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Jahresrückblick 2018

David Guetta – Das waren seine Tracks 2018

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

David GuettaJahresrückblick 2018: David Guetta.

Bereits 2017 erschienen viele Singles des französischen Superstar - DJ's, die den verstärkten Fokus auf Popmusik deutlicher machten. Daran änderte sich auch im Jahr 2018 nichts bis auf wenige Aufnahmen, damit David Guetta auch im Rennen der Hitlisten weiterhin gut abschneidet.Wir haben für euch eine Übersicht seiner diesjährigen Veröffentlichungen zusammen gestellt. 

Sia vs. David Guetta & Afrojack – Helium (Januar)

Dieser Song von Sia war bereits exklusiv auf dem Soundtrack von „Fity shades darker“ enthalten und konnte sich in einigen Ländern im Mittelfeld der Charts platzieren. Eine Werbekampagne, in der die Sängerin auftrat, brachte „Helium“ wieder ins Spiel – dieses Mal in einer Remixvariante von David Guetta & Afrojack, die das balladeske Grundkonzept beließen, aber ihre gemeinsamen Stärken auf eine traplastigere Variante konzentrierten. Immerhin konnte sich die gelungene Neuauflage in einigen Ländern auf den hinteren Rängen behaupten.



David Guetta & Sean Paul feat. Becky G – Mad love (Februar)
 

An „Mad love“ wurde angeblich zwei Jahre lang gearbeitet, in früheren Fassungen übernahmen Shakira bzw. Rita Ora die Vocals, die aus rechtlichen Gründen schließlich durch Becky G ersetzt wurden. Der tanzbare Urban Pop - Track mit einem Schuss Reggae und Bläserklängen besticht durch den abwechselnden Gesang von Sean Paul und Becky G, dem powervollen zweigeteilten Refrain und hätte auch gut auf das letzte Album „Listen“ gepasst. „Mad love“ konnte neben acht anderen Ländern in Deutschland die Top 10 knacken und erreichte hierzulande Gold – Status.



David Guetta, Martin Garrix & Brooks – Like I do (Februar)

Nach der Zusammenarbeit mit Garrix an der balladesken Trap – Nummer „Far away“, die beim Erscheinen noch in den Charts anzutreffen war, überraschte eine erneute Kollabo in so kurzem Zeitabstand doch etwas; diesmal allerdings mit dem niederländischen DJ Brooks. Seine Handschrift ist in dem Song, der zwischen Future House und Big Room wandelt, am ehesten raus zuhören. Der clublastige Track mit gepitchten Vocals des britischen Songwriters und Sängers Taylay Riley konnte überraschenderweise bei uns wie in weiteren Ländern die Top 25 erreichen.



David Guetta & Sia – Flames (März)
 

Mit der Sängerin und Songwriterin Sia hatte der französische DJ bereits mehrere Erfolge wie „Titanium“ gelandet, auch wenn stilistisch gesehen die siebte Zusammenarbeit aus dem Rahmen fiel und als eingängige Popnummer mit Funk – Anleihen an seinen Hit „Dangerous“ erinnerte. „Flames“ erreichte in mehr als 25 Ländern die Top 10, darunter Platz 7 in Deutschland mit einer erneuten Gold – Auszeichnung. Das Kung – Fu – Video mit  Schauspieler Danny Trejo und Guetta selbst in den Hauptrollen wurde bisher 124 Mio. mal auf Youtube geklickt. Später erschien ein Remixpaket mit 12 Versionen, darunter eine sommerliche Variante von Robin Schulz und ein 80er- lastiger Remix von Aazar.



David Guetta & Showtek – Your love (Juni)
 

Nach „Bad“ und „Sun goes down“ ist dies nun die dritte Kollabo mit dem niederländischen Duo und ein High - Pitched - Festival Track mit EDM - und Houseklängen, der sich bei der Sängerin Robin S. und ihrem Hit „Show me love“ bedient. Auf Dauer konnte die fünfte Auskopplung aus dem neuen David Guetta – Album nicht mitreißen, was sich auch am mäßigen Erfolg in den Charts bemerkbar machte.



David Guetta feat. Anne – Marie – Don't leave me alone (Juli)

Diese airplaytaugliche und eingängige Pop – Nummer mit Future Bass - Anleihen kann man in puncto Sounddesign und Komposition wahrlich als Follow Up zu „2 U“ bezeichnen, welches noch mit Justin Bieber im Vorjahr erschien und nun durch die angesagte Popsängerin Anne – Marie ausgetauscht wurde. Der Erfolg wurde zwar nicht getoppt, erreichte aber international viel Aufsehen und Platz 32 in Deutschland.



