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10 Star-DJs, die Tiësto ihre Karriere verdanken

(Geschätzte Lesezeit: 7 - 14 Minuten)

10 DJs, die Tiësto ihre Karriere verdankenMartin Garrix und Hardwell genossen auch den Support Tiëstos.

Er gilt als einer der besten und talentiertesten DJs aller Zeiten, wurde mehrmals zur Nummer-eins der DJ-Mag-Votings gekürt und wird als „Godfather of EDM“ bezeichnet. Die Rede ist vom niederländischen Musiker Tijs Michiel Verwest, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Tiësto. Angefangen in den 1980er Jahren führt er heute mehrere Plattenlabel, ist Teil einer Vielzahl von Projekten und wird von unzähligen Musikern als Inspirationsquelle und Wegweiser genannt. Mit Hilfe seiner Förderung junger Talente und Offenheit neuer Musikstile und Produktionstechniken, schafften es einige der heute größten Namen und Nummer-eins-DJs des EDMs auf die größten Bühnen und in die weltweiten Hitparaden.

Tiësto: Der Name, der für Trance, Olympia und 180-Grad-Wendungen steht

Aufgewachsen in der niederländischen Kleinstadt Breda, begann für ihn die Karriere bereits in den 1980er Jahren, in denen er durch kleinere nationale, aber auch internationale Clubs tourte. Infolge seines ersten Plattenvertrags, erschienen Mitte der 1990er mehrere Singles. Durch die enge Zusammenarbeit mit DJs wie Armin van Buuren und Ferry Corsten Ende des Jahrzehntes, entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Vertreter der Trance-Musik. Es folgten vier Studioalben, mit denen er weltweite Anerkennung erzielte und Lieder wie “Adagio For Strings“, “Lethal Industries“ oder “Maximal Crazy“ enthielten. 2004 trat er als erster DJ bei den Olympischen Spielen in Athen auf. Dort präsentierte er ein 90-minütiges Set, das weltweit von etlichen Millionen Zuschauern verfolgt wurde.

Mit Beginn der 2010er Jahre und Gründung des Plattenlabels “Musical Freedom“ orientierte er sich neu. In einem Interview mit DJ Mag erzählte er, dass er seine Rolle als „Tiësto Trance-Guy“ als auserzählt ansehen würde und mit den neuen, jungen Nachwuchs-Größen der Szene, die ihn als eine Art „Godfather“ sehen würden in Verbindung stehen wolle. Dies ließ ihn seinen Stil neu erfinden und mit dem Album “A Town Called Paradise“, vollbepackt mit EDM-Kollaborationen mit neuen Künstlern eine 180-Grad-Wendung antreten.


Das Entdecken junger Talente als Leidenschaft

Mit seinem Auftritt bei den Olympischen Spielen setzte er ein Zeichen: Als DJ bist du nicht an ein Club-Publikum gebunden, du kannst Millionen von Besucher eines Sportevents sowohl live vor Ort, als auch zu Hause vor dem Fernseher erreichen und mit der Musik begeistern, in der dein Herzblut steckt. Gerade für die jungen Zuschauer hieß der Berufswunsch von diesem Zeitpunkt an nicht mehr „Polizist“ oder „Pilot“ – nun wollten sie DJ werden.

Auch musikalisch entwickelte sich Tiësto zu einem Vorbild. Durch seine häufigen Kollaborationen variierte er von Zeit zu Zeit immer häufiger und versah neue Musikstile, aber auch klassische Themen mit seiner persönlichen Trance-Note. Um sich aber auch hier vollkommen kreativ ausleben zu können, begann er mit etwas, was der Verkörperung einer lebenden Legende wohl am nächsten kommen dürfte. Er kontaktierte jene Zielgruppe, die er einst mit seiner Musik und Präsenz zu DJs und Produzenten machte. In Interview mit We Rave You erzählte er, dass es genau das ist, was ihm heute riesigen Spaß machen würde. Er setze sich mit neuen Künstlern in Verbindung, hole sie ins Studio und erschaffe etwas Neues. Die Zusammenarbeit mit den jungen Talenten, wäre sein größter Einfluss der letzten Jahre gewesen und es wäre das, was ihn heute am meisten erfüllen würde. Gerade diese Zusammenarbeiten und diese Förderung teils gänzlich unbekannter Namen, bietet ihnen ein Sprungbrett, um sich selbst in der Szene beweisen zu können. Einige von ihnen entwickelten sich zu den wohl bekanntesten Vertretern des modernen EDMs.

