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Steve Angello - Human » [Album Review]

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Steve Angello - Human » [Album Review]"Human" von Steve Angello.

Am 27. April veröffentlicht Steve Angello sein kommendes Album "Human". Ganze 21 Titel wird das Werk umfassen, entsprechend groß ist die musikalische Vielfalt auf dem Longplayer. Sieben Tracks sind bereits veröffentlicht und bei Album-Vorbestellung unmittelbar als Download verfügbar. Für weitere acht Titel konnten wir Previews aus verschiedenen Sets von Steve Angello finden. Zusätzlich haben wir bereits in "Human" reingehört und können dir deshalb Infos zu jedem einzelnen Titel bieten.

Tracklist: Steve Angello - Human


1.) Steve Angello Rejoice feat. T.D. Jakes

"Rejoice" erschien als Part der "Genesis EP" bereits im letzten Jahr und war damit einer der ersten Vorboten des Albums. Auf dem Titel hält der US-Prediger T.D. Jakes eine Rede über die richtige Einstellung, untermalt wird er dabei von einem dramatischen Instrumental.


2.) Steve Angello feat. Paul Meany - Breaking Kind

Ebenfalls Teil der "Genesis EP" ist "Breaking Kind". Der doch recht düster anmutende Song ist einer der wenigen auf "Human", die wohl kaum für die Live-Shows gemacht wurden, entsprechend selten hat ihn Steve Angello bisher live gespielt.


3.) Steve Angello feat. Highly Sedated - Flashing Lights

Die schwedische Band Highly Sedated sind noch relative Newcomer, im vergangenen Jahr erschien ihr Debütalbum über Angellos Label Size Records. "Flashing Lights" ist eine eher ruhige Nummer, zu Beginn sorgt eine Art Motivationsrede über einem melancholischem Synthesizer für eine getragene aber dennoch energiegeladene Stimmung, im Hauptteil des Tracks sind es dann aber simple, langgezogene Vocals in Kombination mit einem klassischem House-Beat, die für den richtigen Groove sorgen.


4.) Steve Angello - Glory

Bereits in 2016 premierte Steve Angello "Glory" in seiner BBC Radio 1 Radioshow. Wie bei einigen Titeln auf "Human" setzt auch hier zunächst eine Orgel ein. Im Drop sorgen dann pushende, upliftende analoge Synthesizer für ordentliche Emotionsausbrüche.


5.) Steve Angello - Grace

Lange wurde "Grace" als Zusammenarbeit von Steve Angello mit seinem Bruder An21 gehandelt, zumindest im Songtitel wird dieser jedoch nicht genannt. "Grace" ist eine ordentliche Progresse-House-Nummer, viel mehr aber auch nicht.


6.) Steve Angello feat. WDL - Are You

WDL ist noch ein Newcomer vom Label Size Records. Seine Kollaboration auf "Human", "Are You", ist eine typische EDM-Platte. Der Gesang rund um den Satz "Are You Counting Baby" ist stark effektiert und wird oft wiederholt, im Drop spielt eine simple Melodie über einem kommerziellen Progressive-House-Beat, alles in allem kein wirklich herausragender Titel, qualitativ aber dennoch hochwertig und erneut macht es einfach Spaß, den analogen Synthesizern zu lauschen.


7.) Steve Angello & The Procrastinators - 21

Wohl der außergewöhnlichste Titel auf "Human" ist "21", beim Coachella-Set (Ab Minute 36 starten) von Steve Angello vor etwas über einem Jahr brachte er die Drum-Gruppe The Procrastinators auf die Bühne, dass das von Ihnen performte Solo es auf das Album schaffen würde, hätte wohl auch ein eingefleischter Steve-Angello-Fan nicht erwartet.


8.) Steve Angello - Lord

Acid House stirbt wohl nie, bei "Lord" kann man gut die Einflüsse der Stilrichtung hören, der Track ist ein echtes Tool für die Liveshows von Steve Angello, groovet gut und lässt viel Kreativität bei den Visuals zu. Warum "Lord" zwischenzeitlich als "Next Question ID" betitelt wurde, ist unbekannt.


9.) Steve Angello - Wanna

Kanye West auf dem Steve Angello Album? Zumindest wurde lange spekuliert, ob "Wanna" mit Vocals des Superstars daherkommt. Zumindest wird der Rapper nicht im offiziellen Namen erwähnt und da im gesamten Titel nur ein stark verzerrter Vocal-Shout vorm Drop überhaupt von einer menschlichen Stimme stammt, ist dies auch relativ unwahrscheinlich. Lange wurde die ID unter den Titeln "Lord II" oder "God" gehandelt.


10.) Steve Angello - The Kiss

Auch Downtempo ist auf "Human" vertreten, "The Kiss" ist eine düstere, groovige und eher ruhige Nummer die erneut auf analoge Arpeggio-Synths setzt und sich zwischenzeitlich gar in einen Minimal-artigen Drop verwandelt, definitiv eine tolle Komposition, aber nicht unbedingt das, wofür Steve Angello bekannt ist.


