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Jahresrückblick 2019

Die Lieblingstracks 2019 unseres Redakteurs Timo

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Die Lieblingstracks 2019 unseres Redakteurs TimoDie Lieblingstracks 2019 unseres Redakteurs Timo.

Das Jahr 2019 war vollgepackt mit Liedern aus den unterschiedlichsten Bereichen der EDM. Während in den vergangenen Jahren meist ein bestimmter Musikstil dominierte, brachten die vergangenen Monate sowohl für die Fans ruhigerer, als auch aggressiverer Klänge sehr starke Nummern mit sich. Während ich ursprünglich ein großer Freund der Electro-House-Szene war, dominieren Ende des Jahres 2019 tatsächlich viel mehr melodische und poppige Tracks die Liste meiner Lieblingslieder.


Platz 10: Syn Cole – Getaway (VIP Remix)

Anfangen werden wir mit einem Track, der im Januar 2019 erschien. Dieser wurde von dem estnischen DJ und Produzenten Syn Cole produziert und von der südafrikanischen Singer-Songwriterin Gina Kushka gesungen. Das Lied trägt den Titel ”Getaway“ und erschien bereits im Vorjahr in seiner ursprünglichen Version. Der „VIP“-Mix verpasste dem Song einen neuen Anstrich, wodurch der zu Beginn noch sehr ruhige Track, nun zu einer fröhlichen Dance-Nummer wird, die für sehr frühe Sommergefühle sorgt. 



Platz 9: W&W & Blasterjaxx – Let the Music Take Control

Im Mai 2019 folgte mit dem Lied ”Let the Music Take Control“ die langerwartete dritte Kollaboration zwischen den niederländischen DJ-Duos W&W und Blasterjaxx. Der Track schließt nahtlos an ihre ersten beiden Zusammenarbeiten ”Rocket“ und ”Bowser“ an und spiegelt eine fette Big-Room-Produktion wider. Viele nostalgische Elemente und ein energiegeladenes Sounddesign formen das Stück in genau das, was man von dem Quartett gewohnt ist.



Platz 8: Mike Perry & Dimitri Vangelis & Wyman & Ten Times feat. The Companions – Changes

”Changes“ ist der Titel der ersten offizielle Kollaboration zwischen dem schwedischen Musiker Mike Perry und dem schwedischen DJ- und Produzenten-Duo Dimitri Vangelis & Wyman. Bereits seit Perrys Durchbruch-Single ”The Ocean” wird er von dem Progressive-House-Duo bei jeder einzelnen Veröffentlichung im Studio unterstützt, wodurch es nur eine Frage der Zeit war, wann es zu einem gemeinsamen Release kommt. Bei ”Changes” erwartet allerdings keine High-Energy-Single, sondern ein Tropical-House-Track, der mit einer tollen Melodie und großartigem Gesang eine sommerliche Stimmung aufbaut und perfekt für den Sonnenuntergang geeignet ist.



Platz 7: Hardwell & Mike Williams – I’m Not Sorry

Sommerlich geht es auch bei ”I’m Not Sorry” weiter. Hierbei handelt es sich um die erste Kollaboration zwischen den niederländischen Produzenten Hardwell und Mike Williams, die sich für den Track genau in der Mitte treffen. Eine weibliche, verspielte Stimme liegt über einem fröhlichen Mix aus Big-Room und Future-Bounce. Kaum ist die Melodie im Ohr angekommen, geht sie nicht so schnell wieder heraus.



Platz 6: Dropgun & Sebastian Wibe – I’m on My Way

Das russische DJ-Duo Dropgun ist seit fast fünf Jahren fester Bestandteil der Future-House-Szene und ist aus dieser nicht mehr wegzudenken. Eine kraftvolle Produktion jagt die nächste und mit diesen überschlugen sie sich dieses Jahr förmlich. Egal ob “Island Boy“, “A Little More Like You“ oder “I’m on My Way“, sie alle überzeugen auf ganzer Linie. Insbesondere letztere wirkt nicht zuletzt durch seine Gestaltung unglaublich kreativ und mein klarere Favorit ihrer diesjährigen Releases.



Platz 5: Kaaze & Maddix feat. Nino Lucarelli – People Are Strange (Featival Mix)

In die Top-5 schreiten wir mit einer weiteren Nummer aus dem Bereich des Big-Rooms: ”People Are Strange” heißt diese und stammt ursprünglich vom Big-Room/Rock-Crossover-Album des schwedischen Musikers Kaaze. Gemeinsam mit Produzenten Maddix und Sänger Nino Lucarelli nahm er den Track in einer ruhigeren Version für das Album und einer aggressiven Old-School-Big-Room-Version für die Festival-Bühne auf. Insbesondere letztere überzeugt mit guten Vocals und unfassbar viel Druck.



