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Musikalischer Rückblick 2017

Steve Aoki: Das waren seine Tracks 2017

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Steve Aoki: Das war sein Jahr 2017Steve Aoki

Der Mann ist einfach Programm. Wir schauen auf die vergangenen zwölf Monate unseres Lieblingsworkaholics Steve Aoki zurück. 2017 war auch wieder einiges los: Neues Album, Remixe und noch mehr neue Songs. Mit seinem Label DIM MAK hat er die neue Kollektion „Paradise Found“ veröffentlicht. Privat hingegen musste er mit dem vorzeitigen Ableben seines langjährigen Freundes Chester Bennington einen harten Rückschlag einstecken.

Steve Aoki & DVBBS ft. 2 Chainz – Without U (April)

Zusammen mit DVBBS und Rap-Ikone 2 Chainz hat Aoki die Hard-Trap-Electro-Nummer Without U“ mit Einflüssen aus dem Hardstyle und Hip-Hop geschraubt, welche am 28. April 2017 veröffentlicht wurde. Diese feierte bereits auf dem diesjährigen Ultra Music Festival Miami ihre Premiere. Die ruhigen Rap-Parts von 2 Chainz und die düstere Klangatmosphäre bilden einen starken Kontrast zueinander. Kraftvolle Bassdrums und scheppernde Hi-Hats machen charakteristisch den Mainpart aus und ziehen den Track nach vorne. Der zweite Mainpart ist dagegen noch massiver gestaltet; Dort treten vom Hardstyle inspirierte Drums auf, die alles zerstören. “Without U“ sorgte, egal wo, für ordentlich Stimmung.



Steve Aoki ft. Lil Yachty & Migos – Night Call (Juni)

Mit “Night Call“ hat Steve Aoki am 16. Juni die zweite Single aus seinem Album “Kolony“ veröffentlicht. Unterstützung hat er sich dabei von den beliebten Rappern Lil Yachty und Migos geholt. Entstanden ist eine ganz simple Hip-Hop-Nummer mit typischen Snares und Drums, unterlegt mit leichten Synths, die jedoch nicht von Bedeutung sind. Migos und Lil Yachty rappen im Wechsel und schaffen es so, eine ausgelassene Atmosphäre zu kreieren. Die Vocals sind sehr eingängig und somit der einzige Grund, sich die Single anzuhören. Es fehlt eindeutig an Innovation bei diesem Track, so haben wir doch von Steve Aoki selbst mehr erwartet.



Steve Aoki & Yellow Claw ft. Gucci Mane & T-Pain – LIT (Juli)

Steve Aoki und Yellow Mother Fckin Claw haben zusammen mit den Rap-Stars Gucci Mane und T-Pain die Single “LIT“ aufgenommen, sie ist die dritte Nummer aus “Kolony“ und wurde am 14. Juli releast. Wenn diese Namen aufeinander treffen, dann ist klar: Es wird sowas von LIT. Hard Trap und Electro House greifen ineinander und werden mit feinen Einflüssen aus dem Hip-Hop und Future Bass gespickt. Die Drums reißen von Sekunde eins an alles heraus. Die herausragende Snares und die aggressiven Vocals von T-Pain und Gucci Mane lassen den Track zum echten Monster mutieren. Der Mainpart fegt hinweg und reißt alles mit sich. Auf den Festivalstages sorgt “LIT“ für brutalen Abriss.



Ayo & Teo – Rolex (Steve Aoki Remix) (August)

Für die Rapper Ayo & Teo und deren Single “Rolex“ hat der US-Amerikaner einen abgefahrenen Electro-House-Remix mit Trap-Elementen produziert, dieser wurde am 04. August veröffentlicht. Harte Drums und Snares machen das Herzstück aus, für den Remix hat Aoki das Tempo ordentlich angezogen und so kracht es nur von allen Seiten. Die Rap-Parts von Ayo & Teo bleiben weitesgehend unverändert und wurden nur flott gecutet. Dirty-Electro-Sound reißt den Mainpart raus und knallt alles weg.



Linkin Park – One More Light (Steve Aoki Chester Forever Remix) (Oktober)

Mit seinem Chester Forever Remix zu “One More Light“ von Linkin Park hat Steve Aoki am 26. Oktober eine wunderschöne Hommage an den leider viel zu früh verstorbenen Chester Bennington veröffentlicht. Wer hier den typischen Aoki-Sound erwartet, wird enttäuscht sein, denn mit seinem Remix schlägt er einen ganz anderen Weg ein. Die Bass-Gitarre, gedämpfte Claps und das Keyboard in Zusammenspiel mit der einfach unvergleichlichen Stimme von Chester kreieren eine
bedrückende Klangatmosphäre. Mit viel Gefühl im Mainpart geht es nach vorne, die Drums sind klar und die Synths spielen mit den Tonhöhen. Alles ist schön akustisch und poppig abgemischt. Die Future-Bass-Ballade geht ins Herz.



