Dance Charts 2017

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Die größten Erfolge eines musikalischen Genies

Top 10: Die erfolgreichsten Songs von Avicii

(Geschätzte Lesezeit: 8 - 15 Minuten)

AviciiAvicii.

In unserer Ranking-Reihe der erfolgreichsten Songs eines Artists wollen wir uns dieses Mal mit der Diskographie des schwedischen Superstars Avicii beschäftigen, der sich im April 2018 im Zuge eines Urlaubs im Oman aufgrund von Depressionen das Leben nahm. Als die Karriere des Progressive-House-Musikers Anfang der 2010er-Jahre begann, konnte niemand damit rechnen, was für starke Einflüsse der Schwede in die Entwicklung der elektronischen Musik haben würde. Nach seinem Überraschungshit “Levels“ ging die Karriere von Avicii steil bergauf. Gleichzeitig wurde der Dance-Produzent immer mehr dazu gedrängt, eine DJ-Karriere anzustreben, die er sich selber niemals wünschte. Wie sich herausstellen sollte, fühlte sich Tim Bergling, so der bürgerliche Name von Avicii, auf der Bühne nie wohl. Der zunehmende mediale Druck mündete in einer Auszeit, die der Progressive-Liebhaber beim Ultra-Auftritt im März 2016 ankündigte. Im August 2017 meldete er sich mit neuer Musik zurück, wobei er die Karriere als DJ vollständig ad acta legte. Im April 2018 erreichte die Medien dann die schockierende Nachricht über den Tod des Musikers. Avicii soll in den Vorwochen davon gesprochen haben, dass er sich dazu gedrängt fühle, wieder auf die Bühne treten zu müssen. Wir wollen uns nun noch einmal genauer mit der Vita des Musikgenies beschäftigen. Wir verraten euch, welche der zahlreichen Chart-Stürmer die erfolgreichsten Avicii-Tracks waren.

Avicii - seine erfolgreichsten Tracks

Bevor wir in das Ranking hereinstarten, wollen wir eine kurze Erklärung über die Zusammensetzung der Platzierungen abgeben. Für die Berechnung der Top 10 haben wir drei Kategorien ausgewählt. Die erste Kategorie ist YouTube. Wir haben uns angeschaut, wie oft ein Song bei YouTube geklickt wurde. Die zweite Kategorie ist Spotify. Dort gilt das Gleiche, nur dass wir uns hier die Streaming-Zahlen angeschaut haben. Die dritte Kategorie sind die Chart-Platzierungen in Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Die Zahlen haben wir in Punkte umgewandelt. Für jede Kategorie konnte eine maximale Punktzahl von 300 Punkten erreicht werden. In der Charts-Kategorie gab es für jedes Land mögliche 100 Punkte. Letztlich war also eine Maximalausbeute von 900 Punkten möglich.

Hinweis: Dieses Ranking stellt nicht zu 100 % den Erfolg der Songs dar. Wir haben ein eigenes System zur Berechnung der Reihenfolge entwickelt, das wir für legitim empfunden haben. Dazu kommt noch, dass einige Songs von Avicii noch aktuell sind und deshalb logischerweise nicht so viele Klicks/Streams generieren konnte wie eine Single von vor ein paar Jahren. Wir haben trotzdem versucht die Reihenfolge so fair wie möglich zu gestalten. Falls ihr mit dem Ranking nicht zufrieden seid könnt, könnt ihr eure persönliche Meinung gerne in den Kommentaren äußern. Dieses Ranking basiert jedoch nicht auf eigener Meinung, sondern auf einem nach Erfolg gemessenem System. Wenn es noch weitere Fragen zu unserer Punktevergabe gibt, könnt ihr euch gerne bei uns melden. Vielen Dank für das Verständnis.


