Die 50 EDM Tracks in unserem Ranking.
Hast du das Bild im Kopf? Die Sonne geht gerade unter, die Laser springen an, und vor dir steht eine Wand aus 50.000 Menschen. Der DJ nimmt das Mikrofon, schreit „Are you ready?!“ und dann passiert es. Dieser eine Drop, auf den alle gewartet haben. EDM ist mehr als Musik. Es ist körperliche Schwerstarbeit. Es ist dieses kollektive Ausrasten, das man nicht erklären kann, wenn man nicht dabei war. Diese Liste ist eine Verbeugung vor den großen Melodien (Progressive House) und den ganz dreckigen Drops (Big Room), die unsere Sommer geprägt haben.
Es gibt keine Diskussion. Das hier ist die Nationalhymne von EDM. Als Tim Bergling 2011 dieses Etta-James-Sample („Oh, sometimes I get a good feeling“) mit dieser unsterblichen Synthesizer-Melodie mischte, veränderte er alles. Wenn dieser Song heute läuft, sieht man erwachsene Männer weinen und wildfremde Menschen sich umarmen. Es ist pure Freude, destilliert in drei Minuten. Ruhe in Frieden, Legende.
Der letzte Song vor ihrer (ersten) Trennung. Und was für einer. Das ist kein Track zum Springen, das ist ein Track zum Singen. Wenn 100.000 Kehlen „Upon a hill across a blue lake...“ anstimmen und die Musik kurz aussetzt, ist das der Gänsehaut-Moment des Wochenendes. John Martin singt nicht einfach, er predigt. Und wir sind seine Gemeinde.
Erinnerst du dich an 2013? Plötzlich klangen alle Tracks wie Holzhacken. Tock. Tock. Tock. Martin Garrix war erst 17, als er mit diesem Minimal-Drop die Big-Room-Ära einläutete. Jeder hasste es, jeder liebte es, jeder tanzte dazu. Es ist der ultimative „Abriss-Song“. Simpel, dumm, genial.
Wenn du wissen willst, wie sich ein Erdbeben anfühlt, stell dich bei diesem Song in die Menge. „Tremor“ ist der Inbegriff von Festival-Terror. Keine Melodie, nur Bass und dieser quietschende Synthie, der dich zwingt, auf der Stelle zu springen, bis die Waden brennen. Der ultimative Test für die Statik jeder Bühne.
Das Original ist melancholisch. Der Remix ist pure Anarchie. Steve Aoki hat daraus die Hymne für den „Cake Face“-Moment gemacht. Der Aufbau ist quälend lang und langsam - und dann explodiert alles in diesem verzerrten Electro-Sound. Es ist der Soundtrack zu Project X und zu jeder Party, die völlig aus dem Ruder läuft.
Das ist der Moment, in dem das Feuerwerk gezündet wird. Alesso hat den Song von OneRepublic genommen und ihn in ein Progressive-House-Gewand gesteckt, das dich fliegen lässt. Es ist euphorisch, es ist groß, es ist wunderschön. Wenn du im Konfetti-Regen stehst und deine Freunde ansiehst, ist das der Song, der laufen muss.
Nochmal Alesso, diesmal mit seinem Mentor Ingrosso. „Calling“ ist die Definition von „Hands in the Air“. Ryan Tedders Vocals sind perfekt, aber der Drop... dieser instrumentale Drop ist so hymnisch, dass man ihn am liebsten heiraten möchte. Das ist die Musik, für die Festivals erfunden wurden.
Ja, es ist ein Radio-Hit. Aber hast du ihn mal auf einer Mainstage gehört? Wenn Sia loslegt („I’m bulletproof...“), singt der ganze Platz mit. Guetta hat hier den perfekten Spagat zwischen Pop und Rave geschafft. Der Drop ist hart genug für die Coolen, aber die Melodie holt jeden ab. Ein moderner Klassiker.
2012 war Hardwell der König der Welt, und „Spaceman“ war sein Zepter. Dieser Song definierte den niederländischen „Dutch House“ Sound. Diese schrille, fast aggressive Melodie im Drop erkennt man nach einer Sekunde. Wer dazu nicht die „Fistpump“ macht, hat EDM nie geliebt.
Es gibt subtile Songs. Und es gibt „Tsunami“. Der Name ist Programm. Der Drop rollt über dich drüber wie eine Wasserwand. Es war der Song, bei dem alle das Shirt ausgezogen und über dem Kopf geschwenkt haben. Stumpf? Ja. Effektiv? Zu 100%.
Hier ist der Rest vom Fest. Eine wilde Mischung aus emotionalen Momenten und purer Zerstörung.
Avicii - Wake Me Up (Country meets Techno? Ja!)
Swedish House Mafia - Save The World
Otto Knows - Million Voices (Eh, eh, eh, eh, eh...)
Axwell Λ Ingrosso - Sun Is Shining
Porter Robinson - Language (Für die Träumer)
Eric Prydz - Opus (Der längste Build-up der Welt, aber es lohnt sich)
Deadmau5 - Strobe (Das Meisterwerk)
Ivan Gough & Feenixpawl - In My Mind (Axwell Mix)
Nicky Romero - Toulouse (Die Guy-Fawkes-Masken!)
Tim Berg - Seek Bromance
Third Party - Live Forever
DubVision - Turn It Around
Dimitri Vegas & Like Mike - The Hum (Alle auf die Brust klopfen!)
Knife Party - Internet Friends (You blocked me on Facebook...)
Steve Aoki, Chris Lake & Tujamo - Boneless
Afrojack - Ten Feet Tall
Tiësto - Adagio For Strings (Der Klassiker, funktioniert immer)
Armin van Buuren - Blah Blah Blah (Totaler Quatsch, totaler Abriss)
Deorro - Five Hours
Bingo Players - Rattle
TJR & VINAI - Bounce Generation
Fisher - Losing It (Die moderne Tech-House-Hymne)
Skrillex - Bangarang (Dubstep musste sein!)
DJ Snake & Lil Jon - Turn Down For What
Calvin Harris - Summer
Major Lazer - Lean On
Krewella - Alive
Icona Pop - I Love It (Charli XCX war damals schon cool)
Oliver Heldens - Gecko (Overdrive)
The Chainsmokers - Closer (Ob man will oder nicht, jeder singt mit)
Axwell Λ Ingrosso - More Than You Know
Paul Kalkbrenner - Sky and Sand (Weil er auf keinem Festival fehlen darf)
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