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Jahresrückblick 2018

Armin van Buuren – Das waren seine Tracks 2018

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

Armin Van Buuren – Das waren seine Tracks 2018Armin van Buuren 2018: Jahresrückblick auf seine Veröffentlichungen.

Mit etlichen Festivalauftritten und seiner Radioshow „A State Of Trance“ hat Armin van Buuren auch nach 23 Jahren im Musikbusiness keine Langeweile, und trotzdem reicht dem beliebten DJ aus Holland wohl noch genügend Zeit, um regelmäßig neue Singles zu veröffentlichen. Dabei beschränkt er sich seit mehreren Jahren nicht mehr auf bloße Trance - Nummern. Hier ein Überblick über die Releases des vergangenen Jahres!

Armin Van Buuren feat. Conrad Sewell – Sex, Love & Water (Februar)

Diese Single erschien in Zusammenarbeit mit Singer – Songwriter Conrad Sewell, der u.a. bereits Vocals für Avicii und Kygo beisteuerte. Stilistisch ist die funk- und discoinspirierte Produktion Neuland für Armin Van Buuren und hätte eher auf die neueren Platten von Calvin Harris oder Daft Punk gepasst. Passend für Loungeclubs und Radiosender - leider kommt der Song während der gesamten Spielzeit nicht zu einem Höhepunkt. Ein dickes Remix – Paket mit u.a. Loud Luxury und Mark Sixma entschädigte diejenigen, die mit dem Original von „Sex, Love & Water“ nichts anfangen konnten.



Armin Van Buuren vs. Shapov – The Last Dancer (März)
 

Mit dieser Single wurde der erste von vier Tracks veröffentlicht, die auf der trancelastigen „Blah Blah Blah“ - EP enthalten sind. Zusammen mit dem russischen DJ Shapov hat er einen theatralischen Track  geschaffen, die sich bis auf wenige Vocals im orchestralen Teil auf klassische Trancesounds konzentriert und durch Rhythmuswechsel besticht. Der Drop ist allerdings etwas schwach ausgefallen, deswegen fehlt „The Last Dancer“ letztendlich der nötige Kick. 



Armin Van Buuren feat. James Newman – Therapy (April)

„Therapy“ ließ im Frühling schon den Sommer erklingen und ist mit radiotauglichen Produktionen wie „Sunny Days“ und „I Need You“ aus dem Vorjahr zu vergleichen. Während die Strophen mit zurückhaltenden Gitarrenklängen und der tollen Stimme von James Newman glänzen, lenkt der Refrain mit einer tollen Melodie und Pianolines zu einem schwungvollen Drop mit zeitgemäßen Housesounds über. Neben dem strandbartauglichen Original schuf Armin Van Buuren einen trancigen Club Mix, der gut in seine Sets passt. 



Armin Van Buuren – Blah Blah Blah (Mai)

„Blah Blah Blah“ kann man zu den Überraschungshits des Jahres 2018 zählen! Die ohrwurmtaugliche Psytrancenummer, die an ein altes Volkslied angelehnt ist und vor allem vom Sohn eines Co – Produzenten gesungen wird, war als spaßiger Festivaltrack gedacht und entstand laut dem DJ innerhalb eines Tages im Studio. Der Song konnte allerdings auch weitere prominente DJ's überzeugen und verbreitete sich so recht schnell in den Sets von Hardwell und Co. In Deutschland erreichte Armin Van Buuren mit „Blah Blah Blah“ Platz 11 und damit seine bislang höchste Chartposition hierzulande. Weltweit konnte die Auskopplung aus der gleichnamigen EP bislang über 96 Mio. Streams auf Spotify und 215 Mio. Klicks auf Youtube zählen und ist in dieser Hinsicht ähnlich erfolgreich wie „This Is What It Feels Like“ (2013).



Armin Van Buuren, Vini Vici & Alok feat. Zafrir – United (August)
 

Bereits 2016 erschien der Festivalhit „Great Spirit“ gemeinsam mit dem israelischen DJ – Duo Vini Vici, die sich auf Psytrance spezialisieren. Verstärkt mit dem brasilianischen DJ Alok ist die erneute Zusammenarbeit namens  „United“ ein vielseitiger Track geworden, der besonders im Extended Mix durch viele Drops mit orientalischen Klängen, den Vocals von Zafrir und den genretypischen Tempowechseln begeistern kann.



