Dance Charts 2017

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Endlich wieder „ins“ Bootshaus

Live-Shows im „VR-Bootshaus”!

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

VR-BootshausVirtual Reality mit dem Bootshaus.

Die Corona-Pandemie hat insbesondere die Unterhaltungsbranche stark getroffen. Auch das Bootshaus, seines Zeichens auf Platz 6 des DJ-Mag-Top-100-Clubs-Rankings, blieb vor der Schließung nicht verschont. Im Gegensatz zu den unzähligen kleineren Feierstätten der Republik kann der Kölner Club auf eine große und treue Fanbase zurückgreifen. Nun wurde das neue Virtual-Reality-Konzept gelauncht. Das Bootshaus wurde vollständig virtuell nachgebaut und ist für alle Interessenten ab dem. 28. November 2020 „betretbar“. 


Die Nummer eins am Rhein – und Deutschland

Die Kult-Location ist die unumstrittene Hochburg für elektronische Musik in Deutschland. Der stetige Climb im DJ-Mag-Top-100-Clubs-Rankings verdeutlicht die unablässige Nachfrage. Zu „normalen“ Zeiten versammeln sich zwei bis drei Mal die Woche Tausende Feierlustige, um zu den Klängen der größten DJs zu tanzen. Ob David Guetta, Hardwell, Tiesto oder Armin van Buuren – selbst für die ganz Großen ist es noch immer ein Privileg, auf dem Mainfloor auflegen zu dürfen. Parallel lassen sich Sets von Underground-Heroes und den Rising-Stars der Szene auf zwei weiteren Floors plus Outdoor-Area verfolgen. Wer eine der energetischsten Crowds weltweit erleben möchte, der sollte sich (nach der Pandemie) eine der unzähligen Erfolgs-Veranstaltungsreihen im Bootshaus fett im Kalender markieren.


Feiern in Virtual Reality

Da sich das Team um den Club nie auf dem Erfolg ausruht und stets die Augen nach der neuesten Technik und den neuesten Acts offenhält, ist es wenig verwunderlich, dass ausgerechnet der in Köln-Deutz gelegene EDM-Tempel als Vorbild für ein spannendes Experiment herhalten darf. Während der vergangenen Monate arbeitete man eng mit dem Software-Unternehmen „Sansar“ mit Sitz in Los Angeles zusammen. Jeder Quadratmeter, jeder Winkel und jedes Detail wurde maßstabsgetreu in Einsen und Nullen nachgebaut. Mithilfe einer VR-Brille wird das Erlebnis sogar noch realer. Sie ist allerdings nicht zwingend erforderlich. Am Samstag, dem 28. November, wird der digitale rote Teppich für das Kick-Off-Event „elrow“ powered by Desperados ausgerollt. Eine Woche später, am 5. Dezember, geht es mit den Psy-Trance-/Goa-Legenden Vini Vici zur Sache (powered by Nibirii und Alteza).

„Das Tomorrowland-Festival gabs schon im Sommer in VR!”, wird der ein oder andere jetzt sagen. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass ihr im VR-Bootshaus die Möglichkeit haben werdet, euch völlig frei zu bewegen! Ja, tatsächlich könnt ihr euch selbst durch die heiligen Hallen des Clubs steuern. Die anderen Gäste sind – anders als beim Tomorrowland – keine stummen Figuren, sondern „echte“ andere Besucher, mit denen ihr in Kontakt treten könnt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem eiskalten Getränk an der Bar? Wer jetzt noch bei sich zu Hause für den richtigen Sound sorgt, kann einen waschechten Bootshaus-Habend zu Hause verbringen. Damit setzt das Bootshaus für die Szene und den Rest der Welt neue Maßstäbe in puncto Kreativität und Innovation.

Für die Zukunft könnte das Konzept einen der (wenigen) großen Gewinne der CoViD-19-Pandemie darstellen. Das (Real-)Event eurer Wahl ist bereits ausverkauft oder ihr wohnt zu weit von Köln entfernt, um mal eben im Bootshaus vorbeizuschauen? Kein Problem, schaltet euch einfach online ein.


Wie kann ich dabei sein?

Das erste Event am 28. November ist für Gäste kostenlos. Die folgenden Veranstaltungen werden mit einer kleinen Vergütung betretbar sein, sofern man aktiv im Bootshaus herumlaufen möchte. Alle Events werden jedoch stets kostenfrei via Twitch sowie YouTube im (passiven) Livestream zu verfolgen sein.

Das Bootshaus hat ein FAQ eingerichtet: https://www.bootshausvr.com/faq 

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Über den Autor
Jonas Vieten

Ich bin Jonas Vieten und seit Oktober 2017 Teil der Redaktion. Bereits als Leser habe ich mich täglich auf neue Artikel und News rund um EDM gefreut. Nun auf der Seite der Verfasser sein zu dürfen, macht mich sehr froh. Ich hoffe, eines Tages im Musik-Business – bevorzugt als DJ – arbeiten zu können. Neben Bigroom-Feuerwerk oder chilligen Future-House-Beats können Film-Soundtracks mich ebenfalls begeistern.

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