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Großartiger Big-Room-Kracher

Musikvideo » Dimitri Vegas & Like Mike vs. W&W - Arcade

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Vor einiger Zeit stand „Arcade“ noch auf Platz eins unserer Liste der „Besten-unveröffentlichten Festival-Hits“, jetzt gaben Dimitri Vegas & Like Mike bekannt, dass die Veröffentlichung des Titels für den 29. Februar 2016 über „Smash the House“ angesetzt ist. „Arcade“ kennen wohl die meisten von den Tomorrowland-Sets beider Duos sowie auch dem Aftermovie des Festivals. Lang wurde das Lied erwartet und auch die angekündigte Premiere der Vollversion in ihrem „Smash-the-House“-Podcast wurde mit mehreren Hunderttausend Verfolgern ein großer Erfolg.

 

Dimitri Vegas & Like Mike

Dimitri Vegas & Like Mike ist wohl eines der bekanntesten Projekte des modernen EDMs. Die beiden belgischen Brüder schlossen sich 2006 zu einem Duo zusammen und waren vorab lediglich im Underground aktiv. Mit „The Way We See the World“ und starkem Support von Axwell und Afrojack  wurden sie 2012 zu dem Gesicht des Tomorrowlands und von da an waren sie aus der EDM-Szene nicht mehr wegzudenken. Lieder wie „Ocarina“,  „Mammoth“, „The Hum“ oder „Higher Place brachten ihnen hohe Chartplatzierungen und waren wohl in allen Sets zu hören. Doch auch ein so beliebtes Duo birgt Geheimnisse. So wird ihnen häufig unterstellt, dass sie nicht selber produzieren würden. Bis vor kurzem wurden ihre Live-Auftritte als Presets bezeichnet und auch der Weg auf dem sie Platz-eins der DJ-Mag-Charts erreichten war nicht ganz ohne.


W&W

W&W lässt sich als absolutes Gegenteil von Dimitri Vegas & Like Mike beschreiben: Solide Livesets ohne einen, durchgehend ins Mikrofon grölenden Like Mike, Produktionen ohne Ghostbeteiligugen und auf übertreibende Promotion wird komplett verzichtet. Die beiden Niederländer Willem van Hanegem und Wardt van der Harst trafen sich zufällig auf einem Trance-Festival, wo sie schnell merkten, dass ihr Interesse auf die selbe musikalische Richtung zutrifft  und beschlossen gemeinsam zu produzieren. Ihr Debüt „Mustang“ konnte 2007 bereits ihre erste Chartplatzierung bilden. 2012 verkündeten sie, dass sie sich vom Trance verabschieden wollen und sich eher in den Bereich des Big-Room orientieren wollen. Doch auch dort verging der Erfolg nicht. Mit Tracks wie „Bigfoot“, „Spack Jarrow“ oder zuletzt auch „If It Ain’t Dutch“, womit sie noch einmal auf ihre Zeit des Trance anspielten ging die Karriere weiterhin steil bergauf.


Arcade

Arcade kursiert seit circa einem halben Jahr über zahlreiche Musikplattformen und wurde ungefähr so sehr gehypt wie „The Hum“, „We Are Legend“ und „Tales of Tomorrow“ vor Veröffentlichung zusammen. Auch die Verkündung der Release verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit unter allen Fans des EDMs. Kommen wir nun aber zum eigentlichen Lied:

„Arcade“ birgt Einflüsse von Big-Room, über Progressive-House, bis hin zum Trance. Das Intro des Liedes ist an Armin van Buurens „Ping Pong“ angelehnt: Zwei abwechselnde Töne, die in regelmäßigen Abständen erklingen und sich immer schneller in einen Rhythmus und daraufhin in eine Melodie entwickeln. Die Sounds gehen schnell ins Ohr und gefallen sehr gut. Der Drop weist ebenfalls keine schon 1000 mal gehörten Big-Room-Elemtente auf, wobei man hier anmerken sollte, dass duie Melodie leicht an „Like I Love You“ von R.I.O. beziehungsweise The Hitmen erinnert. Letztendlich macht den Song inbesondere seine geheimnisvolle, interessante aber trotzdem sehr interessante Atmosphäre aus.

Dimitri Vegas & Like Mike vs W&W - Arcade

 

Fazit: Die Atmosphäre von „Arcade“ ist großartig und das Gesamtwerk sehr kreativ. Beide Projekte, auch wenn man nicht weiß, wer hinter den beiden Belgiern stehen, zeigen mal wieder, was sie draufhaben. Man darf gespannt sein, wie der Song bei der Masse abseits der Fans dieses Genres ankommen wird.

 

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Über den Autor
Timo Büschleb

Wenn meine Leidenschaft durch etwas beschrieben werden kann, dann ist es Musik. Sie macht die besten Momente unvergesslich und bringt diese Erinnerungen mit wenigen Klängen zurück. Ohne die Töne einer EDM-Melodie wäre mein Alltag schlichtweg unvollkommen und auch ein Sommer ohne Festival oder Konzert der aktuellen Größen wäre für mich kaum noch erdenklich. Dance-Charts.de eröffnet mir die Möglichkeit meine Erlebnisse und Kenntnisse mit meinem Enthusiasmus für Recherche zu verknüpfen und konnte mir somit ein journalistisches Sprungbrett für das legen, was mich begeistert.

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