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Nachfolger des ersten Joytime-Albums

Marshmello - Joytime II [Album Review + Tracklist]

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 5 Minuten)

Marshmello - Joytime II [Album Review + Tracklist]Marshmello - Joytime II.

Bereits fast zweieinhalb Jahre ist es her, als Marshmello das erste "Joytime"-Album veröffentlichte, welches vorwiegend seinen Signatur-Sound mit Gute-Laune-Beats aus dem Bereich des Love Trap enthielt. Im Vorjahr konnte er dann mit gleich zwei Pop-Veröffentlichungen punkten, nämlich mit "Silence" feat. Khalid und "Wolves" mit Selena Gomez. Als dann 2018 auch noch "FRIENDS" die deutschen Charts eroberte, konnte man den bekannten Signatur-Sound seitens Marshmello schon fast verloren glauben. Doch die Fans wurden nicht enttäuscht: Am 22. Juni 2018 veröffentlichte der Produzent mit dem Helm den Nachfolger "Joytime II". Ob das Album wieder punkten kann, erfahrt ihr in diesem Artikel. Natürlich findet ihr auch die Tracklist wie gewohnt hier bei uns.


Tracklist: Marshmello - Joytime II

01. Stars
02. Together
03. Rooftops
04. Check This Out
05. Flashbacks
06. Tell Me
07. Paralyzed
08. Power
09. Imagine


Joytime II

Bereits der erste Track erfüllt einen Marshmello-Fan mit einem Lächeln, denn der bekannte Signatur-Sound spiegelt sich sofort im Drum-Set und den weiteren Sounds im Intro wieder. Der folgende melodische Breakpart sowie der Drop lassen ebenfalls keine Wünsche offen: Altbekannte Bassline-Sounds und ein Beat, der gute Laune garantiert, sorgen für den ultimativen Start in das musikalische Abenteuer "Joytime II". Kurz sei noch angemerkt, dass vor allem die stark übertriebene Bassline den Lead-Sound im Drop darstellt. Jedoch geht auch die Melodie, die sich vom vorigen Part bereits fest ins Gehirn brannte, nicht verloren. 

Munter geht es mit "Together" weiter. Der Aufbau ähnelt dem ersten Track, wenngleich die Melodie eine andere ist. Auch hier gibt es nach dem melodischen Breakpart wieder den typischen Build-Up, welcher durch die Melodik und die verwendeten Claps geprägt wird. Der anschließende Drop setzt wieder auf eine starke Bassline und verwendet die Melodie bravourös als Stütze.

Rooftops

Der dritte Track "Rooftops" wird wie schon "You & Me", die letztes Jahr als Solo-Single erschien, von Marshmello selbst gesungen und weist wieder den typischen Aufbau auf. Die Vocals von Marshmello gefallen hier außerordentlich gut und ergänzen die Melodie ausgezeichnet. Den Drop kennzeichnet wieder die klassische Bassline in Verbindung mit der Melodie und den in der zweiten Hälfte dazu stoßenden Vocals seitens Marshmello.

Die nächste Single wurde bereits eine Woche vor Release des Albums ausgekoppelt. Sie hält wieder den beliebten Sound bereit, im Build-Up sind Vocals, welche "Check this Out" rufen, sowie die üblichen Verdächtigen wie auch schon in den vorangegangenen Tracks vertreten. Der Drop wirkt etwas ungewöhnlich, denn außer Bassline und den geloopten Vocals "Check this ... out" ist hier nicht viel weiteres anzutreffen. Auch der Lead-Sound ändert sich hier das erste Mal etwas und klingt noch kräftiger.

Weiter geht es mit "Flashbacks", welche direkt mit gepitchten Vocals eingeläutet wird. Das Drumset mag hier erst einmal an einen schnelleren Track erinnern, der Drop zeigt aber, dass auch mit anderem Drumset die übliche Half-Time-Rhythmik erreicht werden kann. Der Leadsound wechselt hier erneut, was aber keinesfalls Qualitätsverluste bedeutet. Wem die typischen "Yeah"-Sounds aber schon vom Dubstep ein Dorn im Auge waren, könnte hier nicht ganz abgeholt werden.

