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Mega Auftakt in die Festivalsaison

SPUTNIK Spring Break 2018 » [Review]

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 8 Minuten)

SPUTNIK Spring Break 2018

Laute Bässe, Konfettiregen und Frühlingsgefühle - am vergangenen Pfingstwochenende (18. bis 21. Mai 2018) herrschte absolute Ausnahmestimmung auf der Halbinsel Pouch bei Bitterfeld. Das SPUTNIK Spring Break Festival war mit über 27 000 Besuchern restlos ausverkauft und veranstaltete eine unvergessliche Party mit vielfältigem Line-up und guter Organisation. Wir waren für euch mit dabei und möchten von unseren Erlebnissen berichten. 

Unsere Line-Up Highlights 

Auch bei seiner elften Ausgabe hatte das SPUTNIK Spring Break musikalisch ordentlich was zu bieten. Als Headliner standen unter anderem Axwell Λ Ingrosso, Casper, Kontra K, Paul Kalkbrenner und SXTN auf dem Timetable. Somit kam hier wirklich jeder Rap- und EDM-Fan an der Mainstage auf seine Kosten! Die Bühne zeigte zusätzlich bei jedem Künstler eine andere Kulisse und beeindruckte mit einer unglaublichen Licht-, Konfetti- und Pyroshow.

Des Weiteren wurde in den Elektro- und Clubzelten bis in den Morgengrauen gefeiert. Hier konnten die Besucher zu den verschiedensten elektronischen Beats ihr Tanzbein schwingen. Zum Beispiel standen Alle Farben, Tujamo, Aka Aka, Eskei83, Oliver Koletzki, Jan Leyk und Patz & Grimbard an den Turntables.

Und noch ein Geheimtipp: Die Freshbar, wo die eher “kleineren“ DJs unter mehreren Sonnensegeln immer die coolsten EDM-Tracks und -Remixes zum Besten gaben.

Wir von Dance-Charts haben jedoch ein besonderes Augenmerk auf die großen Namen der DJ-Szene gelegt und empfanden folgende als erstklassige Höhepunkte des Events: 


Tujamo
 

TujamoNachdem wir zuvor mit Tujamo ein sehr entspanntes Interview führen durften, eröffnete der 30-Jährige für uns auch musikalisch das SPUTNIK Spring Break Festival. Im Gegensatz zu unseren anderen drei Line-Up Highlights, legte er auf der sogenannten “Clubstage“, also in einem der Zelte, auf. Dementsprechend war die Location zwar kleiner, dennoch bis zum Rand voll mit Menschen. Es kam sogar zum Einlassstop. Und das war definitiv kein Wunder, denn Tujamo stellte auf höchstem Niveau sein Talent unter Beweis. Neben eigenen Songs wie “Boom“ oder “Riverside“ spielte er obendrein “Levels“ zum Andenken an den verstorbenen Avicii. Das kam selbstverständlich sehr gut bei den Zuschauern an. Wie uns Matthias Richter, so Tujamos gebürtiger Name, im Interview verriet, mag er die Musik von Axwell Λ Ingrosso, was auch stark in seinem Set zum Ausdruck kam, denn er hatte einige Titel von ihnen beziehungsweise Swedish House Mafia eingebunden. Somit war man perfekt vorbereitet für die bevorstehende Show des schwedischen DJ-Duos.


