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The Chainsmokers - "World War Joy" Album

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

The Chainsmokers - "World War Joy" AlbumThe Chainsmokers - "World War Joy".

Jetzt ist es komplett! Das neue The Chainsmokers Album „World War Joy“ ist am 06.12. mit weiteren 4 Tracks gedropt. Ob diese mit den Vorgänger Singles mithalten können und wie sie sich unterscheiden, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


World War Joy

The Chainsmokers – was braucht man zu den beiden Ausnahmekünstlern noch sagen? Das US-amerikanische DJ & Produzenten Duo kennt wohl jeder. Doch für die Einen sind Alex Pall und Andrew Taggert – so heißen die Beiden mit bürgerlichem Namen - vor allem für ihre ruhigen Pop Balladen bekannt. Währenddessen Andere ihre ausverkauften und mit Spezial Effekten übersäten Live Shows bewundern. Eins ist jedoch klar, die beiden sympathischen DJs aus Übersee zählen zu den größten Super Stars am DJ Firmament. Regelmäßig füllen sie mit ihren Live Performances ganze Arenen und Fußballstadien. Doch die meisten werden The Chainsmokers wohl aus dem Radio kennen. Seit ihrem großen Durchbruch mit „Closer“ zusammen mit Halsey, sind die beiden Star DJs nicht mehr aus dem Hörfunk wegzudenken. So gut wie jede ihrer Singles landet in der Heavy Rotation und mausert sich zu einem echten Chart Hit. Auch die Spotify Zahlen sprechen eine ganz eigene Sprache. Streamingzahlen unter 100 Millionen Plays sind bei den zwei Produzenten eine echte Seltenheit. Ihre Tophits „Something Just Like This“, „Closer“ und „Don’t Let Me Down” knackten sogar problemlos die 1 Milliarden Marke an Streams.

Jetzt fragt man sich natürlich: was ist deren Geheimrezept? Tja, wenn das so einfach wäre, hätten das ganze wohl noch mehr Künstler geschafft. Eins ist jedoch klar, überzeugen können die beiden DJs vor allem mit ihren selbstgeschriebenen und gefühlvollen Pop Songs und einem unglaublich sympathischen Auftreten. Zumal Frontsänger und Frauenschwarm Andrew Taggert außerdem vielen der gemeinsamen Songs seine Stimme schenkt.

Ihr am 06. Dezember veröffentlichtes Studio Album „World War Joy“ umfasst sechs schon zuvor erschienene Singles und vier weitere Neue. Drei davon stellen wir euch in diesem Artikel genauer vor. Und zwar handelt es sich um „Family“ gemeinsam mit Kygo, „See The Way“ featuring Sabrina Claudio und „The Reaper“ zusammen mit Amy Shark.


The Chainsmokers & Kygo – Family

Für diese Monster Collabo schnappte sich das Produzenten Duo niemand geringeren als den Norweger Superstar Kygo. Bekannt ist dieser durch Hits wie „Firestone“ oder „It Ain’t Me“ zusammen mit Selena Gomez. Gemeinsam setzten sich die drei Ausnahmeproduzenten an ihren neusten Track „Family“.

Eins vor weg: der Einfluss beider Projekte ist definitiv spür- bzw. hörbar. „Family“ beginnt mit einem für The Chainsmokers typischen verzerrten Gitarren Sound und wird von der sanften Stimme von Andrew Taggert begleitet. Hinzukommen eine Akustik bzw. E-Gitarre und eine poppige Bassline. Im Song singt Drew von seinen am nahestehendsten Personen, die - wenn es darauf ankommt - „für ihn sterben würden“ – und nennt sie seine Familie. Der Drop wird begleitet von für Kygo typischen gepitchten Vocal Chops. Insgesamt stellt „Family“ eine ruhige und poppige Hommage an die uns am nahestehendsten Personen dar - unsere Familie. 


The Chainsmokers – See the Way (feat. Sabrina Claudio)

In diesem Song singt Drew im Duett mit Kollegin Sabrina Claudio. Die junge, aus Miami stammende Sängerin begann vor ein paar Jahren mit dem Covern von bekannten Songs und stellte sie auf Twitter und Soundcloud. Danach folgten erste eigene Singles und die Veröffentlichung ihrer ersten eigenen EP im Jahr 2017. Im darauffolgenden Jahr erschien mit „Don’t Let Me Down“ eine Kollaboration mit US-Superstar „Khalid“. Sabrina Claudio überzeugt in ihren Songs vor allem mit ihrer besonders gefühlvollen R&B Stimme. Was sie auch in der Kollaboration mit The Chainsmokers ein weiteres Mal unter Beweis stellen kann.

Ähnlich wie „Family“ bleibt „See the Way“ zuerst eher ruhig und fokussiert sich auf die wunderbar zusammenpassenden Stimmen von Andrew und Sabrina. Begleitet wird das ganze von einem Piano und den Takt angebenden Snaps im Breakpart. Im Drop setzt dann hingegen eine heavy Bassline ein, die auf einer guten Anlage für ordentlich Druck sorgen sollte. Abgerundet wird das Ganze mit einer punchigen Snare und den runter gepitchten Vocal Chops der beiden Sänger. Der Track glänzt aber vor allem durch das hervorragende Songwriting. The Chainsmokers haben es einfach perfektioniert immer die richtigen Gefühle in ihren Songs rüber zu bringen. Die Stimmen von Andrew Taggert und Sabrina Claudio ergänzen sich außerdem ausgezeichnet. 


The Chainsmokers – The Reaper x Amy Shark
 

Kommen wir zum letzten Song auf unserer Liste. Mit „The Reaper“ wird es mittreißend. The Chainsmokers kommen mit einem Trap Beat daher und lassen abermals Drew den einen Teil der Vocals einsingen. Während Amy Shark, australische Sängerin aus Queensland, den zweiten Part übernimmt. Wie es der Name „The Reaper“ schon vermuten lässt, ist der Song weit aus düsterer als seine Vorgänger. Sowohl der Beat als auch die Stimmen von Drew und Amy bringen den Horror Movie Vibe atemberaubend rüber. Auch das Offizielle Musikvideo zum Track bedient sich dieses Schemas und orientiert sich bei den Lyrics an typischen Schriftarten von Horrorfilm Titeln. Genauso wie bei „See the Way“ setzt auch im Drop von „The Reaper“ eine starke Bassline ein. Insgesamt ist es aber der Song unter den Dreien, der am meisten noch Vorne geht und uns mit seinem düsteren Vibe in die Story um den Reaper mitreißt.
 

Fazit: Mit „World War Joy“ droppen The Chainsmokers ein Album voller Tracks mit Chart Hit Potential. Auch die drei vorgestellten Songs “Family”, “See the Way” und „The Reaper“ lassen abermals das enorme Können der beiden DJs & Produzenten aufblitzen. Gleich drei Mal sorgt Andrew Taggert mit seiner Stimme für Gänsehaut erzeugende Momente. Auch die gefeaturten Künstler Kygo, Sabrina Claudio und Amy Shark kommen nicht zu kurz und können ihr unglaubliches Potenzial abrufen. Alles in Allem bringen die drei Tracks alle ihren ganz eigenen Vibe und eine individuelle Message rüber. „Family“ und „See the Way“ lassen sich dabei eher in die ruhigere Sparte einordnen. Wer hingegen auf einen eher aggressiveren Sound steht, sollte sich „The Reaper“ auf keinen Fall entgehen lassen.

 

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