Nachdem vor Kurzem klar wurde, dass Soundcloud 40 % seiner Angestellten entlassen hatte, um Kosten einzusparen, sieht es wohl laut eines neuen Reports von Techcrunch noch schlimmer für das Musikportal aus. Über eine Videokonferenz wurde den restlichen Angestellten von Soundcloud erklärt, warum man 40 % der Angestellten gekündigt hatte. Das eingesparte Geld reiche gerade so aus, um es noch bis zum vierten Quartal dieses Jahres zu schaffen, so Gründer Alex Ljung und Eric Wahlforss. Selbst die Moral bei den übrigen Angestellten befindet sich, laut Gesprächen zwischen Techcrunch und Angestellten von Soundcloud, wohl im Keller. Soundcloud dementiert die Gerüchte um den bevorstehenden Exitus.
Bereits bei der Nachricht der Entlassung nahezu der Hälfte aller Angestellten brach bei vielen Produzenten und DJs Panik aus. Für viele dieser Künstler ist Soundcloud als Plattform elementar für ihren Erfolg. Da nun jedoch durch die Recherche von Techcrunch eine Menge mehr Details bekannt wurden, sieht es noch schlimmer aus als befürchtet.
Ohne diese Kündigungen hätte es Soundcloud wahrscheinlich nicht mal mehr in das vierte Quartal dieses Jahres geschafft. Angestellte berichten, dass der Dienst Unmengen an Geld geradezu verschwendet hat. In Kombination mit den großen Verlusten in der gleichen Zeit war das wohl die Ursache für die Entlassungen. Klar ist, dass vor allem die elektronische Musikszene Soundcloud braucht.
Keine andere Streaming-Plattform hat derzeit eine derart große Auswahl an verschiedenen Produktionen. Vor allem die inoffiziellen Veröffentlichungen gibt es in dieser Form auf keiner anderen Plattform. Man kann nur hoffen, dass sich ein anderer Investor dazu bereiterklärt, Soundcloud zu übernehmen. In der Plattform steckt enormes Potenzial und es wäre ein riesiger Verlust, diese Plattform nun zu verlieren.
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