Platz 10: I Could Be The One (mit Nicky Romero) [285 Punkte]

Wir starten mit einem der alten Avicii-Tracks in das Ranking hinein. Im Jahr 2011 hatte sich Avicii mit dem Überraschungserfolg “Levels“ bereits international einen Namen gemacht. In der EDM-Szene zählte der Schwede zum damaligen Zeitpunkt aber noch nicht zu den Mega-Stars. Im Sommer 2011 traf sich der Progressive-House-Produzent mit einem anderen Genre-Vertreter, der noch am Anfang seiner Karriere stand. Zusammen mit dem niederländischen Newcomer Nicky Romero, der im Laufe der Karriere zu einem der besten Freunde des verstorbenen Musikers wurde, produzierte Avicii den melodischen Progressive-Track “I Could Be The One“. Außerdem waren Arash Pournouri, späterer Manager von Avicii, als Co-Produzent und Noonie Bao als Sängerin beteiligt. Eineinhalb Jahre nach den ersten Aufnahmen stellten das Team den Track fertig und machte aus dem Arbeitstitel “Nicktim“, eine Mischung aus den Vornamen der beiden Artists, den Namen “I Could Be The One“. Das endgültige Release erfolgte am 26. Dezember 2012 über Universal Music. Der Progressive-House-Track schaffte es mit markanten Vocals auch über die EDM-Szene hinaus erfolgreich zu sein. In Großbritannien kletterte “I Could Be The One“ völlig überraschend auf Platz 1 der Single-Charts. Der Song ist die einzige veröffentlichte Kollaboration der beiden Musikerfreunde und zählt noch sieben Jahre nach dem Erscheinungsdatum zu den besten progressiven EDM-Tracks Allerzeiten.

Spotify: 218 mio | YouTube: 290 mio | Charts: 37 (DE) / 1 (UK) / X (US)



Platz 9: Addicted To You [289 Punkte]

Auf dem neunten Platz ist “Addicted To You“ gelandet. Der Track erschien am 27. November 2013 als vierte Single-Auskopplung aus Aviciis erstem erfolgreichen Album “True“. Erfolge konnte die Single in erster Linie in Europa feiern. In den amerikanischen Ländern reichte es für Chart-Platzierungen nicht, während die Single in Europa in vielen Ländern in die Top 10 kletterte. Bei uns in Deutschland reichte es für den sechsten Platz der offiziellen Single-Charts. Die Nummer bewegt sich zwischen House und Pop ist jedoch ganz klar an den Mainstream gerichtet. Die Vocals im Track sind soulig und wurden von der amerikanischen Sängerin Audra Mae gesungen. Das passende Musikvideo erschien Mitte Februar 2014 und konnte bis heute eine viertel Milliarden Aufrufe generieren. Das Video erzählt eine interessante Geschichte, die in den 1930er Jahren spielt und an Bonnie und Clyde angelehnt ist. Es handelt von zwei Frauen, die zunächst eine Bar und dann eine Bank ausrauben. Die beiden Frauen lieben sich und zeigen ihre Liebe im Video auch durch leidenschaftliches küssen und streicheln. Doch während des Banküberfalls wird eine der beiden Frauen erschossen. Die noch lebende Frau möchte sich rächen und rennt mit ihrer Tasche, in der Sprengstoff ist, aus dem Gebäude umso zu tun als ob sie sich ergibt, um sich und alle Polizisten dann in die Luft zu sprengen. Die interessante Story des Videos hat sicherlich auch sehr zum Erfolg des Tracks beigetragen.

Spotify: 195 mio | YouTube: 252 mio | Charts: 6 (DE) / 14 (UK) / X (US)



Platz 8: SOS (mit Aloe Blacc) [333 Punkte]

Auf dem achten Platz haben wir den einzigen Track in den Top 10, der nach dem Tod des Schweden veröffentlicht wurde. Knapp ein Jahr nach dem Ableben von Tim Bergling erschien die erste posthum Single des Musikers, die von Freunden, Songwritern und Produzenten innerhalb von neun Monaten fertiggestellt wurde. Das finale Erscheinungsdatum von “SOS“ war der 10. April 2019. Die Dance-Pop-Nummer soll der letzte Track gewesen sein, an dem Avicii vor seinem Tod gearbeitet hat und sei zu 75-80 Prozent fertig gewesen. Die beiden Produzenten Albin Nedler und Kristoffer Fogelmark, die jahrelang mit Avicii zusammenarbeiteten, erklärten, dass sie an dem Instrumental nichts verändern mussten. Die Sounds und Noten würden vollständig von Avicii stammen. Nur auf die Vocals hatte der Schwede keinen Einfluss. Er soll kurz vor seinem Selbstmord die Idee gehabt haben, Aloe Blacc die Vocal einsingen zu lassen. Die Songwriter setzten die Idee um und schrieben eine geeignete Vocal-Line für den US-Musiker. Nach dem Release von “SOS“ im Frühjahr 2019 schlug der Song ein, wie es zu erwarten war. In vielen Ländern platzierte sich der fröhliche Dance-Song mit den tiefsinnigen Lyrics in den Top 10 der Charts. Im Laufe der nächsten Jahre werden wohl noch zahlreiche Streams hinzukommen, sodass “SOS“ in dem Ranking bald steigen könnte. 