David Guetta & Black Coffee feat. Delilah Montagu – Drive (August)
 

Nach den letzten Singleveröffentlichungen überraschte uns „Drive“ doch ein wenig. Mit dem südafrikanischen DJ Black Coffee sowie der Singer - Songwriterin Delilah Montagu hat David Guetta mal wieder gezeigt, dass er auch anders kann und einen melodiösen Deep - House Track an den Start gebracht, der leider für einen Einstieg in die internationalen Charts wohl zu unauffällig geraten ist.



David Guetta & Jason Derulo feat. Nicky Minaj & Willy William – Goodbye (August)

Gleich im selben Monat erschien die nächste Single, die den Klassiker „Time to say goodbye“ von Andrea Bocelli und Sarah Brightman im Refrain zitierte. Die Stars Jason Derulo, Nicky Minaj und Willy William machten als Hip Hop – Trio ihr eigenes Ding daraus und kreierten mit David Guetta zusammen eine groovige Urban Pop – Nummer. International konnte „Goodbye“ mehrfach die Top 20 erreichen, in den deutschsprachigen Ländern reichte es nur fürs Mittelfeld.



David Guetta, Bebe Rexha & J Balvin – Say my name (Oktober)
 

Für die aktuelle Auskopplung sollte Demi Lovato ursprünglich die Vocals übernehmen. Kurz kurz darauf wurde das Release aufgehoben und erschien dann doch noch gegen Jahresende mit Sängerin Bebe Rexha und Latin Pop – Star J Balvin, der eher einen kurzen Auftritt hat. Der sommerliche Track vermischt Latin Pop und Tropical House gekonnt und Bebe Rexha scheint mit ihrer einzigartigen Stimme wie geschaffen für die Nummer, die mit ihrem Video bereits nach einem Monat 100 Mio. Klicks erreichte und auf Spotify innerhalb kürzester Zeit über 30 Mio. Streams erreichte. Trotzdem ist in den internationalen Charts noch Luft nach oben - mal sehen, ob sich hier noch was tut... 



David Guetta - 7 (September)

Abschließend noch ein paar Worte zum lang angekündigten Album, welches als 7. Longplayer selbstbetitelt erschien. Wie auch bei den Vorgängern sind viele Gaststars mit dabei, u.a. Jess Glynne, Ava Max und Steve Aoki. Mit den ausgewählten Singles kann die erste Disc 15 bzw. 19 Songs auf der Deluxe Edition zählen und konzentriert sich mehr denn je auf mainstreamtaugliche Pophits, während EDM - und Houseklänge nur gelegentlich vorkommen. Auf der zweiten Disc hat Guetta unter seinem Alter Ego Jack Back 12 Tracks untergebracht, die eine Woche zuvor als Mixtape erschienen. Hier besinnt er sich auf seine Wurzeln  mit Underground House und Tech House - Klängen. Trotz Top 10 – Platzierungen in einigen Ländern konnte sich das Album nicht lange in den Charts behaupten.

 

Fazit: David Guetta konnte bei einer Vielzahl von Veröffentlichungen in diesem Jahr sich erneut in die Charts erkämpfen, einige Male davon mit großem Erfolg. Nach 16 Jahren im Musik - Business wird es mit der großen Konkurrenz für den französischen Ausnahmekünstler nicht leichter, aber mit  vielfältigen und zeitgenössischen Sounds bleibt er weiterhin im Gespräch. Wir sind gespannt, ob weitere Songs aus dem aktuellen Album in der Zukunft eine Singleveröffentlichung erfahren oder David Guetta uns schon bald mit brandneuen Klängen erfreut! 

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Über den Autor
Manuel Probst

Die Musik war schon immer meine größte Leidenschaft, denn sie kann die verschiedensten Emotionen auslösen. Am Computer beschäftige ich mich mit eigenen Songs bzw. Mixing und spiele außerdem seit vielen Jahren Keyboard/Orgel. Jedes Genre hat etwas zu bieten, daher setze ich meinem Musikgeschmack keine Grenzen. Als freier Autor von dance-charts.de erfreue ich mich  daran, den Musikfans neue Singles und Alben vorzustellen.

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