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DJ-Mag-Umfrage

Top 50: Die Lieblingsfestivals der DJs

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

Die Lieblingsfestivals der DJsTomorrowland ist das Lieblingsfestivals der DJs.

Das britische Musik-Magazin DJ Mag ist bekannt für die populären Umfragen in der EDM-Szene. Musik-Fans stimmen jährlich ab und können entscheiden, wer die besten DJs/DJanes, Clubs und Festivals der Welt sind. Kürzlich hat das Magazin das Ganze einmal herumgedreht und die DJs gefragt, auf welchen Festivals sie am liebsten auftreten. Neben den DJs aus der DJ Mag Top 100 hat die britische Seite Musiker der elektronischen Musik aus aller Welt befragt, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Aus der Umfrage hat sich eine interessante Top-50-Liste der Lieblingsfestivals der DJs ergeben. Die Liste vermischt Festivals aus der ganzen Welt. Auch Deutschland hat seine Vertreter im Rennen. Wir haben euch die Veranstaltungsorte der Festivals dazugeschrieben, damit ihr für euren anstehenden Sommerurlaub möglicherweise ein ausländisches Festival in Erwägung ziehen könntet, von dem ihr bislang vielleicht nicht gehört habt. Jetzt wollen wir euch die Top 50 einmal genauer vorstellen. 


Top 50 – Die Lieblingsfestival der Star-DJs

  • 50. Dominator (Niederlande)
  • 49. Hospitality In The Park (England)
  • 48. BPM (Portugal)
  • 47. SUNANDBASS (Italien)
  • 46. We Are FSTVL (England)
  • 45. Primavera (Spanien)
  • 44. Unsound (Polen)
  • 43. Balaton Sound (Ungarn)
  • 42. Let It Roll (Tschechische Republik)
  • 41. Electric Zoo (USA)
  • 40. SW4 (England)
  • 39. SuncéBeat (Kroatien)
  • 38. Houghton (England)
  • 37. Defected Croatia (Kroatien)
  • 36. Lost Village (Kroatien)
  • 35. Dreambeach (Spanien)
  • 34. Rock In Rio (Brasilien)
  • 33. Sonus (Kroatien)
  • 32. Shambhala (Kanada)
  • 31. Junction 2 (England)
  • 30. Kappa FuturFestival (Italien)
  • 29. Parklife (England)
  • 28. 51st State (England)
  • 27. Sunburn (Indien)
  • 26. Melt (Deutschland)
  • 25. Sziget (Ungarn)
  • 24. Dimensions (Kroatien)
  • 23. Boomtown (England)
  • 22. Mysteryland (Niederlande)
  • 21. Lollapalooza (Deutschland)
  • 20. Dour (Belgien)
  • 19. Fusion (Deutschland)
  • 18. Outlook (Kroatien)
  • 17. Love International (Kroatien)
  • 16. WORLD CLUB DOME (Deutschland)
  • 15. Parookaville (Deutschland)
  • 14. Movement (USA)
  • 13. Creamfields (England)
  • 12. Timewarp (Deutschland)
  • 11. Burning Man (USA)
  • 10. Dekmantel (Niederlande)
  • 09. Coachella (USA)
  • 08. Untold (Rumänien)
  • 07. Exit Festival (Serbien)
  • 06. EDC Las Vegas (USA)
  • 05. Sonár (Spanien)
  • 04. Awakenings (Niederlande)
  • 03. Ultra Music Festival (USA)
  • 02. Glastonbury (England)
  • 01. Tomorrowland (Belgien)


Viele bekannte Festivals auf den hinteren Plätzen

Schaut man sich die Top 50 an, fällt auf, dass nicht nur in den Top 10 die bekannten Festivals stecken. Auch in den hinteren Regionen sind einige EDM-Festivals zu finden, die in den letzten Jahren enorm auf sich aufmerksam gemacht haben. Auf dem 43. Platz haben wir beispielsweise das Balaton Sound Festivals aus Ungarn, das Jahr für Jahr wächst und mit 165.000 Besuchern mittlerweile zu den Größten in Europa gehört. Im letzten Jahr lockten die Veranstalter EDM-Stars wie Dimitri Vegas & Like Mike, The Chainsmokers, Martin Garrix und viele mehr an den Balaton-See nach Ungarn. Einen guten Ruf genießt ebenfalls das Electric Zoo Festival, das auf dem 41. Platz gelandet ist. Das New Yorker Festival konnte im vergangenen Jahr mit Star-DJs wie Marshmello, Martin Garrix oder Illenium punkten und gehört seit einem Jahrzehnt zur internationalen Festival-Elite.

Weitere bekannte Vertreter in den unteren Regionen sind das Sunburn Festival aus Indien, das den Ruf des bekanntesten Goa-Festivals inne hat, und das Mysteryland in Amsterdam, welches insbesondere durch die besondere Ausgestaltung der Bühnen und das Konzept Popularität erfahren hat. Mit dem Anfangsjahr 1993 gilt es als eines der ältesten Musikfestivals seiner Art und fasst mittlerweile eine Besucher-Kapazität von über 100.000. Nennenswerte internationale Events auf den Plätzen 10 bis 20 sind sicherlich das Creamfields und das Burning Man Festival. Ersteres ist das größte EDM-Festival im Vereinigten Königreich und trägt einen speziellen Status in der EDM-Szene. Zweiteres gehört zu den populärsten Events in den Vereinigten Staaten und verfolgt eine Tradition bis ins Jahr 1986.

