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Jahresrückblick 2019

Die Lieblingstracks 2019 unseres Redakteurs Henry

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Die Lieblingstracks 2019 unseres Redakteurs HenryDie Lieblingstracks 2019 unseres Redakteurs Henry.

Das Jahr 2019 zählt nur noch wenige Tage, doch bevor wir in das neue Jahrzehnt hinein starten, möchte ich euch noch meine persönlichen Musikhighlights in den vergangenen zwölf Monaten vorstellen, die wir euch in unserer Artikelserie „Die Lieblingstracks unserer Autoren“ präsentieren. Ich habe versucht, in folgender Top 10 alle Genre-Richtung zu implizieren, die mich in diesem Jahr begeistert haben. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Future House, doch auch Tracks aus dem Tech-House- und Progressive-House-Bereich sind Teil meiner Top 10. Ich hoffe, ihr entdeckt vielleicht noch Songs oder Remixe, die an euch vorbeigegangen sind. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinen Lieblingstracks im Jahr 2019.


Platz 10: Avicii feat. Joe Janiak – Bad Reputation

Auf dem 10. Platz befindet sich eine Nummer von Avicii, der einen Platz in meinem Ranking sicher hatte, weil ich ihn bereits seit 2011 verfolge und von seinem Posthumus-Album “TIM“ begeistert war. Für mich ist der Schwede einer der grandiosesten Musiker Allerzeiten. Von seinem diesjährigen Album überzeugte mich besonders das Lied “Bad Reputation“. Dieser Song hat einfach einen unvergleichbaren Sound, den ich in solch einer Form bisher nicht gehört hab. Dazu kommt eine fröhliche Vocal-Line mit einer markanten Melodie, weshalb “Bad Reputation“ in den Sommermonaten bei mir ein absoluter Dauerbrenner war. Für mich einer der kreativsten Tracks des Jahres!



Platz 9: Mike Williams feat. Maia Wright – Wait For You

Ein anderer Künstler, der in einem Ranking über meine Lieblingstracks auf keinen Fall fehlen darf, ist der Spinnin‘-Artist Mike Williams. Seit seiner ersten Single “Sweet & Sour“ auf dem niederländischen EDM-Label bin ich ein Riesenfan seines Future-Bounce-Sounds und mag fast alle Songs des jungen Produzenten. Als ich den Song “Wait For You“ das erste Mal hörte, war ich zunächst misstrauisch, weil der Track vom ursprünglichen Style abweicht und kommerzieller gestaltet wurde, doch mit der Zeit fand ich Gefallen an den leidenschaftlichen Vocals und die Melodie gepaart mit den Piano-Sounds im Drop. Auch diese Nummer prägte meinen Sommer 2019 maßgeblich. 



Platz 8: Deepend – Only Love (Plastik Funk Remix)

Einen Platz davor hat sich eine deutsche Produktion positioniert. Die Rede ist von dem Remix des deutschen Produzenten Plastik Funk zur Spinnin‘-Single “Only Love“ von Deep-House-Artist Deepend. Der originale Song aus November 2018 gefiel mir bereits recht gut, doch der Deep-Sound war mir etwas zu langweilig, um es in meine Playlist zu schaffen. In diesem Jahr veröffentlichte Plastik Funk dann seine Version. Um den Remix zu beschreiben, kommt der zweite Teil des Produzenten-Namen gelegen: Funk! Denn dieser Remix verwandelt den ruhigen Deep-House-Song in einen funkigen Future-House-Track mit toller Melodie. Nach und nach entwickelte sich dieser Remix zu einem großen Favoriten.



Platz 7: Oliver Heldens & Lenno – This Groove

Hauptsächlich aufgrund des fantastischen Sound-Designs hat es der Future-House-Track “This Groove“ in meine Auswahl geschafft. Die Single von Oliver Heldens, die er bereits zu Anfang des Jahres veröffentlichte, hat einen solch sauberen, starken Future-House-Sound, das man ihn als Genre-Fan nur mögen kann. In Kombination mit den Piano-Sounds, von denen ich im Allgemeinen großer Fan bin, hinterließ “This Groove“ auf Anhieb einen sehr guten Eindruck. Die Melodie ist markant, der Gesang bleibt im Kopf und der Sound definiert den Begriff „Groove“ förmlich. Dieser Track kann definitiv jeden House-Liebhaber mitreißen. Ein beeindruckender Sound von Oliver Heldens!



