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Musikalischer Jahresrückblick

Armin van Buuren: Das waren seine Tracks 2017

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Armin van Buuren: Das waren seine Tracks 2017Armin van Buuren

Armin van Buuren gehört zu den erfahrensten und ältesten Produzenten der EDM-Szene, die immer noch regelmäßig Songs veröffentlichen. Der Vollblut-Trance-DJ hatte bereits im Jahr 1997 seinen ersten Hit im Trance-Bereich. Dieses Jahr feierte er sein 20-jähriges Jubiläum als fester Teil der EDM-Szene. Stilistisch hat Armin van Buuren sich in den letzten Jahren sehr verändert. Er veröffentlichte kürzlich viel im Deep-House-Bereich, doch auch im Trance-Bereich ist er immer noch aktiv. Das Jahr 2017 geht so langsam zu Ende. Nun wollen wir ein Fazit des Jahres von Armin van Buuren ziehen. Schauen wir uns seine Singles einmal genauer an.

Armin van Buuren & Garibay feat. Olaf Blackwood – I Need You (Januar)

Das Jahr 2017 hat mit einem seiner kommerziell-orientierten Songs begonnen. Im Januar erschien die Deep-House-Single “I Need You“. Armin van Buuren produzierte den Song zusammen mit dem US-amerikanischen Produzenten Fernando Garibay. Für die Vocals war der relativ unbekannte Sänger Olaf Blackwood zuständig. Die Single konnte zumindest in den Niederlanden großen Erfolg verzeichnen und wurde dort im Radio zum Dauerbrenner. “I Need You“ kann mit soliden Vocals und einem erstklassigem Piano-Instrumental punkten. Dazu kommt der Drop. Dieser wurde angenehm sommerlich gestaltet und lädt zum Relaxen ein. 



Armin van Buuren – I Live For That Energy (Februar)

Der zweite Track des Jahres erschien einen Monat später. Bei dieser Single handelt es sich um einen vollständigen Trance-Song. Armin van Buuren hat den Track “I Live For That Energy“ für das 800. Jubiläum seiner Radioshow “A State Of Trance“ produziert. Wie der Titel bereits verrät, lebt diese Single von seiner Energie. Der Song beginnt ganz langsam und wird für kurze Zeit von tiefen männlichen Texten begleitet. Erst im Build-Up nimmt der Song Fahrt auf. Nach einem langen Build-Up, wie es im Trance üblich ist, folgt ein atmosphärischer und mitreißender Drop mit kreativer Melodie.



Armin van Buuren – This Is A Test (April)

Im April lieferte Armin van Buuren den nächsten Trance-Track ab. Bei “This Is A Test” haben wir es mit einem speziellen Track zu tun, der ursprünglich nur als Spaß für die Sets von Armin van Buuren gedacht war. Innerhalb einer #ASOT-Compilation hat der Niederländer den Track dann überraschend als Single veröffentlicht. Der Track ist so aufgebaut, dass sich im Verlauf eine Stimme zu Wort meldet, die die Musik unterbricht. Diese sagt, dass es einen Stromausfall gegeben hätte und die Leute Ruhe bewahren sollten. Eigentlich ist das jedoch nur ein Streich. Nach und nach werden alle Dinge getestet, die für ein Festival im Jahr 2017 nötig sind, bis dann der Trance-Bigroom-Drop ertönt. Auf einem Festival sicherlich eine coole Sache, doch für Zuhause ist diese Art von Song sehr nervig, besonders weil der Drop echt etwas kann, hätte man den Track gerne als normale Single.



Armin van Buuren – The Train (April)

Parallel zu der Spaß-Single “This Is A Test“, erschien durch die “A State Of Trance“-Compilation der Track “The Train“. Der Track beginnt zwar ganz langsam, aber beschleunigt dann relativ schnell. Zum Trance-Sound des Anfangs kommt ein typischer Bigroom-Sound dazu. Mit einem rasanten Build-Up geht es über zum kraftvollen Drop. Dieser bewegt sich in den Bereichen des Trance und Bigroom. Die Mischung funktioniert sehr gut und erinnert in gewissen Zügen an Armin van Buurens Song “If It Ain’t Dutch“ mit W&W. Der Aufbau und der Drop dieses Songs sind ausgezeichnet. 



Armin van Buuren – My Symphony (Mai)

Im Mai erschien dann das Album “The Best Of Armin Only“ von Armin van Buuren. Neben all den Klassikern aus dem Hause van Buuren, hat uns der Niederländer mit “My Symphony“ eine neue Nummer bereitgestellt, die als Anthem des Albums betitelt wurde. Der Track beginnt sehr originell. Die ersten halbe Minute hört man ein Orchester spielen, welches zu einem dröhnenden Bigroom-Trance-Sound überleitet. Der Drop groovt dieses Mal relativ stark, was für Armin van Buuren untypisch ist. Dafür bleibt bei diesem Anthem die Power ein bisschen außen vor. Schade, die Idee dieses Songs ist großartig.