Spotify: 304 mio | YouTube: 63 mio | Charts: 8 (DE) / 6 (UK) / 68 (US)



Platz 7: Without You (mit Sandro Cavazza) [344 Punkte]

Nur mit einem Punkt Abstand hat sich “Without You“ gegen “SOS“ durchgesetzt und es auf den siebten Platz geschafft. Die Vocals wurden von Sandro Cavazza gesungen, der bereits zuvor für unter anderem “Gonna Love Ya“ und “Sunset Jesus“ mit dem Schweden zusammenarbeitete. Ebenfalls an der Seite Tim Berglings war natürlich auch Carl Falk, der das Lied mitproduzierte. Zuvor half er dem Star-Produzenten schon bei unter anderem seinem Album “Stories“. Der Song wurde am 11. August 2017 als Lead-Single von Aviciis EP “AVĪCI“ veröffentlicht. “Without You" ist Aviciis siebter schwedischer Nummer-eins-Hit, der sowohl bei der Veröffentlichung 2017 als auch nach Aviciis Tod im April 2018 an der Spitze des schwedischen Charts zu sehen war. Bei uns in Deutschland reichte es zwar nur für den 18. Platz, doch auch den meisten Deutschen sollte das Lied spätestens nach dem Tod des musikalischen Genies ein Begriff geworden sein. Mit einer halbe Milliarden Streams auf Spotify und über 100 Millionen Aufrufen auf das Lyric-Video auf YouTube ist die Nummer auch ein echter Streaming-Hit gewesen. Musikalisch geht das Lied in Richtung Progressive House. Es kann mit sanften Melodien, die von Streichern geprägt sind und fröhlichen Vocals begeistern. “Without You“ ist ein würdiger siebter Platz der erfolgreichsten Lieder von Avicii.

Spotify: 518 mio | YouTube: 116 mio | Charts: 18 (DE) / 32 (UK) / X (US)



Platz 6: Lonely Together (mit Rita Ora) [364 Punkte]

Wir machen weiter mit einem weiteren Song der letzten EP “AVĪCI“, die der schwedische Superstar ein halbes Jahr vor seinem Tod als großes Comeback nach seiner Auszeit veröffentlichte. Neben dem erfolgreichen Dance-Pop-Track “Without You“ konnte auch der Song “Lonely Together“ in den internationalen Single-Charts große Erfolge verzeichnen. Das Release-Datum der EP war der 11. August 2017. Die Vorfreude der Fans war am größten auf die Zusammenarbeit mit dem britischen Pop-Superstar Rita Ora, die den Namen “Lonely Together“ trug. Der Track gehört zu den wenigen Produktionen, bei denen Avicii einen großen Teil Co-Produzenten überlassen hat. Er wurde in der Produktion von Carl Falk, der an einigen Tracks mitproduzierte, den erfolgreichen Pop-Produzenten Benny Blanco und Andrew Watt sowie Cashmere Cat unterstützt. “Lonely Together“ ist ein Pop-Song mit Dance-Einflüssen, der auf den Mainstream zugeschnitten ist. In Deutschland war zwar schon bei Platz 24 Schluss, doch in Großbritannien gelang dem Song beispielsweise der Sprung in die Top 5. Ein paar Tage nach dem Tod von Avicii ehrte die UK-Sängerin den Musiker mit einer emotionalen Performance beim Königstag in den Niederlanden, die bei vielen Menschen für Gänsehautmomente sorgte. Der Auftritt unterstrich die Bedeutung des Songs noch einmal immens.

