Diese Songs waren in den Charts am erfolgreichsten

Die 15 erfolgreichsten Songs des Sommers 2016

(Geschätzte Lesezeit: 9 - 17 Minuten)

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Und schon ist der Sommer 2016 vorbei! Zumindest offiziell hat der Sommer am dreizigsten August geendet. Der Sommer ging meteorologisch nämlich vom 1. Juni bis zum 30. August. So richtig angefangen hat der Sommer zwar erst in den meisten Bundesländern in den letzten Wochen, doch dennoch bot die wärmste Jahreszeit auch trotz teilweise schlechtem Wetter viele Highlights. Dazu zählen natürlich auch die musikalischen Highlights, die der Sommer 2016 geboten hat. Insgesamt haben es von Juni bis September vier Songs an die Spitze der Single-Charts geschafft. Außerdem schafften es 41 verschiedene Lieder in die deutschen Top 20. Wir haben uns der Frage gestellt, welche Songs denn die erfolgreichsten des Sommers waren und haben sie durch ein eigen erfundenes Punktesystem beantwortet. Für Platz 1 vergaben wir 30 Punkte, für Platz 2 gab es 25 Punkte, an Platz 3 gingen 20 Punkte und dann immer einen Punkt pro Platzierung weniger, sodass Platz 20 drei Punkte erzielte.

die 15 erfolgreichsten Songs des Sommers 2016


Tops & Flops

Vorab wollen wir jedoch auf einen ähnlichen Artikel eingehen. Zu Anfang des Sommers stellten wir euch 15 Favoriten auf den größten Sommerhit des Jahres 2016 vor. An dieser Stelle wollen wir noch einmal checken, was aus den fünfzehn Singles geworden ist und beantworten für euch mit Top und Flop…

15. Clean Bandit feat. Louisa Thompson - Tears >> FLOP!

14. Jason Derulo - If It Ain’t Love >> FLOP!

13. Sigala feat. John Newman feat. Nile Rogers - Give Me Your Love >> FLOP!

12. Jonas Blue feat. JP Cooper - Perfect Strangers >> TOP!

11. Galantis - No Money >> TOP!

10. Justin Timberlake - Can’t Stop The Feeling >> TOP!

9. Lost Frequencies feat. Sandro Cavazza - Beautiful Life >> FLOP!

8. Robin Schulz feat. Akon - Heatwave >> FLOP!

7. Alan Walker feat. Iselin Solheim - Sing Me To Sleep >> TOP!

6. Martin Solveig feat. Tkay Maidza - Do It Right >> FLOP!

5. Calvin Harris feat. Rihanna - This Is What You Came For >> TOP!

4. Felix Jaehn feat. Herbert Grönemeyer - Jeder Für Jeden >> FLOP!

3. Alle Farben feat. YOUNOTUS - Please Tell Rosie >> TOP!

2. Kungs vs.Cookin’ On 3 Burners - This Girl >> TOP!

1. David Guetta feat. Zara Larsson - This One’s For You >> TOP!

(*alle Flops und Tops richten sich nach Chartplatzierungen vom 01.06.2016 bis 30.08.2016)


Das sind die 15 erfolgreichsten Songs des Sommer 2016

Bevor wir uns den zehn erfolgreichsten Songs etwas genauer widmen, wollen wir euch die Plätze 15-11 nur kurz inklusive zugehöriger Punktzahl kurz auflisten…

Platz 15: Max Giesinger - 80 Millionen (94 Punkte)

Platz 14: Shawn Mendes - Treat You Better (95 Punkte)

Platz 13: Galantis - No Money (103 Punkte)

Platz 12: Mark Forster - Wir sind groß (117 Punkte)

Platz 11: Calvin Harris feat. Rihanna - This Is What You Came For (121 Punkte)

 

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Platz 10: Major Lazer feat. Justin Bieber & Mø - Cold Water (125 Punkte)

