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So wirst du auf Spotify gehört

Streams auf Spotify bekommen: Eine Anleitung

 

Steams auf Spotify bekommenPlays auf Spotify bekommen: Ein Do it yourself-Guide

Spotify hat heute über 70 Millionen zahlende Abonnenten. Neue Titel können auf dem Streamingdienst bereits innerhalb von wenigen Stunden nach Release sechsstellige Play-Zahlen generieren, wenn sie in die richtigen Playlisten sind. Der Heilige Gral auf Spotify ist gewissermaßen in eben jene Playlisten mit Millionen von Followern zu kommen.


Wie komme ich mit meinem Song in Spotify-Playlisten?

Songs, die in "Today's Top Hits" aufgenommen werden, erhalten nur über die Playlist bereits rund zwei bis drei Millionen Streams wöchentlich, Tendenz steigend. Große Player im Musikbusiness haben das längst erkannt und stecken enorme Geldsummen in das Playlisting. Nun hat nicht jeder Newcomer oder Indie-Musiker solche Ressourcen, dennoch gibt es verschiedene Tricks und Kniffe, die auch du durchführen kannst und die in diesem DIY-Guide zum Spotify-Playlisting aufgeführt sind.

1.) Mach großartige Musik

Spotify nutzt künstliche Intelligenz um herauszufinden, welche Titel den Leuten wirklich gefallen. Der beste Weg, um auf Spotify erfolgreich zu sein, ist also nach wie vor möglichst viel Zeit damit zu verbringen, deine Songs zu verbessern. Wenn die Algorithmen von Spotify ihren Job perfekt machen, dann sollten sie, ohne dass du einen großen Aufwand betreibst, erkennen, dass dein Track der nächste Mega-Hit werden kann.


2.) Lerne deine Fans kennen

Die ersten Plays zu einer neuen Single werden auf Spotify immer von deinen Fans - oder, wenn du noch keine echte Fan-Base hast, von deinen Freunden und deiner Familie kommen. Spotify beobachtet deren Verhalten bereits ab dem ersten Klick auf deinen Track.

Wie schnell skippen sie? Wie lange wird sich der Titel angehört? Was wird sonst für Musik angehört? Hören sie noch mehr Titel von dir? Fügen sie deinen Track zu eigenen Playlisten oder zur Bibliothek hinzu? Die verschiedenen Indikatoren, die die neuronalen Netzwerke in Spotifys Rechenzentren auswerten, zeigen sehr schnell auf, ob ein Titel Top oder Flop ist.

Wirklich wichtig ist es also, dass du deine Fans kennenlernst und verstehst, was sie an deiner Musik schätzen und welche Musik sie sonst noch hören - so kannst du Musik machen, die den Leuten gefällt. Übrigens steht das nicht im Gegensatz zu deiner künstlerischen Freiheit, vielleicht schätzen deine Fans ja gerade an dir, dass du immer experimentell und innovativ unterwegs bist.


3.) Denk beim Produzieren an Spotify

Grundsätzlich bietet Spotify dir mehr Freiheiten beim Produzieren. Zu Vinyl-Zeiten gab es feste Beschränkungen, eine LP konnte nun einmal nur etwa 40-50 Minuten Musik aufnehmen, ein Grund also, weshalb viele Alben nicht länger waren. Eben da Spotify aber so datengetrieben agiert, gibt es nun andere Rahmenbedingungen, die beachtet werden sollten:

► Verzichte auf lang(weilig)e Intros, wenn ein Song erst mit einer Minute langsam steigerndem orchestralen Build Up beginnt, dann werden viele Zuhörer skippen

► Bringe, wenn möglich, bereits in den ersten 20 Sekunden die wichtigste Idee des Titels unter, so vermeidest du, dass dein Track geskippt wird, bevor die coolste Stelle kommt

► Verzichte auf Stille am Ende, wenn dein Titel mit einigen Sekunden Stille aufhört, dann macht sich das in einer Playlist schlecht und deine Fans sind weniger geneigt, das Werk in voller Länge anzuhören (ein weiterer Indikator für Spotify)

► Achte beim Mastering darauf, dass Streamingplattformen die Lautheit der Titel einpegeln, eine detaillierte Übersicht zum Thema gibt es etwa hier.


4.) Schreibe User-Generated-Playlists an

Auf Spotify gibt es mehrere Arten von Playlists. Es gibt zum einen solche, die von Spotify selbst stammen, dann solche die von großen Playlist-Netzwerken wie Digster (gehört zu Universal), Filtr (Sony) oder Topsify (Warner) kuriert werden und schließlich solche, die andere Nutzer erstellt haben. Dies können sowohl Blogs, Labels und andere Tastemaker als auch Musiker oder gar ganz normale Musikfans sein.