J Balvin & Willy William – Mi Gente (Steve Aoki Mix) (Oktober)

Steve Aoki hat für die Hitsingle “Mi Gente“ von J Balvin & Willy William einen Remix produziert, der am 20. Oktober veröffentlicht wurde. Diesen hatte er im Sommer bereits mehrere Male beim Wet Republic Festival in Las Vegas gespielt. Feine Claps, gecutete Vocals und saubere Drums lassen das Ganze schön poppig wirken. Das Build-Up mit leichten Snares aber kraftvollen Drums lässt die Spannung steigen. Der Drop dagegen ist einfach nur schwach und unbedeutend. Im Mainpart sind die Drums zwar stark ausgeprägt und harmonieren ganz solide mit dem Snares, aber sie schaffen es nicht, die Menge mit sich zu reißen. Der ganze Sound ist so unfein und eintönig; Wir hatten auf besseres gehofft.



Steve Aoki ft. Lauren Jauregui – All Night (November)

Mit “All Night“ hat Steve Aoki eine weitere Pop-Ballade veröffentlicht. Für die Vocals hat er sich das Fifth-Harmony-Mitglied Lauren Jauregui ins Boot geholt. Wie auch schon mit der Aoki-Tomlinson-Collab “Just Hold On“ ist diese Single ebenfalls im Pop-Genre angesiedelt, was auch schon nach wenigen Tönen erkennbar ist. Aoki koppelt dabei mit gefühlvollen Text und groovigen Pop-Sound gekonnt an den gängigen Mainstream an. Auf einen fetten Bass, schnelle Beats und mega Drop, so wie wir es von dem verrückten US-Amerikaner mit japanischen Wurzeln gewöhnt sind, müssen wir dieses mal verzichten. “All Night“ zeichnet sich vor allem durch die fabelhafte Stimme Jauregui's aus, die mit ihrem klaren Gesang zu überzeugen weiß und gekonnt mit der Tonlautstärke variiert.



Steve Aoki & Lil Uzi Vert – Smoke My Dope (Dezember)

Passend zum Netflix-Streifen “Bright“ mit Will Smith wurde auch ein Soundtrack-Sampler veröffentlicht. Dort ist auch die Single “Smoke My Dope“ von Steve Aoki & Lil Uzi Vert, welche bereits für den Track „Been Ballin'“ zusammengearbeitet hatten, vorhanden. Schöne-Trap-Nummer mit herausragenden Snares und bestechenden Vocals. Die Drums sind nur ganz leicht angespielt und das Ohrwurmpotenzial ist vor allem aufgrund der Lil-Uzi-Vert-Vocals sehr hoch. Der Mainpart hingegen will sich nicht richtig entfalten und klingt ziemlich nach “How Else“.



Steve Aoki Presents Kolony

Lange wurde gerätselt, ob “Neon Future III“ 2017 erscheinen wird. Am 21. Juli hat Steve Aoki uns aber mit dem Release von “Kolony“ eines Besseren belehrt. Dort verband er EDM mit Hip-Hop-Elementen. So waren neben den bereits drei vorab veröffentlichten Singles “LIT“, “Without U“ und “Night Call“ weitere sieben Singles darauf enthalten, unter anderem auch “How Else“ aus dem Jahr 2016. Hochkarätige Gäste wie Bad Royale, Migos, DVBBS, Lil Uzi Vert, 2 Chainz und ILOVEMAKONNEN verleihen dem gesamten Album eine kreative Mischung aus den verschiedensten Genres. Ein Must-Hear!



Fazit: Steve Aoki hat auch 2017 wieder Vollgas gegeben. Remixe, ein komplettes Album und viele weitere Songs, zum Teil sogar unveröffentlicht, hat er uns dieses Jahr abgeliefert. Tracks wie “LIT“ und “Without U“ haben für ordentlich Euphorie gesorgt, während es bei “Night Call“ sehr an Innovation fehlte; Die Vocals lösten trotzdem einen großen Ohrwurm aus. Der “Mi Gente“-Remix hingegen hat uns nur noch enttäuscht: Der Drop schwach und der Mainpart kommt einfach nicht aus sich heraus. Aber hey, Steve Aoki ist auch nur ein Mensch, es kann nicht immer alles perfekt sein. Wir sind gespannt, was uns 2018 erwartet.

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