Diese zehn Namen verdanken Tiësto ihre Karriere


10. MOTi

Der niederländische DJ und Produzent Timotheus Romme ist seit dem Jahr 2007 unter dem Pseudonym MOTi aktiv. Erste Aufmerksamkeit erhielten seine Remixe zu den Liedern „Wild Ones“ von Flo Rida und Sia sowie “Live My Life“ von Far East Movement und Justin Bieber. Nachdem Afrojack und Spinnin‘ Records einige seiner Lieder signierten, kam Tiësto auf ihn zu und supportete sein Single-Debüt “Circuits“. Daraufhin erschien eine ganze Batterie an Liedern über Tiëstos Label “Musical Freedom“ sowie ihre erste, von mittlerweile vier gemeinsame Singles, “Back to the Acid“.

Nachdem MOTi einen Vertrag bei dessen Management “Red Light Entertainment“ unterzeichnete, kam es auch zu den ersten Auftritten auf großen Festivalbühnen. Seine Zusammenarbeiten mit Martin Garrix, “Virus (How About Now)", und Major Lazer, “Boom“ entwickelten sich zu weltweiten kommerziellen Erfolgen, während sich die Tracks “This Is Dirty“ mit DVBBS und “Spack Jarrow“ mit W&W zu welchen der prägendsten Songs der Big-Room-Szene entwickelnden. Allein im Jahr 2019 brachte der Musiker fast 30 Lieder an den Start, die allesamt die unterschiedlichsten Bereiche des EDMs abdecken, womit er eindeutig unter Beweis stellt, welche Vielfalt er beherrscht und wie viel er in den letzten Jahren gelernt hat.


9. Sevenn

Sevenn ist ein Duo, das aus den US-amerikanischen Brüdern Kevin und Sean Brauer besteht. Diese veröffentlichte 2015 in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Produzenten Alok seine Debüt-Single “I Need the Bass“, die ihnen jedoch zunächst noch nicht zum großen Durchbruch verhalf. Jedoch lernten sie, wie sie in ihrem Interview mit uns berichteten, durch die Kollaboration Tiësto kennen, der die Brüder prompt für einen gemeinsamen Track ins Studio holte, woraus das Lied “Boom“ resultierte. Dies entwickelte sich zu einem weltweiten Club-Hit, mit über 100 Millionen Spotify-Klicks und einer Vocal-Version mit niemand geringeren als Gucci Mane.

Wie sie uns erzählten, verhalf ihnen die Zusammenarbeit mit der niederländischen Legende dazu, dass sie jetzt die Möglichkeit hätten, von der Musik zu leben, was schon immer ihr Traum wäre. Auch die Follow-Up-Singles “Loco Papi“ und “The Wall“ sammelten mehrere Millionen Klicks und schafften es auf die großen Festival-Bühnen, die Sevenn 2019 auch erstmals persönlich beschallen durften. „Macht, was ihr liebt, dann werdet ihr in eurem Leben keinen Tag arbeiten.“ ist ihr Motto und ihre persönliche Nachricht an uns alle.


8. Kaaze

Mick Kastenholt richtete sich im Alter von 16 Jahren sein erstes Heimstudio ein und tourte in Aufsicht seiner Eltern unter dem Namen Kaaze durch die örtlichen Clubs. Seine Demos sendete er an unterschiedliche Plattenlabel, bis Tiësto einen seiner Tracks höre und ein Treffen organisierte, woraufhin er ihn zu seinen Hakkasan-Auftritten nach Las Vegas begleitete. Er wurde bei Red Light Management unter Vertrag genommen und ein Remix zu Tiëstos “Maximal Crazy“ wurde veröffentlicht.

