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Jahresrückblick 2018

Afrojack – Das waren seine Tracks 2018

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

AfrojackAfrojack 2018: Jahresrückblick auf seine Veröffentlichungen.

2018 war ein ereignisreiches Jahr für den niederländischen DJ und Produzenten Nick Van De Wall alias Afrojack. Ein Album und neun Singles ist seine Bilanz für 2018 (wir behandeln in diesem Rückblick ausschließlich seine Tracks als Afrojack und haben Songs, die unter einem seiner Synonyme veröffentlicht wurden, nicht berücksichtigt). Der Künstler ist von Tracks wie "Ten Feet Tall" oder auch "Turn Up The Speakers" bekannt. Jetzt möchten wir aber auf seine Musik aus 2018 zurückblicken...Viel Spaß!

Sia vs. David Guetta & Afrojack - Helium (Januar)

Das erste musikalische Lebenszeichen von Afrojack gab es Ende Januar mit einer Remix-Version des Fifty Shades Of Grey-Hits "Helium" von Sia. Die Nummer setzt auf eine Mischung aus radiotauglicher Sia-Musik und den Dance-Sound der beiden DJ's David Guetta und Afrojack. Die ursprüngliche Single wurde somit nicht in einen puren EDM-Track verwandelt, sondern bietet lediglich mit einem soften Trap/Future-Bass-Drop mehr Tanzbarkeit als das Original. Die remixte Version des Sia-Hit ist eine gute Alternative zum Original und kombiniert gekonnt die ursprünglich sehr gefühlvolle Nummer mit den Dance-Sounds der beiden Artists. Der Song ist der kommerziell erfolgreichste des Jahres 2018 mit mehreren Chartplatzierungen unter anderem in Österreich und der Schweiz. Somit kann man "Helium" definitiv als einen gelungenen Start ins neue Jahr bezeichnen.



Afrojack feat. Stanaj - Bed Of Roses (Februar)

Mitte Februar folgte dann Track Nummer Zwei. "Bed Of Roses" zeigt erneut die eher weichere Seite von Afrojack. Mit gefühlvollen Vocals von Stanaj und einem starken Lovetrap-Drop kommt mit der Nummer püktlich zum Valentinstag eine sehr radiotaugliche Single heraus, die nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr die ruhigere Seite des niederländischen Produzenten zeigt. Kommerziell zündet die Single allerdings nur daheim in den Niederlanden, wo sie bis auf Platz 30 der Charts klettert und damit in den Niederlanden die insgesamt höchste Chartplatzierung des Jahres herausholt. "Bed Of Roses" ist musikalisch eine sehr solide Scheibe, womit Afrojack einmal mehr beweist, dass er durchaus nicht nur für harten EDM steht.



Afrojack, Jewelz & Sparks - One More Day (May)

Nach fast drei Monaten Pause kommt Anfang Mai dann sein neuer Track "One More Day" heraus. Die Nummer entstand zusammen mit dem deutschen Duo Jewelz & Sparks. Während er unter seinem Synonym DJ Afrojack fleißig EDM veröffentlicht, erscheint mit "One More Day" eine weitere Radiosingle. Die Nummer bietet sehr starke Vocals, sowie einen soften "Drop", wenn man ihn denn so nennen kann. Die Kollaboration ist mehr Pop als EDM. Trotzdem steigt der Track daheim nicht in die Charts ein und wird somit eher zur kommerziellen Enttäuschung. Musikalisch ist die Nummer aber trotzdem gewohnt hochwertig produziert. Vor allem die guten Vocals stechen bei "One More Day" heraus.



Chico Rose feat. Afrojack & Lyrica Anderson - Where Did The Love Go (Juli)

Im Juli arbeitet Afrojack dann noch an "Where Did The Love Go" mit. Der Song entstand in Zusammenarbeit mit Chico Rose und der Sängerin Lyrica Anderson. Auf Wall Recordings kommt somit eine ruhige Deep-House-Scheibe, die mit schönen Klavier-Sounds und sehr starken Vocals eingeleitet wird. Im Verlaufe des Tracks verändert sich allerdings dann nicht mehr sonderlich viel. Dennoch kann die Nummer überzeugen. Dass kommerziell nicht allzu viel dabei herausspringt, war abzusehen. Sowohl auf Beatport als auch in den Singlecharts kann "Where Did The Love Go" nicht punkten. Trotzdem beweist Afrojack mit dieser trotz wenig Erfolg ordentlichen Nummer, dass er durchaus flexibel ist, was seinen Sound betrifft.



Broederliefde feat. Afrojack - Lost (Juli)

In eine ganz andere Richtung geht es dann bei "Lost". Der Track ist der Closing-Track des Albums "We Moeten Door 2" von der niederländischen Gruppe Broederliefde. Mit niederländischem Gesang ist dieser Hip-Hop/Pop-Track mal etwas ganz neues von Afrojack. "Lost" vermittelt fröhliche Vibes kombiniert mit sommerlichen Rythmen. Mit Platz 64 erhält der Track sogar eine Chartplatzierung in den Niederlanden. Afrojack ist hierbei erneut nur "Featured Artist". Also hat er an dem Track nur mitgearbeitet ohne dabei als Hauptfigur zu fungieren. Die niederländische Hip-Hop-Truppe Broederliefde liefert zusammen mit Afrojack mit "Lost" zur Sommerzeit einen sehr ordentlichen Pop-Song ab.



