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„Die deutsche Crowd ist unglaublich!“

Danny Avila im Interview

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

Danny AvilaDanny Avila.

Vor gerade mal einer Woche wurde er auf Platz 38 der DJ Mag Top 100 2018 gewählt und zählt somit verdient zu den besten DJs der Welt. Bereits mit 17 Jahren veröffentlichte er seine erste Single „Breaking Your Fall“ und feierte 2013 mit „Tronco“ seinen absoluten Durchbruch im EDM-Business. Die Rede ist vom spanischen Electro-House-DJ Danny Avila. Wir haben den 23-Jährigen im September beim Lollapalooza in Berlin getroffen und konnten ihm einige Fragen, unter anderem zu seinen Auftritten in Deutschland, verrückten Momenten wie auch seinem Leben neben der Musik, stellen. Wusstet Ihr, dass Danny Avila nicht nur musikalisch, sondern auch in Sachen Videoproduktion richtig kreativ ist?

Hola Danny! Zuallererst vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für unser Interview nimmst. Wie geht es Dir und wie war dein Set hier beim Lollapalooza Festival in Berlin?

Mir geht es super, danke! Das Set hat richtig viel Spaß gemacht. Es war das erste Mal, dass ich beim Lollapalooza und in Berlin aufgelegt habe. Und ich muss sagen, es ist wirklich toll hier - ein legendäres Festival, großartige Künstler, überall sind verschiedene Bühnen mit verschiedenen Genres, nicht nur EDM. Ich fühle mich geehrt, dabei sein zu dürfen.

Danny Avila live 

Du hast dieses Jahr bereits beim Airbeat One Festival in Deutschland gespielt. Wie gefällt Dir denn die deutsche Crowd? 

Die deutsche Crowd ist echt unglaublich! Ich hatte schon sehr viele Auftritte in Deutschland und ich glaube, ich habe hier mehr Sets gespielt als in irgendeinem anderen Land. Ich liebe einfach den Support vom deutschen Publikum. 

Magst Du solche Festivalauftritte mehr als in einem Club zu performen?

Ja, ich würde schon sagen, dass ich Festivals mehr mag als Club-Performances. Es ist nicht so, als würde ich sie gar nicht mögen, aber die Energie ist auf Festivals einfach eine ganz andere - viel wilder, viel extremer. Zudem ist der Produktionsaufwand ein viel größerer mit dem ganzen Feuer und so weiter. Aber trotzdem hat eine Club-Show sein ganz eigenes Feeling. Das kann auch sehr viel Spaß machen.

Lass uns über Deine Musik reden. Was würdest Du sagen, macht Deinen Musikstil einzigartig?

Ich denke, ich versuche meinen Sound nicht irgendwie einzigartig oder anders als alle anderen zu machen. Wenn ich im Studio sitze, möchte ich nicht ein neues Genre oder so kreieren, sondern das zusammenpacken, was ich für gut empfinde und was sich meiner Meinung nach toll anhört. Ich bin sehr kreativ und die Hauptsache ist, dass es mir Spaß macht und das tut es!

Im März hast Du Deine Single “Too Good To Be True“ veröffentlicht. Kannst Du uns mehr darüber erzählen und wie es zur Zusammenarbeit mit The Vamps und Machine Gun Kelly kam?

„Too Good To Be True“ ist eine meiner wichtigsten Singles bis jetzt. Und der Weg, wie es dazu kam, ist sehr interessant. Es war der erste Song, den ich über Sony, wo ich vor einem Jahr meinen Vertrag unterzeichnete, veröffentlicht habe und dort haben sie mir sehr geholfen, Features zu finden. Ich hatte eine brillante Idee für den Track und habe ihn dann mit The Vamps aufgenommen. Im Anschluss kam Machine Gun Kelly durch Sony dazu und als mir eines Tages die Aufnahme von ihm geschickt wurde, war ich einfach nur total begeistert.

