Der Sommer 2016 ist bereits angebrochen. So langsam beginnen die Ferien und viele Familien und Freunde fahren in den Urlaub, aber was wäre denn ein Urlaub ohne sommerliche Musik? Für den Sommer eignet sich ohne Zweifel der Stil des Tropical House am besten und da gibt es seit dem Jahr 2015 mit dem Hype der Norwegers Kygo, der mit seinen Singles “Firestone“ und “Stole The Show“ große Hits landete, massive Mengen an Tropical-House-Tracks. Wir haben für euch unsere persönlichen 25 Favoriten in Sachen Tropical House für den Sommer 2016 herausgesucht. Mit dabei sind sowohl große Hits als auch unbekanntere, kleinere Nummern und Remixe. Von Kygo über Cheat Codes bis hin zu Sam Feldt, findet ihr hier große Produzenten. Schreibt uns eure Meinung zu den 25 Tracks und vielleicht habt ihr ja persönliche Favoriten, die nicht dabei sind, in die Kommentare. Wir freuen uns über jeden Kommentar!
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Wir steigen ein mit einer Single des jungen, talentierten Tropical-House-Produzenten Matoma, der beim Chart-Hit “Try Me“ von Jason Derulo und Jennifer Lopez seine Finger im Spiel hatte. Ursprünglich erschien die Nummer am 1. Dezember 2015, aber sie eignet sich definitiv besser für den Sommer als für den Winter. Der Song trägt den Namen “Running Out“ und wurde von der Sängerin Astrid S gesungen. Die Vocals klingen sehr angenehm und auch das Instrumental ist sehr chillig. Besonders die Lyrics im Refrain können überzeugen. Der Drop ist im typischen Tropical-House-Stil gehalten, doch durch einige Soundwechsel hört man ein paar Innovationen heraus. Für den einen oder anderen zwar etwas zu langsam, aber für uns der verdiente Platz 25.
Der bekannteste Tropical-House-Produzent und das Aushängeschild des Genres ist auf jeden Fall der norwegische DJ Kygo, der das Genre bekannt gemacht hat. In diesem Jahr hat er sein Album “Cloud Nine“ veröffentlicht. Zwar gab es keine großen Charterfolge auf internationaler Ebene, doch hochwertig war das Album. Einer der überzeugendsten Tracks war die Kollaboration mit dem Sänger John Legend. Er gehört zu den besten Sängern unserer Zeit und das zeigt er in seiner Zusammenarbeit mit Kygo. Sie trägt den Titel “Happy Birthday“ und wir würden behaupten, es ist das chilligste Geburtstagslied, das es gibt. Die Vocals sind sehr gefühlvoll und klingen in Kombination mit den Pianos von Kygo sehr angenehm. Der Drop ist sehr ruhig gehalten, aber lässt eine großartige Atmosphäre entstehen. Da der Text nicht wirklich zum Sommer passt und der Song auch sehr ruhig gehalten ist, landet der Track nur auf Platz 24.
In diesem Jahr wurde das beliebte Genre des Future Pop entdeckt. Deren größter Vertreter ist schon immer Flume gewesen, doch in diesem Jahr hat sich auch das amerikanische Duo The Chainsmokers dem Genre angeschlossen und das mit großem Erfolg. Die “Roses“ war ein weltweiter Hit! Nicht nur wegen des Drops ist die Nummer bekannt. Auch die Vocals von der Sängerin ROZES sind hervorragend. Für die Leute denen bei der originalen Version die sommerliche Atmosphäre fehlt, haben wir eine Alternative. Auf SoundCloud kursiert eine Tropical House Version des Chart-Hits von einem unbekannten Produzenten herum. Wer Fan von gutem Tropical House in Kombination mit grandiosen Vocals ist, der sollte hier reinhören.
Spinnin’ Records ist das größte Label der Szene, das wissen wir alle, doch nicht nur auf dem Hauptlabel erscheint gute Musik. Spinnin‘ zeichnet sich ebenfalls durch die ganze, hochwertige Musik auf den Sublabels wie Spinnin‘ Deep oder Spinnin‘ Premium aus. Die beste Plattform für junge Produzenten ist der Talentpool. In jeder Woche wird eine “Demo Of The Week“ in der Spinnin‘ Sessions gespielt. Vor einigen Wochen war es die “Happy“ von Burak Yeter, die so gut ankam, dass sie gleich einmal auf dem Hauptlabel erschien. Aber das nicht ohne Grund, wenn man die “Happy“ hört wird man wirklich glücklich. Cooles Instrumental aus Gitarre und Flöte und gute Vocals leiten zum Drop über der dann extrem angenehm daher kommt. Es handelt sich hier um keine gewöhnliche Tropical-House-Produktion, sondern um etwas Besonderes. Vielleicht kommt ja bald mehr von diesem Burak Yeter. Bei uns schafft er es auf Platz 22.