Seit einiger Zeit nun werden offizielle Spotify-Playlisten sowie die Playlisten von den großen Netzwerken bevorzugt für Nutzer angezeigt. Um an Millionen von Plays zu kommen, ist das Ziel also in solchen platziert zu werden. Nun es ist ausgesprochen schwierig, direkt die Kuratoren der gigantischen Playlisten zu erreichen, neben dir werden es noch Tausende jede Woche versuchen und darunter ist sicherlich auch der eine oder andere, der den Kurator tatsächlich persönlich kennt.

Stattdessen sollte dein Ziel zunächst also sein, kleinere, User-generated-Playlists, anzuvisieren. Die Kuratoren der ganz großen schauen sich oft lieber kleinere Playlisten als ihr eigenes E-Mail-Postfach an und ganz nebenbei macht eine Aufnahme in viele kleinere Listen auch einen positiven Eindruck beim Spotify-Algorithmus. Um auf User-Generated-Playlists zu kommen, gibt es kein Allheilmittel, verschiedene Methoden können funktionieren. Ganz klassisch wäre aber erst einmal Kuratoren von kleineren Playlists mit einem Hinweis zu deinem Titel anzuschreiben.


5.) Versuch weiterhin auf Blogs zu kommen

Nun auch die meisten Kuratoren von User-Generated-Playlists haben mittlerweile ein überfülltes E-Mail-Postfach. Stattdessen gucken sie lieber an anderen Orten nach Musik. Ein guter Startpunkt für viele Tastemaker sind Musikblogs. Zum Thema Tastemaker muss noch ein wenig weiter ausgeholt werden.

Spotify hat mit "Fresh Finds" eine automatisch erzeugte Playlist, die bereits sehr früh versucht, zukünftige Hits zu erkennen. Dafür hat ein Algorithmus etwa 50.000 Tastemaker ausgemacht, die bereits sehr früh Songs angehört und geplaylistet haben, die später zum Hit wurden. Wenn viele von diesen dann einen neuen Song feiern, so landet er in "Fresh Finds" oder einer ihrer genrespezifischen Schwestern. Nun hat "Fresh Finds" keine unschlagbaren Abonnenten-Zahlen, allerdings ist bekannt, dass Spotify-Mitarbeiter ein sehr starkes Auge auf eben diese datenbasierten Playlisten werfen.

Es ist also relativ simpel, um auf Spotify durchzustarten, willst du, dass die coolen Tastemaker und Trendsetter deine Titel spielen. Insbesondere Blogs sind ein gutes Tool, um eben jene Tastemaker zu erreichen. Dabei muss ein Blog gar nicht mal die größte Reichweite bieten, es genügt, wenn er die richtigen Leute anspricht.


6.) Bleib außerhalb von Spotify relevant

Wenn ein Spotify-Kurator nach neuen Songs für eine Playlist sucht, so werden ihm von einem internen Tool eine Reihe von Titeln vorgeschlagen, die passen könnten - ziemlich ähnlich zu dem Vorschlagssystem, dass auch dir Ideen liefert, welche Tracks noch in deine Playlist passen könnten. Einige der Metriken, die der Algorithmus beachtet, wie etwa die Skip-Rate oder den Tastemaker-Buzz haben wir bereits besprochen.

Neben internen Metriken aus Spotify selbst berücksichtigt der Algorithmus aber auch zahlreiche externe Daten. Spotify trackt Social Media und behält Themen und Titel, die dort viral gehen, im Auge. Auch ist bekannt, dass Spotify Natural-Language-Processing, zu deutsch Spracherkennung, verwendet, um auszulesen, über was Blogs und Newsportale berichten.


7.) Schreibe personalisierte E-Mails

Egal, ob du nun Blogger oder Playlist-Kuratoren kontaktieren willst, es ist enorm wichtig, dass du personalisierte E-Mails schreibst. Uns erreichen hier bei Dance-Charts Woche für Woche hunderte von Anfragen, ob wir nicht diesen oder jenen Titel featuren könnten. Eine personalisierte E-Mail sollte den entsprechenden Kontakt mit dem Vornamen ansprechen und Bezug auf seine bisherige Arbeit nehmen.

