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Englische Version des kultigen Party-Hits

Timmy Trumpet x Jebroer & Dr Phunk - Child Of The Devil

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Timmy Trumpet x Jebroer & Dr Phunk - Child Of The Devil"Child Of The Devil" von Timmy Trumpet x Jebroer & Dr Phunk.

Normalerweise ist Hardstyle kein mainstreamtaugliches Genre, doch es gibt ein paar Ausnahmetracks, die auch im kommerziellen Bereich überragend performten und auf keiner Party-Playlist fehlen dürfen. Einer dieser Tracks ist “Kind Van De Duivel“ von Jebroer und Dr Phunk aus dem Jahr 2016. Der niederländische Song bekam sogar eine deutsche Version, weil die Fanbase hierzulande so groß war. Vier Jahre nach dem Hype um den Hardstyle-Track ist Timmy Trumpet auf die Idee gekommen eine neue Version zu veröffentlichen. Am 30. Oktober ging die englische Version “Child Of The Devil“ pünktlich zu Halloween an den Start. Wir schauen uns den Track genauer an.


Child Of The Devil – Kaum Veränderungen zum Original

Wenn man sich das Jahr 2020 von Timmy Trumpet anschaut, kann schon das Gefühl entstehen, dass dem beliebten Australier etwas die Ideen ausgehen. Ein Großteil seiner Songs sind nämlich einfache Festival-Cover von bekannten Melodien. Beispiele sind “Anthem (Der Alte)“, “Kalinka“, “Up & Down“ oder “Tarantino“. All diese Songs basieren auf Samples, aus denen der Star-DJ eine neue, festivaltaugliche Version geschraubt hat. Bei der neuen Single ist das jedoch noch etwas Anderes, denn an dem Sound-Design von “Kind Van De Duivel“ hat er nur minimal etwas verändert.

Beim Hören des Songs fällt das sofort auf. Das Instrumental klingt unverändert. Allein die Vocals wurden abgeändert, indem Jebroer statt auf Niederländisch oder Deutsch nun auf Englisch performt. Man kann nicht anzweifeln, dass der Gesang auch im Englischen funktioniert und auf Festivals sicherlich gut ankommen würde, aber es klingt einfach nicht nach einem neuen Song. Auch beim Erklingen des Drops ändert sich daran nichts. Erst in einem späten Part des Tracks ist im Hintergrund die unverkennbare Trompete von Timmy Trumpet zu hören, die den Hardstyle-Drop begleitet.
 

Fazit: “Child Of The Devil“ ist ohne Zweifel ein geeignetes Festival-Tune, das bei den Fans in der Crowd für Ektase sorgen würde, jedoch stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit eines offiziellen Releases. Timmy Trumpet hat den Hype um den Song deutlich verpasst. Der einzige nachvollziehbare Anlass für ein Release war Halloween. Wenn er an dem Original nur minimal etwas ändert, hätte sich der Australier das Release besser sparen und als unveröffentlicher Remix in Sets einbauen können. 

 

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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