Axwell Λ Ingrosso
 

Axwell Λ IngrossoDer Auftritt der beiden EDM-Superstars startete zur Primetime des SPUTNIKs, mitten in der Nacht um 02.30 Uhr, mit einer Menge Strobolicht und Flammen, die nicht nur die Mainstage, sondern auch die Stimmung bei den Fans anheizten - bei 10 Grad Außentemperatur genau das Richtige. Die ersten paar Minuten ertönten instrumentale IDs, die einen genialen Spannungsbogen aufbauten, bis dann ihr Festivalbanger “How Do You Feel Right Now“ durch die Boxen dröhnte. Ab da an lieferten Axwell Λ Ingrosso einen Knaller nach dem anderen ihrer Songs. Mit dabei waren natürlich “More Than You Know“, der Sommerhit des vergangenen Jahres, sowie “Dreamer“, die offizielle Hymne des SPUTNIK Spring Breaks 2018. Man dachte, dass das Set hier sein Optimum erreicht hatte, aber dem war noch nicht so, denn es folgten alle Megahits der Swedish House Mafia! Im Publikum herrschte vollkommene Eskalation und ebenso wurde die eine oder andere Träne vergossen, als “Don’t You Worry Child“ oder “Reload“ liefen. In den 60 Minuten Axwell Λ Ingrosso jagte wirklich ein Highlight das nächste und die Gänsehautstimmung war nicht mehr zu toppen! Ein klasse Abschluss des ersten Festivaltages!


Steve Aoki

Steve AokiIn den letzten Wochen und Monaten war beziehungsweise ist in Sachen neuer Musik ganz schön was los bei Steve Aoki! Und das zeigte sich auch in seiner Performance auf dem SPUTNIK Spring Break. Den Einstieg in sein Feierspektakel machte Aoki mit “Moshi Moshi“, seiner aktuellen Single mit Vini Vici und seiner Mutter. Zurecht flippten die Festival-Besucher völlig aus. Sein gemeinsamer Song mit Hardwell, “Anthem“, punktete ebenfalls sehr gut. Doch neben den Neuveröffentlichungen des amerikanischen DJs präsentierte er auch zahlreiche seiner Dauerbrenner wie “Melody“ oder “Boneless“. Man kam gar nicht mehr heraus aus dem Springen und Tanzen. On the top gab es seine Remixe von Oliver Heldens’ “What The Funk“ und J. Balvins “Mi Gente“, die perfekt Steve Aokis Sound widerspiegelten. Weiterhin faszinierte die Menschenmasse nicht nur die Musik, sondern gleichzeitig auch die coolen Visuals, die im Hintergrund auf den LED-Screens abliefen. Dort konnte man Steve Aoki, sein Logo und seine Features angepasst an jeden Titel in verschiedensten Variationen sehen - ein absoluter Hingucker! Und wie es bei den Aoki-Shows nicht fehlen durfte, konnten sich auch beim SPUTNIK die Gesichter einiger Fans auf bunte Torten freuen. Es war wie immer ein herrlicher Anblick und trotz des kalten Wetters in der Nacht eine süße Angelegenheit, die auch in Hinblick auf den Sound zu 100% die Geschmacksnerven der Leute traf. 


Felix Jaehn
 

Felix JaehnDer deutsche Erfolgs-DJ Felix Jaehn war für uns definitiv der Überraschungs-Act des Festivals. Sein Album “I“, das er Anfang des Jahres veröffentlichte, überzeugte vor allem durch eher radiotaugliche House-Songs, weshalb man dachte, dass dementsprechend auch das Bühnenprogramm werden würde. Doch da bewies der 23-Jährige genau das Gegenteil! Er startete mit einem Remix seiner Single “Feel Good“, der die Masse in Party-Stimmung versetzte und kündigte daraufhin stolz an “Ich habe noch nie in einem Set so viele unveröffentlichte Songs gespielt wie heute!“ Felix Jaehn präsentierte unter anderem mit viel Feuer und Konfetti seinen neuen Club-Titel, der aufgrund seines leichten orientalischen Sounds noch lange ein Ohrwurm blieb. Aber auch andere, noch unbekannte IDs waren zu hören - da können wir auf jeden Fall gespannt sein, welche Scheiben er noch herausbringen wird! Außerdem baute der gebürtige Hamburger natürlich einige seiner bekannten Hits wie “Bonfire“, “Hot2Touch“, “Like A Riddle“ oder “Cut The Cord“ein, die alle in sehr coolen Remixen verpackt waren und jeder lautstark mitsingen konnte. Ähnlich wie bei Steve Aoki wurden bei Felix Jaehn im Hintergrund einige tolle Visuals eingesetzt, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Beispielsweise konnte man Felix’ Kopf bei seinem Track “Don’t Say Love“ als riesige Statue wahrnehmen, die in der Mitte durch einen roten Strich geteilt war und sich drehte. Da haben sich Felix Jaehn und sein Team echt was einfallen lassen. Hat sehr viel Spaß gemacht!