Spotify: 501 mio | YouTube: 138 mio | Charts: 24 (DE) / 4 (UK) / X (US)



Platz 5: The Nights [413 Punkte]

Mit einem kleinen Vorsprung von ungefähr 50 Punkten hat es “The Nights“ in die Top 5 geschafft. Die Nummer, die Anfang Dezember 2014 erschien, sammelte bis zum jetzigen Zeitpunkt fast eine Milliarde Streams auf YouTube und auf Spotify. In den deutschen Charts kletterte das Lied bis auf Platz 19 der Single-Charts, in England ging es auf Platz 6, während es in den USA sowie vielen weiteren Staaten außerhalb der EU für keine Chartplatzierung reichte. In den Credits wird es zwar nicht erwähnt, aber die Vocals stammen von Nicholas Furlong. Die ursprüngliche Song-Idee stammt ebenfalls vom amerikanischen Musiker. Er schickte die Single-Idee mit dem Namen “My Father Told Me“, an der er mit zwei weiteren Musikern gearbeitet hatte, dem Manager von Avicii. Diesen erinnerte das Lied sofort an andere Lieder Aviciis und erkannte das Potenzial der Nummer. Avicii gab der Produktion anschließend seinen eigenen Anstrich. So war dann “The Nights“, eine Progressive-House-Single mit Elementen des Folk-Rock, geboren. Das offizielle Musikvideo, das auf YouTube bis heute 481 Millionen Klicks sammeln konnte, erschien zwei Wochen nach dem Release der Single und trug sicherlich auch zum Riesenerfolg von “The Nights“ bei. Das Video zeigt nämlich atemberaubende Momente aus dem Leben von Rory Kramer, der sich selber in actiongeladenen Augenblicken wie beim Surfen, Snowboarden und Ballonfliegen gefilmt hat.

Spotify: 468 mio | YouTube: 481 mio | Charts: 19 (DE) / 6 (UK) / X (US)



Platz 4: Levels [434 Punkte]

An den Top 3 gescheitert ist ein Song, den viele Menschen vermutlich noch höher eingestuft hätten. Im Jahr 2011 leitete ein schwedischer Newcomer mit einem EDM-Track einen regelrechten Progressive-House-Hype ein, der sich sogar im Mainstream-Bereich etablierte. Mit dem Track “Levels“ schaffte Avicii seinen internationalen Durchbruch und erschuf einen melodischen Dance-Style, der in den Folgejahren bei einigen Dance-Songs als Inspiration dienen sollte. Die Erfolgsgeschichte ist so simpel aber doch so beeindruckend. Im Jahr 2010 setzte sich der Schwede in sein Studio und stieß beim Experimentieren auf einen besonderen Progressive-Style, an dem daraufhin weiterarbeitete. Im Dezember 2010 präsentierte er die erste Version von “Levels“ im „Essential Mix“ von BBC Radio 1. Beim Ultra Music Festival 2011 in Miami spielte er eine neue Version mit dem Vocal-Sample des Liedes “Something’s Got A Hold On Me“ von Etta James. Diese Version finalisierte bis zum Erscheinungsdatum am 28. Oktober 2011. Plötzlich setzte ein unglaublicher Hype um den Progressive-House-Track ein. Der Rest ist Geschichte. Der Song verhalf dem jungen Schweden zum internationalen Durchbruch und zu einem Signatursound, der bis zum damaligen Zeitpunkt einzigartig war. Für viele Fans gilt “Levels“ noch heute als einer der besten EDM-Tracks Allerzeiten.

Spotify: 382 mio | YouTube: 441 mio | Charts: 6 (DE) / 4 (UK) / 60 (US)



Platz 3: Waiting For Love [501 Punkte]

Mit weit über 50 Punkten vor dem Viertplatzierten hat sich “Waiting For Love“ auf dem Podium platziert. Der Hit aus dem Sommer 2015 platzierte sich in beinahe allen europäischen Ländern in den Top 10 der Single-Charts, so auch in Deutschland (Platz 8) und im Vereinigten Königreich (Platz 6). Außerhalb von Europa konnte das Lied jedoch lange nicht so gut performen. Dafür ist das Lied mit 615 Millionen Streams auf Spotify und 647 Millionen Aufrufen auf das Musikvideo auf YouTube auch ein echter Streaming-Erfolg gewesen. Überraschenderweise hat ein weiterer Star-Produzent, der in den Credits nicht erwähnt wird, am Hit mitgeschraubt. Die Rede ist von keinem geringeren als Martin Garrix, der drei Jahre zuvor durch “Animals“ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Durch diese tolle Zusammenarbeit entstand der Progressive-House-Hit. Gesungen wird das Stück übrigens vom ehemaligen Lead-Sänger der englischen Band „Cherry Ghost“, Simon Aldred. Das Musikvideo handelt von einem älteren Mann, der von seiner Frau betreut wird. Doch auf einmal verschwindet die Frau. Verzweifelt sucht er nach seiner Frau und knüpft währenddessen neue Freundschaften mit Personen, die ihm bei verschiedenen Problemen helfen, bis er sich schließlich dafür entscheidet nach Hause zurückzukehren. Dort angekommen erwarten ihn viele Menschen und seine Frau, die sehnsüchtig auf ihn gewartet hat. 

