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Funky Future House

Mo Falk & Zoopreme - Tastes Gud

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten)

Mo Falk & Zoopreme - Tastes Gud"Tastes Gud" von Mo Falk & Zoopreme.

Mo Falk und Zoopreme tun sich ein weiteres Mal zusammen. Nachdem Ende letzten Jahres ihre erste gemeinsame Single „Midnight Strike“ auf Darklight Recordings, einem Sublabel von Armada, erschien, geht nun „Tastes Gud“ an den Start. Die Future House Nummer schlägt klanglich eine weniger aggressive, dafür umso einzigartigere Richtung ein. Im Gespräch mit den beiden Acts konnte ich ein bisschen mehr über die Entstehungsgeschichte von „Tastes Gud“ erfahren, die ich im Folgenden mit euch teilen möchte. Weiterhin folgt natürlich – wie immer – eine kurze Analyse. 


Die Interpreten

Mo Falk ist zweifellos einer der vielversprechendsten EDM-Acts Deutschlands. Der in Berlin lebende DJ und Producer ist mit klassischer Musik aufgewachsen und widmete sich nach der Schule einem Audio Engineering Studium. Sein Durchbruch in die EDM-Szene gelang ihm im Sommer 2018. Nach einem offiziellen Remix für Hardwell auf dessen Label Revealed Recordings folge sein Solo-Track „Mammut“ auf Don Diablos Imprint Hexagon. In den darauffolgenden Monaten schlossen sich etliche Releases auf großen Labels wie Mixmash, Heldeep und Spinnin‘ an. Dabei arbeitete der 21-Jährige unter anderem mit Sagan, Keanu Silva und Asketa x Natan Chaim zusammen. Seine Fangemeinde, die sich liebevoll als „Falkens“ bezeichnet, wächst ständig. Fast 500.000 monatliche Spotify-Hörer sprechen da für sich. Diesen Falken sollte man definitiv im Auge behalten!

Dann wäre da noch Zoopreme. Das EDM-Duo aus Österreich mit einer Vorliebe für Ananas ist ebenfalls seit 2018 als DJs und Producer tätig. Ihre Debütsingle „Sweet Overdose“ erschien auf Laidback Luke’s Mixmash Records als Kollaboration mit Krosses. Daraufhin schafften es Sean und Markus immer wieder, mit ihrem sehr kreativen, facettenreichen Stil zu überzeugen, der sowohl Future Bass und Festival Trap als auch Electro und Future House beinhaltet. Ihre Produktionen wurden schon auf Spinnin‘ und Trap City veröffentlicht. Ebenso wie Mo kommen die beiden gerade erst so richtig in Fahrt, behaltet sie also auf jeden Fall im Auge!

Ein langer Weg bis zum Release

„Tastes Gud“ erschien am 14. November auf Hexagon Recordings. Doch bis es letztendlich dazu kam, ist einiges mit dem Track geschehen. Seine Geschichte begann schon im August letzten Jahres. Damals sind Zoopreme durch „Mammut“ auf Mo aufmerksam geworden und wollten mit ihm arbeiten. Mo war ihnen jedoch zuvorgekommen und hatte den Jungs bereits geschrieben, nachdem er zum ersten Mal „Sweet Overdose“ gehört hatte. Eine der Demos, die er ihnen schickte, war eine early version von „Tastes Gud“. Daraufhin wurde der Track relativ schnell fertiggestellt und verschickt, wobei sich der Drop noch deutlich von dem unterschied, was wir heute zu hören bekommen. Laut Mo kam lediglich die verrückte Idee von ihm, während Sean und Markus sich mit dem Mix und Mastering beschäftigten und somit dafür sorgten, dass der Track so gut klingt. Vielen Labels gefiel die Nummer zwar, doch so wirklich veröffentlichen wollte sie niemand. Auch eine Abwandlung des Drops konnte daran erst einmal nichts ändern, sodass sie sich vorerst damit abfinden mussten, dass „Tastes Gud“ wohl nie veröffentlicht werden würde. Doch nachdem Mo den Track dieses Jahr bei seinem allerersten Auftritt auf dem ADE in sein Set einbaute, wendete sich das Blatt. Am nächsten Tag bekam er eine Nachricht von Hexagon, die die Nummer unbedingt veröffentlichen wollten. Und so kam es nach langer Zeit glücklicherweise doch noch zur Veröffentlichung dieses coolen Titels.


Tastes Gud

Kommen wir nun endlich zum Track selbst. „Tastes Gud“ beginnt mit einer Mo-Falk-typischen, sehr Funk-lastigen Break, deren fröhliche Stimmung sofort ansteckend wirkt. Anschließend bekommt man ein ziemlich witziges Vocal zu hören. Dieses entstammt einer alten Werbung für Süßigkeiten, welche die Jungs auf YouTube fanden (keine Sorge – Copyright-technisch ist hier alles abgesichert), und verleiht der Nummer sowohl ihr Thema als auch den Titel. Nach dem kurzen Buildup befindet man sich auch schon mitten im Drop. Der besitzt eine ordentliche Portion Groove, was einer wirklich einzigartigen Bassline zuzuschreiben ist. Darüber hinaus ertönt hier eine simple, aber sehr effektive Flötenmelodie, welche den Hörer unverzüglich in ihren Bann zieht. Abgerundet wird der Drop durch klassische House-Beats und viele kleine Details, die für ein kurzweiliges Hörerlebnis sorgen. Insgesamt regt dieser Track massiv zum Tanzen an und macht einfach gute Laune. Somit ist er bestens für Clubnächte und Home-Partys geeignet.
 

Fazit: Mit „Tastes Gud“ zeigen Mo Falk und Zoopreme so richtig, was sie drauf haben. Die Future House Nummer strotzt nur so vor Einzigartigkeit und kann auf ganzer Linie überzeugen. Schmeckt gut und klingt sogar noch besser – was will man mehr?

 

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Über den Autor
Tim Franke

Elektronische Musik begleitet mich schon, seit ich mit 12 Jahren zum ersten Mal „Levels“ von Avicii zu hören bekam. Von da an gab es für mich nichts Schöneres mehr, als ständig neue Musik zu entdecken. Es war schon immer egal, ob emotionale Progressive-House-Hymne, aggressiver Festival-Bigroom oder donnerndes Drum-and-Bass-Feuerwerk, denn für mich spielen Genres keine Rolle, solange ich mich völlig in der Musik verlieren kann. Neben meinem Künstlerprojekt „TIM3Limit“ und meinem Audio Engineering Studium bietet mir Dance-Charts eine weitere Möglichkeit, mich noch intensiver mit EDM auseinanderzusetzen, wofür ich sehr dankbar bin.

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