DJ Antoine veröffentlichte zu Anfang des Jahres sein Album “Provocateur”. Im Voraus erschien bereits die Single “Thank You“, die ohne jegliche Dance-Elemente auskam, was für DJ Antoine sehr ungewöhnlich ist. Von dieser reinen Pop-Produktion waren die Fans teilweise enttäuscht. Aber das Potential der Nummer steckt in den Vocals und das hat auch der deutsche Kollege Jerome gemerkt. Für das Hamburger Label Kontor Records hat Jerome eine Tropical Edit der “Thank You“ produziert. Das Release des 2. Februar liegt jetzt schon einige Zeit zurück, doch für den Sommer ist diese Edit perfekt. Die Vocals konnten uns schon immer überzeugen. Mit diesen coolen Tropical-House-Beats in Verbindung, kann das Lied so richtig überzeugen. Da diese Edit schon etwas älter ist, gelangt sie bei uns auf Rang 21.
Einer der größten Durchstarter des Jahres 2015 war Sigala, der mit “Easy Love” und “Sweet Lovin‘“ große Erfolge landen konnte. Mittlerweile kommt jeden Monat eine neue Single vom britischen Produzenten, doch der große Erfolg blieb jetzt in Deutschland schon länger aus. In Großbritannien war es da aber anders. Die “Say You Do“ war insbesondere wegen des Namen DJ Fresh im Titel ein riesiger Erfolg zumindest in Großbritannien. Warum die Single in Deutschland nicht ankommt, können wir nicht nachvollziehen. Hier treffen grandiose Vocals von der Sängerin Imani auf einen frischen, sommerlichen Sound, bei dem man die Kombination aus Sigala und DJ Fresh heraus hören kann. Für uns ein absoluter Gute-Laune-Kracher. Wir legen euch Deutschen die “Say You Do“ ans Herz und bringen sie in unserem Ranking unter die Top 20.
Und da ist schon wieder Kygo! Auf dem 19. Platz hat es einer seiner vielen Remixe geschafft, der aus dem Jahr 2014 kommt und damit schon sehr alt ist, doch der Song hat es nie so richtig geschafft, daher wollen wir euch die Single noch einmal ans Herz legen. Uns überzeugen einige Remixe von Kygo, doch dieser sticht für uns absolut heraus. Der Single “Miami 82“ von Syn Cole fehlte ein wenig die Atmosphäre. Das hat der norwegische Produzent eindeutig geändert. Mit seinen neuen, frischen Tropical-House-Sound haucht er der Nummer etwas Neues an. Auch hier wieder: Klasse Vocals und ein frischer Sommersound! Der beste Remix von Kygo schafft es bei uns auf Platz 19, aber das war nicht die letzte Kygo-Produktion in diesem Ranking.
Denn hier haben wir schon den nächsten Kygo-Track am Start. Das Jahr 2016 lief chartstechnisch für den Norweger bislang nicht so gut, doch eine Single vom Album gibt es, deren Chartpotential noch so in sich schlummert. Gemeint ist die “Raging“ der Zusammenarbeit mit Kodaline. Irgendwie kommt die Dance-Pop-Nummer bei den Mainstream-Hörern nicht so gut an, doch das können wir gar nicht nachvollziehen. Wir halten “Raging“ für die beste Single vom Album. Die Vocals sind großartig und zusammen mit den Klaviersounds, die man so von Kygo kennt, lassen sie eine traumhafte Atmosphäre entstehen. Der Drop ist ziemlich langsam, aber das ist gut so, denn wenn das Tempo niedriger gewählt wäre, würde die Atmosphäre gar nicht über kommen. Bei uns hat “Raging“ einen Platz auf der Sommerplaylist 2016 sicher!
