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Musikalischer Jahresrückblick

Don Diablo: Das waren seine Tracks 2017

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Rückblick: Das waren die Tracks von Don Diablo 2017Don Diablo

Don Diablo ist schon sehr lange im Geschäft. Sogar noch bevor er bekannt wurde, hatte er auf kleineren Labels Tracks veröffentlicht. Seit 2012 ging es aber für den Niederländer stets aufwärts und das Jahr 2017 war folglich das wohl bisher beste Jahr für Don Diablo. Aufgrund dessen möchten wir uns heute den Tracks des Future-House-DJs von 2017 widmen und das Jahr Revue passieren lassen.

Don Diablo – Switch (Januar)

Gleich zum Auftakt des Jahres 2017 hat Don Diablo seine Single “Switch“ veröffentlicht. Diese hebt sich gegenüber den sonst eher fröhlich gestalteten Tracks des Niederländers durch einen düsteren Stil ab. Vocals gibt es keine, bis auf „Switch“, die vor dem Drop erklingen. Dieser zeichnet sich durch seinen basslastigen Sound und das düstere Gewand aus. Das Gute-Laune-Feeling fehlt hier daher, zum Abgehen eignet sich der Track dennoch und erhielt auch guten Support von anderen DJs.



Don Diablo & Marnik – Children of a Miracle (März)

Nach “Switch” herrschte eine einmonatige Pause, ehe Don Diablo seinen nächsten Kracher veröffentlichte. Zusammen mit Marnik kam schließlich am 17. März die Single “Children of a Miracle“ heraus und konnte direkt beim ersten Hören überzeugen. Im Gegensatz zu seinem sonstigen Future-House basierten Sound, steuert der “King of Future House“ hier ein anderes Genre an: Future Bass.

Diese Single ist auch, wenn man sie “Switch“ gegenüberstellt, wieder im Gute-Laune-Gewand gestaltet worden und vermittelt dem Hörer einen fröhlichen Eindruck. Die Vocals klingen zur Melodie ausgezeichnet und passen auch zur Stimmung des Tracks.

Der Drop ist hier durch Vocal-Cuts und etwas Wobble geprägt, aber sehr solide mit einem raschen Ohrwurm-Faktor.



Don Diablo – Echoes (Mai)

Nach “Children of a Miracle” kam Ende Mai eine besondere Veröffentlichung heraus: "Echoes". Dieser Track ist der titelsong zum Film “Kill Switch“ und hat mit Future House rein gar nichts zu tun. Der Niederländer schafft hier eine fantastische Atmosphäre zu übermitteln. Auch am Ende des diesjährigen Yearmixes wurde dieser Track eingesetzt. Generell schafft es Don Diablo sehr gut, Atmosphäre, sei es düstere oder freundlichere, herüberzubringen.



Don Diablo – Save A Little Love (Juni)

Für Don diablo ging es im Juni gleich mit einer Top-Nummer weiter. “Save A Little Love“ wurde passend zum Sommer veröffentlicht und treibt das Feeling noch in jedes Ohr. Der Beat und die Vocals sind hier recht einfach gestaltet. Dennoch ist der Sound spezieller gegenüber anderen Produktionen. Der Drop erreicht eine Mischung aus Funk-Elementen, Future House sowie klassischem House-Sound. Begleitet mit Vocal-Chops hinterlässt der Track jedermann in bester Laune und man kann gar nicht mehr aufhören, diesen Track zu hören!



Don Diablo – Momentum (Juli)

“Momentum“ folgte einen Monat später. Auf dem Ultra Music Festival bereits gespielt warteten die Fans lange auf den Track, bis er schließlich im  Juli veröffentlicht wurde, knapp vier Monate später. Der Sound des Tracks erinnert hier wieder stark an klassischen Future House des Niederländers. Auch der Zonderling-Sound ist etwas vertreten, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass das Duo auch Don Diablo mitproduziert. Die Vocals, die der Track beinhaltet, stammen vom legendären Fatboy-Slim-Track “Right here, Right now“ und wurden auch so übernommen.

Nach ein paar mal “Right here, Right now“ mündet der Track auch gleich in den Drop. Überzeugen kann dieser alle Mal durch sein fettes Sound-Design und ordentlich Bass. Oft hatte Don Diablo diesen Track auch für Openings verwendet, was auf jeden Fall super passend war. Trotz seiner simplen Vocals und Melodie ist der Track sehr solide und passt zum Future-House-King.



