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Deep-House mit starken Vocals

Tiësto & Becky Hill - Nothing Really Matters

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Tiësto & Becky Hill - Nothing Really Matters"Nothing Really Matters" von Tiësto & Becky Hill.

Tiësto ist musikalisch immer für eine Überraschung gut, wie wir es auch wieder seiner neuen Single anhören: Am 17. April veröffentlichte der DJ und Produzent gemeinsam mit der aufstrebenden Singer-Songwriterin Becky Hill “Nothing Really Matters“. Die EDM-Nummer ist inzwischen nicht mehr weit von 2 Mio. Spotify-Plays entfernt. Haben wir es hier mit einem potenziellen Hit zu tun?


Tiësto & Becky Hill
 

Ob Trance, Progressive House oder Bigroom – der belgische Star-DJ kennt musikalisch kaum Grenzen. Das hat er auch 2019 bewiesen, wie wir in unserem Jahresrückblick festgestellt haben. In diesem Jahr hat er sich in seinem Release-Katalog bislang eher auf Remixes wie z.B. von Mabel, John Newman oder Halsey sowie einer Remix-EP zu “Blue“ konzentriert. Lediglich Ende Januar erschien die Single “My Frequency“ gemeinsam mit 7 Skies und RebMoe. Der monoton wirkende Club-Track hat auf Spotify bislang über 7 Mio. Streams erreichen können. Für seine neueste Produktion holte er sich Becky Hill ins Boot. Die britische Singer-Songwriterin sich hat in den letzten Jahren nicht zuletzt durch ihre erfolgreichen Kollabs mit MEDUZA, Sigala oder Oliver Heldens zu einer begehrten Vocalistin für EDM-Tracks entwickelt. Dieses Jahr erschien die Dance Pop-Single “Better Off Without You“, die gemeinsam mit Shift K3Y derzeit auf 8 Mio. Spotify-Plays zugeht.

Gorgon City lässt grüßen

Neben Becky Hill waren weitere sieben Autoren am Songwriting von “Nothing Really Matters“ beteiligt. In Sachen Produktion sind neben Tiësto selbst Sergio Popken und Gorgon City aufgeführt. Die Beteiligung des britischen House-Duos hört man in jedem Fall heraus: Der Track startet nach einem kurzem Sing Along-Interlude mit der ersten Strophe. Die Gesangsmelodie ist genau wie Bridge und Chorus auf höchstem Niveau geschrieben, auch wenn sie sich dabei auf dieselben Akkorde in den unterschiedlichen Passagen beschränkt. Dadurch entsteht eine monotone Wirkung, die Becky Hill mit ihrer einzigartigen Stimme wieder wett macht. Das Sound Design des vocallastigen Tracks setzt auf aktuelle Deep House-Sounds mit warmen Klavierklängen, einer gelungenen Rhythmusuntermalung, atmosphärischen Pads und eingestreuten Pizzicato-Klängen. Nach dem Chorus lädt Becky Hill im Drop wie bereits im Intro zum Mitsingen ein, während hierbei die groovige Bassline glänzen kann.

Fazit: Mit ”Nothing Really Matters” legen Tiësto & Becky Hill uns eine zeitgemäße Deep House-Nummer vor. Trotz der Hitdichte wirkt die auf wenige Harmonien ausgelegte Komposition leider leicht einfältig, doch das entschädigt das hochwertige Arrangement im Gorgon City-Sound und Becky Hills zauberhafte Vocals. Für Dance-Fans ein heißer Hit-Tipp!


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    HGK · Vor 3 Monaten
    "Bridge und Chorus auf Topline-Niveau"

    Hier wird der Begriff "Topline" im Kontext komplett falsch benutzt
Über den Autor
Manuel Probst

Sie war schon immer meine größte Leidenschaft: Jammen an der Orgel/ Keyboard, an eigenen Songs und Mixes rumtüfteln, Reviews von aktuellen Releases – die Musik bietet mir neben dem Genuss im Zuhören genügend Raum zur kreativen Entfaltung. Jedes einzelne Genre hat etwas zu bieten, ob EDM, Pop, Rock oder andere Stilrichtungen: Ich setze meinem persönlichen Geschmack dabei keine Grenzen. Als freier Autor von Dance-Charts.de macht es mir große Freude, Neuigkeiten aus dem Musik-Business vorzustellen.

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