Die wohl erfolgreichste Single im gesamten Ranking ist unzweifelhaft der Track der sich auf Platz 17 befindet. “You got a fast car“ schalt es sogar momentan noch aus einigen Radios in Deutschland. Zu Anfang des Jahres stürmte Jonas Blue mit seiner Neuauflage zum Klassiker “Fast Car“ jegliche, deutsche Charts. Von Streaming- über Airplay- bis hin zu den Single-Charts Jonas Blue war mit dieser Single überall weit oben vertreten. Seine Coverversion gehört zu den erfolgreichsten Songs des Jahres (auf internationaler Ebene). Die Nummer ging in unglaublichen 20 Ländern unter die Top 10 der Single-Charts und war fast in jedem Land ein Radiodauerläufer. Aber das natürlich völlig verdient. Eine super Neuinterpretation des Songs, der mit den Tropical-House-Vibes sehr modern klingt. Für einige Leute mag der Song zwar schon ausgelutscht sein, doch bei uns landet er auf Platz 17.
Es ist noch gar nicht so lange her, da berichteten wir über die neue Kollaboration zwischen den Newcomern Cheat Codes und Dante Klein. Am 1. Juli erschien das gute Stück mit dem Namen “Let Me Hold You“ auf Spinnin‘ Records und bringt so einige Sommergefühle mit. Wieder covern Cheat Codes hier einen Klassiker, doch dieses Mal eher Richtung typischen Tropical-House für den Sommer. Von wem auch immer die Vocals sind, sie kommen eindrucksvoll an. Nach “Sex“ ist das schon die zweite Single von Cheat Codes, die durch eine enorm hochwertige Produktion überzeugt. Da kommen echte Sommergefühle hoch!
Wenn man sich so die Tropical-House-Listen für den Sommer auf Spotify oder SoundCloud anschaut, dann ist ein Track immer vertreten. Gemeint ist die Nummer “All I Wanna Do“ vom dänischen Newcomer Martin Jensen, der mit seinem Track “Si“ (bezogen auf den Ruf des Fußballers Cristiano Ronaldo im Champions-League-Finale) einen SoundCloud-Hit landete. Am 8. April war dann das Release von einer ernstgemeinten Single, die in einem ganz bestimmten Stil einzuordnen ist. Denn “All I Wanna Do“ ist kein gewöhnlicher Tropical-House, denn es geht ganz klar in die Richtung des Seeb-Remixes zur “I Took A Pill In Ibiza“. Wer die Vocals in diesem Song gibt ist unbekannt, doch derjenige macht seine Aufgabe gut. Der Drop ist sehr chillig gestaltet und lässt eine epische Atmosphäre entstehen. Die Vocals werden schnell zum Ohrwurm und auch deshalb könnte sich die Nummer in den Single-Charts durchsetzen. Man sollte die Single von Martin Jensen im Auge behalten, aber auch wenn sie kein Hit wird eine Sommer-Single bleibt sie.
Neben Matoma zählt auch der Produzent Deep Chills zu den begabtesten Newcomern der Tropical-House-Szene. Mit seinen 22.000 Facebook-Likes steht er zwar noch am Anfang seiner Karriere, doch man sollte ihn auf dem Zettel haben. Am 8. März erschien seine Single “Blinded“, die er zusammen mit der australischen Sängerin Emma Carn aufgenommen hat. Wie man es von ihm gewohnt ist, wendet der Produzent einmal wieder sehr tropische Klänge an. Das Instrumental während der Vocals ist geprägt von einigen Trommel-Sounds und Gitarren-Percussions. Die Vocals klingen sehr sanft und angenehm. Ohne ein Build-Up geht es zum Drop. Der Drop basiert weder auf Trommel- noch auf Gitarrensounds. Deep Chills wendet hier einzig und allein Flötensounds ein. In dieser Melodie klingen sie traumhaft. Für einen Strandurlaub der perfekte Song!
Der nächste Song ist auch ein Kandidat auf einen Sommerhit in den deutschen Single-Charts. Die US-amerikanische Band Timeflies ist gar nicht so unbekannt, doch der große Erfolg blieb bislang noch aus. Das soll sich seit dem 18. März ändern, denn an dem Datum erschien ihre aktuelle Sommer-Single “Once In A While“. In Skandinavien kommt die Nummer schon richtig gut an, doch in Deutschland blieb es bisher aus. Vor kurzem wurde auf Filtr Germany das offizielle Musikvideo hochgeladen. Scheinbar will man auch in Deutschland auf Erfolg gehen und dazu stehen die Chancen gar nicht so schlecht. Die Vocals von Timeflies sind sehr radiotauglich und den Drop der “Once In A While“ hat man so zuvor noch nicht gehört. Das ganze klingt, durch die Rap-Parts zwischenzeitlich noch einmal unterstützt, sehr sommerlich und wir hoffen, dass es was mit den Single-Charts wird. Hier für euch das offizielle Musikvideo:
Mit “Fast Car” hatten wir schon einen riesigen Charterfolg in dieser Liste. Jetzt wollen wir euch auch den Zweiten nicht vorenthalten. Mit ihrem Remix zu Mike Posners “I Took A Pill In Ibiza“ hatte das norwegische Duo Seeb ihren ganz großen Durchbruch. Der tropische Stil war sehr einzigartig und hatte es so nie zuvor gegeben. Daher gibt es zurzeit auch viele Nachahmer, doch das Original ist immer noch dieser Remix. Auffällig ist die niedrige BPM-Zahl die Seeb hier verwendet haben. Mit uns sprechen die Jungs von Seeb in zwei Wochen über ihre aktuelle Single “Breathe“ und über den Durchbruch mit “I Took A Pill In Ibiza“. Für einige ist dieser Remix schon sehr abgelutscht, denn er lief im Radio gefühlt durchgehend. Auch wir gehören dazu, daher auch nur Platz 12!
