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Niederländisches Duo von Spinnin‘ Records

Exklusives Interview mit The Him

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 5 Minuten)

Interview mit The HimThe Him in Interview.

Beim niederländischen Label Spinnin‘ Records steht das DJ-Duo The Him aktuell hoch im Kurs. Die Jungs haben es geschafft, mit einer frischen Mischung aus Deep- und Future House die Aufmerksamkeit aus der EDM-Szene auf sich zu lenken. Auf den 2017er-Sommerhit “I Wonder“ folgten weitere Hit-Singles wie “Nothing On Us“ oder “Unstoppable“, die jeweils mehrere Millionen Spotify-Streams verzeichneten. Kürzlich erschien ihre neue Single “Tell Your Friends“ gemeinsam mit der Sängerin Loote, bei der die Niederländer einen anderen Sound als üblicherweise wählten. Wir haben die Jungs im Zuge ihres aktuellen Releases und der Performance beim „Don’t Let Daddy Know“-Festival in Amsterdam zum Interview getroffen. Dabei fanden wir heraus, wie ihr Künstlername zustande gekommen ist und wie sie zur elektronischen Musik gekommen sind.

„Manchmal träumen wir von The Weeknd“

Hey, Jungs! Wie geht’s euch?

Uns geht es super. Wir haben eine Woche mit einer Show in Costa Rica, Studio-Arbeiten und einer Show in Los Angeles hinter uns. Wir hatten eine tolle Zeit. 

Wie habt ihr die ersten Monate im Jahr 2019 verbracht?

Das Jahr hat aufregend begonnen. Ich meine, wir waren nach drei Wochen wieder auf Tour. Außerdem hatten wir am 04. Januar ein großes Release. Es ist alles super gelaufen bisher. Wir hatten coole Shows in Clubs und auf Festivals. Ja, es war ein toller Start. 

Am 01. März habt ihr eure neue Single “Tell Your Friends“ veröffentlicht. Wie ist der Track zustande gekommen?

Ich glaube, wir haben Anfang letzten Sommers angefangen, zusammen mit Loote, dem Feature-Artist, an dem Track zu arbeiten. Wir haben uns den Track hin und her geschickt und immer weiter daran gearbeitet. Das ist ein besonderer Track für uns, weil er mehr poppig ist als üblicherweise. Es geht mehr in die R&B-Richtung, aber wir dachten, dass es gut zu dem Gesang passt und wollten gerne eine neue Richtung ausprobieren. So ist die Nummer dann entstanden.

Die Festival-Season steht an. Habt ihr Festivals, auf die ihr euch besonders freut?

Wir spielen beim Creamfields in China! Ich weiß nicht, ob es schon angekündigt wurde, aber wir sind auch beim Hangout Music Festival in Amerika, was wirklich fantastisch ist. Und es gibt noch das KAABOO Festival, das auch echt cool ist. Es gibt auf jeden Fall eine Menge cooler Shows, die anstehen.

Der meisten eurer Tracks sind Solo-Songs. Arbeitet ihr momentan vielleicht mit einem anderen Künstler an einem Track?

Wir haben letztes Jahr schon zwei Kollaborationen mit Jordan Jay und Jay Hardway gemacht. Ich weiß es noch nicht, aber ja es könnten bestimmt weitere Kollaborationen folgen.

Gibt es bestimmte Musiker, mit denen ihr gerne zusammenarbeiten würdet?

Das ist schwierig. Manchmal träumen wir von Coldplay oder The Weeknd, aber für uns sind auch junge Artists interessant. Musiker, die noch nicht so bekannt sind, aber einen coolen, innovativen Sound haben. 

Wie seid ihr eigentlich zur elektronischen Musik gekommen?

S: Meine persönliche Inspiration war Tiësto, der heute Abend auch hier ist. Ich habe mir viele CDs von ihm gekauft. Er war der Grund, warum ich mit dem Produzieren angefangen bin. 

J: Als ich aufgewachsen bin, habe ich Geige und Klavier gespielt, das klassische Zeug. Mit dem Alter bin ich dann zu Partys gegangen und habe selber angefangen, Musik zu produzieren und zu mixen. Wir haben beide einen Techno-Hintergrund. Von da aus sind wir dann poppiger geworden und zur House-Musik gekommen.

Wann habt ihr entschieden zusammen zu arbeiten?

Vor vier oder fünf Jahren haben wir uns bei einem Festival kennengelernt. Wir haben uns über Musik unterhalten und dachten uns dann, warum gehen wir nicht mal zusammen ins Studio und probieren ein paar Dinge. Wir sind mit Remix-Wettbewerben angefangen und haben ungefähr jeden Monat einen Bootleg produziert. Mit der Zeit wurde es professioneller. Wir erhielten mehr Support von anderen DJs, machten offizielle Remixe und fingen an mit Kollaborationen. Daraus hat sich das Ganze entwickelt.

Und wie kam euer Künstlername zustande?

Als wir nach einem Namen suchten, kam Jay auf die Idee nach Namen von alten Alben zu suchen. Er stieß auf eine Gruppe namens „New Order“ und dessen Album aus dem Jahr 1985. Einer der Tracks auf dem Album hieß „The Him“. Da dachten wir, dass es ein guter Name sei und verwendeten wir ihn seitdem.

Wir sind ein Musikmagazin aus Deutschland, deshalb prüfen wir gerne mal die Deutschkenntnisse der DJs. Wie sieht’s da bei euch aus?

S: Prüf das lieber nicht (lacht).

J: Ein Bisschen.

S: Ja, stimmt, du sprichst ein wenig Deutsch.

J: Ja, lass uns das prüfen. Was willst du wissen? 

Hattest du in der Schule Deutschunterricht?

Ja, ich hatte in der Schule Deutsch und ich spreche es mit einem niederländischen Akzent. Das klingt manchmal lustig. Macht es Sinn, was ich sage? (lacht) 

Ja, das machst du gut. Ich habe verstanden, was du gesagt hast. Zum Abschluss habe ich noch drei Fragen abseits der Musik vorbereitet:

Ehrgeizig, aufgeschlossen, zielstrebig

Welche Hobbys hast du neben der Musik?

Ein ganz großes Hobby von mir ist der Sport. Den betreibe ich schon mein ganzes Leben. Das ist neben der Musik, wobei Musik ja nicht mehr wirklich eines ist, mein größtes Hobby. 

Welches Land ist dein liebstes Reiseziel?

Ich würde gerne mal die USA bereisen. Aber auch Südamerika ist sehr reizvoll.

Vielen Dank, für das Interview! Hast du ein paar letzte Worte an unsere Leser?

Einen Dank erstmal an alle Leser und einen großen Dank, an die Leute, die die Nummer dahin gebracht haben, wo sie jetzt ist. Ohne euch wäre diese ganze Sache nicht möglich. Vielen Dank, für das Interview!
 

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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