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Seine Songs in 2020

Jahresrückblick 2020: Tiësto

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

TiëstoRückblick auf die Songs von Tiësto in 2020.

2020 war ein besonderes Jahr für das EDM-Urgestein Tiësto. Sowohl musikalisch, als auch privat. Denn Tiësto ist dieses Jahr Vater geworden. Herzlichen Glückwunsch von uns schonmal dazu! Neben diesem prägenden Ereignis gab es allerdings auch einige musikalische Highlights dieses Jahr. Wir schauen zurück auf Tiësto's Tracks 2020.

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Tiësto & 7 Skies feat. RebMoe - My Frequency (Januar)

Im Januar erschien seine erste Single des Jahres. "My Frequency" entstand zusammen mit dem DJ und Produzenten 7 Skies und der Norwegerin RebMoe. Und mit dem Track geht's direkt einmal in eine härtere Richtung. Den Einstieg machen eingängige Vocals. Schnell ertönt dann aber der Drop, der eine coole Mischung aus Bass House und Tech House ist. Insgesamt eine wirklich starke Club-Nummer. "My Frequency" verzeichnet auf Spotify solide 13,5 Millionen Streams.


Tiësto & Becky Hill - Nothing Really Matters (April)

Weiter ging es dann erst im April. Da kam dann "Nothing Really Matters" mit Sängerin Becky Hill heraus. Die kennt man unter anderem von Oliver Heldens' Riesenhit "Gecko (Overdrive)". "Nothing Really Matters" ist etwas kommerzieller gestaltet als der Vorgänger aus dem Januar. Hier stehen die Vocals von Becky Hill im Vordergrund. Die sind nämlich auch extrem stark. Die kraftvolle Stimme kombiniert mit einer starken Topline und einem coolen House-Drop hinterher macht die Nummer zu einem absoluten Highlight dieses Jahr. Sogar in den Charts kommt der Track gut an. In den Niederlanden schafft er es bis auf Platz 17. Auf Spotify stehen gute 29 Millionen Streams zu Buche.


Tiësto - The London Sessions (Album) (Mai)

Im Mai gab es dann ein brandneues Studioalbum des Niederländers zu hören. In "London Sessions" gibt es einen eher kommerziellen Sound zu hören. Unter anderem sind die Hits "Nothing Really Matters" mit Becky Hill, "Ritual" mit Rita Ora und Jonas Blue oder "Jackie Chan" mit Dzeko, Preme und Post Malone auf dem Album drauf. Aber auch neue Singles mit Becky Hill, Snoop Dogg und ILIRA gibt es auf dem Album zu hören. Hier geht es stilistisch hauptsächlich in Richtung House und Pop. "The London Sessions" ist insgesamt ein starkes Album mit vielen guten Radio-Nummern. Laut eigener Aussage hat sich Tiësto viel vom Sound der britischen Großstadt London inspirieren lassen, was sich nicht zuletzt auch am Titel ablesen lässt. Cooles Album!


Tiësto, DJs from Mars, Rudeejay & Da Brozz - The Drop (Mai)

Ende Mai gab es dann noch eine Festival-Nummer zu hören, die auf der Compilation "Musical Freedom Unlimited" zu finden war. "The Drop" macht das, was man bei dem Namen erwartet. Im Drop geht die Scheibe schön nach vorne und ist für die Festival-Stages dieser Welt gemacht. Auf Spotify performt die Single mit nicht mal 200.000 Streams nicht gut, was aber natürlich auch daran liegt, dass die Nummer auf einer Compilation drauf ist und darum nur sehr schwer zu finden ist.


Tiësto feat. 433 - Tomorrow (Juni)

Richtig harten Festival-Sound gab es dann im Juni auf die Ohren. Mit "Tomorrow" liefert Tiësto eine Electro-House-Scheibe ab, die mit einem wuchtigen Drop überzeugt und einen ähnlichen Sound aufweist wie sein Festival-Hit "Wow" aus 2018. Auf Spotify kommt "Tomorrow" aber nicht annährend an "Wow" heran. Nicht mal 10 Millionen Streams zählt der Track bis jetzt, was aber insgesamt immer noch ein gutes Ergebnis ist.


