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Diese DJs sind in diesem Jahr durchgestartet

Top 10: Die größten EDM-Durchstarter des Jahres 2020

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

Top 10: Die größten EDM-Durchstarter des Jahres 2020VIZE sind die größten EDM-Durchstarter des Jahres 2020.

Während einige DJs mehr und mehr in der Versenkung verschwinden, gibt es auch jedes Jahr neue Acts, die sich in den Vordergrund spielen. Bei manchen DJs ist ein Überraschungshits der Auslöser einer steilen Karriere. Bei anderen Artists ist es ein schleichender Prozess, in dem ein kleiner Szenenhit auf den anderen folgt. Wir haben uns zehn DJs herausgesucht, die im Jahr 2020 durchgestartet sind.

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Platz 10: Raven & Kreyn

Der erste Act unserer Auswahl ist das französische Duo Raven & Kreyn. Wenn man sich für hochwertigen Future House begeistert, ist man in diesem Jahr kaum an den Jungs vorbeigekommen. Das DJ-Duo, das sich laut eigenen Aussagen vor einigen Jahren im Internet kennengelernt hat, hatte in den letzten Jahren bereits mit einigen Releases auf sich aufmerksam gemacht. Das Jahr 2020 war für Raven & Kreyn der bisherige Karrierehöhepunkt. Die Franzosen veröffentlichten Musik auf den größten Labels in der Szene wie Spinnin‘, HEXAGON oder Maxximizze. Ihr Remix zu “Never Felt A Love Like This“ von Galantis verzeichnete auf Spotfiy beachtliche 3,35 Millionen Streams. Auf die Entwicklung des Projekts kann man gespannt sein.


Platz 9: BYOR

Der EDM-Hit “Losing It“ von FISHER löste einen echten Tech-House-Trend aus. Viele bis dahin kleine Produzenten konnten sich mit der Musik in der Szene etablieren. Ein Beispiel ist der russische Newcomer BYOR. Nach einigen hochwertigen Releases auf kleineren Labels, wurde Tiëstos Label Musical Freedom auf den Russen aufmerksam. Gleich die Debütsingle “Feel That Way“ entwickelte sich mit 1,5 Millionen Streams zu einem Szenenhit. Weitere Songs wie “Feeling Right“ oder “Leave Me Again“ landeten bei knapp einer halben Million Streams. Bei den DJ-Kollegen kommt der Sound sehr gut an. Im Ranking der 101 Produzenten, dessen Musik im Jahr 2020 am meisten gespielt wurde, lag BYOR auf Platz 16. Ein vielversprechendes Tech-House-Talent. 


Platz 8: Dubdogz

In Südamerika wächst die Popularität von elektronischer Musik jährlich. Immer mehr brasilianische DJs kommen mit ihrer Musik auch nach Europa. Das brasilianische Duo Dubdogz, bestehend aus den Brüdern Marcos und Lucas Schmidt, ist in seiner Heimat schon seit Jahren einer der größten EDM-Acts. In diesem Jahr starteten sie auch hierzulande mit ihrem Brazilian-Bass-Style auf Spinnin‘ Records durch. Die Single “Infinity“, eine Neuauflage von Infinity Inks gleichnamigem Song, war der Bestandteil zahlreicher großer Spotify-Playliste und verzeichnete 49 Millionen Streams. Auch die Single “Free My Mind“ mit Alok kann stolze 24 Millionen Streams vorweisen. Dubdogz könnte nach Alok der nächste große EDM-Act aus Brasilien werden.


Platz 7: SIDEPIECE

Hinter dem meistgespielten EDM-Track des Jahres steckt neben Diplo das Duo SIDEPIECE. Ihr gemeinsamer House-Track “On My Mind“ begleitete die EDM-Szene das ganze Jahr hindurch. Die starke Hookline und der coole House-Beat kreierten eine einzigartige Atmosphäre. Es war gerade einmal das zweite Release von SIDEPIECE, denn das Duo, bestehend aus den Produzenten Party Favor und Nitti Gritti, gründete sich erst 2019. Aber die Jungs legten noch einen Hit hinterher. Ihr Remix zu John Summits “Deep End“ sammelte beeindruckende 6,8 Millionen Streams. Ein Jahr nach der Gründung hat SIDEPIECE 4,8 Millionen monatliche Hörer auf Spotify. Man kann gespannt sein, ob das Projekt weitere House-Hits nachlegt.


Platz 6: Vintage Culture

Neben Dubdogz gab es in diesem Jahr einen brasilianischen Act, der noch höhere Wellen schlug. Die Rede ist vom Produzenten Vintage Culture, der bereits seit einigen Jahren in seiner Heimat ein großer Star ist und schon mehrmals in die DJ Mag Top 100 gewählt wurde. 2020 stellte der Brasilianer alles bislang Erreichte in den Schatten. Über allem steht der Remix zu “Slow Down“ mit unglaublichen 83,4 Millionen Spotify-Streams. Aber auch andere Tracks wie “Party On My Own“, “Deep Inside Of Me“ oder “Bros“ sammelte eine beeindruckende Anzahl Streams. Darüber hinaus durfte Vintage Culture beim digitalen Tomorrowland 2020 auf der Mainstage auflegen. Gekrönt wurde das Jahr mit Platz 30 im DJ-Mag-Voting.


