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14 Tracks auf der neuen EP von Afrojack

Afrojack – Press Play (EP) » [Review]

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 5 Minuten)

Afrojack – Press Play Afrojack – Press Play. Das neue Album von Afrojack.

Der niederländische Star-DJ Afrojack gehört nicht zu den größten und erfolgreichsten Musikern der EDM-Szene, sondern zählt auch zu den vielseitigsten Produzenten der elektronischen Musik. Der Niederländer produziert häufig Bigroom, kann aber auch härteren Electro House und Dirty Dutch. Dazu kommen noch das Progressive-House-Genre und die zahlreichen Dance-Pop-Songs für den Mainstream-Bereich. Die Vielseitigkeit und den Fleiß stellt der 2,08-Meter-Hüne mit der neuen EP “Press Play“ einmal mehr unter Beweis. Am 31. August erschien das Mini-Album auf Wall Recordings und bietet gleich mehrere Musik-Richtungen unterteilt in 14 Tracks. Unter der Songauswahl befinden sich brandneue Songs, aktuelle Tracks aus den letzten Monaten und langersehnte IDs aus den DJ-Sets. Zunächst präsentieren wir euch die offiziellen Tracklist.


Afrojack – Press Play (EP) >> Tracklist

01. Bringin It Back
02. Let It Rip (mit BROHUG & Titus)
03. Step Back (feat. MC Ambush)
04. Own Game (mit Chasner)
05. Another Level
06. When You’re Gone (mit Jewelz & Sparks feat. Ester Dean)
07. One More Day (mit Jewelz & Sparks) (Nicky Romero Remix)
08. Time
09. 2012 (mit Chico Rose)
10. Bassride
11. My City (als DJ Afrojack mit DISTO)
12. Put It Down (mit DISTO)
13. Flawless Victory (feat. Ricky Breaker)
14. Pop That (mit Oliver Twizt, Angger Dimas & MC Ambush)

Einleitung mit harten Electro-House-Tracks

Die EP wird von einer Single-Auskopplung eingeleitet. Eine Woche vor der Veröffentlichung des Mini-Albums wurde die Single “Bringin It Back“ veröffentlicht. Der Track entstammt aus der Ultra Music Week in Miami 2018 und zeigt einen harten Electro-House-Drops mit vielen speziellen Sound-Elementen. Der zweite Track “Let It Rip“ wurde mit dem schwedischen Trio BROHUG produziert und feierte beim Ultra Croatia im Juni 2018 Premiere. Mit einer coolen Vocal-Line und einem groovigen Electro-House-Drop, geht Afrojack in diesem Fall an den Start. Der dritte Song heißt “Step Back“ und erschien als erste Single-Auskopplung von “Press Play“. Zusammen mit MC Ambush ist eine quietschende Dirty-Dutch-Nummer entstanden, die den Genre-Fans gefallen wird.

Der vierte Track “Own Game“ wurde zusammen mit Track 2 auf dem Ultra Croatia 2018 das erste Mal gespielt. Mit Newcomer-Produzent Chasner ist ein dröhnender Bigroom-Banger für die Festival-Mainstages entstanden. Die größte Überraschung stellt der Song mit der Nummer 5 dar. Keine ID wurde länger ersehnt als die “Another Level“-ID von Afrojack. Nach dem Mega-Erfolg mit “Turn Up The Speakers“ wurde eine Follow-Up gespielt, die aber dann auch schnell wieder aus den Sets verschwand. In Interviews wurde eine mögliche Veröffentlichung immer wieder dementiert. Jetzt erscheint die Nummer, aber leider ohne Martin Garrix im Titel. Der Niederländer ist dennoch Bestandteil der Credits.

