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Die Songs waren in den Single-Charts Dauerbrenner

Die 15 erfolgreichsten Songs des Jahres 2016

(Geschätzte Lesezeit: 6 - 11 Minuten)

Die 15 erfolgreichsten Songs des Jahres 2016Szene aus "Faded" von Alan Walker

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende! 2016 war ein langes Jahr, das viele hochwertige Songs geboten hat … sehr viele! Mit 14 Nummer-1-Hits gab es, wie schon im letzten Jahr 2015, relativ viel Abwechslung an der Spitze. Auch wenn man manchmal das Gefühl hatte das Songs wie “Faded“, “Don’t Be So Shy“ oder “Human“ gar nicht mehr von der Eins herunter wollten, während Songs wie “Glücksmoment“ oder “This One’s For You“ mit einer Woche zufrieden waren.


Single-Charts ausgewertet

Viele Shows wie „Die ultimative Chartshow“ und Jahresrückblicke zeigen einem die erfolgreichsten Songs des Jahres, doch da geht es nicht nur um Chartplatzierungen sondern auch um Verkäufe, Streamings und Radioplays. Wir wollten gerne wissen was die erfolgreichsten Songs allein in den deutschen Single-Charts waren. Dazu haben wir uns die Charts der vergangenen 12 Monate genauer angeschaut und ein Punktevergabesystem entwickelt. Wer noch gute Musik für die Silvester-Party braucht oder auf das musikalische Jahr 2016 zurückblicken möchte, der ist hier genau richtig. Bevor wir genauer auf die Top 10 eingehen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Plätze 11-15.


Plätze 11-15

15. Justin Timberlake - Can’t Stop The Feeling
14. Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ - Cold Water
13. Mike Posner - I Took A Pill In Ibiza (Seeb Remix)
12. The Chainsmokers feat. Halsey - Closer
11. The Chainsmokers feat. Daya - Don’t Let Me Down

Das Ranking wird durch den Nummer-1-Hit “Can’t Stop The Feeling“ von Justin Timberlake eingeleitet. Der Song war eine echter Stimmungsmacher und ein Dauerbrenner im Radio. Im Ranking erreichte der Song 327 Punkte. Mit nur einem Punkt davor ist “Cold Water“ von Major Lazer, Justin Bieber und MØ gelandet. Der Song war eine richtig schöne Dance-Pop-Nummer, die sich sehr lange in den Top 10 gehalten hat. Es geht eng weiter. Einen einzigen Punkt mehr als “Cold Water“ hat der Remix von Seeb zur “I Took A Pill In Ibiza“ von Mike Posner ergattert. Obwohl der Track die Höchstposition 5 in den Charts hatte hielt sich der Remix erstaunlich lange in den Top 25. Auf den Plätzen 11 und 12 gelandet sind die beiden Chainsmokers-Hits “Closer“ und “Don’t Let Me Down“. Während “Closer“ mit 330 Punkten noch etwas weiter hinten liegt, hat “Don’t Let Me Down“ mit 354 Punkten nur knapp die Top 10 verpasst.


10.) Justin Bieber - Love Yourself

Mit gerade einmal zwei Punkten Abstand hat es “Love Yourself“ auf Platz 10 des Rankings geschafft. Der Song ist eine Auskopplung vom Album “Purpose“ und geht in den Bereich Pop-Ballade. Geschrieben wurde die Nummer von Justin Bieber und Ed Sheeran. Einige werden sich vielleicht wundern, dass der Song es nur auf Rang 10 geschafft hat. Das liegt daran, dass die Chart-Platzierungen bis in das Jahr 2015 zurückgehen. Die ersten sechs Wochen in denen “Love Yourself“ in den Charts war, waren noch im Jahr 2015 und zählen daher nicht. 2016 hielt sich der Song unglaubliche 16 Wochen in den Top 10 der Single-Charts. Auf Platz 1 hat es die Single zwar nie geschafft. Bei Platz 3 war Schluss. Dafür hat sich die Nummer aber bis in den Mai hinein in den Top 25 gehalten und kommt somit auf 356 Punkte und einen verdienten Platz 10!



9.) Disturbed - The Sound Of Silence

Noch relativ deutlich davor ist “The Sound Of Silence” von der amerikanischen Metal-Band Disturbed gelandet. Der Erfolg dieses Covers war eine der größten Überraschungen in den Single-Charts 2016. Wer hätte schon damit gerechnet, dass eine Band die für Metal bekannt ist mit einer sanften Pop-Ballade einen solchen Erfolg verzeichnet? Eingestiegen in die Charts ist die Single bereits im Juni, doch sie brauchte lange um oben anzukommen. Erst im August erreichte sie erstmals die Top 25. Seit September befindet sich “The Sound Of Silence“ jetzt bereits in den Top 10 der Single-Charts. Der Song erreichte sogar die Höchstposition Platz 2. Insgesamt kommt “The Sound Of Silence“ auf 372 Punkte und ist aus den Single-Charts momentan immer noch nicht wegzudenken.