Mit vier Punkten Abstand setzte sich Platz 10 gegen die “This Is What You Came For“ durch, aber das liegt daran das der zehnte Rang erst mitten im Sommer erschienen ist. Am 22. Juli veröffentlichte das erfolgreiche Trio Major Lazer, aus Diplo, Jillionaire und Walshy Fire, ihre langersehnte Single “Cold Water“. Für diese Single holten sich die drei US-Amerikaner den Landsmann, Ex-Teenie-Held und Pop-Superstar Justin Bieber ins Studio und das wurde auch langsam Zeit, denn seit Monaten fierten die Fans auf diese geniale Zusammenarbeit hin.

Außerdem bekamen sie die Unterstützung der dänischen Sängerin Mø, die schon bei dem meistgestreamten Song auf Spotify aller Zeiten “Lean On“ den Jungs ihre Stimme geliehen hatte und mit ihrer Solo-Single “Final Song“ momentan durchstartet.

Von Anfang an war klar: Da muss etwas Gutes bei heraus kommen! Doch einige Leute erwarteten eine “Lean On 2.0“. Egal, wie genial der Hit war eine überarbeitete Kopie, wollten wir nicht, aber das ist es auch nicht geworden. Man hört gut die Akzente von Major Lazer heraus, doch “Cold Water“ hat seine ganz eigene Art. Die Single lief in den letzten Wochen in den Radios und Clubs rauf runter und das blieb in den Charts nicht unbemerkt.

Die Single hielt sich in den deutschen Single-Charts fünf Wochen in Folge auf dem zweiten Rang und ein Ende ist zurzeit nicht in Sicht. Jetzt fragt man sich, warum denn nur auf Platz 10? Das ist ziemlich eindeutig, der später Erscheinung zuzuschreiben. “Cold Water“ stieg nämlich erst in der neunten von dreizehnten Wochen ein. Deshalb ist die Nummer auch, die mit den wenigsten Wochen in den Charts in den Sommermonaten aus den Top 15. Wenn es mit dieser grandiosen Kollaboration so weiter geht, dann wird die Produktion in die Top 10, der erfolgreichsten Songs des Jahres fallen. Einer der besten Tracks des Sommer 2016!

 


Platz 9. David Guetta feat. Zara Larsson - This One’s For You (147 Punkte)

Auf Platz 9 ist der Song gelandet, den wir als größten Favoriten auf den Sommerhit 2016 bestimmt haben. Wenn man die Leute in Deutschland fragen würde, was den Sommer 2016 geprägt hat, käme wahrscheinlich häufig die Antwort Europameisterschaft. Wir sind zwar kein Europameister geworden, doch dennoch war es eine zufrieden stellende EM für uns. Wenn in einem Jahr die EM stattfindet ist meistens der offizielle Titelsong auch der Favorit auf den Sommerhit des Jahres.

In diesem Jahr vertrat David Guetta sein Heimatland als Botschafter und “Produzent“ des offiziellen EM-Songs. Für den Titelsong holte sich David Guetta die schwedische Sängerin Zara Larsson ins Studio. Bei der Produktion bekam der Franzose Unterstützung von seinem niederländischen Kollegen Nick van de Wall, alias Afrojack. Am 13. Mai und somit schon vor dem Beginn der Euro erschien der Track auf Parlophone. Zunächst waren die meisten Fußball-Fans enttäuscht vom Song und stempelten ihn als billige Kopie von Major Lazers Hit “Lean On“ ab. Selbst Diplo und DJ Snake selbst mischten sich ein (wir berichteten).

