Fotografieren im Landschaftsbereich zum Beispiel würde ich auch das iPhone 7 Plus und RAW benutzen, aber sobald es dunkel wird, haben die Smartphones alle kaum noch nennenswerte Qualität. Aber klar, es macht es sich trotzdem auf den Konzerten und Festivals bemerkbar. Viele sagen sich, dass sie lieber selber ein Bild von dem DJ machen, da es persönlicher ist, sie es gleich haben und sie nicht noch lange warten müssen, bis es online ist. Zum Teil finde ich das aber auch nicht schlimm, weil mit Bildern kann man so viele Geschichten erzählen und zeigen, was man erlebt hat. Für uns Fotografen ist es trotzdem dadurch etwas schwerer (auch gerade was die Zukunft betrifft), aber da jeder seinen eigenen Stil bei Fotografieren hat, kann man sich hiermit von anderen abheben, aus der Masse hervorstechen und nichtsdestotrotz auch die Besucher davon begeistern.

Dance-Charts: Wie man sehen kann, bist du auf Instagram sehr aktiv mit deinen Festivalfotos. Hat sich Dein Erfolg verändert beziehungsweise sogar verbessert, seitdem Du Deine Seite dort so pflegst?

Steffen: (grinst) „Erfolg“ … Naja, ich bin ja nun kein Popstar oder so. Ich habe eh schon viel auf Facebook mit meinen Fotos gemacht und bin dann aber komplett zu Instagram gewechselt, weil sich die App, was meine Bilder angeht, wesentlich besser eignet. Besonders durch die Stories oder Hashtags, die man suchen kann. Das finde ich wirklich sehr cool und durch viel Pflege und Aktivität meinerseits baut sich das auch immer mehr auf. Ich verbringe am Tag alleine locker zwei bis drei Stunden auf Instagram und versuche viele Bilder zu posten. Dadurch entsteht dann auch der „virtuelle Durchbruch“.

Dance-Charts: Nun eine Frage zu Dir als Person. Was machst Du, wenn Du nicht gerade auf Festivals oder anderen Clubveranstaltungen unterwegs bist und fotografierst? Schränkt Dich dieses Hobby freizeittechnisch sehr ein?

Steffen: Fotografieren (lacht), nein Spaß. Natürlich fotografiere ich auch in meiner Freizeit, aber dann eher im Landschaftsbereich. Ansonsten versuche ich, immer die Ruhe und den Moment genießen, was andere quasi beim Angeln machen. Manchmal gilt aber auch einfach nur, wie man so schön sagt,  „Netflix and chill“. Einschränken tut mich die Fotografie gar nicht, weil es macht mir unheimlich viel Spaß mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten und darauf bin ich auch stolz. Es ist einfach meine Leidenschaft und quasi mein Leben, auch wenn ich noch einen normalen Beruf habe.

Dance-Charts: Was für Tipps kannst Du angehenden Fotografen in Sachen Event-/Festivalfotografie geben?

Steffen: Fotografiert einfach wild drauf los! Macht Bilder von wem und von was Ihr wollt und habt einfach dabei Euren Spaß! Nur so findet Ihr heraus, was Euch liegt und was nicht. Probieren, probieren, probieren und üben sowie lernen! Ich selber habe auch vor allem viel durch konstruktive Kritik gelernt. Also seid nicht abgeneigt, andere Leute nach ihrer Meinung zu Euren Bildern zu fragen.

Dance-Charts: Hast Du spezielle Pläne und Wünsche für die Zukunft, was Deine Festivalfotografie betrifft? Welches Festival oder welche Veranstaltung wäre für Dich Dein größtes Ziel?

Steffen SchulzeSteffen: Definitiv weiterhin die Leute mit meinen Bilder begeistern und natürlich mich weiterentwickeln. Und ganz wichtig: Gesund bleiben. Ohne Gesundheit wäre das alles nicht möglich für mich. Man lernt nie aus in Sachen Festivalfotografie. Und welche Veranstaltung mein größtes Ziel ist? Viele sagen natürlich Tomorrowland. Aber ganz ehrlich - für mich ist es weiterhin das Airbeat One-Festival! Dort hat einfach alles 2012 angefangen und nun haben wir 2017 und ich möchte auf jeden Fall die 10 Jahre bei dem Festival vollbekommen. Und danach schauen wir mal (grinst)! Vielleicht das Ultra Music Festival? Zumindest steht es nach dem Airbeat One als erstes auf dem Wunschzettel.

Dance-Charts: Dann drücken wir Dir die Daumen dafür! Vielen Dank für das ausführliche Interview!


Überraschung für die Leser

… doch das war’s noch nicht! Denn Steffen Schulze hat noch ein kleines Geschenk für Euch in petto:

Als Dankeschön für die Unterstützung und das Interview von Dance-Charts möchte ich einem Leser von Euch ermöglichen, zum Electric Sea Festival (02. Dezember 2017, HanseMesse Rostock) zu gehen, wo ich selber auch wieder am Start sein werde! Unter anderem stehen hier Gestört aber GeiL, Ostblockschlampen und Vini Vici auf dem Programm. Deshalb verlosen ich mit Dance-Charts 1x2 Tickets. Was genau Ihr dafür tun müsst:

► Folgt den Instagram-Seiten @dancecharts.de sowie @_steffen_schulze_photography_

Liked den entsprechenden Beitrag und beantwortet in den Kommentaren folgende Frage: Wann durfte Steffen Schulze das erste Mal beim Airbeat One-Festival fotografieren?

Das Gewinnspiel läuft bis zum 27. November, 19 Uhr.

Wir wünschen Euch ganz viel Glück!

Steffen SchulzeBild von Steffen Schulze

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Über den Autor
Julia Keiser

„Music makes us follow our dreams and helps us to come true.“ (I AM HARDWELL Opening) - Dank EDM hat meine Leidenschaft für Musik einen Namen. Und mit Hardwell ein Gesicht, mit dem für mich alles begann. Festivals sind mittlerweile wie ein zweites Zuhause für mich geworden und das Artikelschreiben, Social Media sowie Fotografieren meine größten Hobbies. Mit Dance-Charts.de kann ich alles kombinieren und auch meinem Berufswunsch immer näher kommen.

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