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Jahresrückblick 2018

W&W – Das waren ihre Tracks 2018

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten)

W&W – Das waren ihre Tracks 2018Jahresrückblick 2018: W&W.

Zum Ende des Jahres hin hat es sich bei uns etabliert, die Veröffentlichungen der letzten zwölf Monate von den größten EDM-Acts Revue passieren zu lassen. Bis Ende Dezember warten auf euch also interessante Zusammenfassungen der diesjährigen Diskographien. Wir starten mit W&W!

God Is a Girl

„Was ist denn das?“, wird sich womöglich manch einer gedacht haben, als W&W im März diese Nummer raushauten. Entgegen des klassischen Big-Room-Sounds überraschte uns das Duo mit waschechtem HandsUp. Das Genre gilt bereits seit Jahren als tot und hatte seine größte Zeit in den 00er-Jahren. 2002 veröffentlichte das deutsche Pop-Duo Groove Coverage diesen Song als Teil ihres Albums “Cover Girl“. Bis auf Platz 8 konnte “God Is a Girl“ damals vorrücken.

Mängel wies diese Neuinterpretation im Bereich der Tiefen im Drop auf. Dort, wo es eigentlich „knallen“ sollte, passierte relativ wenig; von einer Streicheleinheit kann die Rede sein. Live machte sich dieser Fakt auch bemerkbar, wodurch die an sich starke Produktion an Potenzial einbüßen musste.



Supa Dupa Fly 2018

Weiter ging es mit den Reworks: Nun stand DJ 666‘ “Supa Dupa Fly“ eine Überholung bevor. Von W&Ws Live-Sets ist diese lange als Bootleg gehandelte Veröffentlichung längst bekannt. Der Sound klingt frischer und zeitgemäßer. Im Refrain lässt sich nun ein klassischer Big-Room-Drop vorfinden, der zwar durchaus Spaß macht, aber nicht über ein „durchschnittlich“ hinwegkam.



Long Way Down

Die Niederländer verrieten Mal in einem Interview, dass sie große Fans von Darren Styles‘ Arbeit seien. Mit seinem Happy-Hardcore-Sound holt er regelmäßig alte HandsUpper ab. Dementsprechend war die Bahn frei für eine weitere Scheibe, die (in abgeänderter Form) auch vor zwölf Jahren hätte erscheinen können – was nicht unbedingt schlecht sein muss! “Long Way Down“ macht das richtig, wo “God Is a Girl” versagt hat: Die Produktion. Neben einer sehr catchigen Lead-Melodie, gepaart mit starken Vocals, ist das Lied in der Lage, Energie zu transportieren. Mit knapp 7 000 000 Plays liegt das Werk vor seinem soeben genannten Vorgänger, welcher 5,5 000 000 Plays auf Spotify verzeichnen konnte.



Arcade Mammoth

Jeder Musiker hat in seiner Vita diese Songs stehen, über die er im Nachhinein sagt: „Den hätte ich lieber nicht releasen sollen!“ Genau dies ist bei ”Arcade Mammoth“ der Fall – das hätten viele Fans dem Doppel-Duo auch im Voraus bescheinigen können. Dimitri Vegas & Like Mike vermischen ihren Klassiker ”Mammoth“ (feat. Moguai) mit ihrer Collab mit W&W, ”Arcade“. Heraus kommt nicht nur ein immens kreativer Name, nein, man hat es sogar geschafft, beiden Werken genau das abzusprechen, was sie eigentlich besonders macht. Einiger Noten hat man sich hier bedient, anderer wieder beim „Mashup-Partner“. Sorry, liebe Leute: Das war nix! Umso trauriger, dass dieser Mixtur ganze 25 000 000 Views auf YouTube aufweist.



Rave Culture

Diese Nummer sollte eine neue Ära für W&W einläuten. Das eigene Label Mainstage Music wurde in Rave Culture umbenannt. Erste Veröffentlichung war dieses gleichnamige Stück. Schlecht ist die Single nicht, jedoch mangelt es ihr einerseits an Kreativität, andererseits ist die Frage durchaus berechtigt, welches Signal mir diese Premiere auf einem „neuen“ Label senden soll. Der Sound stammt aus dem Jahre 2013 und eignet sich nur äußerst bedingt dazu, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Fans sahen das ähnlich und schenkten der Big-Room-Nummer wenig Beachtung.



Ready to Rave

Die größte Collab für das Duo dieses Jahr war – nicht zum ersten Mal – eine mit Armin van Buuren. Der Allrounder verpasste sich und seinen Kollegen einen neuen/alten Anstrich, indem sie zu dritt einen Rave-Song wie er im Buche steht auf den Markt brachten. Mit aggressiven Sounds und einer kräftigen Kick überzeugt “Ready to Rave“ die Fans aus Zeiten, in denen der Begriff EDM noch nicht Mal existierte. Aufgrund seiner ganz eigenen Art wird es das Lied allerdings schwer haben, außerhalb der absoluten Szene stattzufinden. Für Abibälle oder ähnliche Anlässe ist dieser Throwback zu eigen.

 

Fazit: Im Laufe der letzten Jahre haben sich W&W nicht als Release-Wunder erwiesen, die in R3hab artiger Manier jeden Freitag einen neuen Track anbieten. Obwohl die beiden viel Zeit im Studio verbringen, scheint ein großer Anteil davon in ihre Bootlegs zu fließen, von denen die Fans zu Hause allerdings aufgrund ihres rechtlichen Status leider nichts zu spüren bekommen. Höhepunkt war vermutlich “Long Way Down“, Tiefpunkt “Arcade Mammoth“. Wir können gespannt sein, was die Freunde nächstes Jahr für uns am Start haben werden.

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  • This commment is unpublished.
    M A · Vor 3 Monaten
    Ich verstehe die Redaktion nicht in einigen Artikeln reden die Big room ist mega in anderen wie zum Beispiel hier wieder ist es schlecht also echt. Eine richtige Redaktion müsste sich absprechen und einig sein weil das macht mich langsam wahnsinnig einige sagen dies einige sagen des aber es sind keine richtigen fakten dieses Big room Thema wird mir langsam echt zu bunt weil es immer unterschiedlich ist und das nervt einfach nur es muss mal eine richtige Einigung her und ein richtiger Fakt zu dem Thema und nicht mal so mal so =_=
  • This commment is unpublished.
    Welcome to the RaveC · Vor 3 Monaten
    Wo sind ihre NWYR Releases???
Über den Autor
Jonas Vieten

Ich bin Jonas Vieten und seit Oktober 2017 Teil der Redaktion. Bereits als Leser habe ich mich täglich auf neue Artikel und News rund um EDM gefreut. Nun auf der Seite der Verfasser sein zu dürfen, macht mich sehr froh. Ich hoffe, eines Tages im Musik-Business – bevorzugt als DJ – arbeiten zu können. Neben Bigroom-Feuerwerk oder chilligen Future-House-Beats können Film-Soundtracks mich ebenfalls begeistern.

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