Platz 4: Showtek, Steve Aoki & MAK-J feat. Kris Kiss – Rave

Die Showtek-Brüder sind mittlerweile seit knapp sieben Jahren im Bereich des EDMs unterwegs. Nun taten sie sich mit den US-amerikanische Musikern Steve Aoki und MAK-J zusammen, woraus der Track ”Rave” entstand. Dieser baut auf jenem Showtek-Stil auf, mit dem sie vor vielen Jahren ihren Durchbruch hatten. Seit rund fünf Jahren kehrten sie mit Ausnahme von ”Listen to Your Mama” nicht mehr zu diesem Sound zurück, wodurch der Track sehr erfrischend und durch MAK-Js Beteiligung umso hochwertiger wirkt.



Platz 3: Funk Machine & Taku Hero – Something (Quintino Remix)

Der dritte Platz meiner Liste geht an das russische DJ-Duo Funk Machine und ihren Track ”Something”, der in Zusammenarbeit mit dem japanischen Musiker Taku Hero entstand. Bereits in seiner originalen Future-Bass-Fassung überzeugt der Song nicht zuletzt durch die einzigartige, gefühlsvolle Stimme von Jake Reese. Doch voll entfalten tut sich das Lied in einem Remix vom Niederländer Quintino, der diesem direkt eine komplett neue aber unglaublich geile Melodie verpasste. Das Resultat ist nicht nur schneller, sondern wurde zusätzlich mit sehr viel Kraft versehen, verliert dabei aber in keinster Weise seinen ursprünglichen Gänsehautfaktor.



Platz 2: The Chainsmokers & Illenium feat. Lennon Stella – Takeaway

Ein weiterer unumstrittener und langerwarteter Top-Track des Jahres war das Lied ”Takeaway” vom US-amerikanischen Duo The Chainsmokers, das gemeinsam mit Future-Bass-Legende Illenium und ”Polaroid“-Sängerin Lennon Stella entstand. Bereits seit seiner Premiere beim Ultra Music Festival 2019 wurde wieder und wieder über die Veröffentlichung spekuliert, bis im Juli 2019 das Release angekündigt wurde. Das Resultat kann auf ganzer Linie überzeugen: Von packendem Gesang, über einer mitreißende Melodie bis hin zum kraftvollen Drop stimmt einfach alles. Auch mit dem ausführlichen Intro plus Outro und der untypischen Struktur wurde sich bei dem Lied Mühe gegeben, was zeigt das hier wirklich Herzblut drinnen steckt.



Platz 1: Avicii feat. Joe Janiak – Bad Reputation

An der Spitze steht kein Geringerer als der vergangenes Jahr verstorbene schwedische Musiker Avicii. Er stand schlichtweg für eine Revolution der EDM-Szene. Umso näher ging jedem die Nachricht über seinen Tod im Frühjahr 2018, aber auch die Nachricht, dass wir in diesem Jahr eine Auswahl seiner letzten Arbeiten hören dürften. Das Album ”Tim” erschien im Juni 2019 mit unter anderem den Liedern ”SOS” und ”Heaven”. Ein weiteres sehr beliebtes Stück des Albums war das Lied ”Bad Reputation“, das sich auch zu meinem absoluten Lieblingstrack des Jahres 2019 entwickelte. Nicht nur gefällt mir die Stimme von Joe Janiak unglaublich gut, auch die kreative Melodie enthält einen starken Avicii-Wiedererkennungswert und überzeugt auf ganzer Linie. Grundsätzlich ist die gesamte Gestaltung mitsamt der Idee dahinter etwas, was ich in der Form noch nie gehört habe und mich einfach von der ersten Sekunde an gecatcht hat.

 

Fazit: Das Jahr 2019 steckte voller musikalischer Überraschungen. Verschiedene Projekte kehrten zu ihren stilistischen Wurzeln zurück, experimentierten aber auch mit neuen Sounds. Lieder wie ”Rave“ oder  ”People Are Strange“ sorgten für Nostalgie, wirkten aber dennoch sehr modern. Zuletzt wurde mit Aviciis posthumen Album eine ganze Batterie an Songs veröffentlicht, die einen ans Herz geht und für jeden etwas parat hat. Ich freue mich mit dem ”Bad Reputation” das Jahr ausklingen lassen zu dürfen und bin gespannt welcher Rhythmus das neue Jahr anführen wird.

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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