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Flops und Tops

Das Ultra Music Festival 2017 – Ein Rückblick

Das Ultra Music Festival 2017 – Ein RückblickDas Ultra Music Festival 2017

Wie schon im vergangenen Jahr haben wir auch 2017 das Ultra Music Festival in Miami ausgiebig verfolgt. Während der Großteil unserer Redaktion mit großem Interesse den offiziellen Livestream nutzte, besuchte unser Redakteur vor Ort wie schon im vergangenen Jahr die Live-Events. Weiteres zu seinen Eindrücken und zahlreiche Videoaufnahmen findet Ihr auf unserer Facebook-Seite. Aufgrund des guten Anklangs 2016 haben wir außerdem eine kleine Kuriositätensammlung der Tops und Flops des Festivals für Euch vorbereitet – so wie immer natürlich nicht immer ganz ernst und mit einem Augenzwinkern gemeint. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen!


MCs nerven...

und zwar gehörig! Nicht nur das Set der Showtek-Brüder litt stark unter zu wenig Substanz und zu viel gequatsche der MCs. Insgesamt fiel an diesem Ultra-Wochenende auf, dass statt beigeladenen Live-Sängern lieber auf MCs zurückgegriffen wurde. Leider beherrschen nur die wenigsten von ihnen ihr Handwerk so gut, dass sich der gepflegte Musikliebhaber nicht beim ersten Anzeichen ihres Erscheinens in den siebten Kreis der Hölle wünscht – gut gedämmt hält besser! Besonders amüsant gestaltete sich das bei Netskys Set – der anwesende MC schien seine eigene Existenz weit mehr zu feiern als den hochwertigen Drum-and-Bass-Sound seines Nebenmanns. So nicht, liebe Freunde! Apropos MCs...


Afrojacks Rapper-Crew

Afrojack hingegen zeigte, wie man es besser macht: Immerhin vier Bühnengäste durfte der Niederländer am Samstagabend begrüßen – darunter drei Rapper! O.T. Genasis, Belly und Ty Dolla $ign gaben sich die Ehre und verwandelten Afrojacks Mainstage-Set zeitweise in eine riesige Rap-Battle-Arena.


Malaa ohne Bankräuber?

Apropos Party-Squad... scheinbar verzichtete unser hochgeschätzter Malaa in diesem Jahr auf sein legendäres Party-Squad... immerhin dürften Miamis Banken und Juweliersgeschäfte dadurch ein Stück weit sicherer gewesen sein. Seine formschöne Maske behielt Malaa allerdings natürlich auf.


Newcomer trumpfen auf!

Der ein oder andere Livestream-Zuschauer wird sich gefragt haben, wer wohl dieser DJ Icey sein möge, der da die Ultra Worldwide Stage bespielen durfte. Allerdings machte sich selbiger mehr als gut und lieferte eine beachtliche Mischung aus Mainstream, Bass House und einer ganzen Reihe weiterer Genres ab. Auch der New Yorker DJ und Produzent 4B lieferte dort eine mehr als solide Vorstellung ab.

 


Der japanische Justin Bieber – 3.0

Wie schon in den vergangenen beiden Jahren wartete uns auch in diesem Jahr der Japaner KSUKE mit seinem ganz persönlichen Ultra-Set auf. Wir werden nicht müde zu erwähnen, wie ulkig eine blondierte, japanische Version von Justin Bieber auf der Ultra Worldwide Stage aussieht – ganz besonders, wenn selbige mit ihrem Laptop einen Premix abspielt.  Was ist noch zu erwähnen? Achso, der Laptop ist nicht mehr sichtbar, das Gehopse noch enervierender und erinnert leicht an Bugs Bunny... und die Haarfarbe hat sich von Blond zu schwarz gewandelt. Ansosten aber alles wie gehabt. Irgendwie gehört KSUKE ja inzwischen zu den Kuriositäten des Festivals, die kaum mehr wegzudenken sind. Wer auf noch mehr Premix-Action steht, der darf sich auf das kommende Ultra Korea freuen, da ist KSUKE nämlich sogar als Headliner gebucht.


Singing in the Rain

Nein, Gott sei Dank hat keiner der Headliner (und auch sonst kein DJ) Gene Kellys Evergreen gespielt, aber zumindest der Samstag des Ultra Music Festivals war eine feucht-fröhliche Angelegenheit. Capslock-Wetter – Schifft ohne Ende wäre wohl der passendste Titel für diesen Festival-Tag. Ein wenig ließen sich die Zuschauer dann leider vom Regen die Stimmung verhageln, aber das war maximal eine Momentaufnahme.


Leere Live-Stage

Naturgemäß haben es die übrigen Stages eher schwer, voll zu werden, wenn die Mainstage und die Resistance-Stage Ernst machen. Darunter zu leiden hatten diverse talentierte Acts wie beispielsweise Goldfish – vor zwanzig Zuschauern spielen zu müssen, kann gelegentlich zumindest ernüchternd wirken.


Salt Bae

Nein, von der höchsten Kunstform der Popkultur, den Memes, blieben wir auch in diesem Jahr nicht verschont. Ganz hoch im Kurs: Nusret Gökçe aka Salt Bae, der Salz in die Wunden all derer Streut, die zu viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen. Unzählige Zuschauer konnten es sich nicht verkneifen, das Ganze öffentlichkeitswirksam in die nächtsbeste Live-Kamera zu performen.