In den ersten Wochen nach der Veröffentlichung war in den Charts von der “This One’s For You“ nicht so viel zu hören. Als die EM dann wirklich begonnen hatte und der Track in den Radios anlief, freundeten sich die Fans mit dem Song an und auch in den Stadien wurde hörenswert das übliche „Heeeeeey - Hoooo“ gesungen. Letztendlich war es dann doch ein gelungener EM-Song, der in den Charts auch rechtmäßigen Erfolg feierte. Zum EM-Start stieg der Song zwar noch auf Platz 19 ein, doch im Laufe des Turniers kletterte die Nummer ganz nach oben. Schließlich hielt sich die Nummer für eine Woche an der Spitze und für drei Wochen auf Platz 2 und 3.

Insgesamt hielt sich die Single neun Wochen in den deutschen Top 20. Alles in allem war es keine Sensation, dass die Single so erfolgreich geworden ist, doch dennoch eine ordentliche Leistung. Wir haben für euch an dieser Stelle das offizielle Musikvideo speziell für Deutschland.

 



Platz 8. Sia feat. Sean Paul - Cheap Thrills (155 Punkte)

Das wird für viele wahrscheinlich ziemlich überraschend kommen! Auf den achten Platz hat es die “Cheap Thrills“ von Sängerin Sia und Jamaikaner Sean Paul geschafft. Die Nummer erschien bereits am 11. Februar 2016 als Single-Auskopplung von Sias Studio-Album “This Is Acting“. Das liegt jetzt schon einige Monate zurück und dennoch ist die Single kein Spätstarter, sondern einfach ein Dauerbrenner in den Single-Charts. Mittlerweile steht die Nummer seit 28 Wochen in den deutschen Top 100.

Was viele gar nicht wissen ist, dass die Nummer ursprünglich für die bekannte Sängerin Rihanna gedacht war. Ihr Management hielt den Song jedoch für zu schwach und lehnte ab. Das war nur eine der vielen Singles vom Album, die von bekannten Artists abgelehnt worden sind.

Um einen Hit zu erzielen hat sich die Sängerin und versteckte Songwriterin hinter vielen Hits, den jamaikanischen Erfolgsrapper Sean Paul als Feature-Artist ins Studio geholt. Dies funktionierte dann auch grandios. Die Stimmen der beiden harmonierten perfekt und das kam bei den Fans sehr gut an. Die Nummer war ein echter Ohrwurm und lief in den Radios rauf und runter.

Zu Anfang des Sommers dachte man dann verständlicher Weise, dass die Zeit des Songs vorbei sei, weil die Nummer sich Ende April schon an der Spitze der Charts wiederfinden konnte. Allerdings hielt sich der Song während des Sommers erstaunlich lange in den deutschen Top 20. Von den 13 Wochen des Musiksommers hielt sich die Nummer noch 12 Wochen lang in den ersten 20. Insgesamt kam die “Cheap Thrills“ auf 155 Punkte und setzte sich somit knapp vor dem EM-Song “This One’s For You“ durch.

 


Platz 7: The Chainsmokers feat. Daya - Don’t Let Me Down (170 Punkte)

Die wahrscheinlich größten Durchstarter des Jahres sind das US-amerikanische Produzentenduo The Chainsmokers. Nach dem ihre Single “Roses“ in den ersten Monaten des Jahres die Charts hinauf kletterte, folgte schon bald die nächste Single und die wurde noch einmal ein ganzes Stück erfolgreicher. Es ist im Prinzip die gleiche Geschichte wie die von “Cheap Thrills“. Denn die “Don’t Let Me Down“ erschien im Februar und damit ebenfalls für einen Sommerhit extrem früh.

Schon bevor der Musiksommer begonnen hatte war die Single ein unglaublicher Hit. Die Nummer löste zusammen mit der Vorgängersingle “Roses“ einen anhaltenden Hype namens „Future Pop“ aus. Momentan versuchen sich viele an dem Stil von The Chainsmokers, denn die sind in den Charts momentan so richtig dick im Geschäft.