Vier deutsche Vertreter sind Teil der Liste

Ein interessanter Aspekt ist aus unserer Perspektive auch der Anteil der deutschen Festivals. Mit einer Anzahl von vier ist die deutsche Festival-Landschaft gar nicht so schlecht besetzt. Auffällig ist auch, dass all die deutschen Festivals relativ hoch eingestuft wurden. Auf dem 21. Platz ist mit dem Lollapalooza aus Berlin der erste „deutsche“ Vertreter positioniert. Lollapalooza ist zwar ursprünglich amerikanische Herkunft, jedoch hat es sich mittlerweile nach Berlin verlagert. Neben zahlreichen EDM-Stars sind aber auch vermehrt internationale Pop-Stars Teil des Line-Ups. Für dieses Jahr sind neben EDM-Acts wie Swedish House Mafia und Martin Garrix auch Weltstars wie Twenty One Pilots, Billie Eilish, Kings of Leon, Khalid und Rita Ora angekündigt.

Auf dem 19. Platz ist das Fusion Festival genießt, das sich klar von anderen Festivals abgrenzt. Das Mecklenburger Festival zeichnet einen sich durch einen besonderen Vibe aus und lässt DJs auf Live-Acts treffen. Den DJs scheint diese Besonderheit zu gefallen. Knapp davor hat sich noch der WORLD CLUB DOME auf Platz 16. des Rankings positioniert. Der Veranstalter BigCityBeats verwandelt die Kommerzbank-Arena von Eintracht Frankfurt im Juni des Jahres zu einer Party-Hochburg, die als der „größte Club der Welt“ wirbt. Mittlerweile ist das Festival so groß geworden, dass sogar eine winterliche Ausgabe stattfindet. Das beliebteste deutsche Festival ist laut den DJs aber das Parookaville, das seit mehreren Jahren Festival-Fans aus aller Welt an den Flugplatz Weeze lockt. Die größten Star-DJs der Welt kommen im Juli nach Deutschland und werden Bürger der Kleinstaats „Parookaville“. Dieses Konzept hat sich mit den Jahren etabliert.


Top 10 – Mischung aus Mega-Events und Überraschungen

Den Anfang in den Top 10 macht das Dekmantel-Festival aus Amsterdam, das vielen wahrscheinlich pauschal nichts sagt. Das niederländische Event setzt vermehrt auf Techno-Artists und ist bekannt dafür, die Festival-Konventionen zu brechen. Das Gegenteil dieses Konzept ist definitiv das Coachella-Festival auf dem neunten Platz, das die Popularität als Grundsatz wählt. Das Musik- und Kunst-Festival in Coachella ist mit 250.000 Besuchern eines der größten der Welt und zählt zu den Hochburgen der Stars und Prominente. Aufgrund des enormen Einflusses der Prominente genießt das Festival bei wenigen EDM-Fans einen guten Ruf. Für die DJs bleibt es eine Ehre Teil des Mega-Events sein zu dürfen.

Auf dem achten Rang liegt das rumänische Untold-Festival, das mit einer Größe von 300.000 Besuchern in den letzten Jahren eine unglaubliche Kapazität erreicht hat. Davor steht das EXIT Festival aus Serbien, das in den Jahren immer größere DJs in den Balkan lockt. In Deutschland hat das Festival seine Popularitätsmaxime noch lange nicht erreicht. Auf Platz 6 befindet sich der Electric Daisy Carnival (EDC), der kürzlich noch in Las Vegas stattfand. Der EDC überzeugt durch spektakuläre Shows, traumhafte Feuerwerke und einer gigantischen Größe. Das Sonár-Festival auf dem fünften Platz geht über die Grenzen des klassischen EDM-Festivals hinaus und wurde wahrscheinlich deshalb so hoch eingestuft.

Auf dem vierten Platz steht das Awakenings-Festival aus den Niederlanden, das als das größte Festival im Bereich Techno bekannt ist. Die Bronzemedaille geht an das Ultra Music Festival, das seinen Ursprungsplatz in Miami hat. Das UMF eröffnet jährlich inoffiziell die Festival-Season und ist das Traumziel eines jeden EDM-Fans. Für viele möglicherweise überraschend landet das Glastonbury Festival auf dem zweiten Platz. Bei diesem Festival geht es nicht überwiegend um EDM, sondern viel mehr um den Übergang zwischen Kunst und Musik. Dieses Konzept kommt bei den DJs an. Die erwartbare Nummer eins ist das Tomorrowland-Festival aus Belgien, das wahrscheinlich jeder EDM-Fan als erstes nennt, wenn es um die größten EDM-Festivals der Welt geht. Um diese Musik-Hochburg führt kein Weg dran vorbei. Dieses Bild scheint sich von den Besuchern auf die DJs übertragen zu haben.

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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