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29
Aug
2015

Das zweite Album des schwedischen Superstar

Avicii - Stories [Album Tracklist & Previews]

Am 2. Oktober ist es soweit, dann erscheint mit „Stories“ das zweite Album des schwedischen DJs und Produzenten Avicii. Das Follow Up zu „True“ hat gleich 14 unterschiedliche Tracks im Angebot. Neben der Leadsingle „Waiting For Love“, an der Martin Garrix mitgearbeitet hat, sind auch die beiden Songs der gerade erst erschienen „Pure Grinding / For A Better Day“ EP auf dem Longplayer. Bereits jetzt kann man das Release von Aviciis Universal Sublabel PRMD auf iTunes vorbestellen, eben jene drei Songs erhält man dann direkt zum Download. Nutzer von Streamingdiensten wie Spotify müssen sich zwar eigentlich noch bis zum Oktober gedulden, doch hier haben wir bereits Previews zu allen bisher bekannten Tracks eingebunden.

 

Avicii - Der schwedische Superstar

Avicii ist der Popstar der EDM Szene. Wohl kein anderer DJ wird in der Mainstreamwelt so geliebt wie der schwedische Produzent. Angefangen unter seinem echten Namen Tim Bergling schaffte er mit „Levels“ den internationalen Durchbruch. Aus seinen ersten Jahren stammen einige der größten Progressive House Hits aller Zeiten, so auch „I Could Be The One (Nicktim)“ mit Nicky Romero, welches es sogar in die Top 10 schaffte. Mit seinem SommerhitWake Me Up“ aus dem Album „True“ brach er diverse Rekorde und schaffte den Sprung vom EDM DJ zur Popgröße.

Nun sind zwei Jahre vergangen, in denen der vermeintliche Zwilling von Wilson-Gonzales Ochsenknecht viel durchmachen musste. Obwohl Avicii aus gesundheitlichen Problemen im letzten Jahr eine lange Tourpause einlegte, kam er erneut auf ein wahnsinniges Einkommen von 19 Millionen US Dollar. Neue Musik kam dann im Herbst letzten Jahres mit dem Release von der Robbie Williams Kollaboration „The Days“ sowie dem im offiziellen Fifa 15 Soundtrack veröffentlichten „The Nights“. 

 

Stories

Stories“ produzierte Avicii hauptsächlich in den sechs Monaten Pause im letzten Sommer. Damals hatte er bereits 70 unterschiedliche Tracks fertig, dieses Jahr Wuchs der Katalog sogar auf über 130 an, nun kommen nur 14 auf dem Album. Mit „Heaven“, „I’ll Be Gone“ und „Black and Blue“ haben es einige der IDs, die von uns vorgestellt wurde nicht auf die Platte geschafft. Aber selbst die beiden Tracks aus dem letzten Herbst sowie die erst diesen Mai erschiene „Feeling Good“ werden nicht auf der normalen Edition dabei sein. Der Musiker kündigte aber bereits an, sollte das Album gut laufen, wird es wohl relativ bald einen Nachfolger geben. Vermutlich gibt es auch wieder eine Deluxe Edition, wie es bei Major Label Releases oft der Fall ist.

Avicii Stories

 

Avicii – Stories [Tracklist & Previews]

 

1. Avicii – Waiting For Love

In Österreich gabs den ersten Platz der Charts, in Deutschland ging es immerhin hoch bis auf Platz Acht. „Waiting For Love“ feierte auf dem Ultra Music Festival in Miami Premiere. Das Release am 22. Mai kündigte dann den Sommer an. Martin Garrix war als Co-Produzent tätig, konnte aber vermutlich wegen seinen Verträgen mit Spinnin’ Records nicht im Titel stehen, der Gesang stammt von Simon Aldred.

 

2. Avicii – Talk To Myself

Nach der Premiere in seinem Set auf dem Tomorrowland Festival in Belgien in diesem Jahr ging der zweite Titel des Albums erst als „Some Nights“ durchs Netz. Doch tatsächlich wurde die funkige Nummer „Talk To Myself“ genannt, auch ein treffender Name für den Song, der kaum noch etwas mit Progressive House zu tun hat.

 

3. Avicii – Touch Me

Auf dem Electric Daisy Carnival, einem der besten Festivals der Welt, gespielt, hat auch „Touch Me“ den Cut geschafft. Sängerin ist Audra Mae, mit ihrer souligen Stimme sang die US-Amerikanerin bereits zwei Songs auf dem letzten Album sowie das im Mai veröffentlichte Nina Simone Cover „Feeling Good“.

 

4. Avicii – Ten More Days

Wow, „Ten More Days“ soll niemand geringeres als Jon Bon Jovi gesungen haben. Die Stimme klingt auf jeden Fall sehr nach dem Rockstar und Avicii bestätigte eine Zusammenarbeit bereits öfters. Auch der Track kommt sehr rockig daher, ein downtempo Beat setzt die Vocals gekonnt in Szene.