Platz 6: Mike Perry - Runaway

Zur gleichen Zeit habe ich auch den sechsten Platz aus meiner Liste gehört. Der Song “Runaway“ von Mike Perry erschien ebenfalls zu Anfang des Jahres und ist eigentlich exakt so aufgebaut, wie ich mir einen guten EDM-Song zusammenstellen würde. Der schwedische Produzent, dessen Chart-Hit “The Ocean“ mir als Tropical-House-Song bereits angetan hat, kombiniert eine schnelle, progressive Melodie mit einer coolen Vocal-Line, die einem nicht sofort auf die Nerven geht, und einem modernen Future-House-Sound. Daher war mir im Januar schon klar, dass dieser Track zu meinen Lieblingstracks des Jahres zählen würde. Eine große Überraschung für mich in diesem Jahr!



Platz 5: Martin Garrix feat. Bonn - Home

Einen Platz in meiner Top 5 sicher, hat der Progressive-House-Song “Home“ von Martin Garrix. Als ich das erste Mal von der neuen Zusammenarbeit der ehemaligen DJ-Mag-Nummer-1 und dem talentierten Sänger Bonn erfuhr, waren meine Erwartungen bereits extrem hoch. Die erste Kollaboration “High On Life“ zählt für mich bis heute zu den emotionalsten EDM-Tracks Allerzeiten. Aufgrund der hohen Erwartungen war ich beim ersten Hören etwas enttäuscht, doch je öfter ich mir die Nummer anhörte, desto mehr gefiel mir die Kombination aus dem besonderen Progressive-Sound von Garrix und den herausragenden Vocals von Bonn. Heute gehört “Home“ zu den EDM-Tracks aus diesem Jahr, bei denen ich während des Refrain-Hörens Gänsehaut bekomme.



Platz 4: Lucas & Steve – Say Something (RetroVision Remix)

Ich vermute, dass dieser Remix von RetroVision definitiv zu den unbekanntesten Produktionen aus dieser Liste zählt. Letztlich war “Say Something“ wegen der fröhlichen Vocals allgemein einer der Tracks, die ich einfach nicht genug hören konnte. Erst hörte ich die Original-Version, dann wurde ein Club-Mix veröffentlicht und am Ende stand noch das Release des RetroVision-Remixes auf dem Programm. Die Version des jungen Future-House-Produzenten überzeugte mich am meisten. Der Hexagon-Artist hat einen einzigartigen Future-House-Sound und ist für mich persönlich eine der größten Entdeckungen in diesem Jahr. Dieser Remix war das Highlight seiner Releases.



Platz 3: David Guetta & Martin Solveig – Thing For You

Ein anderer Track, an dem ich mich nicht satthören konnte, war die Kollaboration der französischen Star-DJs David Guetta und Martin Solveig. Auch diese Nummer hörte ich in der Original- und in der Remix-Version von Don Diablo. Es ist demnach ziemlich sicher, dass ich diesen Track in den letzten zwölf Monaten insgesamt am häufigsten gehört habe. Für einen Platz in meinem Ranking hat es jedoch nur die Original-Version geschafft, die mit einem völlig überraschenden Sound punkten konnte, den ich von David Guetta niemals erwartet hätte. “Thing For You“ war eine fröhliche, radiotaugliche Tech-House-Nummer, die mir immer wieder gute Laune bereitet hat.



Platz 2: Afrojack & BROHUG feat. Titus – Let It Rip (DES3ETT Remix)

Die mit Abstand größte Überraschung in diesem Jahr ist ohne Zweifel der DES3ETT-Remix zum Afrojack-Track “Let It Rip“. Ich stieß zufällig auf diese Version, als ich mir ein Set des bereits genannten Mike Williams anhörte. Ich wurde schnell hellhörig, weil mich der Sound an den 2018er-Hit “Losing It“ erinnerte, der mich in jenem Jahr lange begleitete. Indem er die lässigen Rap-Parts mit einem Tech-House-Drop in Verbindung brachte, erlangte DES3ETT sofort meine Aufmerksamkeit. Diese Version zauberte mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Für mich ist “Let It Rip“ im Remix das “Losing It“ von 2019.



Platz 1: Ellie Goulding – Sixteen (Don Diablo Remix)

Meine Goldmedaille geht in diesem Jahr selbstverständlich an einen Track meines absoluten Lieblings-DJs Don Diablo. Es war schwierig herauszufinden, welcher Track mich denn letztlich am meisten begeistert hat, weil mich nahezu jeder Song des Niederländers in irgendeiner Weise fasziniert hat. Ich habe mich für den Remix des Pop-Songs “Sixteen“ entschieden, weil sowohl der Gesang als auch der Drop für mich persönlich Weltklasse-Niveau besitzen. Ich liebe den groovigen Future-House-Sound von Don Diablo, den er in vielen Tracks verwendet. In Verbindung mit den Vocals von Ellie Goulding kommt der Sound noch besser zur Geltung. Meine Nummer 1 für das Jahr 2019!

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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