Camping und Organisation
 

Die Halbinsel Pouch bei Bitterfeld bot auch dieses Jahr wieder reichlich Platz für Tausende von Festivalbesuchern mit ihren Zelten und sonstigem Equipment. Da dies unser erster Aufenthalt beim SPUTNIK Spring Break war, sahen wir auch erstmals den Aufbau des gesamten Campingareals und müssen sagen, dass wir echt staunten, wie gut die Planung verlaufen war. Das komplette Waldgebiet am See beziehungsweise seine freien Flächen eigneten sich perfekt als Untergrund für die Unterkünfte der Leute und auch die Wege waren übersichtlich und ermöglichten eine nahezu reibungslose An- und Abreise. Wer es eher ruhiger haben wollte, konnte sein Camp in Richtung des Sees aufschlagen oder auf der anderen Seite der großen Straße - vom Festivalgelände war hier nichts zu hören, es war schon fast idyllisch. SputnikFür alle, die auch mit lauter Musik im Schlaf kein Problem hatten, gab es eine große Fläche unmittelbar in der Nähe der Bühnen, wo die Zelte aufgebaut werden konnten. Hier gab es auch viele Food-Trucks sowie einen Supermarkt, die keinen Besucher verhungern ließen. Unbedingt erwähnenswert ist auch das Amphitheater neben dem Festivalgelände mit den großen "SPRINGBREAK"-Buchstaben, die für jeden ein Foto Wert waren. Auch bei den Bühnen war für genug Essen aller Art und kleine Attraktionen der Sponsoren gesorgt, sodass man neben dem musikalischen Programm immer viel erleben konnte. Trotz der kalten Temperaturen in der Nacht gab es tagsüber viele sonnige Momente, die das Camping und Miteinander verschönerten. Man merkte, dass die Stimmung unter den SPUTNIK-Gästen sehr angenehm war und jeder seine Zeit auf dem Festival vollkommen auskostete. Wie der Veranstalter der Mitteldeutschen Zeitung bestätigte, war die diesjährige Auflage die entspannteste, die es je gab. Nur kleine Vorfälle mussten die Arbeit der Polizei und Sanitäter in Anspruch nehmen. Die Organisation schien bemerkenswert zu funktionieren!

Fazit: Das SPUTNIK Spring Break hat den optimalen Start in die Festival-Saison 2018 gegeben und in vielerlei Hinsicht vollkommen überzeugt. Musikalisch konnten vor allem Anhänger von EDM und Rap beglückt werden und fantastische Auftritte erleben. Auch die jeweilige Bühnengestaltung war 1A. Da sind wir sehr gespannt, welche Acts uns im nächsten Jahr erwarten werden! Doch auch von der organisatorischen Seite möchten wir ein großes Lob aussprechen. Mit wenig Hektik, dafür mit umso mehr Spaß konnten wir das Event genießen. Wir freuen uns auf’s #SSB19!


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Über den Autor
Julia Keiser

„Music makes us follow our dreams and helps us to come true.“ (I AM HARDWELL Opening) - Dank EDM hat meine Leidenschaft für Musik einen Namen. Und mit Hardwell ein Gesicht, mit dem für mich alles begann. Festivals sind mittlerweile wie ein zweites Zuhause für mich geworden und das Artikelschreiben, Social Media sowie Fotografieren meine größten Hobbies. Mit Dance-Charts.de kann ich alles kombinieren und auch meinem Berufswunsch immer näher kommen.

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