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Vorwürfe: „Gier“ und „Dummheit“

Aviciis Familie beschuldigt Ash Pournouri, Aviciis Selbstmord verursacht zu haben

(Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten)

Avicii SelbstmordAvicii.

Der tragische Suizid des schwedischen Superstar-DJs Avicii am 20. April dieses Jahres zog eine Welle der Bestürzung in der EDM-Szene nach sich und stieß eine wichtige Debatte um den hohen Druck an, dem Musiker heutzutage ausgesetzt sind – sei es nun Erfolgsdruck oder auch nur der rein zeitliche Druck auf die Künstler, innerhalb von Stunden an zwei Enden der Erdkarte zu performen. Heute berichteten wir bereits über die Ambitionen von Aviciis Co-Produzenten, seine unfertigen Tracks zu beenden und zu veröffentlichen, doch nun ereilte uns eine ganz andere Eilmeldung: Aviciis Familie beschuldigt seinen ehemaligen Manager Ash Pournouri, für den Selbstmord des DJs mitverantwortlich zu sein!


Ash Pournouri: „gierig“ und „dumm“?

In einem heute veröffentlichten Statement beschuldigt Aviciis Stiefvater Tommy Körberg Ash Pournouri, Avicii durch sein unprofessionelles Management förmlich in den Suizid getrieben zu haben:

Wenn er eine professionelle Managementagentur gehabt hätte, wäre er heute am Leben. Wo Gier und Dummheit Hand in Hand gehen, kann alles passieren, besonders so unglückliche Dinge. Es gibt keine verdammte vernünftige Person, die 900 Shows in acht Jahren bucht, stellt euch mal vor, so umherzuflitzen.

Diese Worte zeigen Körbergs Bestürzung über Pournouris Management, das Avicii, der eigentlich nur produzieren wollte und jedes Mal Angstzustände durchlebte, wenn er auf großen Bühnen auftreten musste, um den gesamten Globus hetzte und ihn letztendlich in eine schwere Depression und alkoholbedingte, gesundheitliche Probleme trieb. Zündstoff liefert hierbei auch eine Szene aus der überaus sehenswerten Dokumentation “True Stories“, in der Ash Pournouri erklärt, Avicii so hart arbeiten zu lassen, bis er tot umfalle. Eines ist sicher: Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch längst nicht gesprochen.

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    Cora · Vor 2 Monaten
    Schaut Euch auf Netflix die Doku mit und über Avicii an. Wie so oft in der Branche bist Du schnell weg vom Fenster, wenn Du nicht ständig in der Öffentlichkeit gesehen wirst. Er wollte Musik machen, aber nie so viele Auftritte. Von daher fragt man sich schon, woher der Druck kam. Geld kann es nicht gewesen sein, denn Avicii hat so viel Geld gespendet, weil es ihm gar nicht so wichtig war. Ich gebe seinem Stiefvater recht. Für diese Branche war Avicii zu sensibel. Ich werde seine Musik immer lieben.
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    Mel · Vor 2 Monaten
    Alles Blödsinn
    der hat sich sicher nicht umgebracht.
    Alles nur Vertuschung...
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    RPS · Vor 2 Monaten
    Was für ein Quatsch! Letztlich entscheidet immer der Künstler und nicht das Management, wieviele Gigs er machen will.

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Über den Autor
Maximilian Wild

Ich bin Jurastudent und bereite mich derzeit auf mein Staatsexamen vor. Meine Interessenschwerpunkte liegen im Bereich des geistigen Eigentums, das sich mit meinem ausgeprägten Interesse für Musik trifft. Für Dance-Charts.de verfasse ich hauptsächlich Nachrichten, Kommentare und Kolumnen, die sich mit aktuellen Entwicklungen der Szene befassen. Ich favorisiere kein Genre besonders, sodass sich in meinen Playlisten bunte Mischungen aus Tech House, Hardstyle und EDM finden. Mein absoluter Lieblingsact ist allerdings das deutsche House-Duo Claptone.

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