 

5. Avicii – For A Better Day

Fast schon aus der großen Disco Zeit könnte „For A Better Day“ stammen. An Position fünf im Longplayer macht sich die dritte Singleauskopplung wunderbar. Der tolle Gesang von Alex Ebert wird durch ein treibendes Klavier begleitet, Tim Bergling zeigt so richtig, was er als Musiker drauf hat.

 

6. Avicii – Broken Arrows

Waschechter Country House ist „Broken Arrows“. Zu Beginn des Sommers in seinem Podcast vorgestellt featured die Produktion tatsächlich echte Country Stars. Die amerikanische Countryband Zac Brown Band hat bereits drei Alben veröffentlicht, die in den Billboard 200 Album Charts auf den ersten Platz kamen. Das jüngste „Jekyll & Hyde“ ist nun seit 17 Wochen in der Hitliste.

 

7. Avicii – True Believer

Ebenfalls in seinem Ultra Music Festival Set lief „True Believer“. Mit dem Track scheint er etwas zurück zu alten Progressive House Sounds zu gehen. Die Vocals von Chris Martin stehen deutlich weniger im Mittelpunkt, der Drop wird von fulminanten Arpeggios dominiert. Insgesamt aber eher einer der schwächeren Songs des Longplayers.

 

8. Avicii – City Lights

Schon seit 2014 ist „City Lights“ ein Teil von Aviciis Show. Stark effektierte Vocals resultieren in der früher „Hollywood Bowl ID“ betitelten Produktion in einem echten Progressive House Drop. Der Tapestop Effekt, mit dem der Schwede einst die EDM Szene umkrempelte, ist zurück. Das klingt eindeutig nach dem Lieblingstrack der Fans.

 

9. Avicii – Pure Grinding

Scheinbar völlig neue Wege beschritt Avicii mit „Pure Grinding“, Kristoffer Fogelmark und Earl St. Clair spenden ihre rauen Stimmen. Zuerst unter „Nothing To Lose“ bekannt ist die Mischung aus Chillstep und Pop eine echte Zumutung für den klassischen Progressive House. Doch gibt man sich einmal dem Lied hin, wird es einen schnell in seinen Bann ziehen.

 

10. Avicii – Sunset Jesus

Das Instrumental hieß in der Tracklist zu seinem Ultra Music Festival Set noch „Attack“. „Sunset Jesus“ wiederrum ist die Vocalversion, bei genauerem hinhören kennt man den Progressive House Song aber irgendwo her. Tatsächlich ist es quasi eine Neuauflauge von „Dear Boy (Avicii by Avicii)“, aus dem Original wurde also ein Remix und dann eine neue Single – verrückt! Übrigens soll auch Mike Posner an dem Track mitgewirkt haben.

 

11. Avicii – Can’t Catch Me

Für einen guten Zweck, die Coca Cola Kampagne gegen Aids, veröffentlichten Wycleaf Jean und Avicii im letzten Winter „Divine Sorrow“. „Can’t Catch Me“ ist wieder eine Zusammenarbeit der zwei, diesmal ist auch noch Matisyahu dabei, ein New Yorker Rapper. Man wird es kaum glauben, aber Titel Elf des Albums ist ein Reggae Song. Nur ganz selten merkt man den EDM Einfluss vom schwedischen DJ.

 

12. Avicii – Somewhere In Stockholm

Für „Somewhere In Stockholm“ holte sich Avicii, der selbst aus Stockholm stammt, einen Landsmann an Bord. Zwar in Kenia geboren ist der Sänger Daniel Adams-Ray seit seiner Jugend ein Schwede. Bei der Zusammenarbeit herausgekommen ist ein Werk, das von der Atmosphäre lebt, epische Drums treffen auf Orchesterinstrumente.

 

13. Avicii - Trouble

Titel 13 des Albums ist der einzige, zu dem es bisher kein Preview gibt. Damit macht „Trouble“ das Release aber noch ein wenig spannender. Um den Song zu hören muss wohl noch bis zum 2. Oktober gewartet werden.

 

 

14. Avicii – Gonna Love Ya

Wiederholt hat Tim Bergling bestätigt, das auch seine eigene Stimme auf „Stories“ zu hören ist. Bei „Sunset Jesus“ besteht zumindest die Möglichkeit, bei „Gonna Love Ya“ ist es aber wohl eindeutig der Fall. Zum Abschluss präsentiert der Künstler einen etwas langsameren Progressive House Track mit leicht melancholischem Touch.

 

Fazit: Ob man es nun glaubt oder nicht, das neue Album „Stories“ von Avicii kann definitiv blind gekauft werden. Wenn man sich auf den gemischten Stil des schwedischen DJs einlassen kann, dann hat es 14 großartige Tracks, die allesamt beweisen, wie vielfältig dieser junge Produzent doch ist. 

 

 



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