Wie sind Deine musikalischen Pläne für die nächsten Monate?

Ich werde bis Ende des Jahres zwei Singles über Sony rausbringen und danach habe ich noch drei bis vier Collaborations offen, die aber mehr Clubsound enthalten sollen, damit ich sie gut in meinen Shows spielen kann. Ich möchte eine gute Balance halten mit Musik, die einerseits so das typische Spotify-Publikum anspricht und andererseits perfekt zum Tanzen bei meinen Auftritten ist.

Kommen wir nun zu ein paar persönlicheren Dingen. Wie sieht ein Tag im Leben von Danny Avila aus?

Jeder Tag ist komplett anders. Ich habe keine wirkliche Routine und habe das ehrlich gesagt auch noch nie gehabt. Wenn ich auf Tour bin, ist jeder Tag ein anderes Abenteuer - immer in einem anderen Land mit anderen Leuten und unterschiedlichen Shows. Und wenn ich zuhause bin, dann besteht mein Tag daraus, dass ich ausführliche Gespräche mit meinem Team führe und viel Zeit im Studio verbringe, um Musik zu machen. Aber ich gehe auch viel ins Fitnessstudio. Ich probiere dann immer ein Mal am Tag dort zu sein. Ansonsten bin ich dann aber auch viel bei meinen Freunden und meiner Familie.

Du hast mit NERVO eine Single namens „Loco“ produziert. Wenn wir den Titel übersetzen, bedeutet das auf Englisch „crazy“ und auf Deutsch „verrückt“. Was waren Deine verrücktesten Momente im Leben bis jetzt?

Es gab schon viele verrückte Erlebnisse, die ich hatte. Besonders wenn ich mit meinen Freunden abhänge und mal nicht professionell sein muss. Wenn mich einfach mal keiner die ganze Zeit beobachtet und ich tun kann, was ich will.

Welche Dinge sind Dir im Leben neben der Musik wichtig?

Freunde - ich versuche sie wirklich die meiste Zeit um mich zu haben. Das tut mir gut. Familie - die ist auch so wichtig für mich. Mein Bruder begleitet mich immer und ich habe ihn 24 Stunden am Tag um mich. Und kreativ sein, weil das nie langweilig wird. Dieser Kreislauf im Musikbusiness kann manchmal ziemlich bewegungslos sein und da ist es notwendig, dass man einfach mal verschiedene Dinge macht.

Was hast Du denn noch so für kreative Hobbies?

Oh, ich liebe es Videos zu machen! Ein paar der Videos, die ich rausbringe, sind auch von mir selber produziert. Und ich bin ein großer Fan von Fotografie, aber das kann ich nicht ganz so gut, weshalb das mein Bruder übernommen hat. Der kann das ganz toll (lacht). Und als ich jünger war, hatte ich mich auch ein bisschen mit Graffiti ausprobiert.

Wer Danny Avila live sehen möchte, hat sogar schon heute Abend die Möglichkeit dazu! Der Spanier ist nämlich im Vorprogramm der großen „Freakshow“ von Timmy Trumpet (präsentiert von der Airbeat One) in Schwerin mit dabei. Alle Informationen zum Event findet Ihr hier.

Neben dem Interview haben wir mit Danny Avila noch ein Q&A auf unserer Instagram-Seite gemacht. Schaut gerne mal in unserem Story-Highlight nach.

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Über den Autor
Julia Keiser

„Music makes us follow our dreams and helps us to come true.“ (I AM HARDWELL Opening) - Dank EDM hat meine Leidenschaft für Musik einen Namen. Und mit Hardwell ein Gesicht, mit dem für mich alles begann. Festivals sind mittlerweile wie ein zweites Zuhause für mich geworden und das Artikelschreiben, Social Media sowie Fotografieren meine größten Hobbies. Mit Dance-Charts.de kann ich alles kombinieren und auch meinem Berufswunsch immer näher kommen.

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