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Duo-Interview vor dem Mainstage-Auftritt beim WCD

Firebeatz-Interview: “Wir haben einen neuen Song mit Oliver Heldens”

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

FirebeatzFirebeatz im Interview mit uns.

Beim diesjährigen WORLD CLUB DOME in Frankfurt waren die größten EDM-Artists der Welt vertreten. Zu den großen Mainstage-Acts gehörten in diesem Jahr auch die niederländischen Musiker von Firebeatz. Sie durften ab 16 Uhr die „Indoor Mainstage“ bespielen und bereiteten die Crowd mit einem wuchtigen House-Set auf die Mega-Stars des Abends vor. Vor ihrem Auftritt haben wir die Jungs in der Presse-Lounge zum Interview getroffen und mit ihnen in entspannter Atmosphäre über das Frankfurter Event, ihre Musik und die Entwicklung der EDM-Szene geredet. Die Niederländer gaben sich äußerst sympathisch und redefreudig, wodurch ein interessantes Interview zustande kam. Lest selbst!


Firebeatz im Interview mit uns


Hey, Jungs! Wie geht’s euch?

Uns geht es sehr gut! Wir haben hier gerade noch etwas gegessen. Es war ziemlich lecker.

Der WORLD CLUB DOME findet momentan statt. Wie ist euer Verhältnis zu diesem Event?

Es ist tatsächlich das erste Mal für uns. Wir haben immer die Aftermovies und Videos auf den Social-Media-Kanälen von anderen DJs gesehen. Es sah schon immer beeindruckend aus. Wir können es kaum erwarten, selber einmal hier spielen zu dürfen.

Seid ihr aufgeregt vor eurem Auftritt auf der Mainstage?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben gestern schon ein paar Auftritte von Nicky Romero, Timmy Trumpet, Steve Aoki… Man muss sagen, dass die Atmosphäre erstaunlich war. Wir sind sehr gespannt.

Der Sommer steht an. Gibt es Festivals, auf die ihr euch besonders freut?

Ehrlich gesagt ist das hier das erste große Highlight. Wir sind noch beim Dance Valley, Mysteryland, Tomorrowland und einige Auftritte in Asien. Die sind recht klein, aber trotzdem großartig. Da freuen wir uns sehr drauf.

Mögt ihr Asien?

Ja, uns gefällt Asien sehr gut. Die Kultur ist anregend. 

Jedes Jahr ist der Sommer von einem Song geprägt. Ein Riesenhit, der überall im Radio läuft. Habt ihr eine Vermutung, welcher das dieses Jahr werden könnte?

Ich denke, das wird die neue Nummer von Justin Bieber und Ed Sheeran („I Don’t Care“, Anm. d. Red.). Das ist ein absoluter Top-Hit. Ein cooler Pop-Song für die Radios. Wir haben das Acapella sogar manchmal in unseren Sets eingebaut.


Um auf eure Musik zurückzukommen. Was können wir in den nächsten Monaten erwarten?

Eine Menge neuer Tracks, die wir heute auch spielen werden. Wir haben eine neue Kollaboration mit Oliver Heldens. Die Nummer hat er schon beim Ultra premiert. Wir spielen den Track heute zum ersten Mal. Dazu kommen noch weitere Kooperationen mit Sander van Doorn und Chocolate Puma sowie Releases auf Hexagon und Heldeep. Das kommt auf jeden Fall einiges!

Könnt ihr uns mehr über die Zusammenarbeit mit Oliver Heldens erzählen?

Wir haben angefangen einen kleinen Club-Track zu produzieren, aber er ist so überzeugend geworden, dass wir momentan sogar Vocals dafür schreiben. Deshalb werden wir wohl eine Art Radio-Edit veröffentlichen. Zuerst kommt also eine Club- und dann eine Vocal-Version. Es scheint jedenfalls gut anzukommen. Eigentlich kann man es überall spielen: im Club, auf Festivals, im Radio… und es ist sehr fröhlich geworden. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.

Um auf eure Geschichte zu Sprechen zu kommen: Vielleicht könnt ihr uns etwas über eure Entwicklung erzählen. Wie würdet ihr diese beschreiben?

Ursprünglich haben wir klassische House-Musik produziert. Besonders im Tech-House-Bereich haben wir viel veröffentlicht. Den großen Durchbruch hatten wir dann mit dem Bigroom-Hype. Das haben wir eine Zeit lang gemacht und sind dann immer basslastiger geworden. Mittlerweile gehen wir wieder eher zurück. Wir machen wieder groovige Tracks, aber auf eine andere Art als früher. Basslastig, groovig und energisch: Das ist, was unseren Sound aktuell auszeichnet. House-Musik

Allgemein befindet sich die EDM-Szene in einem großen Wandel. Was könnte der nächste Trend werden?

Der Firebeatz-Sound (lachen)! Schwierig zu sagen, da gibt es momentan so viel. Als EDM groß wurde, hat immer ein Genre einen großen Hype erlebt. Heutzutage gibt es so viel mehr, deshalb denke ich nicht, dass sich da ein Genre durchsetzen wird. Da passiert einfach zu viel. Jetzt gerade ist Tech-House wieder im Kommen. Da ist FISHER das beste Beispiel. House-Musik wird immer groß bleiben. Das ist einfach so. Man muss da auch zwischen den Gegenden unterscheiden. In Asien wollen die Leute etwas Anderes hören als in den USA. Aber das ist auch gut so.

In den letzten Jahren entwickelt sich in der Festival-Season oftmals ein Song zu einem Überraschungshit. So wie du schon sagst, FISHER im letzten Jahr. Habt ihr Geheimtipps für die kommende Season?

Das ist wirklich schwierig zu sagen. In unseren Sets ist das sicherlich die Collab mit Oliver Heldens, aber das ist bisher auch nur bei uns. Da gibt es aber noch viel mehr cooles Zeug. Ich mag beispielsweise die neue Single „Smoke“ von Toby Green, aber ich glaube nicht, dass sie so groß wie „Losing It“ wird. Außerdem gefällt mir die Neue von Crystal Lake („Together“, Anm. d. Red.). Das gibt es schon ein paar coole, neue Tracks für die Festival-Season.


Zum Abschluss drei Fragen abseits der Musik. Was wäre, wenn ihr drei Dinge auf eine einsame Insel mitnehmen müsstet?

Meine Freundin (lacht), Essen und Wasser. Ja, das ist sinnvoll. Eigentlich würde man etwas zum Produzieren haben wollen wie einen Laptop, aber dafür bräuchte man dann einen Ladekabel. Das wäre dann ja eine vierte Sache.

Was wäre, wenn ihr eine Eigenschaft eures Partners löschen könntet?

Das ist echt eine gute Frage (überlegen). Mir fällt da wirklich nichts ein. Ich finde, dass wir so bleiben sollten wie wir sind. Das würde ich dann wahrscheinlich nicht machen.

Was wäre, wenn ihr Trainer der niederländischen Nationalmannschaft werden würdet?

Dann würden wir auf jeden Fall die Weltmeisterschaft gewinnen (lacht). Ja, das würde ich gerne mal machen. Ich liebe Fußball! Vielleicht würden wir ja sogar etwas gewinnen.

Vielen Dank, für das Interview! Habt ihr ein paar letzte Worte an unsere Leser?

Deutschland, wir sind glücklich, dass wir hier so tolle Fans haben. Wir danken für euren Support.

 

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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