Die “Don’t Let Me Down“ hat sich mittlerweile die 25. Woche in den deutschen Top 100 gehalten und stand nahezu den gesamten Sommer in den Single-Charts-Top-10. Jeden Tag hörte man es aus den Radios schallen. Die Vocals von Sängerin Daya „Don’t Let Me, Don’t Let Me, Don’t Let Me Down“. Daher ist es auch absolut verdient, dass die Single auf dem siebten Platz der größten Hits des Sommers gelandet ist.

Mit 170 zu 155 Punkte hat sich der Song auch eindeutig vor der “Cheap Thrills“ durchgesetzt. Eine großartiger Song und gleichzeitig ein großer Sommerhit! Hier für euch noch einmal das offizielle Musikvideo

 


Platz 6: Jennifer Lopez - Ain’t Your Mama (174 Punkte)

Musikalisch hörte man lange nichts von der Jennifer Lopez, einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt, zumindest vor diesem Sommer. Anfang des Jahres 2016 kündigte die Sängerin, die ihr Hinterteil versichern lassen hat, das neunte Studio-Album ihrer Karriere an. Die erste Single-Auskopplung erschien am 7. April 2016 und trägt den Namen “Ain’t Your Mama“. Viele Leute dachten die Zeit von Jennifer Lopez wäre bereits abgelaufen, doch der Sommer 2016 bewies das Gegenteil.

Ihre aktuelle Single reifte Woche für Woche zu einem größeren Hit, aber das ist kein Wunder, denn JLO hat sich schon die richtigen Leute geholt, die ihr einen großen Hit schreiben können. Nicht viele wissen, dass hinter den Texten von “Ain’t Your Mama“ die Sängerin Meghan Trainor und “Bills“-Star LunchMoney Lewis stecken. Dazu wurde die Single von Erfolgsproduzent Dr.Luke produziert.

Und diese Mischung hat auch hervorragend funktioniert! Die Nummer hatte anfängliche  Startschwierigkeiten, doch mit der Zeit stieg der Song in den deutschen Single-Charts immer weiter nach oben. Den ganzen Musiksommer durch hielt sich die Nummer in den Charts ganz oben. 13 Wochen unter den deutschen Top 20. In den ersten Sommerwoche noch auf dem unglaublichen, fünften Platz, rutschte die Single zwar immer weiter nach unter (bis auf Platz 18), doch in den letzten zwei Wochen kämpfte sich der Song wieder hoch.

Zum Ende des Musiksommers steht die Single auf dem zehnten Rang, jedoch wird sie aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen enorm fallen. Ein tanzbarer und gelungener Song für den Sommer mit coolem Beat und gutem Text. Nicht umsonst lief die Nummer so extrem oft im Radio. Hier auch noch einmal das offizielle Musikvideo

 


Platz 5: Alle Farben feat. YOUNOTUS - Please Tell Rosie (175 Punkte)

Zwischen den Plätzen sechs und fünf lagen wenig Punkte. Und zwar extrem wenig Punkte. Mit genau einem Punkt hat es die “Ain’t Your Mama“ verpasst auf dem fünften Platz zu landen und muss sich der “Please Tell Rosie“ geschlagen geben. Der Berliner Produzent Frans Zimmer, alias Alle Farben, lieferte jetzt zum dritten Mal in Folge einen großen Sommerhit. 2014 fing es mit der “She Moves (Far Away)“ zusammen mit Graham Candy an.

Die Nummer rückte in den Charts bis auf Platz 9 vor und wurde in zahlreichen Radios gespielt. Auch 2015 produzierte der Berliner mit der Neuauflage der “Supergirl“ zusammen mit Anna Naklab und dem Duo YOUNOTUS einen noch größeren Sommerhit, der auf Platz 2 in den Charts rückte und in Deutschland mit Platin ausgestattet wurde. Als der Produzent vor einigen Monaten sein kommendes Studio-Album “Music Is My Best Friend“ ankündigte und mit “Please Tell Rosie“ am 22. April die erste Single-Auskopplung erschien, war uns schnell klar, dass wird wieder einmal ein großer Sommerhit.