Wer diese Nummer nicht kennt und den Titel liest wird sich mit Sicherheit eins fragen: Warum ist King Arthur in einer Tropical-House-Liste vertreten? Diese Frage ist berechtigt, denn der Produzent von Hexagon Records ist eigentlich für feinsten Future-House bekannt. Zusammen mit dem symapthischen, niederländischen Deep-House-Produzenten Sam Feldt widmet sich King Arthur dem Tropical-House, doch das ist kein langsamer, gewöhnlicher Deep-House. King Arthur bringt die nötige Power und das Tempo in den Track und macht ihn so zu einer echten Gute-Laune-Nummer. Die Vocals kommen von TRM und bestätigen diesen Gute-Laune-Faktor. Wer bei diesem Track keinen Lust auf den Sommer bekommt, dem können wir nur mit den folgenden zehn Plätze weiterhelfen.
Die wirklich bekannten Nummern haben wir jetzt durch. Nach Matoma und Deep Chills wird es jetzt wieder Zeit für einen echten Newcomer. Dazu ist der Produzent Bergs der richtige Ansprechpartner. Wer genau hinter dem Pseudonym Bergs steckt ist unbekannt. Auch die Sängerin für seine aktuelle Single “Hold On“ Rachel Fels ist noch sehr unbekannt. Doch die beiden zusammen haben mit “Hold On“ am 8. Februar eine großartige Single veröffentlicht. Man muss zwar schon Fan von der Stimme von Rachel Fels sein, denn diese ist sehr markant und hoch, aber wir sind es. Am Anfang werden die Vocals noch von Gitarren-Percussions begleitet, doch im Laufe des Songs kommen noch weitere tropische Elemente wie eine Trommel hinzu, sodass das Instrumental sehr innovativ ist. Das Build-Up klingt durch die Gitarren-Klänge und die darauffolgenden Flötensounds sehr chillig und man fühlt sich wie im Paradies. Hervorragende Tropical-House-Nummer!
Im letzten Jahr hat Sänger Omi mit “Cheerleader” und “Hula Hoop“ zwei internationale Hits veröffentlicht. Im Herbst veröffentlichte er sein Studioalbum, das jedoch aufgrund des fehlenden Gute-Laune-Faktor nicht so erfolgreich wurde. Um dieses Gute-Laune-/Sommer-Feeling zurückzubringen hat sich Deep Chills verantwortlich gefühlt. Ja, schon wieder Deep Chills und dieses Mal verwandelt er einen Song mit soliden Vocals in eine großartige Sommer-Single. Nach wenigen Worten hört man die Stimme von Omi heraus und man bekommt schon Lust auf den Sommer, denn Deep Chills bringt genau das zurück was dem originalen Song gefehlt hat. Mit einigen Klaviersounds und einem Tropical-House-Drop haucht er dem Song das gewisse Etwas ein. Wenn man den Song so veröffentlicht hätte, wäre es vielleicht ein großer Erfolg wie “Cheerleader“ oder “Hula Hoop“ geworden. Auch wenn es kein Erfolg wird, eine perfekte Single für den Sommer, bei dem man schon nach dem ersten Hören mitsingen kann. “I was a hitchhiker!“
Ja, ihr habt richtig gelesen. Schon wieder meinen wir mit King Arthur den Future-House-Produzenten von Hexagon Records. Am 29. April 2016 veröffentlichte er zusammen mit dem Sänger TRM seine Single “Talking About Love“, die bei den Fans super ankam und von Spinnin‘ Records als Sommerhit angepriesen wurde. Der Titel sagt eigentlich das Gegenteil des Songs aus. “Lass uns über Liebe reden“ wird im Track gesungen und das ist meistens eher traurig. In diesem Fall, aber nicht die “Talking About Love“ ist so eine Gute-Laune-Nummer da will man unbedingt mitgehen. Der Track startet sehr rasant und geht auch schnell zum Drop. Tiefe gepitchte Vocals und eine schnelle Klaviermelodie begleiten die Vocals. Der Drop ist ebenfalls sehr temporeich gestaltet und aus Klavierklängen und Tropical-House-Klängen kombiniert. Spinnin‘ hatte schon vollkommen Recht. Das könnte für viele ein echter Sommerhit werden. Wer es lieber schneller mag, der wird hier pfündig. Das offizielle Musikvideo müsst ihr sehen … 100 % Sommerfeeling!