Spotify: 615 mio | YouTube: 647 mio | Charts: 8 (DE) / 6 (UK) / X (US)



Platz 2: Hey Brother [524 Punkte]

Vor “Waiting For Love“ hat sich der melodische Dance-Pop-Song “Hey Brother“ mit einem kleinen Abstand positioniert. “Hey Brother“ geht auf das Jahr 2013 zurück, als die Karriere von Avicii gerade erst richtig anfing. Im Sommer gleichen Jahres landete der schwedischer Star-Produzent mit “Wake Me Up“ einen weltweiten Radio-Hit, der sich durch einen innovativen Country-Pop-Style mit Progressive-House-Ansätzen auszeichnete. Im Zuge der Veröffentlichung kündigte Avicii das Release des Albums “True“ für September 2013 an. Als letzte Single-Auskopplung erschien kurz vor dem Erscheinungsdatum noch “You Make Me“. Das Management merkte an den Rezensionen recht schnell, dass sich der Album-Song “Hey Brother“ aus den anderen Liedern hervorhob. Im Oktober folgte dann schließlich die Single-Veröffentlichung des Country-Pop-Songs auf Universal Music. Der beeindruckende kommerzielle Erfolg bestätigte die Prognosen. Avicii kam mit den County-Elementen im Mainstream erneut positiv an und kletterte in unzähligen Ländern auf Platz 1 der Single-Charts. Auch in Deutschland grüßte “Hey Brother“ von der Spitze. Mit einer kreativen Melodie, einem innovativen Sound-Design und markanten Vocals vom amerikanischen Sänger Dan Tyminski verzeichnet die Nummer auf den Streaming-Plattformen jeweils fast eine halbe Milliarde Streams. Ein weiterer Erfolg, der die Karriere von Avicii maßgeblich prägte. 

Spotify: 488 mio | YouTube: 470 mio | Charts: 1 (DE) / 2 (UK) / 16 (US)



Platz 1: Wake Me Up (mit Aloe Blacc) [897 Punkte]

Es ist wohl keine Überraschung, dass “Wake Me Up“ auf dem ersten Platz der erfolgreichsten Songs des Star-DJs gelandet ist. Im Sommer 2013 eroberte die Nummer nach dem Release im Juni im Sturm die Charts auf der ganzen Welt. In beinahe ganz Europa kletterte der Titel bis an die Spitze der offiziellen Single-Charts und auch außerhalb Europas konnte der Progressive-House-Track überraschenderweise riesige Erfolge feiern. In den USA reichte es zwar nur für den vierten Platz, aber dafür war die Produktion in Kanada auf dem zweiten Platz und in Brasilien sogar auf der Eins zu finden. Auch in beinahe allen anderen Ländern befand sich das Lied im Sommer 2013 zumindest in den Top 5. Zu dem Chart-Erfolg kommen noch die Errungenschaften im Streaming-Bereich. 899 Millionen Streams auf Spotify und 1,8 Milliarden Aufrufe auf das Musikvideo auf YouTube sind eine echte Hausnummer. Mit diesem Erfolg können nur die wenigsten Tracks mithalten! Doch wie entstand der Hit eigentlich? Dazu gibt es eine lustige Geschichte. Avicii und Mike Einziger arbeiteten eines nachts in Los Angeles an einer Demo, an der Tim Bergling bereits mit Mac Davies gearbeitet hatte. Bergling und Einziger vervollständigten diese Version, aber suchten noch einen geeigneten Sänger. Den einzigen Sänger, den Avicii zu diesem Zeitpunkt in Los Angeles wirklich kannte, war jedoch Aloe Blacc. Dem gefiel der ursprüngliche Text jedoch nicht, doch er hatte sofort von ihm geschriebene Vocals aus den 90ern parat, die die Lyrics extrem beeinflussten. Am Ende der Nacht war die Akustik-Version fertig und auch die endgültige Version war nach einigen Tagen fertiggestellt. 

Spotify: 899 mio | YouTube: 1,8 mrd | Charts: 1 (DE) / 1 (UK) / 4 (US)

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