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Überragende Future-Bass-Produktion der US-Musiker

Musikvideo » The Chainsmokers & Illenium feat. Lennon Stella - Takeaway

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Musikvideo » The Chainsmokers & Illenium feat. Lennon Stella - Takeaway"Takeaway" von The Chainsmokers & Illenium feat. Lennon Stella.

The Chainsmokers haben sich in den letzten vier Jahren enorm entwickelt. Seit ihren Future-Bass-Welthits “Don’t Let Me Down“ und “Closer“ sind die US-Amerikaner immer mehr in den Pop-Bereich eingestiegen. Zwar verspricht der massive Erfolg für sie, doch EDM-Fans vermissen den alten Future-Bass-Style, mit dem die beiden die Szene aufgemischt haben. Für diese Fans haben The Chainsmokers jetzt ein Geschenk parat. Sie haben sich mit dem Future-Bass-Produzenten Illenium ins Studio begeben und den neuen Song “Takeaway“ aufgenommen, bei dem Chainsmokers-Part Andrew Taggert zusammen mit Sängerin Lennon Stella den Gesangsteil übernimmt. Wir erzählen euch die Geschichte hinter der Single und gehen der Frage auf den Grund, ob die Jungs mit der Unterstützung von Illenium an die alten Zeiten anknüpfen können.


Takeaway – eine berührende Future-Bass-Hymne

Die Zusammenarbeit von The Chainsmokers und Illenium entstand ursprünglich aus dem Remix des Future-Bass-Vorreiters zum Chart-Stürmer “Don’t Let Me Down“ im Jahr 2015. Über eine Kollaboration wurde bereits lange Zeit spekuliert, weil eine Zip-Datei in der Instagram-Story der Chainsmokers zu sehen war. Premiere feierte die Kollaboration schließlich beim UMF Miami 2019, als die US-Amerikaner ihren Landsmann auf die Bühne holten. Nebenbei wurde über eine mögliche Sängerin gerätselt. Zwischenzeitig wurden Christina Perri und Emily Warren gehandelt. Beim Tomorrowland 2019 pries das Duo die Nummer dann erstmals als „new single“ an und veröffentlichte diese dann letztlich am 24. Juli. Auf Instagram erklärten sie, dass sie den Track zunächst gar nicht veröffentlichen wollten, doch der Zuspruch der Fans sei so groß gewesen, dass sie die Collab extra für ihre Fans zum Release bringen wollten.

Wenn man sich die neue Single anhört, fühlt man sich in den ersten Sekunden auf Anhieb an die Musikwelt von The Chainsmokers erinnert. Die Vocals sind recht emotional, weisen jedoch klare Pop-Elemente auf. Besonders die Strophen, in denen Taggert und Stella gemeinsam performen, haben den typischen Chainsmokers-Stil inne. Bis zum Drop erweist sich der Track als eine Pop-Nummer, die ins Radio passen würde, doch dann passiert das, was sich die EDM-Fans so sehr gewünscht haben. Es ertönt ein melodischer Future-Bass-Drop, bei dem Illeniums Handschrift klar zu erkennen ist. Die Melodie, der Rhythmus und das Sound-Design entführen den Hörer wie bei so vielen Illenium-Tracks in eine andere Welt. Die Struktur hat dennoch etwas von “Closer“, sodass auch im Drop der Style von The Chainsmokers teilweise zur Geltung kommt. Man könnte fast sagen, dass der gesamte Song eine 50/50-Mischung aus den Sounds der beiden Acts ist.

Fazit: Die neue, langerwartete Single “Takeaway“ gehört definitiv zu den besten Tracks des Future-Bass-Genres, die in den letzten Jahren erschienen sind. Die Vocals haben die Qualität einer Chainsmokers-Pop-Single und harmonieren in sich auf perfekte Art und Weise. Die Beteiligung von Illenium ist klar zu erkennen, wobei diese nicht belanglos wirkt, sondern die starke Vocal-Line ideal ergänzt. “Takeaway“ wird in der EDM-Szene auf jeden Fall für Gesprächsstoff sorgen. Wir wünschen uns neben den Pop-Songs der Jungs mehr Tracks in dieser Stilrichtung. Eine fantastische Nummer!


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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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