Nach mehreren Single-Releases, die teilweise auch in Zusammenarbeit mit Tiësto entstanden, löste er sich von dem Niederländer los und wechselte zu Hardwells “Revealed Recordings“, auf dem er vergangenes Jahr sein Debüt-Studioalbum “Dreamchild“ präsentierte. Mit seinem Rockstar-Outfit und entsprechenden Einflüssen auf seinen Progressive-House-Musikstil baute er sich ein unverkennbares Image auf.


7. Dzeko

Der kanadische DJ und Produzent Julian Dzeko, begann im Alter von 15 Jahren mit dem Produzieren, nachdem er ein Konzert von Tiësto in Toronto besuchte. Ähnlich erging es auch dem Musiker Luis Torres, mit dem er sich daraufhin zusammentat. Unter dem Pseudonym Dzeko & Torres, begannen sie Musik zu veröffentlichen, mit dem Ziel irgendwann eine Single auf seinem Label “Musical Freedom“ präsentieren zu können.

Dies geschah 2013 mit ihrem ersten größeren Erfolg “Highline“, der ihnen zu einem Plattenvertrag mit dem Label verhalf. Dzeko erzählte in einem Interview mit EDM.com, dass Tiësto ihnen als Quelle für Inspiration und Kenntnisse diente. Er hätte sie auf ihrem Weg begleitet und war zur Stelle, sobald sie Hilfe gebraucht hätten.

Nachdem sie 2015 gemeinsam mit Tiësto und einer Coverversion von Gigi D’Agostinos “L’amour Toujours“ einen weltweiten Clubhit feierten, trennten sich Julian Dzeko und Luis Torres und starteten daraufhin als Solokünstler durch. 2018 kam es zu einer weiteren Zusammenarbeit zwischen dem Kanadier und dem Niederländer, woraus der kommerzielle Hit “Jackie Chan“ resultierte, dessen Vocals von Post Malone und Preme beigesteuert wurden.


6. Blasterjaxx

Im Jahr 2010 gründete der niederländische Produzent Thom Jongkind das Projekt Blasterjaxx, dessen erste Lieder von verschiedenen Plattenlabeln signiert wurden. Dem australischen Radiosender BPM Radio erzählte er, dass er im Alter von 11 Jahren einige Lieder von Tiësto hörte, woraufhin er all sein Geld für CDs und Equipment ausgab. 2012 trat Idir Makhlaf dem Projekt bei, woraufhin auch prompt Kollaborationen mit anderen DJs erschienen.

Im Folgejahr wurde Tiësto auf sie aufmerksam und holte sie für einen Remix seines Klassikers “Adagio For Strings“ ins Studio. Parallel erschien auch der Song “Loud & Proud“ auf “Musical Freedom“. Beide Tracks gelang der Einstieg in die obere Charthälfte von Beatport. Ab 2013 prägten sie das Big-Room-Genre maßgebend und Songs wie “Snake“ oder “Mystica“ entschieden die Entwicklung der Musikrichtung. Trotz zahlreicher Remixe und Kollaborationspartner, erschien jedoch nie ein gemeinsamer Track.


5. Mike Williams

Er gilt als eines der Vorzeigebeispiele der Future-House- und Future-Bounce-Musik und sorgte 2015 für einen Boom dieses Genres: Mike Williams. Durch einen Remix, den er zu Carly Rae Jepsens Single “I Really Like You“ beisteuerte, konnte er erstmals auf sich aufmerksam machen und durfte beim Amsterdam Dance Event auftreten. Dort lernte der damals noch 19 Jahre alte Musiker, wie er uns in seinem Interview mit uns erzählte Tiësto kennen, der sehr starken Gefallen an seinen Tracks fand und ihn kurzer Hand bei seinem Plattenlabel unter Vertrag nahm.

Im Februar 2016 erschien dort die Single “Sweet & Sour“, die ihm zu seinem Durchbruch in der EDM-Szene verhalf. Einen Monat später lud Tiësto ihn während des Ultra Music Festival zu sich auf die Bühne ein und stellte ihn dem Publikum vor, woraufhin er Teil des Line-Ups zahlreicher großer Festivals wurde. Noch im selben Jahr erschien mit dem Lied “I Want You“ eine erste Zusammenarbeit mit seinem Mentor.

