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Indische Deep-House-Klänge von KSHMR

KSHMR feat. Sidnie Tipton - House Of Cards

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

KSHMR feat. Sidnie Tipton - House Of Cards"House Of Cards" von KSHMR feat. Sidnie Tipton.

Zwei Monate hat es gedauert bis der amerikanisch-indische Produzent KSHMR in das Jahr 2018 mit der ersten Single gestartet ist. Der 29-Jährige hat in der letzten Woche des vergangenen Jahres seine Single “Shiva“ mit Marnik und The Golden Army veröffentlicht. Am 16. Februar 2018 meldete sich KSHMR mit der langersehnten Nummer “House Of Cards“ via Dharma Music zurück. Der neue Track zählt zwar nicht zu den ganz alten IDs von KSHMR, doch auf die aktuelle Nummer wurde seit der Premiere im Oktober 2017 erwartet. Dabei treffen die KSHMR-Fans gesanglich auf eine alte Bekannte. Sidnie Tipton sang bereits den Indian-Bigroom-Kracher “Wildcard“ für den Vorbild-Produzenten KSHMR. Ob die neue Single “House Of Cards” an die extrem positiven Resonanzen von “Wildcard“ damals anknüpfen kann, klären wir in folgendem Artikel.


House Of Cards – Ungewohnt ruhige Deep-House-Sounds

Der US-Amerikaner experimentiert gerne einmal bei den Sound-Designs seiner Tracks. Die meisten Tracks von KSHMR fahren eine Progressive-Bigroom-Schiene mit indischem Touch. Die letzten Songs “Shiva“, “Islands“, “Underwater“ und “Power“ entsprachen genau diesem Style. Zum Anfang des Jahres 2017 wurde die Single “Harder“ mit Tiësto und Talay Riley veröffentlicht, die sich stark von den Bigroom-Tracks abhob. Ähnlich wie bereits bei “Invisible Children“ mit Tigerlily hat KSHMR damals ein ungewohnt ruhiges Sound-Design kreiert, welches in die Richtung Deep House mit indischen Touch geht. Mit einer solchen Palette an Klängen geht KSHMR die neue Scheibe an.

Nach wenigen Sekunden merkt man, dass die Vocals eine emotionale Richtung einschlagen. Das anfängliche Piano-Instrumental untermalt die Gefühlslage der Vocals in den ersten Takten. Zum Refrain hin verändern sich das Instrumental und die Tonlage von Sidnie Tipton. Das Instrumental ist ziemlich düster gestaltet. Die Vocals gehen extrem in die Höhe und stellen die Stimme der begabten Sängerin in den Mittelpunkt. Wenn man ein paar Elemente von KSHMR im Refrain betrachtet, könnte man einen typischen Indian-Bigroom-Drop erwarten, doch die erwartete Entwicklung bleibt aus. Nach einem intensiven Build-Up, welches Sound-Design des Drops zu 100 Prozent widerspiegelt, folgt der enttäuschende Refrain. Die Melodie klingt zwar beeindruckend, aber der Sound passt nicht so recht zu KSHMR und ist dann am Ende relativ ernüchternd.

Fazit: Die aktuelle Single “House Of Cards” von KSHMR schafft es durch einen wenig spannenden Drop nicht so wirklich zu überzeugen. Die Vocals von Sidnie Tipton werden nicht jedem gefallen, jedoch bewegen sie sich auf einem soliden Niveau. Auch die Melodien und Instrumentals des Songs sind völlig in Ordnung, doch das Sound.Design im Drop fällt für einen wahrlichen KSHMR-Fan ziemlich ernüchternd aus. Da sind die EDM-Fans bessere Tracks vom US-amerikanischen Produzenten-Genie gewohnt.


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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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