Verwendung von unterschiedlichen Musikrichtungen

Danach geht es mit einer Kollaboration weiter. “When You’re Gone“ ist schon die zweite Zusammenarbeit mit Jewelz & Sparks innerhalb kürzester Zeit. Dabei ist dieser Track eine alte ID vom Ultra-Event Mexiko 2017. Mit tollen Vocals von Ester Dean und einem treibenden Progressive-House-Drop der drei Produzenten gibt es sanftere Klänge auf die Ohren. Weiter geht es mit einem Remix von DJ-Kollege Nicky Romero. Der Niederländer mixt die aktuelle Single “One More Day“ von Afrojack und Jewelz & Sparks und verwandelt die Nummer in eine traumhafte Progressive-House-Hymne inklusive Streicher. An achter Stelle steht der Solo-Track “Time“ aus Oktober 2017. Die Electro-House-Nummer benutzt ein kreatives Sound-Design, das im Drop extrem groovt.

Eine weitere ältere ID aus dem Sommer 2017 trägt den Namen “2012“. Sie entstand mit dem Newcomer Chico Rose, den in den Reihen von Afrojack momentan sehr aktiv ist, und ist eine Anspielung auf das Festival-Genre Bigroom, das im Sterben liegt und im Jahre 2012 seine Hochzeit hatte. Die Bigroom-Fans werden sich über diesen Track sehr freuen. Ein erstklassiger Bigroom-Track mit einfachem aber zerstörerischem Sound-Design. Die letzte Single, die vorab erschien, war der Track “Bassride“ vom Ultra Music Festival Miami 2018. Dieses Mal hat Afrojack eine interessante Bass-House-Produktion am Start. Der elfte Track “My City“ wurde unter dem Alias „DJ Afrojack“ veröffentlicht und war lange Zeit das Intro des Niederländers. Mit Newcomer DISTO ist eine extreme Electro-House-Produktion mit Dubstep-Ansätzen entstanden.

Ebenfalls mit DISTO wurde der Track “Put It Down“ an Stelle 12 produziert. Der nächste Song aus der Ultra Music Week in Miami dieses Jahres. Die Mischung aus Electro House und Dirty Dutch gefällt nur den hartgesottenen EDM-Fans. Es geht weiter mit der harten EDM-Schiene. Der Titel “Flawless Victory“ sorgte schon beim UMF 2017 in Miami für einige Eskalations-Ansätze bei der Crowd. Der Hardtrap-Track ist auf Festivals ein echter Banger. Der letzte Track “Pop That“ ist völlig neu und wurde erst vor kurzem im Podcast von Afrojack gespielt. Mit Oliver Twizt, Angger Dimas und MC Ambush geht es hier in den Dirty-Dutch-Bereich. Achtung: Keine Empfehlung für Genre-Kritiker.

Fazit: Die neue “Press Play“-EP von Afrojack zeigt wieder einmal wie viel Fleiß und Vielseitigkeit der Niederländer an den Tag legen kann. Die 14 Tracks variieren zwischen den Genres und gehen vom ruhigeren EDM-Bereich über den härteren Style bis hin zum extremen Hard-Trap. Mit dabei sind langersehnte IDs wie “Another Level“ oder “My City“, klassische Festival-Bretter für die Bigroom-Fans und kreative Dirty-Duthc-Tracks wie “Step Back“ oder “Flawless Victory“. Für die Mainstream-Fans ist hier wenig mitzunehmen, aber die intensiveren EDM-Fans werden bei dieser tollen Auswahl sicherlich fündig. Klasse Arbeit!

 

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  • This commment is unpublished.
    TBA · Vor 2 Monaten
    Ravitez hat sich zu Chico Rose unbenannt, also kein 100%Newcomer.
  • This commment is unpublished.
    M A · Vor 2 Monaten
    Thanks for the Info. Ohne Witz von afrojack bekomme ich voll wenig mit das er immer noch dirty dutch macht ist echt nice ich mag dirty dutch. Selbst wenn big room sterben soll oder in sterben liegt blah ich hoffe auf jeden Fall das Progressive House weiter existiert

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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