Don Diablo – Don’t Let Go (September)

Der Sommer neigte sich langsam aber sicher dem Ende entgegen und gleich zum 1. September veröffentlichte Don Diablo seine Single “Don’t Let Go“. Diese ist nebenbei der erste Track des im Februar erscheinenden Albums “Future“.

“Don’t Let Go“ wurde übrigens zusammen mit Holly Winter aufgenommen. Der Gesang passt ausgezeichnet zum Feeling des Tracks und wird vom Drop aberundet. Auch hier hat der Niederländer Ohrwurmpotential bewiesen und geht in einer eher ruhigere Richtung als beispielsweise “Momentum“ zuvor.



Don Diablo – Take Her Place (Oktober)

Ruhig ging es auch gleich im Oktober weiter. Nachdem “Don’t Let Go“ überwiegend positiv bei den Fans ankam, veröffentlichte Don Diablo zum 27. Oktober seine nächste Single im eher ruhigeren Gewand. Diese wurde zusammen mit der Band A R I Z O N A als Vocalist aufgenommen. Gleich zu Beginn starten die Vocals, welche sehr emotional wirken und ein tolles Feeling rüberbringen. Nach einem melodischen Build-Up folgt der Drop und überzeugt durch seine ruhigere Art, die bereits von “Don’t let Go“ bekannt war. Don Diablo hier sehr starke Arbeit abgeliefert und bringt auch mithilfe des Musikvideos eine emotionale Story rüber.



Don Diablo – You Can’t Change Me (Dezember)

Der letzte Track des Jahres heißt “You Can’t Change Me“ und ist wieder eine Solo-Nummer. Im Gegensatz zu seinen Tracks zuvor ist hier wieder klassischer Future-House im Vordergrund, Vocals wurden von Roger Sánchez “You Can’t Change Me“ komplett übernommen. Nach einem starken Build-Up schließt sich der Drop an, welcher wie bereits bei “Switch“ wieder im eher düsteren Stil gestaltet ist. Vor allem den Zonderling-Sound hört man hier stark heraus und Don Diablo liefert für den Dezember wirklich noch einmal ein starkes Brett zum Abgehen!

Neben diesen zahlreichen Tracks veröffentlichte Don Diablo auch noch 2 VIP-Mixe. Im April wurde der VIP-Mix zu “Children of a Miracle“ veröffentlicht, welcher gegenüber des Future-Bass-Sounds vom Original den Track im Future-House-Gewand aufleben lässt. Zu “Take Her Place“ wurde am 1. Dezember ein VIP-Mix veröffentlicht, um den ruhigen Stil komplett in eine starke Future-House-Nummer mit viel Piano umzuwandeln. Dieser Sound konnte ebenfalls sehr überzeugen, vor allem, wenn man nicht sonderlich Fan des ruhigen Stils ist. Ebenfalls noch zu erwähnen ist der zahlreich auf Festivals gespielte und stark gefeierte Edit von “Tunnel Vision“ von Zonderling, welche ebenfalls einen düsteren, aber sehr starken Sound aufweist.


 

Fazit: Das Jahr 2017 war für Don Diablo eines der besten, eventuell sogar das beste bisher. Insgesamt hat er neun Tracks, darunter auch einen Soundtrack ("Echoes") und 2 VIP-Mixe sowie der bekannte Edit zu Zonderlings “Tunnel Vision“ veröffentlicht. Das Jahr zeigte auch wieder deutlich die musikalische Vielfalt auf: Neben den düsteren Singles “Switch“ und “You Can’t Change Me“ waren auch Gute-Laune-Kracher wie “Save A Little Love“ und “Children of a Miracle“ dabei sowie auch ruhigere Tracks wie “Take her Place“. Somit konnte Don Diablo wie 2016 auch schon sehr überzeugen und lieferte das ganze Jahr über solide Arbeit ab. Wir dürfen gespannt sein, was das Jahr 2018 für Don Diablo und für uns bereit hält!

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Über den Autor
Manuel Osswald

Mein Name ist Manuel Osswald. Ich wurde am 4. Juli 2000 geboren und bin seit meiner Geburt an blind. Dies jedoch hindert mich nicht daran, die Leidenschaft an elektronischer Tanzmusik zu haben. Und so bin ich auch zu Dance-Charts.de gekommen, da ich meine Leidenschaft mit anderen, mit euch teilen möchte! Die Leidenschaft zur elektronischen Musik hatte ich schon im Kindesalter, wo andere noch Kinder-Lieder hörten. Lieblings-Richtungen: Commercial (Charts & House/Electro), Electro, Electro-House, House, etwas Techno/Tech House und Eurodance.

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