2017 gelangen ihm mit Songs wie “Feel Good“ mit Felix Jaehn und “Lullaby“ mit R3hab auch große kommerzielle Erfolge, die ihm den Weg auf die Mainstages des Tomorrowlands und Ultra Music Festival öffneten.


4. Oliver Heldens

Eine weitere Größe aus dem Bereich des Future-House‘ ist ohne Frage der niederländische DJ und Produzent Oliver Heldens. Seine Werke verbreitete er zu Beginn nur in seinem Freundeskreis, bis dieser ihn davon überzeugte, seine Tracks auch an Platenlabel oder bekannte DJs zu senden, wie etwa an Tiësto. Dieser hatte eines Tages den Track “Gecko“ bei sich im Postfach und fand diesen so stark, dass er beschloss Heldens Track auf seinem Plattenlabel zu veröffentlichen.

Der Song schlug ein wie eine Bombe und brachte dem Newcomer Charterfolge in der ganzen Welt ein. Nach dem erfolgreichen Follow-Up “Koala“ und einigen weiteren Tracks, folgte auch die lang erwarte Kollaboration mit Tiësto unter dem Titel “Wombass“.

Mittlerweile führt der niederländische DJ sein eigenes Plattenlabel “Heldeep“ (wir berichten), mit dem er auf diversen Festivals eine eigene Stage hostet und feiert mit “Turn Me On“ seinen jüngsten Hit. Seit 2016 ist er nahezu ausnahmslos in den Top-10 der DJ-Mag-Liste vertreten.


3. KSHMR

Auch der US-amerikanische Musiker Niles Hollowell-Dhar verdankt Tiësto seinen wohl größten Schritt in seiner Karriere, und zwar den, hinter das DJ-Pult.

Seine Wurzeln liegen im Bereich des Hip-Hops, in dem er unter dem Pseudonym The Cataracs produzierte und Tracks wie „Like a G6“ von und mit Far East Movement oder „The Other Side of Love“ von Sean Paul hervorgingen. 2013 folgte dann der Wechsel zum EDM-Sound mit dem von ihm produzierten Song „Tsunami“ von DVBBS. Mit Liedern wie “Burn“, “No Heroes“ und “Karate“, die er unter seinem Pseudonym KSHMR veröffentlichte, machte er sich schnell einen Namen und es wurde gerätselt wer sich hinter diesem verbirgt.

Er selber hielt sich während der zahlreichen Single-Veröffentlichungen im Hintergrund und gab bekannt, keine Konzerte geben zu wollen (wir berichteten). Dies änderte sich schlagartig, als Tiësto ihn während des Ultra Music Festivals für die Präsentation des gemeinsamen Tracks “Secrets“ auf die Bühne holte. Dieser Moment zeichnete den entscheidenden Augenblick ab, als Hollowell-Dhar dem Projekt KSHMR ein Gesicht schenkte. Dies scheint dem US-Amerikaner so im Gedächtnis geblieben zu sein, dass er wenige Monate später beschloss, doch eine Karriere als DJ anzutreten.

Die ersten Tourdaten wurden im September 2015 bekannt gegeben. Diese waren quer in der gesamten Welt verteilt und hoben den Begriff „Liveset“ Stück für Stück auf ein neues Level. Teils mit Orchester, teils mit einer erzählten, animierten Geschichte, stellen seine Konzerte mittlerweile einen Ausflug in eine Märchenwelt dar, die mit seiner unverkennbaren Musik untermalt wird.


2. Hardwell

1998 lief im niederländischen Fernsehen eine Dokumentation über die damaligen Größen der Trance-Musik Armin van Buuren, Ferry Corsten und Tiësto. Einer der Zuschauer war der damals noch 10 Jährige Robbert van de Corput, den heute wohl jeder unter seinem Künstlernamen Hardwell kennt. Er wuchs in Tiëstos Heimatstadt Breda auf und entdeckte den Beruf des DJs nachdem er die Doku schaute, als seine neuen Traumjob.