Und das wurde “Please Tell Rosie“ auch. 9 Wochen in Folge hielt sich die Single in den deutschen Top 10 und landete auf der Höchstposition Rang 3. Zusammen mit YOUNOTUS hat es Alle Farben erneut geschafft einen großartigen Sommerhit zu produzieren, der in den Radios über Monate rauf und runter lief. Nahezu den kompletten Sommer über hielt sich die Single in den Top 20. Überragende Leistung! Wir sind mal gespannt, was da nächstes Jahr so von Alle Farben kommt…

 


Platz 4: Drake feat. Kyla & Wizkid - One Dance (197 Punkte)

So langsam bewegen wir uns in die Richtung der Nummer-1-Hits in diesem Sommer. Wir fangen an mit der ersten Nummer Eins in dieser Liste. In den Wochen des Musiksommers stand die Single “One Dance“ vom US-amerikanischen Rapper nicht einmal auf Platz 1, sondern ein paar Wochen zu vor. Dennoch hat es der Amerikaner mit seinem Hit auf Platz 4 der größten Hits des Sommers geschafft, denn die “One Dance“ hielt sich konstant weit oben in den Single-Charts.

Allerdings war die “One Dance“ nicht nur in Deutschland auf Platz 1, sondern konnte sich auch in Großbritannien und seinem Heimatland an der Spitze beweisen. Die Single fällt auf jeden Fall auch in die Kategorie der Songs die früh veröffentlicht wurde und schon vor dem Sommer erfolgreich waren, doch sich erstaunlich lange oben gehalten haben. Die “One Dance“ erschien als Single-Auskopplung vom anstehenden Album des Rappers am 5. April zusammen mit der jungen Sängerin Kyla und dem nigerianischen Songwriter Wizkid.

Kurz nach Release setzte sich die Nummer bereits in den Single-Charts durch und wurde zu einem absoluten Welthit. Auch in den Sommermonaten hielt sich der Song weit oben und blieb durchgängig in den Top 20. Die Kurve zeigt mittlerweile zwar nach unten, doch das ist auch verständlich nach so vielen Wochen und Monaten. Mit insgesamt 194 Punkten setzte sich die “One Dance“ noch sehr klar vor der “Please Tell Rosie“ durch.

 


Platz 3: Justin Timberlake - Can’t Stop The Feeling (225 Punkte)

Und der Preis für die imaginäre Bronzemedaille geht kaum überraschend an die “Can’t Stop The Feeling“ vom US-amerikanischen Popmusiker Justin Timberlake. Zwei Songs haben den Sommer 2016 dominiert, auf die gehen wir gleich genauer drauf ein, doch dahinter befindet sich mit weitem Abstand vor Platz 4 die Gute-Laune-Nummer des Amerikaners.

Am 6. Mai erschien die Single und wurde beim „Eurovision Song Contest 2016“ das erste Mal live aufgeführt. Kurz darauf entwickelte sich “Can’t Stop The Feeling“ zu einem extremen Welthit und prägte in fast allen Ländern auf der Welt den Sommer 2016. Das zeigen die Zahlen eindrucksvoll: 16x Platin, in 20 Ländern auf Platz 1 und über mehrere Millionen Verkäufe weltweit. Aber es ist noch nicht einmal vorbei, denn am 23. September erscheint der Film „Trolls“ in den deutschen Kinos, bei dem die Single von Justin Timberlake den Titelsong gibt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Nummer auch noch einen Aufschwung einfahren auch wenn das schier unmöglich klingt.

In Deutschland ist der Erfolg kaum noch zu übertreffen. Vor dem Sommer hielt sich die Single bereits für drei Wochen an der Spitze der deutschen Single-Charts und seit 16 Wochen steht die Nummer schon in den deutschen Top 10. In den Sommermonaten hielt sich die Single konstant weit oben, doch auch hier beginnt der Song langsam zu fallen. Die Medaille für den coolsten Gute-Laune-Song des Sommers geht auf alle Fälle an die “Can’t Stop The Feeling“!