Dafür geht es bei der nächsten Nummer schon wieder altbekannt zur Sache. Die "Tell Me" weist erneut das klassische Sound-Design auf und sorgt für ordentlich gute Laune. Auch die Klänge der E-Gitarre, die nach dem ersten Drop einsetzen, erinnern an altbekannte Kracher wie die bereits angesprochene Scheibe "You & Me". Wie schon die "Check this Out" wurde auch dieser Track als Single ausgekopelt, jedoch eine Woche früher, also am 8. Juni 2018. 

So langsam nähern wir uns dem Ende des Albums. Wie passend, dass nun eine weitere Überraschung folgt: Erneut hat Marshmello selbst die Vocals eingesungen, welche wie schon bei "Rooftops" den melodischen Part ideal ergänzen. Der Drop setzt wieder auf ein Drum-Set, welches eine Hi-Hat zwischen Kick und Snare einsetzt, ähnlich der „Flashbacks“. Weiter kommen Flöten-Klänge zum Einsatz und verpassen dem Track neben seiner Bassline und den in den Hintergrund gerückten Vocal-Cuts einen ganz eigenen Flair.

Power

Der vorletzte Track "Power" trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Das Intro prägen eine prägnante Rhythmik und eine Clap im Backbeat. Hinzu stößt im Break ein weiterer Melodieteil, welcher die Rhythmik ergänzt und endgültig für beste Laune sorgt. Die Bassline spielt hier bereits in vollen Zügen, was erst ungewöhnlich erscheint, sich im Drop aber schnell aufklärt: Denn hier wird jene an sich nicht von einem ihr stets angepassten Lead-Sound begleitet, sondern als Stütze für die Melodie, die bereits vom Break bekannt ist und hier deutlich tiefer gespielt wird, eingesetzt.

Das Finale bildet "Imagine". Der letzte Track unterscheidet sich maßgeblich von den vorherigen, da dies der einzige Titel ist, welcher im Drop einen Four-to-the-Floor-Rhythmus vorweisen kann. Alles in allem wirkt die letzte Nummer sehr atmosphärisch und zeigt Marshmello in ganz neuem Gewand. Dennoch ist die klassische Bassline mit unterstützendem Lead-Sound sowie das eingesetzte Drum-Set erhalten geblieben. Marshmello wagt hier also ein interessantes Experiment - Vielleicht ja sogar das Herausprägen eines neuen Sub-Genres?
 

Fazit: Mit dem ebenbüitigen Nachfolger des ersten "Joytime"-Albums bekommen die eingefleischten Marshmello-Fans seine Signatur in Form von tollen Beats und Rhythmen, sowie auch seinen eigenen Vocals auf die Ohren. Neben den Highlights wie “Stars“, “Rooftops“ oder “Power“ hält das Album allerdings einige Überraschungen bereit: etwa “Imagine“, womit sich Marshmello eventuell einen neuen Stil erschließt. Einen kleinen Kritikpunkt könnte man noch anmerken: Manche Tracks sind teilweise so extrem auf Lautheit abgemischt worden, dass die Bassline oft nur noch eine schwache Wirkung erzielt. Trotzdem ist die musikalische Qualität stets vorhanden und das Album durchweg mit Highlights bestückt.

 

 

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Über den Autor
Manuel Osswald

Mein Name ist Manuel Osswald. Ich wurde am 4. Juli 2000 geboren und bin seit meiner Geburt an blind. Dies jedoch hindert mich nicht daran, die Leidenschaft an elektronischer Tanzmusik zu haben. Und so bin ich auch zu Dance-Charts.de gekommen, da ich meine Leidenschaft mit anderen, mit euch teilen möchte! Die Leidenschaft zur elektronischen Musik hatte ich schon im Kindesalter, wo andere noch Kinder-Lieder hörten. Lieblings-Richtungen: Commercial (Charts & House/Electro), Electro, Electro-House, House, etwas Techno/Tech House und Eurodance.

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