Afrojack & MC Ambush - Step Back (August)

Back to Basic geht es für Afrojack dann mitten im August. Dutch House vom Feinsten bietet Afrojack seinen Fans mit "Step Back". Die Kollaboration mit MC Ambush ist durch und durch ein harter EDM-Track, womit das lange Warten auf einen Club-Track ein Ende hat. Zumindest als Afrojack kam die erste Hälfte des Jahres 2018 keine einzige typische EDM-Scheibe heraus. Mit "Step Back" ändert sich dies aber schlagartig. Schrille Sounds im Drop und Rap-Vocals machen die Nummer zu einer absolut typischen Afrojack-Festivalnummer. Streamtechnisch verbucht der Track allerdings schwache Zahlen. Mit "Step Back" koppelt Afrojack die erste Single aus seiner EP "Press Play" aus, die später im August erschien.



Afrojack - Bassride (August)

Mit "Bassride" erscheint eine Woche später direkt der nächste Track der kommenden EP "Press Play". Die Nummer hat, wie der Titel schon vermuten lässt, einen bassigeren Sound als "Step Back" und bewegt sich im Genre Bass House statt dem Dutch House. Die Nummer ist eigentlich ein marketingtechnisch idealer Schachzug. Für eine klassische Singleauskopplung ist die Nummer etwas zu schwach, aber als Einstimmung auf die Vielseitigkeit der kommenden EP ist die Nummer perfekt geeignet. Die Streamingzahlen sind allerdings um einiges stärker als die vom Vorgänger. Somit wird "Bassride", wenn man nach der Anzahl der Streams auf Spotify geht, zur erfolgreichsten Singleauskopplung von "Press Play".



Afrojack - Bringin It Back (August)

Mit "Bringin It Back" meint Afrojack genau das, was im Titel steht. Er möchte mit der Nummer noch einmal seinen alten Style, den seine Fans nach wie vor lieben, zurückbringen. Genau das ist das Ziel der Veröffentlichung eine Woche vor dem Release seiner neuen EP "Press Play". So wird kurz davor noch einmal ordentlich Werbung gemacht mit dieser starken Scheibe. Man bekommt im ganzen Track den typischen Afrojack-Sound und genau das Sounddesign, das man vom niederländischen DJ kennt. Somit blickt "Bringin It Back" gekonnt und nostalgisch auf ältere Veröffentlichungen des Produzenten zurück und macht den Fans noch einmal Freude auf die EP.



Afrojack - Press Play EP (August)

Ende August erschien dann die EP, von der es im Vorfeld schon drei Tracks zu hören gab. "Press Play" besteht aus 14 Tracks, wovon 8 brandneu veröffentlicht wurden. Das ist heutzutage gar nicht mehr selbstverständlich, da oft Alben nur noch Zusammenfassungen der letzten Releases sind und gar keine neue Musik mehr bereithalten. Die EP hält Styles von Dutch House über Bass House bis hin zu Hard Trap bereit. Zu den stärksten Tracks der EP gehören "Bringin It Back", "Own Game" mit Chasner und auch "Another Level". Schwach sind "Time" und "Pop That". Insgesamt kann das Mini-Album allerdings absolut überzeugen und zeigt die Vielseitigkeit des DJ's. Zudem beweist er mit dieser puren EDM-EP, dass er sehr wohl noch EDM-Act ist und nicht nur noch Chart-Musik produziert.



Afrojack & Jewelz & Sparks feat. Ester Dean - When You're Gone (Oktober)

Die in "Press Play" enthaltene Nummer "When You're Gone" erschien im Oktober noch einmal als Singleauskopplung. Der Track ist zusammen mit dem Duo Jewelz & Sparks entstanden, mit denen Afrojack schon bei "One More Day" im Mai zusammengearbeitet hatte. Nur ist "When You're Gone" etwas anders vom Stil her. Der Track besitzt sehr starke Vocals von Ester Dean, die noch deutlich besser sind als der Drop. Die Nummer kann, gemessen an den Plays auf Spotify, mit knapp über eine Millionen Streams nur bedingt überzeugen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Nummer ja nur noch einmal vom bereits existieren Album ausgekoppelt wurde.

 

Fazit: Nachdem in der ersten Jahreshälfte eher radiotaugliche Musik veröffentlicht wurde, kam in der zweiten Jahreshälfte das harte EDM-Album "Press Play". Somit hat mit 2018 ein weiteres Jahr hinter sich, das zwar keine großen Erfolge für Afrojack bereithielt, aber trotzdem mit vielen Releases definitiv ein sehr produktives Jahr war.

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Über den Autor
Daniel Leinen

Ich gehe auf ein Gymnasium in Nordrhein-Westfalen und interessiere mich sehr für Journalismus und Musik. Eine Kombination aus beiden und eine gute Chance Erfahrung zu sammeln ist für mich Dance-Charts. Ich bin froh Teil der Redaktion zu sein und schreibe vor allem über neue Songs und Alben, weil ich es sehr interessant finde, wie sich die elektronische Musik weiterentwickelt. Ich finde, dass jedes Genre, egal ob man es mag oder nicht, seine Existenzberechtigung hat. Denn diese Vielfalt ist das Schöne an der Musik.

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