Nachdem der Radiosender Radio 538 durch seine Website auf ihn aufmerksam wurde und Hardwell seine ersten Singles vorstellte, kam 2009 Tiësto via Email auf ihn zu und gestand ihm, ein großer Fan seiner Musik zu sein und ihn zu einem seiner Auftritte einladen möchte. Nachdem Tiësto den Nachwuchs-DJ dem Publikum auf Ibiza vorstellte, folgte die erste von mittlerweile drei gemeinsamen Singles: “076“, die Telefonvorwahl ihrer Heimatstadt Breda.

2013 kürte Tiësto Hardwell zum bis dato jüngsten Nummer-eins-DJ des DJ-Mag-Votings, woraufhin sie im Folgejahr mit einem gemeinsamen Set den finalen Auftritt des Tomorrowland-Festivals präsentierten. Es folgten zwei Dokumentationsfilme, ein Studioalbum und zwei Tourneen mit riesigen Konzerten in der ganzen Welt.

Im Herbst 2018 kündigte der Niederländer seinen Rückzug aus dem Rampenlicht an, um sich seinem Privatleben, seiner Familie und seiner Musik widmen zu können. (wir berichten) Wir hoffen alle auf ein baldiges Comeback, gestärkt und mit voller Energie.


1. Martin Garrix

Der nächste Name auf der Liste wuchs in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Superstar heran: Martin Garrix. Bereits im Alter von vier Jahren lernte der Niederländer Martijn Gerard Garritsen Gitarre spielen. Auch er sah in jungen Jahren Tiëstos Auftritt bei den Olympischen Spielen, dem er den Berufswunsch des DJs zu verdanken hatte. Unter dem Namen DJ Marty legte er bei jedem Fest im Kreise der Familie und der Freunde auf und verwandelte sein Kinderzimmer in ein Studio.

In einem Interview mit ABC News, erzählte er, dass er im Alter von 15 Jahren, nachdem er seine Tracks in verschiedenen sozialen Netzwerken veröffentlichte, eine Benachrichtigung auf Twitter erhielt, dass Tiësto ihm folgen würde. Eine Direct Message und ein Video-Chat über Skype folgten. Wenige Monate später wurde ihm ein erstes Release über Vato Gonzalez Plattenlabel “Crowd Control“ ermöglicht, ehe “Spinnin‘ Records“ Garrix unter Vertrag nahm.

2013 gelang ihm mit dem Lied “Animals“ sein weltweiter Durchbruch. Mit Liedern wie “Wizard“ und “Tremor“ konnte er an den Erfolg anschließen. Nachdem er 2014 erstmals auf dem Ultra Music Festival in Miami auflegen durfte, erschien 2015 seine erste Kollaboration mit seinem Entdecker Tiësto, die den Titel “The Only Way Is Up“ trug sowie ein gemeinsamer Werbespot für 7Up.

Nach seinen kommerziellen Erfolgen “In the Name of Love“ und “Scared to Be Lonely“, die es 2016 weltweit in die Charts und Radios schafften, wurde er vom DJ-Mag zur neuen Nummer-eins gekürt, womit er Hardwells Rekord als jüngste Nummer-eins knacken konnte.

Mittlerweile führt auch er sein eigenes Plattenlabel “STMP RCRDS", veröffentlichte eine Dokumentation und durfte mit dem Privileg 2018 bei den Olympischen Spielen als DJ auftreten zu dürfen, sogar in die Fußstapfen seines Idols treten (wir berichten).

 

Fazit: Die Liste an Namen, denen Tiësto den Einstieg in die EDM-Szene ermöglichte ist lang und zeigt die unterschiedlichsten Weisen, wie er den Youngsters ein Sprungbrett bot und auch immer noch bietet. Ob es ein Besuch auf der Bühne, ein Plattenvertrag oder einfach nur eine Präsentation des Mitschnitts seines Olympia-Auftritts ist, es zeigt, dass allein diese Aktionen uns die Nummer-eins-DJs von Morgen bescheren.

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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