So könnte eine Formulierung etwa lauten, "Ich habe gesehen, dass du vor zwei Wochen Track XYZ in deine Playlist aufgenommen hast, hier ist ein Titel von mir, der in eine ähnliche Richtung geht, aber ein wenig fröhlicher ist, ich glaube er könnte dir auch gefallen.". Zusätzlich würdest du dann einen Spotify- oder SoundCloud-Link angeben und einen weiteren Link zum elektronischen Presse-Paket (mit Fotos und Pressetext) hinzufügen - mehr braucht es nicht.

Denk immer daran, das Wahrscheinlichste ist, dass du keine Antwort auf deine Mail erhältst. Sollte jemand dir doch einmal antworten, so ist es gut möglich, dass es sich um eine Absage handelt. Es ist wichtig, dass du die Contenance behältst und weiter höflich bleibst. Falls nach etwa einer Woche keine Antwort auf deine Mail gekommen ist, kannst du ein Follow-Up senden. Ein gutes Tool, um zu tracken, ob deine Mail geöffnet wurde und um dir Erinnerungen für Follow-Ups zu senden, ist zum Beispiel MailButler.

8.) Nutze Submithub

Um das Problem anzugehen, dass viele Blogger ihre überquellenden Postfächer nicht mehr checken und viele Indie-Musiker keine Chance haben, von Tastemakern gehört zu werden, wurde vor etwa zwei Jahren Submithub gegründet. Auf dem Dienst kannst du deine neusten Songs direkt an verschiedene Blogs und Playlist-Kuratoren schicken. Der Clou ist, dass du für das Anhören einer Promo einen kleinen Betrag an den jeweiligen Redakteur zahlst, dieser, um den Anreiz zu erhalten, jedoch mindestens 20 Sekunden des Titels hören muss und dir binnen 48 Stunden ein konstruktives Feedback bieten muss.

Auch auf Submithub kannst du damit rechnen, dass dein Titel in etwa 95% der Fälle abgelehnt wird, allerdings erhältst du ein schonungsloses Feedback eines Musikkenners (was gerade hilfreich sein dürfte, wenn dir sonst nur deine Freunde Rede und Antwort stehen) und du verwendest deine Zeit weitaus effizienter als das Netz nach den Mail-Adressen und Kontakt-Formularen der unterschiedlichen Tastemaker zu durchforsten.


9.) Generier dir deine Tastemaker-Datenbank

Wenn du nicht etwa einen (meist kostspieligen) Publizisten engagieren willst, dann musst du dir wohl oder übel ab einem gewissen Zeitpunkt eine Tastemaker-Datenbank aufbauen. Dies kannst du selbst in stundenlanger Web-Recherche leisten oder aber einfach Outsourcen.

Mittels einer Plattform wie fiverr kannst du einen Freelancer engagieren, der für dich eine Tastemaker-Datenbank nach deinen Vorgaben erstellt. Den Preis verhandelst du individuell aus, meist sollte er jedoch nicht allzu hoch sein. Ein gutes, englisches, Tutorial gibt es etwa hier.

Was sollte deine Tastemaker-Datenbank denn enthalten? Ein guter Startpunkt ist auf Spotify nach Playlisten zu suchen, die zu dir ähnliche Künstler und Genres enthalten. Im nächsten Schritt versuchst du vom jeweiligen Spotify-Account auf einen anderen Account im Netz, etwa Facebook oder Twitter, zu schließen und findest so im Optimalfall eine Webseite oder eine E-Mail-Adresse. Für Blogs funktioniert das Prinzip analog, nur dass du dort versuchst, die E-Mail-Adressen der jeweiligen Redakteure ausfindig zu machen, die bereits zu deiner Musik ähnliche Songs unterstützt haben.


10.) (Facebook-)Werbung schalten

Zugegeben, grundsätzlich ist Facebook-Werbung für Songs zu schalten eine relativ schlechte Idee, meist kostet die Werbung mehr als sie jemals wieder einspielen wird. Außerdem kann Werbung nervig wirken und ein Song in der Facebook-Timeline wird mitunter einfach überscrollt. Mit dem richtigen Targeting kann es dennoch sinnvoll sein, Werbung zu schalten.

Mittels einer passenden Zielgruppen-Einstellung kannst du deine Werbekampagne sehr genau auf die Entscheider und Tastemaker fokussieren. Um Spotify-Mitarbeiter zu bewerben, reduziere deine Zielgruppe etwa auf den Wohnort Hamburg und Personen, denen Spotify gefällt. Indem du noch weitere Schlagworte hinzufügst, etwa zu dir ähnliche Bands oder Musikblogs, die deinen Musikstil featuren, erzielst du noch genauere Treffer.