Platz 5: LUM!X

Der jüngste Artist in unserer Auswahl ist LUM!X. Der Österreicher produzierte mit gerade einmal 16 Jahren in Zusammenarbeit mit Gabry Ponte den Welthit “Monster“. Weil der Song im Jahr 2019 trendete, könnte man sagen, dass eher im letzten Jahr durchgestartet ist, aber “Monster“ war in diesem Jahr noch deutlich erfolgreicher. Der Dance-Track hielt sich elf Monate in den deutschen Top 100, wodurch er in den Jahrescharts Platz 23 einnimmt. Nebenbei landete LUM!X mit dem Nachfolger “The Passenger (LaLaLa)“ im zweiten Jahresquartal gleich den nächsten Hit. Der aktuell 18-Jährige hat einen unverkennbaren mainstreamtauglichen Melbournce-Bounce-Style, mit dem er es weit bringen könnte. 


Platz 4: Purple Disco Machine

Auch aus Deutschland gab es dieses Jahr EDM-Durchstarter. Der Dresdner Produzent Tino Piontek gründete 2009 das Projekt Purple Disco Machine. Seit mittlerweile elf Jahren versorgt er seine Fans mit Musik in einem an die 80s angelehnten Disco-Style. Als er mit dem Song “In My Arms“ Anfang des Jahres zehn Millionen Streams verzeichnete, war das für Piontek schon ein Erfolg, aber das Release “Hypnotized“ trumpht über allen Songs. Fast drei Monate nach dem Release der Nummer begannen Radio-Stationen den Titel zu spielen. Infolgedessen lief es auch auf Spotify gut und der Song rückte in die Charts. “Hypnotized“ war am Ende einer der erfolgreichsten Dance-Tracks des Jahres. Purple Disco Machine könnte 2021 nachlegen.


Platz 3: Regard

Als der kosovarische Produzent Regard 2019 mit dem Song “Ride It“ auf TikTok viral ging und die Radio-Charts eroberte, waren sich viele Menschen sicher, dass man es mit einem One-Hit-Wonder zu tun hätte. Die vergangenen zwölf Monate bewiesen das Gegenteil. Während “Ride It“ weiterhin präsent war und in den Charts noch über Monate mitmischte, arbeitete Regard bereits an neuer Musik. Der Nachfolger trug den Titel “Secrets“ und kam mit Vocals von Sängerin RAYE daher. Der Song war kein Riesencharthit, entwickelte sich aber wieder zu einem Radio-Dauerbrenner. Auch das zweite Release “Say My Name“, eine Collab mit Dimitri Vegas & Like Mike, wurde entgegen der Erwartungen zum Radio-Hit. Soundtechnisch ist dabei eine klare Linie zu erkennen.


Platz 2: Imanbek

Der größte Dance-Hit des Jahres war ein Remix zum Lied “Roses“ von SAINt JHN. Der Remix kam vom kasachischen Produzenten Imanbek, der über Nacht auf TikTok zum Musikstar wurde. Das übertrug sich bald darauf auf die Streamingdienste und Chartplatzierungen. Mittlerweile ist der Remix in der Reihe der Songs, die die Milliardenmarke an Streams auf Spotify geknackt haben. Imanbek ruhte sich auf den Erfolg jedoch nicht aus, sondern setzte sich mit zahlreichen Erfolgsproduzenten für Collabs zusammen. “I’m Just Feelin‘ (Du Du Du)“ mit Martin Jensen, “Brother Louie“ mit VIZE und “Hey Baby“ mit Afrojack waren allesamt Spotify-Hits. Aktuell startet Imanbek mit dem Song “Too Much“ gemeinsam mit Marshmello und Usher durch. Ein unglauliches Jahr für den Kasachen!


Platz 1: VIZE

Wenn man genau nimmt, könnte man sagen, dass das deutsche Duo VIZE bereits 2019 durchgestartet ist, doch nach dem Jahr, das die Jungs hinter sich haben, wäre es nicht gerechnet, wenn man sie nicht in diese Auswahl aufnehmen würde. 2020 gab es kein Vorbeikommen an VIZE und ihrem signifkanten Slap-House-Style. “Baby“ und “Paradise“ mit Joker Bra, “Never Let Me Down“ mit Tom Gregory, “Bist Du Okay“ mit Mark Forster, “Close Your Eyes“ und “Thank You [Not So Bad]“ mit Felix Jaehn… die Aufzählung aller Hit-Singles würde den Rahmen sprengen. Zum Ende des Jahres gab es noch eine spannende Collab mit Alan Walker für die Fans, die sich in den nächsten Monaten zum Hit entwickeln könnte. Man muss den Jungs von VIZE für dieses Jahr Respekt zollen. Klasse Leistung! 

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    h · Vor 7 Monaten
    hahahahahaaaaaaaa
Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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