Einer der bekanntesten Lieder in der Tropical-House-Szene ist die Neuauflage von Matoma zum 9 Jahre alten Song “Old Thing Back”. Die Leute die nicht ganz so vertieft in der Tropical-House-Szene sind, werden diesen Song zwar noch nicht kennen, aber das sollte sich schnell ändern. Denn hier ist Sommerfeeling garantiert. Der originale Track kommt aus dem Jahr 2007 von Ja Rule und Ralph Tresvant und basiert auf einem alten Song von The Notorious B.I.G. Der Tropical-House-Newcomer Matoma hatte es sich 2015 zur Aufgabe gemacht, die Nummer sommertauglich zu gestalten. Dies ist im ideal gelungen. Die Nummer verändert Hip Hop mit Tropical House und macht so richtig gute Laune. Die Rap-Parts von Notorious B.I.G. klingen mit den Saxophon-Sounds von Matoma großartig und der ganze Track kann einfach überzeugen. In Norwegen war der Track schon auf Platz 2. In die deutschen Charts wird der Track zwar nicht einsteigen, doch er wird auf vielen Sommerlisten vertreten sein.
Unser Platz 6 ist nicht nur ein Hervorragender Tropical-House-Track, sondern in ihm schlummert auch ein potentieller Charthit. In den Verkaufscharts schießt die Nummer schon so richtig nach oben. In den deutschen Single-Charts steht sie seit dem 8. Juli auf Platz 32. Am 27. Juni erschien die Single “The Ocean“ von der wir hier sprechen. Produziert wurde die Single vom schwedischen, unbekannten Produzenten Mike Perry. Die Vocals stammen von der Sängerin Shy Martin. Die Nummer wird sehr ruhig mit schönen Klaviersounds eingeleitet. Die Vocals klingen sehr sanft und erinnern mit dem Instrumental an die Vocals von Iselin Solheim aus “Faded“. Das Instrumental wird auf Dauer immer spannender und die Vocals besser. Ohne großes Build-Up folgt der Drop. Der Drop ist im “I Took A Pill In Ibiza“-Stil gehalten, daher ist es nicht ungewöhnlich, dass der Song bei den Mainstream-Hörern ankommt. Ein super Single für den Sommer. Eine der besten Tropical-House-Produktionen des Jahres. Mike Perry sollte man im Auge behalten.
Und schon sind wir in den Top 5 angelangt. Knapp vor “The Ocean“ hat es der Track mit dem kreativen Titel “Ouh La La La“ geschafft. Im Sommer 2015 lieferte der Sänger Akon mit “Holiday“ zusammen mit DJ Antoine einen Sommerhit und auch in diesem Jahr hat er mit der “Heatwave“ zusammen mit Robin Schulz einen potentiellen Sommerhit am Start. Aber das ist nicht genug! Der US-amerikanische Star wurde von der US-amerikanischen Sängerin Carolina Marquez ins Studio gebeten um den Track “Ouh La La La“ aufzunehmen. Dazu war noch der amerikanische Sänger J Rand an der Produktion beteiligt. Die Nummer erschien am 24. Juni auf Big Beef und könnte in den kommenden Wochen zu einem Chartstürmer reifen, doch bislang tut sich da noch nichts. Der Track beginnt sehr temporeich und man weiß direkt in welche Richtung der Song geht. Nach ein paar angesungenen Vocals von Akon, kommt Carolina Marquez dazu. Der Refrain wird von Akon gesungen und wird aufgrund der einfallslosen Vocals “Ouh La La La“ schnell zu einem Ohrwurm. Der Drop erinnert ein wenig an “Holiday“ verbreitet, aber sehr gute Laune und man bekommt Lust auf den Strand. Ein perfekter Song für den Sommer, der sich vielleicht sogar in den Single-Charts durchsetzt.