8.) DJ Snake feat. Justin Bieber - Let Me Love You

Auf Platz 8 haben es DJ Snake und Justin Bieber mit ihrer gemeinsamen Single “Let Me Love You” geschafft. Schon lange wurde eine Kollaboration vom französischen Produzenten und dem US-amerikanischen Weltstar erwartet. Am 5. August war es dann endlich soweit. Die Zusammenarbeit nannte sich “Let Me Love You“ und setzte dabei auf gefühlvolle Vocals in Verbindung mit einem angenehmen Tropical-House-Drop. In der ersten Woche stieg “Let Me Love You“ gleich mal auf Platz 8 ein, aber da war noch lange nicht Schluss. In der darauffolgenden Wochen von Platz 4 über Platz 2 auf die Spitze der deutschen Charts. Dort hielt sich der Song dann zwei Wochen. In den Top 10 hielt sich die Single 14 Wochen lang und ist momentan immer noch in den Top 25 anzutreffen. Einer der besten Songs des Jahres und mit 377 Punkten der achte Platz!


7.) Drake feat. Kyla & Wizkid - One Dance

Auf Position 7 hat es der nächste Nummer-1-Hit geschafft. Dieses Mal kommt der Song vom US-amerikanischen Rapper Drake, der in diesem Jahr zum meistgestreamten Künstler auf Spotify Allerzeiten geworden ist. Für seinen Song “One Dance“ kooperierte der Rapper mit der britischen Sängerin Kyla und dem nigerianischen Rapper Wizkid. Entstanden ist dabei eine lässige Pop-Nummer, die schnell zum Ohrwurm wird. Der Song verfolgte uns den ganzen Sommer hindurch und lief täglich in den Radios. Angefangen hat alles im April als “One Dance“ noch von Platz 24 grüßte. Die Woche darauf stand der Song schon auf Platz 6. Für eine Woche hielt sich die Nummer später auf Platz 1. Insgesamt 16 Wochen lang hielt sich “One Dance“ in den deutschen Top 10. Und seit April ist der Song ununterbrochen in den deutschen Single-Charts. Eine der größten Ohrwürmer dieses Jahr und mit 389 Punkte reicht es für den siebten Platz!


6.) Rag’n’Bone Man - Human

Nur wenige hätten damit gerechnet, dass die “Human“ von Rag’n’Bone Man nur auf Platz 6 landet, denn die “Human“ ist die Single, die sich in diesem Jahr am längsten auf Platz 1 gehalten hat. Vor dem Erfolg des Tracks kannte kaum jemand den britischen Soulsänger Roy Graham, alias Rag’n’Bone Man, doch seit diesem Jahr wird die Stimme des Sängers jeder kennen. Ob in den Radios, in Clubs oder sogar in der Werbung von Vodafone, der Song war überall zu finden. Der Song überzeugte durch kraftvolle Vocals, einer satten Bassline und dem Ohrwurmfaktor. Am 12. August ging es mit den Charts los. Nach einigen tieferen Positionen folgte am 2. September der Einstieg in die Top 15. Es dauerte nicht lange, da grüßte die “Human“ bereits von Platz 1 und das über 12 Wochen. Nach dem “Rockabye“ den Song eine Woche verdrängte, kämpfte sich “Human“ wieder ran. Insgesamt reicht es mit 394 Punkten dann doch nur für Platz 6, der der Song einfach noch nicht lange genug in den Charts vertreten ist.


5.) Stereoact feat. Kerstin Ott - Die Immer Lacht

Und der erfolgreichste deutsche Song in den Single-Charts 2016 ist wenig überraschend “Die Immer Lacht“ vom deutschen Produzentenduo Stereoact und der Sängerin Kerstin Ott. Der Song stürmte im Februar die deutschen Single-Charts und reifte zum erfolgreichsten Song den das deutsche Label Kontor Records je veröffentlicht hat. Der Song setzt dabei auf einfache Vocals mit absoluter Ohrwurmgarantie und einem harmlosen Deep-House-Sound. Der Song ist einer der meistgespielten Songs in den Radios und einer der größten Ohrwürmer 2016. Mit 80 Millionen Klicks auf YouTube kommt “Die Immer Lacht“ als deutscher Song daher! Muss man erstmal schaffen! Nebenbei hielt sich der Ohrwurm 16 Wochen in den deutschen Top 10. Eine riesige Leistung von Stereoact und Kerstin Ott, die im Anschluss mit einem Vertrag bei Universal belohnt wurde. Der erste Song in diesem Ranking der die 400er-Marke knackt. 408 Punkte gehen an “Die Immer Lacht“!