Selbst wenn die entsprechenden Kuratoren dich nach der Werbung nicht direkt featuren, so werden sie zumindest deinen Namen kennen. Erreicht sie derselbe Name dann noch über andere Kanäle, so sind sie dir auf jeden Fall zugeneigter als dem Künstler, dessen Namen sie zuvor nicht kannten. Du kannst natürlich auch versuchen, Werbung auf anderen Plattformen zu schalten, eine gute Anlaufstelle könnte etwa LinkedIn sein.


11.) Lade Playlist-Kuratoren zu deinen Shows ein

Spotify-Kuratoren sind bekannt dafür, gerne auf Live-Shows zu gehen und neue Künstler anzusehen. Das ist durchaus ausgesprochen logisch, die meisten Tastemaker sind Hardcore-Musikfans. Sie leben für die Musik und wollen ständig neue, coole Musiker kennenlernen. Wenn du also persönliche Kontakte zu den verschiedenen Entscheidern aufbauen möchtest, so funktioniert das am einfachsten, wenn du sie zu deinen Shows einlädst.

Finde heraus in welcher Stadt sie leben und wenn du dort einen Gig spielst, lade sie zum Konzert ein. Nach dem Konzert kannst du sie dann noch auf ein kurzes Meet-&-Greet treffen und ihnen deine neue Single zeigen. So hast du eine sehr große Chance, dass bald dein Titel auf einem Blog oder in einer Playlist gefeatured wird. Denk auch daran, dass Kuratoren sich meist untereinander kennen und austauschen, hat einem dein Konzert gefallen, so wird er es weitererzählen.

Natürlich kann es auch passieren, dass deine Einladung abgelehnt wird, aber niemand schaut einem geschenkten Gaul ins Maul. Mit dieser "Geben-statt-Nehmen"-Strategie schaffst du es, einen Tastemaker langfristig auf deine Seite zu holen. Es ist menschliche Natur, dass wir denen, die zu uns nett sind, auch gerne einen Gefallen tun, in der Regel solltest du also gar nicht mehr nach einem Feature fragen müssen.


12.) Triggere deine Social Media Fans, dir auf Spotify zu folgen

Die ersten, die deine Musik hören, sind immer deine bereits bestehenden Fans. Damit sie von deiner Musik erfahren, etwa indem neue Releases von dir in ihren Playlisten "Dein Mix der Woche" oder "Release Radar" auftauchen, müssen sie dir auf Spotify folgen. Fordere sie direkt dazu in deinen Social-Media-Kanälen auf und versuche neben deinen Likes auf anderen Plattformen auch deine Spotify-Followerschaft wachsen zu lassen.


13.) Erschaffe deine eigene Playlist

Du möchtest in großen Playlisten auftauchen? Dann bau dir doch einfach deine eigene Playlist mit vielen Followern. Gerade wenn dir als Künstler schon die ersten Fans folgen ist es kein Problem deine eigene Playlist organisch wachsen zu lassen. Überlege, welche Musik deine Fans gerne hören und erschaffe die Playlist dann rund um dieses Thema. Denk daran die Playlist mit einem guten Namen und einem professionellen Bild auszustatten, orientiere dich dabei einfach an den offiziellen Spotify-Playlisten.

In deine Playlist solltest du zu einen gegebenen Zeitpunkt nicht mehr als zwei bis drei deiner eigenen Titel packen. Stattdessen fülle Sie mit Musik von anderen großartigen Musikern, "Geben-statt-Nehmen" ist erneut das Prinzip. Wenn du bereits ein paar Freunde hast, die ähnliche Musik machen, dann sprecht euch ab, dass ihr jeweils die Musik des anderen featured. Halte deine Playlist regelmäßig up-to-date, einmal pro Woche bis zu fünf Titel zu ändern scheint eine gute Rate zu sein. Größentechnisch sind 50 Songs ein guter Startpunkt. Es sollte zu jedem Zeitpunkt aber die Qualität der Playlist über allem anderen stehen.

14.) Mach deine Playlist publik

Lasse andere Tastemaker und Playlist-Kuratoren von deiner Playlist wissen. Oft sind diese besonders musikbegeisterte Menschen und hören demnach auch überproportional viel Musik. Wenn du dich mit anderen Kuratoren austauschst, dann kannst du dir auch Feedback einholen, wie deine Playlist eventuell noch verbessert werden könnte.

Für den Playlist-Austausch gibt es sowohl einen Sub auf Reddit als auch eine offizielle Spotify-Seite. Denke in jedem Fall immer daran, dass du auch Playlists von anderen Tastemakern folgst und Feedback gibst, wenn du erwartest, dass sie dies bei dir tun.


