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Musikalischer Jahresrückblick

W&W – Das waren ihre Tracks 2017

W&W – Das waren ihre Tracks 2017W&W aka NWYR

Wenn es um Bigroom geht, dürfen die beiden Ws auf gar keinen Fall fehlen. Nicht nur sind sie bei jedem wichtigen Festival fester Bestandteil des Mainstage-Line-Ups, sondern auch im Studio immerzu fleißig. Daraus resultierten allerdings nicht nur standardmäßiger Bigroom-Stoff, sondern auch Ergebnisse, mit denen sie sich auf ein neues Terrain begaben. Dies bildete jedoch nicht die größte Überraschung, die die Jungs von W&W dieses Jahr parat hatten, denn diese besteht aus gar schon vier Buchstaben: NWYR. Mit diesem Side-Project ließen sie ihre Trance-Zeit wieder auferstehen und spielten bereits ganze Sets, bestehend aus ausschließlich neuen NWYR-Produktionen. Einer der größten Erfolge des Duos war wohl die Platzierung in den Top 15 der DJ-Mag-Charts, womit sie dieses Ziel ein viertes Mal erreichten.

W&W - Whatcha Need (Januar)

Das Jahr startete für W&W bereits im Januar mit dem Release der Single "Whatcha Need". Der Song gehörte bereits seit Sommer des Vorjahres zum Programm des Duos und sorgte insbesondere durch seine Machart für das gewisse Etwas. Sie entfernten sich mit dem Song etwas von ihrem typischen Bigroom-Stil und mischten etwas komplett Neues zusammen. Verspielte Vocal-Samples, fast trancige Synths und fröhliche, rhythmisch untypische Kicks sorgen für bisher in der Form nie gehörte Harmonien. Mit über 14 Millionen Spotify-Aufrufen steht "Whatcha Need“ an der Spitze der diesjährigen Releases.


Ed Sheeran - Castle On The Hill (NWYR Remix) (März)

Am 13. März 2017 erschien ohne jegliche Ankündigung das erste Release ihres Trance-Side-Projects NWYR. Dabei veröffentlichten sie einen Remix des Ed-Sheeran-Chartserfolgs "Castle on the Hill“, der in den folgenden Monaten den Platz ihres Closing-Tracks einnahm. Die kräftigen Vocal-Parts erzielen dabei eine komplett neue Wirkung. Eine kurze Stille lässt die trancigen Sounds daraufhin nahezu magisch einleiten, bis der Drop einen in die alten W&W-Zeiten zurückreisen lässt.


W&W - Put EM Up (März)

Am 31. März 2017 ging es mit einer wahren Festival-Hymne weiter. Diese trug den Titel "Put EM Up“ und entsprach dem altbekannten W&W-Bigroom-Stil im vollen Maße. Aggressive Sounds treffen hier auf heftige Bässe, womit die Energie auf einen absoluten Höhepunkt gebracht wird. Der Break-Part bringt dann einen vollständigen Umschwung im Moombahton-Gewand. Hierbei wird eine groovige Atmosphäre eingeleitet, die einen großartigen Kontrast zum Drop darstellt. "Put EM Up“ schafft es, wahrlich jeden Bigroom-Freund in den Bann zu ziehen.


NWYR – Voltage (Juni)

Der Sommer eröffnete im Juni 2017 die erste Solo-Runde des Side-Projects NWYR. Diese trägt den Titel "Voltage“ und erschien im gleichen Zuge sogar noch als Free-Track. Durchstarten konnte das Lied von vornherein. Die experimentelle Gestaltung kam unglaublich gut an und die Wiederauferstehung ihres ursprünglichen Trance-Stils wurde hochgelobt. Nicht ohne Grund war auch ihr guter Freund Hardwell ein großer Fan des Tracks.


Gareth Emery & Standerwick feat. Haliene - Saving Light (NWYR Remix) (August)

Bereits 2013 mixte das Duo ein Lied des englischen Produzenten Gareth Emery. Ihre Neuinterpretation seines Tracks "U“ war mehr als überzeugend. An diese Überzeugung konnte ihr im August 2017 erschienener NWYR-Remix zu "Saving Light“ von Emery, Standerwick und Haliene nahtlos anschließen. Die Trance-Nummer geht stark unter die Haut und sorgt für Gänsehaut am ganzen Körper. Auf Beatport ging es für NWYR ein weiteres Mal bis an die Spitze in der Trance-Kategorie.

 


W&W X Vini Vici – Chakra (September)

Chakra“ folgte am 18. September 2017 als dritte W&W-Single des Jahres 2017. Hier legten neben den beiden Niederländern das Newcomer-Psytrance-Duo Vini Vici Hand an. Erstmalige Verwendung fand der Song während NWYRs Ultra-Set, woraufhin der Song auch als eine Single ebendieses Projekts gehandelt wurde. Doch der Song war gespickt mit W&W-Charakterzügen, die es schafften perfekt auf der Psytrance-Grundlage von Vini Vici zu dominieren. Nicht nur auf Beatport rückte die Single bis an die Spitze, auch das Musikvideo erreichte binnen wenigen Monaten über 10 Millionen Klicks, womit sie die Klickzahlen ihrer sonstigen Videos in den Schatten stellten. Das Bigroom-Psytrance-Crossover hatte es wahrlich in sich.


Dimitri Vegas & Like Mike vs. W&W – Crowd Control (November)

Das letzte Release als W&W im Jahr 2017 war die Single "Crowd Control“, die sie gemeinsam mit den Brüdern Dimitri Vegas & Like Mike produzierten. Als Vorlage diente ein Mash-Up eines Hardstyle-Remix‘ zu "Stampede“, gepaart mit den Vocals des Tracks „Orgasmo“ von Pavo & Zany. Like Mike spornte die Masse dazu an im Takt des Liedes nach links und nach rechts zu springen. Dieses Muster wurde als „Crowd Control“ getauft und war letzten Endes ideengebend für einen neuen Song. Das Ergebnis brachte die Projekte ein drittes Mal gemeinsam in die offiziellen belgischen Single-Charts und entwickelte sich zu einem der beliebtesten Festival-Tools des Jahres.


NWYR – Dragon

Mit "Dragon“ veröffentlichten die Jungs von W&W ihre letzte Single des Jahres unter dem Pseudonym ihres Side-Projects. "Dragon“ ist eine weitere beeindruckende Trance-Produktion, die jedoch auf ganz anderer Ebene punktet als „Voltage“. Hier kommen viel sanftere Töne zum Einsatz und der Fokus liegt nicht auf den knallenden Bässen sondern auf einer Melodie, die einen durch das gesamte Lied führt. Die verträumte Atmosphäre catcht einen sofort und sorgt für einen saftigen Ohrwurm.



Fazit: Die Jungs von W&W bewiesen nicht zuletzt durch die Gründung ihres Side-Projekts NWYR ihren Fleiß. Sie zeigten in diesem Jahr auch eine gewisse Vielfalt und konnten mit Tracks wie „Chakra“ ebenfalls großen Erfolg verzeichnen. Ihre Rückkehr zum Trance konnte zudem ihre Leidenschaft für die Musik untermauern und auch den Fans ihres ursprünglichen Stils eine Freude bereiten. Weiter so, Jungs!

 

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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