 


Platz 2: Imany - Don’t Be So Shy (Filatov & Karas Remix) (291 Punkte)

Das wird für die Meisten überraschend kommen, aber es ist wahr … “Don’t Be So Shy” ist nur auf Platz 2 der erfolgreichsten Songs des Sommers 2016 gelandet. Die Gfk kürte den Remix von Filatov & Karas zu DEM Sommerhit 2016, doch wenn man nach unserem Punktesystem geht landet dieser Remix nur auf Platz 2. Die Nummer wird trotz unbekannter Namen jeder kennen.

Der Remix vom russischen Duo Filatov & Karas lief in den Radio täglich und war damit der meistgespielte Song in den Radiostationen von Juni bis September. Auch die Sängerin Imany kennen nur wenige, aber woher denn auch? Vor dieser Single hörte man von der französischen Sängerin noch nichts. Auch als “Don’t Be So Shy“ veröffentlicht wurde tat sich nichts. Der Remix von den beiden Russen wurde auch erst ein halbes Jahr nach Veröffentlichung bekannt, aber dann so richtig.

Die Single hielt sich 8 Wochen an der Spitze der deutschen Single-Charts und hat schon jetzt einen Platz in der Liste der erfolgreichsten Songs des Jahres sicher. Wenn man sich von 13 Wochen acht Wochen an der Spitze hält, ist es eigentlich ungewöhnlich, dass die Nummer nicht der erfolgreichste Hit ist. Doch man muss die Sommermonate genauer analysieren um zu verstehen wie das funktionieren kann.

Der Remix hielt sich die ersten beiden Wochen nämlich gar nicht in den Top 20 der Charts und erhält folglich in unserer Punktevergabe keine Punkte. Nur ein einziger Song übertraf den Remix mit 13 Punkten Abstand.

 


Platz 1: Kungs vs. Cookin’ On 3 Burners - This Girl (304 Punkte)

Wenn nicht “Can’t Stop The Feeling“ und “Don’t Be So Shy” an der Spitze gelandet sind, kommt eigentlich nur noch ein Song in Frage und auch hier wurde auch erst die Neuauflage eines Unbekannten zum Mega-Hit. Natürlich ist die Rede von der “This Girl“ und die stammt im Originalen von Cookin‘ On 3 Burners. Die Single hat der französische Produzent Kungs neu interpretiert und veröffentlicht.

Damit hat er der “This Girl“ den Sprung an die Spitze der Charts verholfen und sich den Titel “Der Dance-Charts Sommerhit des Jahres 2016“ gesichert. Vor Monaten haben wir bereits angekündigt, dass uns hier etwas Großes erwartet und etwas noch Größeres ist eingetreten. Der französische Produzent hat hier einen extrem guten Job geleistet und der Nummer ordentlichen Schwung und eine Menge Atmosphäre eingehaucht. Der Song eignete sich super zum Chillen und wurde überall wo man hinhörte gespielt. Aber die Trompeten-Sounds, die er eingebracht hat, klingen auch echt fett.

Über die gesamten 13 Sommerwochen hinweg hielt sich der Song in den deutschen Top 5 und sammelte unglaubliche 304 Punkte in unserem Ranking. Ein extrem großer Erfolg für Kungs. Man kann nur hoffen, dass man bald mehr vom Produzenten kommen wird.

Damit ist die “This Girl“ der ehrenvolle Nachfolger der “Ain’t Nobody“ von Felix Jaehn und Jasmine Thompson. Eine verdiente Nummer 1 und für uns zweifelsfrei der beste Song des Sommers in den Charts 2016. Hier zum Abschluss des Musiksommers noch einmal das offizielle Musikvideo zur Single…