Armin van Buuren – Overture (Mai)

Der zweite neue Song auf dem Album “The Best Of Armin Only“ lautete “Overture“ und grenzt sich stark von “My Symphony“ ab. Das Besondere ist an diesem Track die Laufzeit. Der Song geht über 15 Minuten und probiert in der Zeit sehr viel Verschiedenes aus. Das Ziel dieses Special-Songs war es wohl, die klassische Musik mit EDM zu verbinden. An einigen Stellen sticht diese Mischung echt aus der Masse heraus, doch andererseits gibt es auch genug Schwächen. Armin van Buuren hat sicherlich sehr viel Zeit und Arbeit in diesen Song gesteckt, doch mit einer 15-minütigen Laufzeit ist der Track dem Durchschnitts-Hörer einfach zu lang. Für Liebhaber ist “Overture“ jedoch ein Must-Have!



Armin van Buuren feat. Josh Cumbee – Sunny Days (Juni)

Nachdem sich Armin van Buuren das erste halbe Jahr 2017 nahezu vollständig auf Trance fokussiert hat, folgt im Juni endlich der nächste kommerziell-orientierte Song namens “Sunny Days“. Für die Vocals hat sich van Buuren dieses Mal Josh Cumbee ins Studio geholt. Wie so oft bei den Deep-House-Tracks, spielen die Vocals auch hier eine ganz zentrale Rolle. Der Gesang zeichnet diesen Song aus und passt sich gut dem ruhigen, sommerlichen Drop an. Die Art und Weise des Aufbaus erinnern stark an “I Need You“. Zumindest in den niederländischen Charts war “Sunny Days“ ein großer Erfolg. Wieder einmal eine entspannte Sommer-Nummer, die zum Relaxen einlädt.



Armin van Buuren and Sunnery James & Ryan Marciano – You Are (Juli)

Einen Monat nach der Veröffentlichung von “Sunny Days“ erschien die nächste Single. Für diesen Song hat sich Armin van Buuren Unterstützung von den niederländischen DJs Sunnery James & Ryan Marciano geholt. Die Beiden sind zwar als Produzenten weniger bekannt, doch als DJs spielen sie regelmäßig auf den Mainstages großer Festivals. Der Track lässt sich durch den „Gesang“ wahrscheinlich am Treffendsten als „seltsam“ bezeichnen. Die „Vocals“, der mehr gesprochen als gesungen wird, zieht die Qualität des Tracks herunter. Der Songtext und die Reime sind fragwürdig und gehen den Trance-Liebhabern höchstwahrscheinlich auf die Nerven. Der Drop ist großartig und strotzt nur so vor Power und Energie. Schade, dass man hier solch banalen „Gesang“ gewählt hat. 



Armin van Buuren – Be In The Moment (November)

Drei Monate war es dann still um Armin van Buuren. Im November meldete sich die DJ-Legende mit einem Track aus dem Trance-Bereich zurück. “Be In The Moment“ lautet der Titel dieses Songs. Jenen produzierte der Niederländer als Anthem für die 850. Jubiläums-Ausgabe des “A State Of Trance“-Podcasts. Der Track stellt einen typische Armin-van-Buuren-Nummer dar. Der Aufbau erfolgt wie bei allen Trance-Tracks aus dem Hause des Niederländers. Der Drop hingegen geht in eine etwas andere Richtung als gewöhnlich. Dieser bringt einen kraftvollen Sound und eine hohe Geschwindigkeit mit sich. Für viele Fans von Armin van Buuren ist diese Nummer mehr als interessant.




Fazit: Insgesamt durchlebte Armin van Buuren ein solides Jahr 2017 und konnte mit “Sunny Days“ und “I Need You“ zwei Riesenhits in seiner Heimat landen. Trotz dieser beiden Deep-House-Songs fokussierte sich der Niederländer in diesem Jahr größtenteils auf den Trance-Bereich. Neben seinem Jubiläums-Album “The Best Of Armin Only“ und zahlreichen Veröffentlichungen, arbeitete er viel an seinem Podcast. Im Trance-Bereich probierte er verschiedenste, neue Sounds aus, die oftmals eine erstaunliche Wirkung erzielen konnten. Die Mischung aus Trance- und Mainstream-Songs stimmte und der Erfolg spricht für ihn. Armin van Buuren hat ein erfolgreiches 20. Karrierejahr hinter sich.

 

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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