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Zweites Studioalbum von Galantis

Galantis - The Aviary » [Album Review]

Galantis - The Aviary » [Album Review]Galantis - The Aviary

Das schwedische Duo Galantis kann  definitiv als einer der aktuell besten Dance-Pop-Acts der Welt bezeichnet werden. Die beiden Produzenten bringen mit ihrem Tropical-Sound einen Touch EDM in den Mainstream-Bereich und das kommt bei beiden Seiten an. Ob im Radio oder Club, die Nummern von Galantis passen oft ins Konzept. Dabei haben sie in den vergangenen zwei Jahren einen Signatursound geschaffen. Dieser zeichnet sich zu einem großen Teil durch die gepitchten Vocals, die Galantis oft in ihren Produktionen verwenden, aus. Sie sorgen für eine sommerliche Atmosphäre, die wiederum einen Gute-Laune-Effekt in den Track bringen. 2015 erschien in dem Style das erste Studio-Album, mit dem die Jungs einen großen Erfolg verzeichnen konnten. Am 15. September 2017 erschien das zweite Studio-Album “The Aviary“. Wir stellen euch das neue Album vor und verraten, inwiefern sie sich stilistisch verändert haben.


Tracklist: Galantis – The Aviary

  1. True Feeling
  2. Hey Alligator
  3. Girls On Boys (feat. ROZES)
  4. Salvage (Up All Night) (feat. Poo Bear)
  5. Tell Me You Love Me (mit Throttle)
  6. Hello
  7. Hunter
  8. Written In The Scars (feat. Wrabel)
  9. Call Me Home
  10. Love On Me (mit Hook N Sling)
  11. Pillow Fight
  12. No Money

 


The Aviary - Sechs bekannte und sechs unbekannte Tracks

Auch auf dem neuen Album bleiben die beiden Produzenten ihrem Stil treu. Überwiegend tauchen hier Dance-Pop-Songs mit gepitchten Vocals auf. Die Hälfte der Tracks wurden vorab als Single-Auskopplungen veröffentlicht. “True Feeling“, “Girls On Boys“ und “Pillow Fight“ schafften es nicht auf höhere Chartpositionen, aber “Love On Me“ und “Hunter“ konnten beachtliche Erfolge einfahren. Zu “No Money“ braucht eigentlich kaum noch etwas gesagt werden, denn der Song eroberte den Sommer 2016 und kletterte auf Platz 10 der deutschen Single-Charts.

“Girls On Boys“, “Salvage“, “Love On Me“, “True Feeling“, “No Money” und “Hunter” entsprechen dem typischen Galantis-Sounddesign. “Written In The Scars” und “Pillow Fight” zeichnen sich durch großartige, gefühlvolle Vocals aus. “Hey Alligator“, “Call On Me“ und “Hello“ grenzen sich ein bisschen von den restlichen Songs ab. Die drei Tracks klingen alle relativ untypisch und setzen mehr auf Tropical-House als auf Dance-Pop. Auf dem Album sind einige tolle Kollaborationen zu hören. Bei “Girls On Boys“ übernimmt ROZES die Vocals, die auch für The Chainsmokers gesungen hat. Bei “Salvage“ ist die Stimme von Poo Bear zu hören, von dem viele gar nicht wissen, dass er eng mit Skrillex und Justin Bieber zusammenarbeitet. Der letzte bekannte Sänger ist Wrabel von “Written In The Scars“. Ihn könnten eingefleischte EDM-Fans noch von “Afrojack – Ten Feet Tall“ kennen. Bei “Love On Me“ handelt es sich um einen Song, der mit dem australischen Produzenten Hook N Sling aufgenommen wurde.

Ebenfalls kollaborieren Galantis hier mit Throttle, einem EDM-Newcomer aus dem Hause Spinnin‘ Records. Aus dieser Kollaboration entstand der Track “Tell Me You Love Me“, welcher für uns das Highlight auf dem Album darstellt. Man hört bei diesem Song beide Seiten heraus und die Mischung aus Galantis' Gute-Laune-Sound und Throttles Retro-Sound klingt einfach nur genial.

Fazit: Das schwedische Duo Galantis wird auch mit dem zweiten Studio-Album “The Aviary“ einen großen Erfolg einfahren. Wer Lust auf ein sommerliches Album und reichlich gute Laune hat, der ist bei diesem Album genau richtig. Die Mischung aus typischen Galantis-Songs und Ausflüge in andere Genres stimmt. Man bekommt hier zwar hauptsächlich Dance-Pop zu hören, doch auch Future Pop, Tropical House und Oldschool-Sound sind vertreten. Am besten gefällt uns die Retro-Kollaboration mit Throttle. Dort probieren Galantis etwas Neues und das funktioniert fabelhaft. Insgesamt handelt es sich bei “The Aviary“ um ein tolles Album!

 

 

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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