VER:WEST - 5 Seconds Before Sunrise (Juli)

Mitten im Sommer gab es dann noch eine wirklich sehr starke Nummer. Unter dem Alias VER:WEST kam auf dem Deep-House-Label AFTR:HRS die Single "5 Seconds Before Sunrise" heraus. Die Single ist die erste Veröffentlichung unter dem neuem Alias. Sie klingt deutlich chilliger und geht mehr in Richtung Deep House als das bei den restlichen Tiësto-Tracks der Fall ist. Die entspannte Atmosphäre ist aber definitiv gut geeignet für den Sommer und klingt wirklich gut. Auf Spotify verbucht "5 Seconds Before Sunrise" etwa 4 Millionen Streams.


Tiësto & Vintage Culture - Coffee (Give Me Something) (August)

Die nächste Single entstand dann zusammen mit dem brasilianischen Act Vintage Culture. "Coffee (Give Me Something)" ist insgesamt eine sehr moderne House-Nummer geworden, die perfekt den aktuellen Club-Sound wiederspiegelt. Mit entspannten Vocals und einem groovigen House-Drop kann die Nummer definitiv überzeugen. Mit 12 Millionen Streams macht "Coffee (Give Me Something)" außerdem sehr ordentliche Zahlen.


Tiësto - The Business (September)

Den mit Abstand größten Erfolg des Jahres gibt es dann aber erst im September zu hören. Mit "The Business" bringt Tiësto seinen ersten Song auf dem Label Atlantic Records heraus. Der Track ist eine groovige House-Nummer, die besonders durch die tiefen Vocals und einer sehr eingängigen Ohrwurm-Melodie heraussticht, die einem nach dem Hören nicht mehr aus dem Kopf geht. Was allerdings dann wirklich überraschend kam: Der Track ging international richtig durch die Decke. Auch in Deutschland stieg "The Business" in die Single-Charts ein und schaffte es bis auf Position 28. Daheim in den Niederlanden ging die Nummer sogar hoch bis auf 1. Auf Spotify erreicht die Single bis jetzt fast 80 Millionen Streams und ist damit mit Abstand der erfolgreichste Track des Jahres für Tiësto.


Remixe

Ebenfalls besonders: Dieses Jahr gab es von Tiësto auch sehr viele Remixe für große Künstler zu hören. Insgesamt sieben Remixe brachte er 2020 heraus. Unter anderem nahm er sich "Resilient" von Katy Perry, "Head & Heart" von Joel Corry und MNEK oder auch "Stand By Me" von John Newman vor. Am erfolgreichsten war mit über 12 Millionen Streams aber der Remix zu "You should be sad" von der US-amerikanischen Sängerin Halsey.

 

Fazit: Tiësto hat ein extrem starkes Jahr hinter sich. Sowohl sein Album "The London Sessions" war ein Highlight, als auch sein internationaler Hit "The Business". Außerdem probiert er mit dem Alter Ego VER:WEST einen neuen Sound aus und veröffentlicht wieder zahlreiche Remixe. 2020 war erneut ein hervorragendes Jahr für den Niederländer und wir sind gespannt auf 2021.

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Über den Autor
Daniel Leinen

Ich gehe auf ein Gymnasium in Nordrhein-Westfalen und interessiere mich sehr für Journalismus und Musik. Eine Kombination aus beiden und eine gute Chance Erfahrung zu sammeln ist für mich Dance-Charts. Ich bin froh Teil der Redaktion zu sein und schreibe vor allem über neue Songs und Alben, weil ich es sehr interessant finde, wie sich die elektronische Musik weiterentwickelt. Ich finde, dass jedes Genre, egal ob man es mag oder nicht, seine Existenzberechtigung hat. Denn diese Vielfalt ist das Schöne an der Musik.

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