Und da ist schon wieder dieser Matoma. Der junge Tropical-House-Produzent hat es einfach drauf und landet bei uns auch noch auf Platz 4. Dieses Mal hat er eine Nummer mit dem jamaikanischen Weltstar Sean Paul am Start. Die Nummer erschien am 15. April auf Warner Music und bringt so einiges an Sommerpotential mit sich. Die Nummer wird sehr chillig eingeleitet, sodass man sich schnell an Reggae erinnert fühlt, aber das ist nun einmal so bei der Stimme von Sean Paul. Die Vocals werden von einem typische Tropical-House-Instrumental und einem Schnipsen begleitet. Der Refrain wird beim ersten Hören zum Ohrwurm. Man möchte jedes Mal das “I can take you there“ mitsingen. Nach diesen wiederholenden Worten folgen Vocals einer Frau. Es ist bisher unklar um welche Stimme es sich handelt. Der Drop ist dann wieder sehr frischen, angenehmer Tropical House, der sich perfekt für den Sommer eignet. Sean Paul und Matoma haben es einfach drauf.
Auf das Siegertreppchen und den dritten Platz hat es die Nummer “Can’t Go Home” geschafft. Für diese Nummer haben sich drei absolute Weltstars zusammengefunden. Im Rahmen des Ultra Music Festivals haben das amerikanische Partytier Steve Aoki, der deutsche Produzent Felix Jaehn und der bekannten Sänger Adam Lambert, beschlossen zusammen eine Single zu produzieren. Am 25. März erschien diese Produktion, aber ein Erfolg in den Single-Charts blieb trotz Felix Jaehns Beteiligung aus. Dabei ist diese Nummer so Weltklasse und macht so gute Laune. Die Vocals sind am Anfang noch sehr ruhig und werden von einer harmlosen Kick begleitet. Mit der Zeit werden die Vocals kraftvoller und die Clap kommt dazu. Der Refrain geht sehr ins Ohr und macht Vorfreude auf den Drop. Der Drop ist dann eine coole Kombination aus Steve Aoki und Felix Jaehn. Mit den gepitchten Vocals und den Flötensounds entsteht das Sommerfeeling. Dazu noch ein richtig gelungenes Musikvideo von Club Sounds. Eine überragende Produktion.
Vor einigen Wochen berichteten wir über die neue Single von Sam Feldt und Lucas & Steve. Wir waren begeistert von dieser Kollaboration mit dem Titel “Summer On You“. Am 22. Juli erscheint der Club Mix des Tracks, doch für den Sommer bleiben wird doch lieber beim Original. Die Vocals kommen bei diesem Track vom Sänger Wulf, der seine Arbeit ordentlich ausführt. Seine Vocals werden von sanften Gitarren-Percussions begleitet. Was auffällt ist, dass Lucas & Steve auf ein Build-Up verzichten, was sehr untypisch für die beiden Jungs ist. Der Drop ist sehr tropisch und paradisisch gehalten. Man fühlt sich beim Hören des Tracks wirklich an das Paradies erinnert. Eine grandiose Produktion von den drei Newcomern mit gelungenem Musikvideo. Für weitere Infos checkt unsere Artikel: Hier!
Und Platz 1 geht an das schwedische Produzentenduo Galantis, die mit dem Track “No Money” einen überraschenden Charthit landeten. Momentan gibt es keinen besseren Tropical-House-Track als “No Money“. Von Anfang mochten wir die Single und das übertrug sich auch an die Mainstream-Hörer, die die Nummer immer weiter nach oben brachten. Der Track ist von typischen, hohen, gepitchten Vocals von Galantis geprägt. Temporeiche, einfache Vocals werden hier schnell zum Ohrwurm. Die Vocals klingen wie Kindergesang und machen so richtig gute Laune. Der Drop ist dann für Galantis einmal ganz anders gestaltet. Zum ersten Mal gehen sie ganz in Richtung Tropical House und das funktioniert hervorragend. Eine hervorragende Single, die für uns zu den besten Tropical-House-Tracks aller Zeiten gehört. Bei diesem Track muss man einfach gute Laune bekommen. Für die Leute, die den Track schon zu oft gehört haben, haben wir ja noch die anderen 24 Tracks und jetzt einen schönen Sommer mit sommerlicher Musik. Euer Dance-Charts-Team!
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