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Tropical House mit Pop - Appeal

Jonas Blue – Blue » [Album Review]

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Jonas Blue – Blue"Blue" von Jonas Blue.

Der englische Musikproduzent und DJ Jonas Blue hat sein lang angekündigtes Album nun veröffentlicht. Auf „Blue" befinden sich neben acht bereits ausgekoppelten Singles 7 weitere Tracks, die gut in seine DJ - Sets passen.


Blue

Jonas Blue, der mit bürgerlichem Namen Guy James Robinson heißt und vor 29 Jahren in London geboren wurde, eroberte im Jahr 2016 die internationalen Clubs und Charts mit seinem Tracy Chapman - Cover „Fast car". Seitdem folgten etliche Hits, in denen er vor allem mit  Newcomern zusammen arbeitete, wie z.B. dem Duo Jack & Jack bei seinem Sommerhit „Rise". Mit David Guetta war Jonas Blue bereits gemeinsam auf Tournee unterwegs und hat auch schon öfters auf Ibiza aufgelegt.

Erweitertes Best Of

Nicht alle Singles der letzten Jahre haben es auf das Album geschafft, (z.B. „Hearts ain't gonna lie",  „Forth and forth"). Die kommerziell erfolgreichsten Hits („Mama", Perfect strangers" etc.) sind aber genauso vertreten wie das kürzlich erschienene Duett „Polaroid" mit Liam Payne und Lennon Stella. Die Fans bekommen auf dem Album das, was sie erwarten - radiofreundlichen Tropical House mit eingängigen Kompositionen und griffigen Refrains. Die Struktur und das Soundmuster der Songs gleicht den bekannten Hits teilweise aufs Auge, auch wenn hier und da die BPM variieren. „I see love" fällt durch seine leicht funkige Note auf, während „Supernova" als Popballade mit Trapeinflüssen durchgeht. Das war's dann aber auch schon mit den Besonderheiten. Auch wenn die gesamte Produktion wie aus einem Guss wirkt und manchem Zuhörer schnell auf den Magen schlagen könnte durch die kaum vorhandene stilistische Abwechslung, so kann Jonas Blue andererseits mit weiteren potenziellen Ohrwürmern und einer hochwertigen Produktion punkten.


Tracklist

01. Drink To You (feat. Zak Abel)
02. Mama (feat. William Singe)
03. Perfect Strangers (feat. JP Cooper)
04. I See Love (feat. Joe Jonas)
05. Polaroid (feat. Jonas Blue, Liam Payne & Lennon Stella)
06. Desperate (feat. Nina Nesbitt)
07. By Your Side (feat. RAYE)
08. Wild (feat. Chelcee Grimes, TINI & Jhay Cortez)
09. Wherever You Go (feat. Jessie Reyez & Juan Magan)
10. Purpose (feat. Era Istrefi & Banx & Ranx)
11. Rise (feat. Jack & Jack)
12. Supernova (feat. Charlotte OC & Dark Heart)
13. We Could Go Back (feat. Moelogo)
14. Come Through (feat. Kaskade & Phoebe Ryan)
15. Fast Car (feat. Dakota)

Fazit: Mit seinem Debütalbum „Blue" präsentiert Jonas Blue uns seinen eigenen Stil, zeigt allerdings nur wenig Ecken und Kanten. Vor Experimenten und musikalischen Ausflügen scheint sich der junge Künstler hier zu scheuen; dabei gab es durch einige Akustikversionen seiner Singles den Beweis, dass er das Potenzial dazu hat. Wer aber Lust auf sommerliche und hittaugliche Dance - Vibes hat, wird mit dieser Platte bestens bedient.

 

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Über den Autor
Manuel Probst

Sie war schon immer meine größte Leidenschaft: Jammen an der Orgel/ Keyboard, an eigenen Songs und Mixes rumtüfteln, Reviews von aktuellen Releases – die Musik bietet mir neben dem Genuss im Zuhören genügend Raum zur kreativen Entfaltung. Jedes einzelne Genre hat etwas zu bieten, ob EDM, Pop, Rock oder andere Stilrichtungen: Ich setze meinem persönlichen Geschmack dabei keine Grenzen. Als freier Autor von Dance-Charts.de macht es mir große Freude, Neuigkeiten aus dem Musik-Business vorzustellen.

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