15.) Free-Download-Kampagnen

Gerade für elektronische Musiker waren die sogenannten Download-Gates eine bewährte Methode um die eigenen Social-Media-Kanäle wachsen zu lassen. Wenn man den Free-Download eines Titels erhalten wollte, so musste man zunächst dem Künstler auf einigen Social-Media-Kanälen folgen. Nun der durchschnittliche Musikhörer ist mittlerweile zum Streaming gewechselt, aber gerade DJs und Fans von Bootlegs und White-Label-Tracks pflegen noch immer eine Offline-Musiksammlung.

All diese sind auch großartige Tastemaker, das heißt, wenn du sie dazu kriegst, dir auf Spotify zu folgen, so hilft dir das. Konfiguriere bei deiner nächsten Free-Download-Kampagne dein Download-Gate also so, dass du mehr Follower von dir und deiner Playlist erhältst. Viele, gerade kleinere, Labels erlauben es mittlerweile auch, einen Song gleichzeitig als Free-Download und auf den Streaming-Portalen zu veröffentlichen. So kannst du den maximalen Traffic für deinen Titel auf den unterschiedlichen Plattformen generieren.

Einige Anbieter für Download-Gates sind etwa Toneden, Hypeddit oder Hive, meistens bieten sie sogar noch mehr Tools für personalisierte Werbekampagnen an als das besprochene Gate. Wenn es dir hauptsächlich darum geht, DJs wegen ihrer Eigenschaft als Tastemaker anzusprechen, dann sind DJ-Pools nach wie vor der beste Weg. Über einen Promo-Pool hast du die Möglichkeit, auf Kontaktdaten von tausenden, oft eher kleineren Resident-DJs zurückzugreifen und ihnen Promos zuzusenden.


16.) Vergiss Deezer nicht

Neben Spotify gibt es noch zahlreiche andere Streamingdienste. Auch wenn der schwedische Marktführer oft als unangefochtene Spitze dargestellt wird, kommen die anderen Anbieter auf durchaus beachtliche Abonnentenzahlen. An Nummer zwei bei den zahlenden Abonnenten (30 Millionen) kommt Apple Music, allerdings stehen Playlisten bei dem iTunes Nachfolger noch nicht so sehr im Zentrum wie sie dies bei Spotify tun.

Gerade in Deutschland ist auch Deezer (7 Millionen zahlende Abonnenten weltweit) als Dienstleister zu nennen. Es lohnt sich also, die eigenen Spotify-Bemühungen auf andere Streamingangebote auszuweiten. Weitere Streamingdienste, die du anvisieren könntest, sind Amazon Music Unlimited, Google Play Music, Napster und Tidal.


17.) Versuch dein Glück bei "Friday Cratediggers"

Es gibt eine offizielle Spotify-Playlist für elektronische Musik, bei der du direkt deine Promo einreichen kannst. "Friday Cratediggers" wird wöchentlich mit hochkarätigen EDM-Releases aktualisiert. Dabei handelt es sich um eine harmonische Mischung aus geschätzt etwa 75% von etablierten Künstlern und Labels und 25% von Newcomern. Wie viele Tracks davon über das Promo-Formular eingereicht wurden, ist unbekannt. Man kann aber zumindest davon ausgehen, dass jeder eingereichte Titel begutachtet wird.

Zum "Friday Cratediggers" Promo-Formular

Neben "Friday Cratediggers" kannst du deine Musik auch allgemein für alle EDM-Playlisten einsenden:

Zum "MINT" Promo-Formular



 

Fazit: Auf Spotify zu jede Menge Streams zu kommen ist schwer, aber nicht unmöglich. Der Streaminganbieter hat das Spielfeld ein wenig ausgeglichener gemacht. Gleichzeitig heißt das aber auch, dass tausende von Musikern weltweit jetzt nahezu die gleichen Chancen haben. Mit ein wenig Geschick kann man zumindest die eigenen Chancen, gehört zu werden, vergrößern. Wenn du noch Fragen oder Anregungen haben solltest oder Hilfe benötigst, so zögere nicht, mich unter der unten angegebenen E-Mail zu kontaktieren.

 

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Über den Autor
Vitus Benson

Musik begeistert mich, ich höre gerne perfekte Kompositionen, sei es elektronische Musik, Indie oder Rap, das Genre stört mich dabei nicht so sehr. Als Freelancer für Dance-Charts unterstütze ich bei Festival-Kooperationen, im Social-Media-Marketing sowie in der Redaktion. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

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