Armin Van Buuren vs. Shapov – Our Origin (September)
 

Zum zweiten Mal in einem Jahr veröffentlichten Armin Van Buuren und Shapov einen gemeinsamen Track – nun die Single „Our Origin“, die im Sounddesign Ähnlichkeiten zu „The Last Dancer“ aufweist. Die hymnenhafte Trancenummer kann allerdings durch hypnotische Synths, eine tolle Melodie und einem stimmigen Aufbau im Vergleich zum Vorgänger auf voller Linie überzeugen - abermals im atmosphärischen, fast neunminütigen Extended Mix zu empfehlen! 



Armin Van Buuren, Sunnery James & Ryan Marciano – You Are Too (September)
 

Das Follow Up zur Big - Room – Hymne „You Are“ - im Vorjahr mit derselben Konstellation veröffentlicht - ist eine ideenlose Frechheit: Das Sounddesign sowie die Songstruktur wurde komplett übernommen, nur die Melodie und der Text wurden minimal geändert. Man könnte daher meinen, den drei Künstlern gehen langsam die Ideen aus, wenn man es zumindest von Armin Van Buuren nicht besser wüsste... 



Armin Van Buuren feat. Sam Martin – Wild Wild Son (Oktober)

„Wild wild Son“ ist als Zusammenarbeit mit dem Singer – Songwriter Sam Martin entstanden, der bereits u.a.  David Guetta seine Stimme für Hits wie z.B. „Dangerous“ lieh. Die Midtemponummer handelt von dem zukünftigen Kind des Sängers und kann durch eine aufwendige Produktion überzeugen: Während die gefühlvolle Ballade in den Strophen mit Orchester – und Pianoklängen startet, entfaltet sich die Power des Songs nach dem Refrain mit Trapsounds und kann wiederum in der zweiten Strophe mit Liveinstrumenten glänzen.



Armin Van Buuren – Lifting You Higher [ASOT 900 Anthem] (Oktober)
 

Für die nächsten 50 Ausgaben seiner Radioreihe produzierte Armin Van Buuren erneut das wechselnde Anthem selbst. „Lifting You Higher“ kann einerseits als neues Intro und auf Festivals für eine tolle Atmosphäre sorgen. Allerdings sind die Ähnlichkeiten zum vorigen  „A State Of Trance“ – Thema „I Live For That Energy“ in puncto Sound und Songverlauf unüberhörbar, zumal die sich entfaltende Power der Uplifting Trance – Nummer geringfügiger ist.



W&W & Armin Van Buuren – Ready to Rave (Dezember)
 

Mit „Ready to Rave“ verabschiedet sich Armin Van Buuren aus dem Jahr 2018, welches als bereits dritte Zusammenarbeit mit den heimischen Kollegen von W&W entstand. Der Track orientiert sich eher an dem Stil des DJ - Duos und wandelt zwischen Big - Room und Oldschool – Ravesounds. Allerdings passiert nach dem melidiösen Main Part zum Drop hin relativ wenig und schöpft das Potenzial der Nummer leider nicht ganz aus.

 

Fazit:  Auch in diesem Jahr hat Armin Van Buuren viele interessante Tracks veröffentlicht, die  qualitativ meistens überdurchschnittlich ausfielen. Der Spagat zwischen festival – und clubtauglichen Produktionen und radiotauglichem Material gelingt ihm weiterhin nahezu problemlos. Hierbei sind oftmals die verschiedenen Remixe der Kollegen sowie die selbst produzierten Extended und Club Mixes empfehlenswert! Die letzte Albumveröffentlichung liegt allerdings bereits 3 Jahre zurück, so würde im Jahr 2019 ein neuer Longplayer sicher viele Fans erfreuen. Bis dahin geben wir uns aber gerne mit neuen Singles zufrieden, die hoffentlich auch in Zukunft auf einem gewohnt hohen Level bleiben!

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Über den Autor
Manuel Probst

Die Musik war schon immer meine größte Leidenschaft, denn sie kann die verschiedensten Emotionen auslösen. Am Computer beschäftige ich mich mit eigenen Songs bzw. Mixing und spiele außerdem seit vielen Jahren Keyboard/Orgel. Jedes Genre hat etwas zu bieten, daher setze ich meinem Musikgeschmack keine Grenzen. Als freier Autor von dance-charts.de erfreue ich mich  daran, den Musikfans neue Singles und Alben vorzustellen.

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