4.) Kungs vs. Cookin‘ On 3 Burners - This Girl

Ein weiteres Phänomen in diesem Jahr war die Neuauflage älterer, unbekannter Songs, die somit erst Jahre später zu Erfolgen reifen. Einer der größten Erfolge dieses Phänomens war die “This Girl“ vom französischen Produzenten Kungs. Das Original stammt vom australischen Funktrio Cookin‘ On 3 Burners, das im Jahr 2009 mit “This Girl“ in Deutschland floppte. Sieben Jahre später nahm Kungs die Scheibe neu auf und verwandelte sie einen absoluten Ohrwurm und einen der größten Sommerhits des Jahres. Dabei setzt Kungs auf interessante Trompeten-Sounds, die eine coole Melodie spielen. In Kombination mit den Vocals klingen diese überragend. Das machte sich auch in den Single-Charts bemerkbar. Drei Wochen auf Platz 1 und 17 Wochen in den deutschen Top 10 sprechen für sich! 440 Punkte gehen an die “This Girl“!


3.) Imany - Don’t Be So Shy (Filatov & Karas Remix)

Wenn nicht “Human” dann hätten viele wahrscheinlich “Don’t Be So Shy” auf Platz 1 geschätzt. Das ist aber leider falsch. Der offizielle Sommerhit 2016 landet in unserem Ranking auf Platz 3. Die meisten Leute kennen die Geschichte hinter diesem Sommerhit noch nicht einmal. Wie schon bei der “This Girl“ existiert die Original-Version dieses Songs von der Sängerin Imany schon länger, doch wurde nie so wirklich erfolgreich. Auch bei dem Remix vom russischen Produzentenduo Filatov & Karas sah es zunächst nach einem Flop aus. Erst ein Jahr später reifte der Remix der beiden Produzenten zu einem großen Hit. Die “Don’t Be So Shy“ konnte die Leute durch gute Vocals, einem lässigen, sommerlichen Beat und der absoluten Ohrwurmgarantie überzeugen. Das machte sich in den Charts deutlich bemerkbar. Im Juni stieg der Song in die Top 10 ein. Zwei Wochen später grüßte der Song dann bereits von der Spitze und da wollte er dann auch gar nicht mehr herunter. 10 Wochen und somit fast den ganzen Sommer hindurch hielt sich der Ohrwurm auf Platz 1. In unserem Ranking erreicht der Radiodauerbrenner 453 Punkte.


2.) Sia feat. Sean Paul - Cheap Thrills

Die größte Überraschung in diesem Ranking ist wohl Platz 2. Wer hätte schon damit gerechnet, dass die “Cheap Thrills“ auf der zweiten Position landet? Besonders weil sich der Song gerade einmal zwei Wochen auf Platz 1 hielt, während Songs wie “Human“ oder “Don’t Be So Shy“ sich dort über mehrere Monate hielten, aber zunächst einmal zum Lied selbst. Nach der Veröffentlichung von Sias Album “This Is Acting“ im Februar folgte prompt eine Single-Auskopplung. Die Auskopplung trug den Titel “Cheap Thrills“ und wurde mit einem Feature von Rapper Sean Paul ausgestattet. Der Song ist von einem tanzbaren Beat unterlegt, der von den Stimmen der Sänger übertönt wird. Das Lied schaffte es schnell in die Radios und entwickelte sich zu einem großen Charthit. Dabei verweilte der Song 18 Wochen lang in den Top 10, was zu einer solch hohen Platzierung geht. Mit 463 Punkten kommt “Cheap Thrills“ jedoch noch lange nicht an Platz 1 heran.


1.) Alan Walker feat. Iselin Solheim - Faded

Mittlerweile sollte es allen klar sein, welcher Song der erfolgreichste Song im Jahr 2016 in den Single-Charts war. Das Rennen um den erfolgreichsten Song gewann Alan Walker mit seiner Single “Faded“ und erhält somit die imaginäre Goldmedaille in unseren Jahrescharts des Jahres 2016. In gewissermaßen hätte man schon ahnen können, dass der Ohrwurm aus Norwegen auf der ersten Position des Siegertreppchens landet. Jeder wird sich noch an den Song, der im ersten halben Jahr die Charts dominierte, erinnern und wahrscheinlich jetzt noch die traumhafte Melodie im Kopf haben. “Faded“ ist ein absolut verdienter Platz 1. Alan Walker hat hier einen klasse Job geleistet und eine super Nummer produziert. Dazu kommen noch die wundervollen Vocals der unbekannten Sängerin Iselin Solheim. Auf weltweiter Ebene in 17 Ländern Platz 1, 39 Mal Platin erhalten, 1 Mal Diamant. Auf deutschlandweiter Ebene doppeltes Platin, 10 Wochen auf Platz 1, 18 Wochen in den Top 10 und von Februar bis Juli ununterbrochen in den Top 15. Was für ein unglaublicher Erfolg! Mit 497 Punkten mit Abstand der erfolgreichste Song des Jahres in den Single-Charts!

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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