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Interview bei der Airbeat One

Bakermat im Interview beim Airbeat One

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 5 Minuten)

Bakermat im Interview beim Airbeat OneWir haben mit Bakermat auf der Airbeat One ein Interview geführt.

Bakermat feierte im Jahr 2013 mit seiner Single One Day“ seinen kommerziellen Durchbruch. In über 10 Ländern stand der Niederländer in den Top-10 der offiziellen Single-Charts und sammelte Gold und Platin. Dem Deep-House-Hit folgten eine ganze Reihe weitere erfolgreiche Lieder, denen unter anderem Namen wie Kiesza (wir berichten) oder Alex Clare (wir berichten) ihre Stimmen liehen. Parallel trat er auf den größten Bühnen der Welt auf, darunter der vom Tomorrowland, Mysteryland und dem Parookaville. Beim Airbeat One Festival, dessen fester Bestandteil er seit Jahren ist haben wir ihn getroffen und ein paar Fragen mitgebracht. Was ihm gerade beim deutschen Publikum aufgefallen ist und was uns Besonderes in den nächsten Monaten erwartet, erfahrt Ihr im Folgenden.

Interview mit Bakermat


Hey Lodewijk! Zuerst einmal: Wie geht es dir und wie genießt du deine Zeit hier bei Airbeat One Festival?

Ich bin gerade angekommen und ich war ja tatsächlich schon einmal hier beim Airbeat One und es ist wie immer großartig organisiert. Ich genieße es bereits jetzt schon, zurück zu sein und ich weiß, dass ich auch auf der Bühne eine tolle Zeit haben werde.

Wie du schon sagtest, das ist nicht dein erstes Mal hier. Wie hast du nicht nur letztes Mal, sondern auch im Allgemeinen das deutsche Publikum erlebt?

Das Lustige am deutschen Publikum ist, dass es in jeder Stadt komplett anders ist. Das Publikum in München ist nicht im Entferntesten vergleichbar mit dem in Hamburg, also ist es jedes Mal eine Überraschung für mich, wie die Zuschauer auf meine Musik reagieren.

Vor zwei Jahren bist du nicht nur hier beim Airbeat One Festival aufgetreten, sondern hostetest die Terminal-Stage für einen gesamten Tag, weshalb sie sogar deinen Namen trug.

Ja genau, sie hieß „Bakermat & Friends“.

Wie kam es dazu?

Ja, ich habe viele Freunde in der deutschen DJ-Szene und hatte zu dieser Zeit engen Kontakt zu Robin Schulz, Felix Jaehn und Alle Farben. Aber mittlerweile hoste ich kaum noch ganze Bühnen auf Festivals und konzentriere mich umso mehr auf die Produktion von Musik.

Damit kommen wir auch gleich zu meiner nächsten Frage: Du hast mit großen Musikern wie Kiesza und Alex Clare zusammengearbeitet. Was können wir in Zukunft erwarten?

Ich werde höchstwahrscheinlich bald meine Kollaboration mit einem bekannten deutschen Rapper präsentieren. Natürlich kann ich noch nicht sagen, wer es ist, aber der Song steht in den Startlöchern und ist tatsächlich ein Hip-Hop-Track.

Um direkt daran anzuschließen. Wie wird eine solche Zusammenarbeit überhaupt initiiert, wie kamst du zum Beispiel mit Kiesza in Kontakt?

Es ist so, dass ich mein Instrumental an meinen Manager und meinen Verleger schicke und sie es daraufhin diversen Kontakten zukommen lassen. In diesem Fall kam Kiesza auf mich zurück und sagte, dass sie den Track sehr interessant fände und gerne einen Songtext beisteuern würde. Ich stellte das Instrumental also fertig und schickte es ihr später erneut. So, das Lustige an der ganzen Sache ist allerdings, dass ich sie nicht einmal getroffen habe. Ich traf sie erst später, als wir den Videoclip inszenierten, vorher lief die ganze Zusammenarbeit nur über E-Mail ab.


Wir konnten viele verschiedene Stile in deinen letzten Tracks hören. Du hast Balladen, Deep-House-Produktionen und auch fröhliche Club-Tracks veröffentlicht, aber alle hatten diesen einen Bakermat-Sound. Woher kommt dieser spezielle Klang, gibt es einen bestimmten Einfluss?

Ich glaube, es kommt einfach von dem Produzieren selbst. Ich habe nie Kurse oder Musikstunden genommen, sondern mir das Meiste selbst beigebracht und habe allein dadurch so eine Art eigenen Stil entwickelt. Und durch meine eigene Art zu produzieren erkennen meine Fans, egal ob es ein trauriges oder ein fröhliches Lied ist, dass es aus meine Feder stammt.

Deine Single One Day“ ließ dich für uns alle auf der Bildfläche erscheinen und war zudem auch deine erste Single. Aber wie kamst du auf die Idee gerade diese Martin-Luther-King-Rede auf die groovigen Beats zu legen?

Ich war mitten im Studium und musste die Rede analysieren, bis mir eines Nachts langweilig war und ich die Rede noch auf meinem Computer hatte. Also habe ich diese einfach mal in mein Programm gehauen und dachte, dass der Beat von “One Day“ perfekt darunter passen würde.


Dein Künstlername Bakermat“, hat dieser auch einen besonderen Hintergrund? Denn schließlich hat er ja nichts mit deinem normalen Namen zu tun.

Ja, mehr oder weniger, ich habe ihn nur aus meinem Studienbuch. Ich brauchte halt einen Künstlernamen, habe mein Buch aufgeschlagen und den Begriff genommen, auf den mein Finger als erstes drauf zeigte. Das war “Bakermat“. Ich dachte, das klinge vielleicht cool.

So, kommen wir zu meiner letzten Frage, die etwas aus der Reihe tanzt. Ein paar Minuten bevor du die Bühne betrittst: Was machst du dann? Gibt es da ein besonderes Ritual, oder etwas ähnliches, das du absolvierst?

Pinkeln.

Alles klar! Vielen Dank für das Interview, wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß bei deinem Auftritt.

Dankeschön, viel Spaß noch beim Airbeat One!

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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