Kein Unfall, kein deadmau5

Mehr oder weniger überraschend fand sich der Name deadmau5 in diesem Jahr nicht im Lineup des Ultra Music Festivals wieder. Das lag einerseits daran, dass der kanadische Trollkönig zum fraglichen Zeitpunkt irgendwo zwischen seinem Studio und Kolumbien weilte, und andererseits daran, dass offensichtlich kein Headliner-Notstand eingetreten ist.

 


Headliner

Die Reihenfolge der Headliner war an diesem Wochenende zumindest fragwürdig. Nach einem erfahrungsgemäß eher härteren Steve Aoki glichen einschläfernde eineinhalb Stunden unter Tiëstos Regie bereits einer akustischen Folter. Unbenommen ihrer zweifelsohne vorhandenen Klasse und der durchgehend hohen Qualität ihres Sets erwiesen sich Above & Beyond direkt danach als die wohl schlechtest mögliche Wahl der Veranstalter – Uplifting Trance mag schön und gut sein, aber um 21 Uhr Ortszeit wirkt das eher wie Valium auf den leidgeplagten und vom Regen durchweichten Zuschauer. Auch Tags darauf war es zumindest etwas unglücklich, Zedd nach Hardwell spielen zu lassen. Die eher poppigen Töne des Russlanddeutschen dürften den einen oder anderen Zuschauer etwas ausgebremst haben, was aber nicht heißen soll, dass sein Set schlecht gewesen wäre – ganz im Gegenteil!


KSHMR und die Live-Stage

Man mag von KSHMR halten was man möchte, aber man muss ihm zugute halten, dass es sich bei ihm um einen der weltwei besten Musikproduzenten handelt. Wer produziert, der möchten in den allermeisten Fällen auch irgendwann auflegen, so auch KSHMR. Wer dann allerdings selbst nicht auflegen kann, sondern einen Premix laufen lässt, der begibt sich in zumindest fragwürdige Gewässer. Und wenn er dann auch noch die „Livestage“ bespielt, verliert er endgültig jegliche Glaubwürdigkeit. Und bevor die Unkenrufe erschallen: Wer mitten in einem Übergang vorgibt, auf der Tracksuche zu sein, der steuert den DJM entweder kraft seiner Gedanken oder nutzt einen Premix. Immerhin waren die zusätzlich angeheuerten Tänzerinnen und Musikanten live, was aber KSHMRs eigene Performance nicht besser macht. Wenn sich KSHMR nicht traut, live aufzulegen, sollte er es lieber ganz lassen, denn so handelt es sich um regelrechten Betrug am zahlenden Zuschauer!


„A Blowjob is better than no Job“,..

dachten sich wohl auch die Jungs von Axwell Λ Ingrosso bei der Wahl ihres (sehr eindeutigen) Mainstage-Intros am ersten Tag. Der ein oder andere Zuschauer dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als aus der massiven PA-Anlage eine Porno-Vertonung erschallte. Und manch einem Livestream-Zuschauer dürfte in der Folge ein ernstes Gespräch mit seiner Freundin geblüht haben. Dennoch: Daumen hoch für diese Aktion!


Martin Garrix und die Technik...

Manch einer wird nicht schlecht gestaunt haben, als nach 49 Minuten plötzlich Störtöne in Martin Garrix' Performance zu hören waren. Grund dafür war der Soundcheck für Major Lazer, die den nächsten und letzten Act des Abends bilden sollten. Allerdings vergaß ein unkonzentrierter Soundtechniker dabei wohl, den Soundcheck nicht auf die PA-Anlage zu leiten. Aber wie seit jeher gilt: Irren ist menschlich. Zumindest bleibt uns so eine YouTube-Version von Garrix' Set erspart.


Diese Sets konnte man getrost verpassen

Selbst die Erwartungen derer, die ohne jegliche Erwartungen in Tiëstos Mainstage-Set gegangen sind, dürften noch enttäuscht worden sein. Der Niederländer ist inzwischen einfach ein Schatten seiner selbst. Ähnliches gilt für David Guetta, wenngleich der zumindest ein durchschnittliches Set spielte. Die größte Enttäuschung des Wochenendes dürfte wohl Martin Garrix gewesen sein – mit alten Bigroom-Schinken ist heutzutage eher wenig zu holen, mit der neuesten Ausgabe von „Martin Garrix – Die ultimative Chartshow“ im Übrigen auch nicht. Steve Aoki war auch schon einmal stärker.


Diese Sets muss man gesehen haben

Die folgende Aufzählung kann man eigentlich getrost in jedem Jahr aufs Neue vertreten und würde stets richtig liegen:  Axwell Λ Ingrossos Set durfte man nicht nur wegen des Intros auf keinen Fall verpassen. Tags darauf lieferte Sam Feldt eine überragende Vorstellung ab und spielte ein mehr als mitreißendes Set – was angesichts der einschläfernden Wirkung der meisten seiner Tracks zumindest überrascht. Tag Drei bot dann noch mehr Höhepunkte, als Hardwell, Zedd und DJ Snake die drei wohl besten Sets des Wochenendes ablieferten und das Festival mit einem Knall beendeten. 

 

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