11.) Steve Angello - God

Ganz anders ist da "God". Der Titel ist eine der stärksten Nummern auf "Human" und ähnlich wie die noch folgende "Paradiso" eine absolute Progressive-House-Hymne. Ein epischer, fast drei Minuten langer Build Up mit Streicher-Untermalung lässt viel Zeit, um sich einfach von der Musik treiben zu lassen, ein langsames, Vintage-effektiertes, Sample vor dem Drop hält die Energie auf einem Höchstniveau fest, bevor die Melodie erneut einsetzt und der Drop sich in voller Kraft entfaltet.


12.) Steve Angello - I Know

Als Teil der zweiten Auskopplung, der "Inferno EP", ist "I Know" bereits seit dem vergangenen Oktober frei erhältlich. Der Titel ist eher speziell, passt aber gut in das Gesamtbild des Albums.

13.) Steve Angello feat. Pusha T - Freedom

Ebenfalls Teil der "Inferno EP" ist "Freedom", für den der schwedische DJ sich Pusha T ins Studio geholt hat. Der US-Amerikanische Rapper passt wunderbar in das düstere, groovige Soundset, ein Titel, der zum Mitwippen anregt.


14.) Steve Angello - Fire

Nach dem Inferno kommt nun das Feuer. "Fire" folgt auf die beiden Titel der "Inferno EP" und kommt mit einer recht aufgeregten, fast schon wütenden Stimmung daher. Eine simple Melodie aus zwei Tönen, ein dauernd eingesetzter Vocal-Loop und gar der Einsatz einer Sirene lassen wohl keine Zweifel, was der Track verkörpern soll.


15.) Steve Angello - Heroes

Eine schöne, melancholische Melodie, ein analoger Synthesizer und ein paar Streicher im Break sowie ein solides Drumming machen "Heroes" zu einer schönen Progressive-House-Platte. Live setzt Angello den Track oft in Kombination mit bekannten Acapellas ein.


16.) Steve Angello - Shifter

Bereits recht früh wurde die entsprechende ID als "Shifter" enttarnt, die Nummer ist ein weiteres Instrumental, das wohl eher in Richtung Techno als in Richtung Progressive House geht, für welches Genre-Grenzen aber eher ungeeignet sind.


17.) Steve Angello - Paradiso

Die wohl meisterwartete ID von Steve Angello ist "Paradiso", auf dem Tomorrowland in 2017 vorgestellt sorgt der Anthem für echte Gänsehautmomente. Das ist Progressive House in seiner feinsten Art und Weise.


18.) Steve Angello feat. Barns Courtney - Dopamine

Mit der "Paradiso EP" releaste Angello kurz vor dem Wintereinbruch die bis dato nach Playzahlen erfolgreichste Auskopplung aus "Human". "Dopamine" als B-Seite des Releases ist eine sehr ruhige Nummer, für den Gesang sorgt der englische Indie-Musiker Barns Courtney.


19.) Steve Angello - Break Me Down

Die A-Seite der "Paradiso EP" ist "Break Me Down". Der Track ist einer der wenigen auf "Human", der dann doch ziemlich radiotauglich geworden ist. Das mindert die Qualität des Songs aber um kein Stück, insbesondere bei Fans ist die Nummer mittlerweile zu einem echten Liebling geworden.


20.) Steve Angello - Eros

Kurz vor Ende von "Human" bringt Angello mit "Eros" noch eine rein atmospherische, ambientale Nummer ganz ohne Drums in das Album mit ein. Streicher stehen im Mittelpunkt der Komposition, wirklich spannend ist das Ergebnis aber nicht, diesen kleinen Tiefpunkt auf dem Longplayer kann man dem Schweden aber durchaus erlauben.


21.) Steve Angello feat. Sam Martin - Nothing Scares Me Anymore

Die jüngste Single "Nothing Scares Me Anymore" hieß ursprünglich "Feels Like Heaven" und war mit Gesang von The Killers ausgestattet. Angello entschied sich dann aber doch mit anderen Vocals zu arbeiten und holte sich Sam Martin (den Sänger der David-Guetta-Single "Lovers On The Sun" und "Dangerous") ins Studio. Wir mögen beide Versionen, "Nothing Scares Me Anymore" ist ein runder Abschluss für das Album.



Fazit: "Human", das kommende Album von Steve Angello, wird am 27. April veröffentlicht. Wir haben uns vorab die 21 Titel angehört und kommen zu einem positiven Fazit: Alles in allem ist "Human" deutlich weniger pop-lastig als noch "Wild Youth", Angellos letztem Longplayer. Insbesondere live dürften einige der Titel für unvergessliche Momente sorgen.

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Über den Autor
Vitus Benson

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