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Frontmann Jeff Sutorius hat das Projekt verlassen

Dash Berlin: Steht das Projekt vor dem Aus?

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Dash BerlinDash Berlin.

Der niederländische DJ und Produzent Dash Berlin ist seit Jahren ein großer Name in der EDM-Szene und ist durch den Trance-Hype der 2000er bekanntgeworden. Mittlerweile ordnet sich der Niederländer im Bereich des Progressive House ein und hat regelmäßige Veröffentlichungen auf Armada Music (Label von Armin van Buuren). Besonders im DJ-Mag-Voting ist Dash Berlin jährlich extrem erfolgreich und schafft es meistens in die Top 30 des Rankings. Mit seinen Progressive-House-Sets ist Dash Berlin, um seinen Frontmann Jeff Sutorius, in der ganzen Welt unterwegs. Was viele gar nicht wissen: Das Gesicht, was man mit Dash Berlin verbindet, ist nicht das einzige Mitglied des Projektes. In der Produktion helfen dem Frontmann Sutorius die beiden Kollegen Kalberg und Molijn. Nun hat es jedoch intern Stress gegeben. Das DJ-Gesicht Jeff Sutorius hat das Projekt verlassen, die Auftritte wurden abgesagt und die beiden Produzenten-Kollegen mit der Agentur Vanderkleij Agency wurden verklagt.


Jeff Sutorius – Der Frontmann fehlt in den Social Networks

Im Juni machten bereits Gerüchte um eine Auflösung des Projektes die Runde. Beim Spring Awakening Music Festival wurde Dash Berlin bereits gestrichen. Offizielle seien gesundheitliche Probleme die Gründe gewesen. Der Frontmann des Produzententrios veröffentlichte kurz darauf ein Statement in seinen persönlichen sozialen Netzwerken, mit denen er den Gerüchten ein Ende setzte und die wirklichen Gründe des Fehlens erläuterte.

Mit diesem Statement möchte ich euch informieren, dass ich die Zusammenarbeit mit Vanderkleij Agency, Sebastiaan Molijn und Eelke Kalberg (Booker & Management von Dash Berlin) im Mai beendet habe. Der Grund für den Abbruch der Zusammenarbeit ist falsches Management und die Vernachlässigung meiner eigenen Interessen in den letzten Jahren. Ich habe kürzlich herausgefunden, dass sich Molijn und Kalberg zusammen mit Vanderkleij Agency den Namen “Dash Berlin“ für sich selbst haben eintragen lassen. Ich habe das nicht wahrgenommen und jetzt ist es für mich nicht mehr möglich, unter meinem Namen “Dash Berlin“ aufzutreten. Ich habe mich mit meinen Anwälten zusammengesetzt, um diesen Fall vor Gericht zu kriegen, damit dieser Schaden behoben wird. All das hatte negativen Einfluss auf meine Gesundheit und mir wurde geraten, mich zurückzuziehen. Ich hätte das gerne über meine eigenen sozialen Netzwerke bekanntgegeben, aber nach dem Ende unserer Zusammenarbeit wurde mir der Zugang zu den sozialen Netzwerken nicht gestattet. Ich hoffe, dass all das schnell erledigt sein wird und ich weiterhin auftreten kann. Ich liebe meine Fans und ich hoffe sie werden es verstehen. – Jeffrey Sutorius

Jetzt gibt es Neuigkeiten zum Thema Dash Berlin. Die beiden Produzenten Molijn und Kalberg haben einen weiteren Seitenhieb für Sutorius parat. Der Name des Frontmannes wurde von sämtlichen Plattformen des Projektes gestrichen. Weder auf der Facebook- noch auf der Twitter-Seite des ikonischen Trance-Acts wird Jeff Sutorius in der Liste der Mitglieder genannt. Es ist sogar so weit gekommen, dass das Gesicht des Projektes im Wikipedia-Artikel als ehemalige Mitglieder gelistet ist. Momentan existiert Dash Berlin noch und setzt sich aus den beiden Namen zusammen, die jahrelang als Produzenten gearbeitet hatten. Ob die beiden das Projekt ohne Sutorius weiterführen können, ist durchaus fraglich. Auch die Folgen der Klage des Frontmannes sind noch unklar. Wird Sutorius den Rechtsstreit gewinnen oder haben jetzt Molijn und Kalberg das Herz von Dash Berlin für immer in der Hand? Falls es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

An dieser Stelle könnt ihr nochmal in die aktuelle Single “Save Myself“ mit DBSTF reinhören, die so wohl endgültig die letzte Nummer des Projektes sein wird.

 

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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