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Experimente mit Altbewährtem

Hardwell & Friends EP Vol. 3

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten)

Hardwell & Friends EP Vol. 3Hardwell & Friends EP Vol. 3.

Nachdem die beiden ersten EPs jedem Fan den vergangenen Sommer versüßten, legt Hardwell nun mit einem dritten Volumen nach. Der EP gebührt er die 350. Hardwell-On-Air-Folge, in der er die Tracklist vorstellt. Sein Messenger gab bereits einen kleinen Vorgeschmack, indem er den Followern das offizielle Artwork präsentierte, wobei jedoch die Gastmusiker allesamt verdunkelt waren. Die Spannung stieg bis die Features bekanntgegeben wurden. Mit dabei sind unter anderem Timmy Trumpet, Jewelz & Sparks und Quintino.

Hardwell & Timmy Tumpet – The Underground

Den Auftakt der EP stellt gleichzeitig die wohl überraschendste Kollaboration der EP dar. Hier machte er sich mit niemand geringeren, als dem australischen Mann mit der Trompete, Timmy Trumpet, ans Werk. Hardwell überrascht durch “The Underground“ mit einer überzeugenden Produktion aus dem Bereich des Psy Trance, eine Seite, die wir von ihm noch nicht kennen. Doch auch seine Charakterzüge kommen hier nicht zu kurz. Der Break basiert auf einem fast retroartigen Sound-Design, das sehr packend wirkt und eine sehr dynamische Atmosphäre aufbaut.


Hardwell & Sick Individuals – Get Low

Es folgt Hardwells erste Kollaboration mit den Jungs von Sick Individuals. Bereits seitdem das Duo auf Revealed Recordings unterwegs ist, wurde eine Zusammenarbeit gewünscht. Beim Ultra Europe war es dann soweit und Hardwell holte die beiden auf die Bühne. “Get Low“ lautet der Titel und verkörpert tatsächlich weder High-Energy-Sounds von Sick Individuals, noch den gewohnten aggressiven Bigroom-Style. Der Fokus liegt auf einer treibenden Dance-Hall-Grundlage mit einer Prise Moombahton, bis der Drop nahezu überraschend doch noch Festival-Klänge einfließen lässt.


Hardwell & Jewelz & Sparks – Safari

“Safari“ stellt eine ebenfalls sehr gefragte Kollaboration dar. Diese erfolgte mit dem deutschen DJ-Duo Jewelz & Sparks, die erstmals bei Hardwells Re-Release-Version des Tracks “Crank“ gemeinsam mit ihm im Titel standen. Der Song basiert durch und durch auf einem Jewelz-&-Sparks-Muster, doch insbesondere im Break scheint Hardwell kreative Hand angelegt zu haben. Dort rücken viele Sounds in den Vordergrund, die man eigentlich aus dem Bereich des Jungle-Terrors kennt und bilden eine sehr außergewöhnliche Harmonie. Der Track fällt aus der Reihe, punktet aber mit Wiedererkenngswert.


Hardwell & Quintino – Woest

Nach “Scorpion“, “Baldadig“ und einem Remix zu “Mi Gente“ schienen Hardwell und Quintino die gemeinsamen Ideen wohl noch längst nicht ausgegangen zu sein. Mit “Woest“ legen sie auf Hardwells EP mit einer zweiten offiziellen Kollaboration nach. Doch nicht ist hier wie bei ihrem Remix ein “Baldadig“-Sound-Design zu hören, sondern eine Nummer mit starken Dirty-Dutch-Elementen und vielen experimentellen Aspekten im Drop. “Woest“ ist ein klarer Fall von Geschmackssache, aber ein großartiger Track für den Höhepunkt eines Sets.


Hardwell & Dr. Phunk – Take Us Down (Feeding Our Hunger)

Wie schon bei der zweiten Ausgabe wird auch diese EP von einer Hardstyle-Kollaboration mit der Hardwell-Entdeckung Dr. Phunk ausgeleitet. Während “Here Once Aigain“ noch puren Hardstyle widerspiegelte, basiert “Take Us Down (Feeding Our Hunger)“ auf altbekannten Bigroom-Synths. Das Design erinnert dabei leicht an alte Ummet-Ozcan-Produktionen, kann sich jedoch durch seine einzigartigen Vocals beweisen. Diese steuert die niederländische Singer-Songwriterin Jantine Annika Heij bei. Im Break ertönen dann mit einer saftigen Hardstyle-Melodie auch klare Dr.-Phunk-Charakterzüge, die jedoch nicht bis zum Drop fortwähren. Hier setzt sich wieder Hardwell mit seinen Bigroom-Sounds durch.



Fazit: Anders als bei den Vorgänger-EPs setzt Hardwell beim dritten Part überwiegend auf aggressivere Sounds. Weder einer auf Vocals ausgelegter Scheibe, noch einer seichten Progressive-House-Nummer ließ er hier Raum. Doch durch experimentelle Aspekte und Einflüsse aus anderen Musikstilen verlieh er der EP dennoch Abwechslung und Langeweile kommt hier bei weitem nicht auf.

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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